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Mittwoch, 31. Dezember 2025, 11:05

Boeing 314 "Clipper" - Luxuriös über die Ozeane

Liebe Modellbaufreunde,

manch einer startet mit guten Vorsätzen ins neue Jahr, ich beende ein Jahr mit dem Start eines Bauberichts - nicht nur dem Vorsatz! ;)

So, nun aber zum Bericht. Es soll um die Boeing 314 "Clipper" gehen, deren Bausatz ich hier bereits vorgestellt habe. Angesichts der recht überschaubaren Anzahl an Teilen wird es wohl eher ein kleines Projekt werden, aber Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist - in dem Falle Arbeit. Größere Umbauarbeiten habe ich nicht vor, ich möchte den Charme des alten Bausatzes möglichst erhalten. Mal sehen, was dabei herauskommt. Ich bin gespannt!

Als Erstes beginne ich, wie üblich, mit dem Cockpit. Ach nee, da ist ja gar keins... :lol: Wäre auch, angesichts der Qualität des Fenstergusses, gar nicht sinnvoll. Ok, dann zu den Fenstern. Dass Spritzformen schon ein paar Jährchen auf dem Buckel haben, sieht man u.a. daran, dass fast jede Fensteröffnung am Rand von etwas Fischhaut befreit werden musste.



Auch die Türen sind, sagen wir mal vorsichtig, nur semigerade



und die Fenster, mmmh, möchte ich als transluzent beschreiben



Aber das stört mich nicht weiter und ist in diesem Maßstab sicher kein Problem. Weniger gut fand ich die Passgenauigkeit im Detail, und das liegt nicht nur an den alten Formen, die auf den Klebeflächen Strukturen (sieht ein bisschen aus wie Dreck) haben



So sind die Passstifte zu lang für die gegenüberliegenden Löcher,



was aus meiner Sicht bei besserem Design sehr einfach hätte vermieden werden können. Ok, kein großes Ding, die sind schnell etwas gestutzt





Auch die Außenseiten der Klebeflächen sind, besonders an den Stummelflügeln, nicht gut ausgearbeitet, sondern wölben sich nach außen (um es deutlich zu sagen: Da ist kein Kleber ausgetreten, so sehen die Teile aus!)



Klar, auch das kein großes Ding, erfordert aber wieder extra Nacharbeit. Nachfolgend der Stand nach dem ersten Bautag



Dann habe ich ich den Auswerfermarken an den Seitenleitwerken gewidmet. Besonders ärgerlich finde ich die notwendige Schleifarbeit in Verbindung mit den erhabenen Gravuren. Diese Gravuren sind an den betreffenden Stellen natürlich erstmal weg. Nun gut, die Vertiefungen mit Dissolved Putty gefüllt



und dann über unnötig dicke Angüsse (kurz) geärgert. Auch hier wieder zusätzliche Einsatzzeit für das Schleifpad



Nach dem Durchtrocknen des Puttys die Auswerfermarken vorsichtig verschliffen





Ich habe überlegt, wie ich die wiederherstellen könnte und habe mich dann entschieden, jeweils links und rechts abzukleben, sodass ein schmaler Spalt entsteht, dann den Ritz mit Dissolved Putty aufzufüllen und das Klebeband gleich wieder zu entfernen



Hat ganz gut funktioniert, alternativ hätte ich auch einen ganz dünn gezogenen Gussast aufleben können, aber das wäre hier angesichts der geringen Dicke nicht so einfach gewesen. Und es sind zum Glück ja eh nur die Innenseiten der Leitwerke betroffen.



Jetzt muss das Putty noch trocknen. Es schrumpft dabei noch ordentlich und führt (hoffentlich) zu ähnlich dezenten Panellines wie die originalen.

Und zum Schluss noch ein kleines Rätsel: Den Bausatz-Ingenieuren ist ein ordentlicher Fauxpas unterlaufen. Seht Ihr ihn?



