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  • »Oliver Löbert« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 31. März 2020, 10:01

1970 Chrysler 300 2 Door Hardtop R&R Resin Kit USA

Hallo Zusammen!



Hier mal etwas Ungewohntes von mir. Ich bin ja eher ein Freund der 50er Jahre aber ab und zu schweife ich ab. Die frühen 70er Jahre waren noch eine Zeit mit riesigen Bodys und mächtigen Bumpers. Genauso ein Auto will ich euch hier zeigen. Wer erinnert sich nicht an die TV Serien „Die Strassen von San Francisco" oder „Kojak" ? Das war genau die Zeit als solche Schiffe aktuell waren.
Es ist der 1970er Chrysler 300 in Aztec Gold Poly der hier versucht wurde nachzubilden mit einem R&R Resin Kit. Fragt mich nicht was es wieder alles für Probleme gab bei dem Bau sonst muss ich hier das Jammern anfangen. Wer es aber genau wissen will der kann sich den Bericht wie immer auf der bereits bekannten Seite von Roberts Chrome and Fins bald ansehen.
Ich möchte Euch hier nur das Endergebnis zeigen.
Viel Spass dabei!

Gruss Oli

















2

Dienstag, 31. März 2020, 10:43

Hallo Oliver,

wie sagt man dort drüben so schön: Right up my alley! :ok:
Der Chrysler ist Dir innen und außen wunderschön gelungen! Details wie die ausgefahrenen Kopfstützen oder die korrekt angeschrägten Auspuffrohre geben diesem in der "Grundausführung" sicherlich nicht besonders tollen Bausatz zudem den nötigen Realismus.

Ich habe dieses Riesen-Auto vor einigen Wochen noch in 1:1 gesehen und mich gefragt, wie man auf so viel Länge nur 2 Türen unterbringen kann... :lol:

Zudem wundere ich mich, wieso Hersteller wie Moebius sich nicht mal der wunderschönen Mitte- bis Ende-60er Chrysler annehmen. Diese Autos gibt es derzeit meines Wissens noch nicht einmal als Fertigmodelle und angesichts des allgemeinen "Mopar-Hypes" sollte es doch genug Interessenten geben? :roll:
Gruß
Thomas

Eine Übersicht meiner fertigen Bauten gibt es hier:
Modelle von Tommy124

KEEP CALM & MODEL ON!

3

Dienstag, 31. März 2020, 13:54

Ein tolles Modell !!
Fantastischer Lack. :ok: :ok:
Ich habe dieses Riesen-Auto vor einigen Wochen noch in 1:1 gesehen und mich gefragt, wie man auf so viel Länge nur 2 Türen unterbringen kann...

Und mit so einem Dickschiff fahren, um die Kurve, scheint eine Kunst zu sein.
Bei einem Oldtimer-Meeting nahm ich mal in einem 1976 Cadillac Coupe de Ville Platz. Für mich wäre das zum Fahren ein Alptraum. Geht wohl nur auf riesigen US-Highways. Dann eher mal lieber ein Suzuki Jimny.
Ich habe stets mehrere Modelle im Bau, oft gibt es längere Pausen. Aktuell im Bau, bzw. in den letzten Monaten immer mal etwas dran gemacht: mehrere Duesenberg, Mercedes 540K, Cadillac Eldorado Caddy Racer, Rolls Royce Phantom II 1:16, Bugatti Royale-Umbau, diverse 1:32-Modelle usw ........ :wink:

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4

Dienstag, 31. März 2020, 14:45

Danke schon mal für die sehr schnellen und schönen Kommentare! Ja die Fullsize Modelle der Endsechziger und Anfang 70er sind im Modellbau sehr unterrepräsentiert. Die kann man an einer Hand abzählen. Da scheint der Fokus mehr auf den Musclecars in all seinen Varianten zu liegen. Darum darf man Mastermodeler Juha Airio dankbar sein das er vor zig Jahren sich diesen US Saurier vorgenommen hat als Modell zu gestalten. All American Models hat ihn dann kurz vor Ende in ganz geringen Stückzahlen abgegossen bevor er dann von der Bildfläche verschwand. Jahre später hat ihn dann R&R in typisch schlechter Qualität als Abguss wieder verkauft bis dort die Türen zugingen Juha hat ihn dann selber nochmals modifiziert als 69er Modell selber verkauft was nun auch Geschichte ist. Da habe ich mir damals in Frankfurt auf der Messe noch einen selber bei ihm persönlich geholt. Das war ein einmaliges Erlebnis! Ein ganz unscheinbarer schmächtiger älterer Mann mit Bart aber anscheinend gesegnet mit unglaublichen Geschick in seinen Fingern. Das werde ich nie mehr vergessen.

5

Dienstag, 31. März 2020, 15:20

Großes Kompliment, Oliver! Du hast mit diesem Schiff den 70s-Look voll getroffen: Typische Farbe jener Zeit in Gold-Bronze-Tönen, Interior in beige-braun. So haben damals viele US-Autos ausgesehen. Auf den US-Car Meetings heutzutage in Deutschland sieht man die großen Chrysler-Modelle aus den frühen 70ern eher seltener. Was die Bedenken vom Automodellbauer angeht, so sind diese Raptoren agiler, als man denkt. Dank Servolenkung, die immer volle Unterstützung gibt und sich mit einem Finger selbst im Stand von ganz links nach ganz rechts drehen lässt, kein Problem. OK, der Wendekreis ist etwas größer, aber das kriegt man auch hin.

