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), möchte ich dieses Schiff erst einmal als Versuchsobjekt nutzen. Also werde ich mich mit den verschiedensten Geschichten austoben, Beleuchtung einbauen und mal sehen was dabei raus kommt. Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass bei weitem nicht alle Details der historischen Korrektheit unterliegen, dies auch nicht unbedingt meinem Ziel entspricht, gleichwohl ich versuchen werde insbesondere die Takelage so genau wie möglich umzusetzen. Es gibt hier einen wunderbaren Baubericht, den ich mir, als blutiger Anfänger, gerne zu orientierungszwecken heranziehen werde. Ich hoffe das geht in Ordnung, @drake
!
Die Kanonentakel sind jetzt überwiegend fertig. Zur Zeit hänge ich noch an der Befestigung für die großen Hecklaternen, und dem Verstecken der Lötstellen für die LEDs in selbigen. Heute Abend stelle ich mal neue Bilder rein. und langsam aber sicher, gehts an die Bemalung der Bordwände, Bau der Vitrine (auch als Staubschutz), da ich ab März wahrscheinlich wieder null Zeit haben werde...
. Aber die Feiertage konnte ich nutzen, um die Beleuchtung fertigzustellen, und am Rumpf weiterzuarbeiten.
) habe, entsprechend feine Lötstellen zu produzieren... Aber alles funktioniert, und das zählt für mich erst einmal.
Die Hecklaternen konnte ich erst anschließen, als der Rumpf verklebt wurde. Das ging grundsätzlich ganz gut, ich war sehr positiv überrascht von der Passgenauigkeit der einzelnen Teile (Kannte ich so von Revell kaum...
Also alles von vorne, und dann konnte ich mich nochmals um die Laternen kümmern. Mein Plan sah vor, die anschlussdrähte der LEDs in den Laternenfüßen zu versenken. So war der PLan. Aber der ging nicht auf. Also Laternenfüße versaut. Neu gemacht. Jetzt bilden die Drähte der LEDs die Laternenhalterung. Hätte man schöner lösen können, aber jetzt ist es so und ich bin froh, dass der Kram funktioniert. Mit etwas Lack und Zierrat fällt das vielleicht gar nicht mehr so auf...
ABER: Es geht mir hier ja darum, etwas Erfahrung zu sammeln und verschiedene Techniken auszuprobieren. Nachdem der Einbau der Hecklaternen abgeschlossen war, kümmerte ich mich noch um die Aufarbeitung des Hecks, Ergänzung der Barkhölzer, und schlussendlich auch um die Reling. Hierfür gabs aus 0,6mm Draht Relingstützen. Zur Öse gebogen, leicht flachgedrückt, in schwarz seidenmatt lackiert und mit Gütermanns Allesnäher versehen. Wahrscheinlich tausche ich das Garn noch durch Takelgarn, die Lieferung kam gestern. Ich bin begeistert, und werde nie mehr anderes Takelgarn bestellen
Da meine Geduld mit der Löterei arg strapaziert wurde, habe ich bisher noch keine Belegnägel gefertigt. Nein, werde ich wahrscheinlich auch nicht. Ich habe welche bestellt und warte nun ab, ob sich das lohnt. Ansonsten werde ich wohl eine Methode ausprobieren, welche in einem anderen Baubericht erwähnt worden ist. Der nächste Schritt werden wohl die Rüsten, letzte Rumpfdetails und letztlich die vollständige Bemalung des Rumpfes sein, bevor es an die Stückpforten und Püttings geht.
Mir geht es vor allem um saubere Lötstellen. Die Theorie kann man sich ja anlesen. Mal sehen was noch kommt, ich habe ja noch die ganzen Pättings zu löten. Da kommt bestimmt nochmal Übung dazu
Aber jetzt muss ich erst mal eine Zwangspause einlegen. Ich hatte gestern plötzlich irre Rückenschmerzen und ne Beule, keiner weiß woher...