Ich wünsche Euch allen ein frohes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr!

Fortsetzung folgt.
Liebe Grüße von nochsonBastler.

"Das erinnert mich an den Mann, der sich splitternackt auszog und in einen Kaktus sprang."
"Warum hat er das getan?"
"Er hielt das damals für eine blendende Idee!"

("Die glorreichen Sieben", Mirisch/Alpha, 1960)

2

Mittwoch, 31. Dezember 2025, 12:42

Mahlzeit!

Ein Klassiker, ich kann mich erinnern, das Modell als Kind gebaut zu haben, gekauft wahrscheinlich bei Woolworth. Jedenfalls nicht im internationalen Versand, und den Begriff "Vintage" kannte man noch nicht..
Erhabene Gravuren und sichtbare Auswerfermarken waren so selbstverständlich, dass ich mich gar nicht daran erinnere. Das das Tragflächenprofil verkehrt herum ist habe ich damals allerdings nicht gemerkt- aber das dürfte am fertigen Modell kaum auffallen.

Wünsche viel Vergnügen!
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

3

Samstag, 14. Februar 2026, 10:26

Hallo liebe Beobachter,
hallo Jochen,

ja, das Profil ist verkehrtherum wiedergegeben! :lol: Aber wenn die Tragflächen erstmal dran sind, fällt das nicht mehr auf. Hab's ausprobiert...

Aber nun zu den zwischenzeitlichen Baufortschritten. Es ist nicht viel, aber genug, dass der Chronist etwas aufzuschreiben hat. Also:

Zunächst habe ich mich einer fiesen Sinkstelle auf der Rumpfoberseite befasst, die durch eine Passstiftbuchse verursacht wird:



Der bin ich mit Mr. White Putty zu Leibe gerückt



und habe danach alles vorsichtig verschliffen



Natürlich liegt die Reparaturstelle so, dass ich erhabene Gravuren neu machen musste:



Aber meine Technik dazu hatte ich im 1. Beitrag ja schon beschrieben und das ging auch hier ganz gut:



Dann habe ich für etwas Innenleben gesorgt: Im Cockpitbereich einen Boden eingezogen, damit man durch die Cockpitscheiben nicht zu weit in den Rumpf sehen kann (Cockpit scratch nachzubilden lohnt nicht, da erstens alles sehr klein ist und zweitens die Scheiben extrem verzerren) und unten zwei Halterungen. Wozu die sein sollen verrate ich in einem späteren Beitrag. :D





Übrigens kam mir meine neue Konturenlehre zum Abnehmen der Maße sehr zupass



Und der Sichtschutz durch den "Cockpitboden" funktioniert auch so, wie ich es mir vorgestellt habe



Schließlich habe ich die Seitenfenster unterhalb der Cockpitebene von innen mit dunkelgrau bemalt, um auch hier den Einblick in den Rumpf zu verhindern



Trotzdem bleibt eine gewisse Tiefenwirkung - gefällt mir!



Zum Schluss dann auch noch den Cockpitboden "ausgegraut" - weißer Bodenbelag in einem Seeflieger kam mir nicht plausibel vor ;)



Ja, das also ist der aktuelle Stand. Ich hoffe, das Projekt findet bisher Euer Gefallen und ich melde mich wieder, wenn ich was zum Vorzeigen habe!
Liebe Grüße von nochsonBastler.

"Das erinnert mich an den Mann, der sich splitternackt auszog und in einen Kaktus sprang."
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("Die glorreichen Sieben", Mirisch/Alpha, 1960)

4

Sonntag, 15. Februar 2026, 00:28

Ich mag die "erhabenen Gravuren" auf den darunter verspachtelten Stellen :thumbup:
Schöne Grüße,
Simon

Beiträge: 1 849

Realname: Mike

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5

Sonntag, 22. Februar 2026, 22:05

Hi Dirk!
Mit Flugbooten und auch mit den Maßstab hast du mich als Zuseher bei deinen Projekt.
Die Clipper ist ein elegantes Flugboot, darum musste ich sofort im WorldWideWeb danach suchen.
Ich bin ehrlich gesagt sprachlos. 1. Das Airfix immernoch versucht uns ihre prähistorische Form von vor 50 Jahren zu verkaufen.
Und das im Vergleich nicht mal für den schmalen Taler. 2. Das es keine Alternative gibt. Weder in 144 noch in 1:72.
Wenigsten haben die zu der neuen Boxart auch ein neuen Decalbogen beigelegt.

