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Donnerstag, 2. April 2026, 21:35

Roman Legionary II Centuary A.D. -- Römischer Legionär 2. Jhd. -- 1:16 MiniArt

Hier stelle ich meinen ersten Versuch vor, eine menschliche Figur darzustellen. Einen römischen Legionär von MiniArt.
Das Imperium hatte und hat viel interessantes und beindruckendes zu bieten. Unsere kulturellen Vorfahren haben weite Teile Europas, Nordafrikas, Vorderasiens
etc über mehrer Jahrunderte dominiert und kulturell stark beinflußt.

Dieses Kerlchen zeigt einen Legionär aus der Blütezeit des Römischen Imperiums, also dem 2. Jahrhundert nach Christus.
Vielleicht döst er gerade vor einem großen Heerlager und läßt seinen Blick über den nassen Limes (Rhein) gleiten. Viel Action gabs dort zeitweise nicht.
Das Imperium war maximal groß und vielerorts satt und zufrieden. Bis mehrere Krisen die Blütezeit erschütterten.

Der Bausatz ist auch für Anfänger machbar. Die Anzahl der Teile ist sehr überschaubar. Eine Anleitung fehlt wohl daher.
Etwas Schleifarbeiten sind nötig. Aber nicht wild.

Eine wirklich professionelle hochrealistische Bemalung ist allerdings anspruchsvoller als die von bspw Fahrzeugen, stelle ich fest.

Verwendet wurden Revell Aquacolor, hauptsächlich jedoch Acrylfarben sowie als Finish Pastellkreiden.
Der Panzer wurde vor dem Bau chrom bzw silber gesprüht. Soweit ich erinnere unzufriedenstellend und daher mehrfach nachgepinselt.
Die goldenen runden Zieraufsätze würde ich rückblickend flacher schleifen.
Der Panzer wurde final mit Glanzlack leicht abgehoben.
Dagegen wurden die Stoffteile durch Pastellkreiden in der Wirkung matter und stofflicher gemacht. Auch das Gesicht.
Auf dem Panzer aber auch goldenen Schwertscheiden und Pilum wurden zum Schluss Highlights mit Chromstift gesetzt.
Für Beine, Arme und Gesicht wurden unzählige lasierende Schichten und Ausbesserungen aufgetragen aus Acryl und Pastell.

Das war kein Spaziergang. Für die erste Figur bin ich zufrieden.
Die Fotos sind leider nicht optimal geworden, geben aber ein groben Eindruck.

Die Arbeit an einer Figur hat mich insbesondere am Ende mehr an das Malen eines dreidimensionlen Bildes mit Effekten und Tricks erinnert.
Ganz anders als die Gestaltung von Fahrzeugen.














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