Hier noch ergänzend einer der ersten Schritte der Konstruktion des Modells ein wenig präziser beschrieben.
Ein Grundrissplan der Burg wurde als PNG Datei in Fusion 360 importiert. Dazu wurde der weiße Hintergrund des JPG Bildes mit einem KI Programm (ChatGPT oder Gemini. Das funktioniert präziser und schneller als ein Grafikprogramm) in Transparenz umgewandelt. Das KI Programm wandelt beim Speichern eine JPG Datei in aller Regel in PNG um. Das ist praktisch, da JPG keine Transparenz unterstützt.
Nach dem Speichern importieren in Fusion 360.
Dann den korrekten Maßstab der Zeichnung skalieren. Dies macht man mit der Meterangabe in der Legende der Skizze auf dem Grundriss (ich empfehle einen Tutorial. Das liest sich komplizierter, als es eigentlich ist).
Danach die Linien nachzeichnen und um ein paar Millimeter extrudieren. Das heißt, aus der Skizze wird ein Körper gebildet ... sozusagen aus der flachen Skizze ein dreidimensionaler Körper, den man entsprechend weiter bearbeiten kann.
Diese Körper, können in Fusion entsprechend weiter bearbeitet werden können.
So hat man eine Basis, die verschiedenen Teile der Burg zu konstruieren.
Fusion 360 kann man für den normalen Modellbau genauso gut nutzen, wie auch für den 3D Druck. Der Vorteil ist, dass man sich bereits vor dem eigentlichen Bau ein Bild vom Aussehen der Burg machen kann. Die Maße kann man dann auf zum Beispiel Styrodur übertragen oder als STL Datei für den 3D Druck exportieren.
Dies war jetzt nur in Kurzbeschreibung für den möglicherweise interessierten Leser.
Fusion 360 ist ein CAD Programm und relativ leicht zu erlernen.
Es gibt Unmengen von Tutorials auf Youtube. Für den Privatanwender ist es kostenlos. Man muss sich registrieren und das Programm abonnieren. Aber aufgepasst…nach dem Drücken des abonnieren Buttons unbedingt die kostenlose Variante für Privatanwender wählen.
Der Funktionsumfang ist etwas eingeschränkter, aber immer noch mehr als ausreichend zum Konstruieren von Modellen.
Transparente PNG Datei. Der Hintergrund wurde transparent umgewandelt. Es bleiben somit die Linien, die nachgezeichnet werden müssen
Hier die PNG Skizze, die um 5 mm zu einem Körper extrudiert worden ist. Es macht Sinn, die einzelnen Elemente als separate Körper zu extrudieren.
Dies macht man, indem jede Skizze für sich eine Fläche bildet und die einzelnen Elemente voneinander durch Linien abgegrenzt werden.
Bei der Extrusion Element für Element wählt man dann die Option "Neuer Körper", nicht "Verbinden". Bei der Extrusion nimmt man sich Körper für Körper vor.
Nach dem ersten Körper verschwinden normalerweise die anderen skizzierten Linien. Aber keine Angst: unter Skizzen kann man die wieder sichtbar machen, indem man das durchgestrichenen Auge vor der Skizze anklickt.
Für den, der sich nicht mit Fusion befasst hat, sind das Böhmische Dörfer. Das ist jetzt sehr im Detail und man muss davor sitzen und experimentieren. Ich kann nur sagen: Youtube Videos und experimentieren.