Deine Fortschritte sehen jedenfalls, wie von dir gewohnt, exzellent aus.
Bin gespannt wie es hier weiter geht...

Gruß Mike

6

Sonntag, 22. März 2026, 14:09

Hallo Simon, hallo Mike,

danke für Eure Kommentare. Ja, es ging in der Zwischenzeit weiter. Und zwar so:

Ihr habt es sicher schon geahnt - ich wollte wieder Motörchen einbauen. Dazu habe ich meine Standard-Platine, die einen kleinen Spannungsregler und einen ein-Chip-Mikrocomputer (PIC), der die Motoren nacheinander langsam hochfährt, enthält, bestückt, zum Einbau vorbereitet



und getestet



Ergebnis: Läuft!

Dann den Rumpf mit SuperCaps, Kabeln und der Ladebuchse (rechts unter dem Seitenleitwerk) versehen

,

dann die zweite Rumpfhälfte "aufgefädelt"



und dann den Rumpf verklebt

,

versäubert und schließlich die Panellines wieder repariert





Dann die Seiten- und Höhenleitwerke sowie die Schwimmer angebaut



Natürlich passten die Schwimmer nicht gut

,

aber kein Problem, das man nicht mit Acrylspachtel lösen könnte.

Nun zum Motoreneinbau. Ich möchte diese nicht fest einbauen. Falls mal einer kaputt gehen sollte - das passiert gelegentlich bei diesen Miniteilen - , möchte ich ihn auswechseln können. Daher habe ich mir Halterungen gedruckt, sodass der Motor mit seinem Hinterteil in der Motorgondel steckt bzw. leicht klemmt, und auf sein Vorderteil der Sternmotor gesteckt werden kann. Das Ergebnis:





Die Propeller habe ich mit kleinen Messingröhrchen versehen, sodass sie auf die Motorwellen gesteckt werden können. Damit sie etwas klemmen, habe ich einen Bohrer, der einen etwas geringeren Durchmesser als die Motorwelle hat, in das Röhrchen eingeschoben und mit einer kleinen Rundzange das Röhrchen 2x, 90° gedreht, leicht gequetscht. Funktioniert prima! Ansonsten mussten die Propeller aufwendig versäubert werden. Es gab zwar keine Fischhäute oder so, aber die Formennähte waren sehr prominent. Habe die Nähte übrigens mit einem Bastelskalpell gut entfernen können.





Die Drähte vom Motor habe ich an die Kabel von meiner Motorplatine gelötet. Damit keine Kurzschlüsse passieren können, habe ich die Lötungen mit UV-Kleber fixiert bzw. gesichert und dann außen noch einen kleinen Schrumpfschlauch darüber gemacht, um Knicke zu vermeiden.



So, das ist der aktuelle Stand. Bald geht's weiter! Bis dann! :ok:
Liebe Grüße von nochsonBastler.

