Hoi zäme
Vielen Dank für die Rückmeldungen.
@Arne: Der Bausatz ist hellertypisch aufgebaut und von der Struktur her einfach jedoch zugleich auch mit filigranen Teilen versehen. Bei meinem Modell hatten die Kühlermaske und eine Oberseite der Kühlerhaube eingesunkene Stellen. Da ist dann spachteln und grundieren angesagt. Der Kühler muss danach neu verchromt werden. Auch die innenseitig der Scheinwerfer benötigen Chromfarbe. Da gibt es bekanntlich unterdessen viele gute Produkte. Ich persönlich verwende verdünntes Molotow Chrom. Stossstangen habe ich auch schon das Molotow mit Pinsel aufgetragen, mit ein wenig Übung geht das ohne Pinselspuren. Das Modell habe ich mit der Airbrush gespritzt. Ich verwende die Mr. Hobby Laqiers, also die Farben mit der C Nr. Die sind in Spraydosenqualität und ein wenig grifffester(auch griff- und kratzfester) als die Mr. Hobby H Nr, oder die Tamiya Farben. Vielleicht dir bekannt, für Bausatzrezessionen konsultiere ich jeweils Scalemates. In Falle des C4 steht eine Rezession von IPMS Deutschland zur Auswahl.
LINK Betreffend Gepflogenheiten nerven mich die zu verschweissenden Pins.

Beim Bau halte ich mich nicht immer an die Bauanleitung und entscheide jeweils aus meiner Erfahrung heraus, wie ich vorgehe. Beisp. bei diesem Modell habe ich das Auto praktisch bis auf die Räder und Holzsachen zusammen gebaut, rot lackiert und danach die Details ausgearbeitet. Motor, Holzsachen, Räder usw. habe ich später ergänzt. Ich habe generell aufgehört, Kleinteile vorab zu bemalen. Bsp. Motor wird komplett verleimt und danach bemalt. Geht mir so am besten von der Hand und das lästige Farbentfernen an den Leimstellen entfällt so.
@Bernd: Ja der Citroen würde neben dem Delaheye gut aussehen. Ich hatte mir ernsthaft überlegt, dem Citroen Weisswandreifen zu verpassen...
Bei den Schläuchen bin ich so vorgegangen: Das Aquarellpapier, 224gr, habe ich in Streifen von ca. 2 - 2.5mm mit dem Bastelmesser geschnitten. Danach über den Finger gezogen, damit es leicht rollt. Sonst gibts beim Biegen hässliche Kanten. Danach mit Weissleim am Anfang angeleimt. Danach im "chrüsi-müsi" aufgezogen

, heisst, wild aufgerollt, nicht so schön nebeneinander. Ich habe mich dazu an Bildern im Web von Schlauchrollen orientiert. Für meine Rolle benötigte ich zwei Streifen. Ende und Anfang habe ich Kante an Kante verleimt. Die Leimkannte fällt danach nicht mehr auf.
LINK. Den Schlauch habe ich danach mit grauer Acrylfarbe bemalt. Ob das sinnvoll ist, vorher zu tun, habe ich nicht getestet, jedoch ist Aquarellpapier relativ reissfest und fasert wenig. Das Anschlussstück habe ich aus einem Gussast geschnitzt. Am Ende verjüngt und für die Schlauchaufnahme, längs eingesägt. So kann das Aquarellpapier einfach eingesteckt und verleimt werden. Übermalt mit dem selben Grau, analog Schlauch, passt das super. Dann noch ein wenig silber auf den Schlauchanschluss, fertig.
Beste Grüsse
Peter