Top Qualität, und recht günstig noch dazu. Sobald mein Rücken es zulässt, werde ich mich also um die Belegpunkte kümmern. Und etliche löcher Bohren... Ärgerlich, dass ich die Seite erst jetzt entdeckt habe. Die einzigen Belegnägel in der passenden Größe: Kopfdurchmesser ist mit 1 mm angegeben, immer noch etwas zu groß, aber optisch pasen die Teilchen gut rein. Und für etliche Modelle bereits passende Ausbaukits mit Jungfern, Blöcken, Segel, Kanonen. Die Ankerklüsen müssen auch noch versetzt werden. Ich hoffe, ich bekomme die Reparaturstellen irgendwie unsichtbar.
Warum die Enamelfarben nicht haften und beim draken ständig abgegangen sind verstehe ich bis heute nicht. Die Trocknungszeit war ein halbes Jahr, das Wasch/Draken erfolgte mit Acrylfarben, der Rumpf wurde gründlich entfettet... Wie dem auch sei, jetzt sind die letzten Details fertig und es kann losgehen mit der Detaillierung an Deck.
Mahlzeit!
Zwei kleine Tipps:
Wenn du die Bilder verkleinerst, z.B. mittels Jpg-Kompressor hier aus der Forumshilfe, werden sie direkt angezeigt und nicht nur als Link. Max.1000x1000 Pixel und 1Mb sollte funktionieren, ist dann wesentlich besser lesbar.
Stichwort entfetten: Kein Spülmittel verwenden, sondern Spiritus. Viele Spülmittel enthalten Silikon, der Todfeind des Lackierers. Und leichtes anschleifen der Oberfläche verbessert die Haftung entscheidend. Auch wichtig, gerade bei Enamels: Die Farbe muss ausreichend verdünnt sein. Ist sie das nicht, hat sie weniger Kontakt zum Untergrund, es bilden sich salopp gesagt winzige Luftblasen, Unebenheiten des Untergrundes werden nicht ausgefüllt.
Also den Rest nochmal entfetten
Geht da auch Isopropanol? Das habe ich noch rumliegen... Hallo Snorri,
das mit dem Löten (aus dem Januar) lese ich erst jetzt, ich bin neu hier.
Schade, zu weit weg, sonst würde ich Dir gerne ein paar Kleinigkeiten zum Löten zeigen. Es ist in der Tat nicht so einfach, wie manche meinen. Nicht umsonst lassen manche Ausbildungsbetriebe ihre angehenden Elektroniker kleine Drahtkunstwerke löten. Aber mit ein paar "Tricks" vom Fachmann plus viel Übung, kann man einiges erreichen.
Schriftlich, so hier im Forum, kann ich das nicht erklären. Ich muss so etwas vor Ort erklären, zusammen mit der lernwilligen Person am Tisch sitzen und paar Sachen aus der "Bastelkiste" rausgreifen und dann zeigen, wie man es macht.
Aber jetzt will ich da nicht weiter in Deiner Wunde rumwühlen. (Ich ärgere mich z.B. darüber, daß ich nicht die Genauigkeit für den Modellbau habe, die Dinge schief werden, ich mit Klebstoff, Farben etc nicht umgehen kann, mich beim Kleben zum Klebeaktivisten entwickel.)
Und jetzt kommt kein Trostpflaster, sondern ein ehrliches Statement: Ich finde die Lampen auf dem Heckaufbau (wie nennt man das?) und die Innenbeleuchtung wirklich richtig toll! Das gefällt mir!!
Also wirklich ganz toll!![]()
Yachia
PS: Ich habe vergessen zu schreiben, daß ich auch mit Holz nicht umgehen kann.![]()
Aber da gebe ich dir vollkommen recht. Schreiben bringt nix bei sowas, man muss es ausprobieren, üben, üben und üben... Ich habe noch etwas "Schiss" vor dem verlöten der Püttingeisen, aber ohne Löten hält der Draht nicht die Spannung der Wanten und Pardunen (vielleicht doch? Egal, ist mir zu unsicher. Lieber etwas zu stabil gebaut, als dass im Nachhinein die Wanten ihren vorgesehenen Platz verlassen...). Ich danke für das Lob! Aber auch im Modellbau und der Umgang mit Farben lässt sich erlernen... Okay, ich habe lange gebraucht um auf den heutigen Stand zu kommen. Und ich lerne auch immer noch jedesmal dazu wenn ich etwas baue. Und da heißt das Motto: Nicht aufgeben, weiter versuchen (sofern es denn gewollt ist
)
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