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Sonntag, 22. März 2026, 23:23

Genau, die Motoren-absolut mega :ok:
Bin mal wieder von Deiner Arbeit begeistert!
Schöne Grüße,
Simon

9

Dienstag, 31. März 2026, 10:55

Absolut genial mit den Motoren und den Caps. So ein klassischer Bausatz mit solch elektrischer Aufwertung ist echt ein Augenschmaus. Wird die Armbanduhr des Piloten eine Hintergrundbeleuchtung bekommen? :lol: Bin auf das Ergebnis gespannt.

viele Grüße

Daniel

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10

Freitag, 17. April 2026, 18:43

Also ich bin immer wieder beeindruckt.
Auch das Modell ist wieder so durchdacht und vollgestopft mit Elektronik.
Meine Propeller würden "eiern". Hab ich noch nie sauber hin bekommen, dass so exakt zu zentrieren.
Und beim Rest der Elektronik bin ich eh raus. Umso mehr Respekt an dich.
Bin mords gespannt, wie es hier weiter geht.

Gruß Mike :prost:

11

Sonntag, 26. April 2026, 17:37

Hallo Jungs,

vielen Dank! :wink: Hoffe, ich kann Eure Erwartungen auch im jetzigen und letzten Beitrag erfüllen...

Also, was ist seit dem letzten Post passiert:

Zunächst habe ich mich lange mit Spachtelarbeiten aufgehalten, damit will ich Euch aber nicht langweilen. Dann die Bemalung: Grundierung mit Mr. Finishing Surfacer 1500 black als Unterlage für das Farbkleid. Dann die Entscheidung, dass ich die von mir allermeist benuzten Revell Aquas ausmustere. Hauptgrund, weshalb ich die benutzt habe war, dass man sie in jedem Spielzeugladen problemlos nachkaufen konnte. Jetzt gibt es, jedenfalls in meinem Einzugsgebiet, keine Spielzeugläden mehr, sodass der Raum frei wurde für andere Hersteller.

Einschub: Die AK 3rd Gen Acrylics



Ich habe mich für AK 3rd Gen Acrylics entschieden, in die Airbrush geladen und mit Isoprop verdünnt, weil ich das bei Acrylfarben so kannte und auch gelesen hatte, dass es mit den 3rd Gen funktionieren soll. Dann wollte ich loslegen - aber es kam nix aus dem Luftpinsel!

Nanu?

Zeit für eine kleine Testreihe mit verschiedenen Lösungsmitteln. Und siehe da:



Isoprop: Es klumpt!



Spiritus: Klumpt auch!



AK 3rd Gen Verdünnung: Funktioniert! (Alles andere hätte mich auch sehr gewundert)



Wasser: Geht auch



Revell Aqua Color Mix: Gerinnt etwas

OK, wieder was gelernt. Ich benutze die Spezialverdünnung von AK oder Wasser. Die Farbe selbst ist wirklich sehr stark pigmentiert, deckt gut und man kann daher sehr dünne deckende Farbschichten erreichen - allerdings mit dem Nachteil, dass man die (durchgetrockneten) Farbschichten selbst mit einem feuchten Wattestäbchen wieder schnell wegrubbeln kann. Also Vorsicht! Toll finde ich bei den Acrylfarben auch, dass man, wenn man sich mal vermalt hat, die Farbe mit einem feuchten Wattestäbchen wieder gut wegwischen und neu anfangen kann, ohne sichtbare Spuren zu hinterlassen. Und es gibt eine riesige Palette von Farbtönen! Also, hier bleibe ich erstmal.

Einschub Ende

Die schwarzen Nasenkanten habe ich mit den Acrylics - black - behandelt ebenso wie Rumpfboden sowie Blendschutz vor dem Cockpit und nach dem Trocknen diese Flächen abgeklebt.





Danach kam die Orange-Signalfarbe auf die Tragflächenoberseite



Dann das Orange abgeklebt und den Rest mit AK Xtreme Metal Aluminium behandelt.

Ach ja, zwischendurch haben mich die Seitenfenster so sehr gestört (unsauber gefertig), dass ich sie kurzerhand zugespachtelt und durch selbstgedruckte Decals ersetzt habe:



Hinweis: Den Blendschutz habe ich nur als Reserve gesehen, falls das Lackieren schiefgegangen wäre.

Danach habe ich alles mit Gauzy Shine Enhancer versiegelt, die Decals aufgebracht, wieder mit Gauzy versiegelt und etwas Ölfarbenwashing aufgebracht. Ich fand die schwarzen Flächen zu leblos und habe mit einem Zahnstocher kleine weiße Ölfarbpunkte aufgebracht und diese mit einem feuchten breiten terpentingetränkten Pinsel immer in Luftstromrichtung verwischt. Auch leichte Rußspuren habe ich mit einem Braunton aufgetragen mit der gleichen Methode. Alles sehr dezent, weil ich glaube und auf Fotos gesehen habe, dass diese Luxusliner sehr gepflegt waren. Dann eine semimatte transparente Schutzschicht drüber und - fertig!











Ich hoffe Ihr könnt sehen, dass die Motoren auch jetzt noch funktionieren... :D

Zum Abschluss mein Fazit zum Bausatz: Also ich müsste lügen, wenn ich sagte, ich hatte keinen Spaß beim Basteln. Sicher nicht durchgehend, aber immerhin. Es ist und bleibt ein uralter Bausatz, man muss Abstriche machen und genügend Zeit und Spachtelmasse haben - um nur ein Beispiel zu nennen: Damit ich die erhabenen Strukturtren an den Klebenähten nicht großflächig wegrasple, habe ich sie nicht verschliffen, sondern mit einem schmalen Skalpell beschabt und was an Struktur verloren ging nach meiner weiter oben beschriebenen Methode rekonstruiert. Ein guter Modellbaufreund meinte, es wäre eine Überlegung wert gewesen, alles glattzuschleifen und dann neu zu gravieren, mit dann versenkten Panellines. Aber da hätte ich Jahre dran gesessen. Ich habe meinen Frieden damit gemacht, es ist ein historischer Bausatz und auch der hat seinen Charme. Und es gibt viel viel jüngere Bausätze, die weitaus schllmmer sind, glaubt mir, so schlecht ist der Airfix-Clipper nicht!

So, ich räume jetzt meinen Basteltisch auf und schaffe Platz für ein neues Projekt. Was das sein wird, verrate ich noch nicht... :pfeif:

Vielleicht schaut der eine oder andere aber mal vorbei.

Bis dann und ich wünsche Euch noch allen einen schönen Rest vom Wochenende.
Liebe Grüße von nochsonBastler.

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Sonntag, 26. April 2026, 22:06

Sieht phantastisch aus der fette Brummer !
Interessant Derine Versuche mit dsn unterschiedlichen Verdünnern.

Gruss

Markus

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13

Montag, 27. April 2026, 05:31

So schnell/spontan aus dem nix wie es anfing, so überraschend apprupt lässt du es also enden. :D
Also meine Erwartungen wurden durchaus übertroffen, muss ich ehrlich zugeben.
Ich hätte nicht gedacht, dass Farbe soviel regelt. Auch die Fenster zu verspachteln und mit Decals zu bekleben, war eine gute Entscheidung.
Das Ergebnis überzeugt auf ganzer Linie. Und wer hat schon eine so gut laufende Clipper?
Ein Kritikpunkt hätte ich zwar, aber der spielt keine große Rolle.
Da du dass Modell am Rumpf hinter den Tragflächen zum aufladen etc. anfassen wirst, ist dieses Detail eher hinderlich.
Darum erspare ich mir weitere Worte.

Hut ab und gute Arbeit, Dirk!
Gruß Mike :prost:

14

Montag, 27. April 2026, 09:28

Abolut genial!
Sehr schönes Ergebnis :)

Und ja, manchmal müssen es bei den Fenstern einfach Decals sein ;)
Schöne Grüße,
Simon

15

Montag, 27. April 2026, 18:48

Hallo Markus, Mike und Simon,

Euer Interesse an meinem Exoten freut mich ehrlich! Vielen Dank!

@ Markus:
Vielleicht helfen meine Verdünnungsversuche anderen, sich die Säuberung einer vestopften Airbrush zu ersparen. 8)

@ Simon:
Bei Fenstern in 1/72 hätte ich noch gekämpft, aber bei 1/144...

@ Mike:
Ich hatte doch in die Überschrift geschrieben, dass es ein kleines Bastelprojekt wird... ;)

Was das fehlende Detail betrifft, weiß ich natürlich was Du meinst. Und ich musste so Schmunzeln, weil ich gestern Vormittag mit allen Utensilien dagesessen habe und diese Details anbringen wollte. Dazu wollte ich mich im Netz nur nochmal vergewissern, dass ich sie auch an den richtigen Stellen anpinnen werde („Hörnchen" über dem Cockpit und oben an der Seitenflosse). Ich habe gesucht und gesucht, aber keine aussagekräftigen Fotos gefunden, die mich bestätigen oder widerlegen würden! Es ist zum Mäusemelken!

Das heißt auf zwei Fotos (1 und 2) kann man die Seitenflossen als ein Fixpunkt erahnen, aber wo sind die vorderen? Dazu kommt, dass Foto 2 ein Zeitungsbild zu sein scheint, und ich frage mich, wie aussagekräftig ist ein solches Bild, wenn ich diese Details auf dutzenden hochauflösenden Fotos nicht erkennen kann? Hat da vielleicht jemand was reingemalt? Aber andererseits, warum sollte man das tun? Nur, um mich zu ärgern? Glaub’ ich nicht.

Also, ich weiß es nicht und habe die Antennendrähte erstmal weggelassen. Aber wenn Ihr mir helfen könnt und jemand ein Foto auftreiben kann, wo der Verlauf draus hervorgeht, bringe ich diese Details selbstverständlich – und dann mit ruhigem Gewissen - an. Großes Indianerehrenwort!
Liebe Grüße von nochsonBastler.

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16

Donnerstag, 30. April 2026, 04:43

Und ich dachte, dass kleine Bastelprojekt bezog sich lediglich auf den Maßstab.
Ich seh schon du hast dich mit dem "fehlenden Detail" befasst. Aber ja, genau das meinte ich. ;)
Schau mal hier oder hier.
Darauf sieht man zwar nicht die Antennen selbst, aber dafür die winzig kleinen "Masten", an den diese befestigt sind.
Siehe mitte der Tragflächen, zwischen Tragflächenwurzel und Beginn der inneren Triebwerke.
Was besseres hab ich auch nicht finden können.
Überlege es dir gut. Was nicht da ist, kann auch nicht kaputt gehen. Lieber die Nerven schonen und mit voller Motivation ins neue Projekt.

Gruß Mike :prost:

17

Donnerstag, 30. April 2026, 17:20

Hallo Mike,

genial, genau sowas habe ich gesucht! In solchen Situationen bin ich immer total begeistert, dass es das Forum gibt! Wenn's auch leider in letzter Zeit häufig "down" ist...

Und ja, Mike, Du hast Recht, was nicht dran ist kann nicht abgehen, aber mein innerer Monk, der alte Schlawiner, gibt einfach keine Ruhe... ;)
Liebe Grüße von nochsonBastler.

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18

Donnerstag, 30. April 2026, 19:56

So, Antennenkabel sind nun dran!


Wie beim Original habe ich feinsten Draht, äh, Faden von Uschi verwendet. Er ist wirklich kaum zu sehen... Daher habe ich Euch die kleinen Antennenmasten und dei Fäden mal markiert:



Nochmals vielen Dank Mike, Du hast den entscheidenden Hinweis gegeben!
Liebe Grüße von nochsonBastler.

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19

Freitag, 1. Mai 2026, 15:33

Gerne Dirk! :ok:

Die Uschi van der Rosten Gummibänder sind ja sehr dehnbar. Die beste Wahl dafür.
Klasse Arbeit!!! Auch mein innerer Monk ist nun ruhig. :D

Gruß Mike :prost:

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