Danke für den schönen Mopar, den Du hier gezeigt hast!

Gruß

Ludwig
Mess with the best - lose like the rest!

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6

Dienstag, 31. März 2020, 19:37

Ebenfalls danke für das Lob. Der geneigte US Car Fan würde sagen: Mopar or no car 8)
Ich habe ja jetzt noch den 69er von Juha.
Der würde ein gutes Bild daneben abgeben und vor allem in wesentlich besserer Qualität :P

7

Dienstag, 31. März 2020, 21:26

Hallo

Super :ok:

Schöne Farbe und klasse Lackierung.
Keine einzige Welle auf den riesigen Flächen.Das kann ich nicht.

Mit was machst du die 'Gummilippen' an den Front und Heckscheiben?

Gruß Michael

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8

Mittwoch, 1. April 2020, 09:06

Hallo!
Das mit den schwarzen Gummidichtungen ist keine Kunst. Einfach mit dem Edding einmal ausssen herum fahren über die Bare Metal. Natürlich bevor die Scheiben reinkommen. Wenns daneben geht einfach mit nem Ohrenstäbchen und Reinigungsbenzin wieder abwischen oder korrigieren. Beim zweiten Versuch klappts dann meistens. Ich finde das dadurch das Modell realistischer wirkt gerade bei Nahaufnahmen. Oft sind die Scheibenrahmen zu heftig und mit Bare Metal sind sie dann noch mehr im Vordergrund und bekommen dann leicht einen Spielzeugeffekt. Das kann man damit gut verhindern. Eine echt minimaler Aufwand von ca. 5 min pro Auto, länger dauert das nicht aber mit maximalem Effekt.

9

Mittwoch, 1. April 2020, 11:43

Hi Oli,

super gemacht. Deine umsetzung gefällt mir sehr. Der 70er 300er ist meiner Meinung nach einer der schönsten Fuselages.
Den Bausatz habe ich auch noch liegen aber wegen der angeprochenen Qualität traue ich mich nicht dran. Glaube der wird noch lange im Regal bleiben.
Hatte vor ein Modell nach Vorbild von meinem 300er zu machen.

Gruß Ivan

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10

Mittwoch, 1. April 2020, 14:07

Geil... ein echter 300er genau in Aztek Gold Poly. Ich hatte sehr Mühe Bilder im www von dem Auto in genau dem Ton zu finden. Danke für das Posten!!! :ok:
Schau dir ruhig den Bericht vom Bau an auf Roberts Seite. Man bekommt es hin aber es ist nicht ganz ohne. :S

11

Donnerstag, 2. April 2020, 09:56

Ich habe den Bericht gelesen :respekt: und das würde eine Lebensaufgabe für mich werden. Habe nicht immer die geduld für so viele Anpassungsarbeiten.
Aztek Poly gab es normal nicht 1970 zu bestellen. 1970 gab es bei Chrysler 2 ähnliche Farben: FT6 Deep Bronze Met und FT3 Satin Tan Met. Meiner ist FT3.
Aztek Poly gab es 1970 nur auf dem Newport Cordoba und hat den Farbcode FL6. Die Farben sind ja alle sehr ähnlich und das ist Klugscheißern von mir auf höchsten Niveau.



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12

Donnerstag, 2. April 2020, 13:44

Hallo Oliver,

das ist ja mal ein "Schiff". Das ist es was ich unter amerikanischen Autos verstehe.
Sauber lackiert und super gebaut. :ok:

Gruß Boris :wink:

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13

Donnerstag, 2. April 2020, 19:07

Hallo Ivan!

Das überrascht mich aber jetzt sehr mit der Farbe. Ich gehe immer den Weg bei Ditzlers Paint Charts in USA erst zu schauen was es in dem Baujahr von dem Hersteller für Farben gab. Und da war diese Farbe für Chrysler und Imperial offiziell zu haben. Denn Fantasiefarben gehen bei mir gar nicht. Ich schau sogar bei den Innenfarbenkombinationen das sie authentisch sind.


Hier der Link:
www.mopar1.us/chip/1970-chrysler-pc.jpg

Das müsste dann ja falsch sein oder gab es bestimmte Farben nur für bestimmte Modelle. Das geht natürlich nicht aus der Farbtabelle hervor.
Ich werde da nochmal ein bisschen nachforschen weil mich das jetzt interessiert.
trotzdem Danke für deine Info.
Gruss
Oli

14

Donnerstag, 2. April 2020, 20:33

hey Oli,
also das ist ja keine Fantasie Farbe die du gewählt hast sondern die gab es wirklich aber nur auf dem Cordoba.
http://www.fuselage.de/chr70/cordoba.html
In meinem 70er Colour & Trim Book ist die Farbe nicht aufgeführt. Da sind aber die Sondermodelle dabei.

Schau mal hier: https://www.hamtramck-historical.com/library.shtml da hast die die richtigen Chrysler Farben gelistet.
Die Tabelle die du hast ist zu allgemein.
Chrysler hat jeder Marke aus dem Konzern andere Farben verpasst. Und fast jedes Jahr die Namen gewechselt.
Ich habe noch einen 1969er Imperial und die Farbe heißt T7. 1970 heißt die Farbe FT7

Gruß ivan
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15

Freitag, 3. April 2020, 09:36

Wow... ich bin beeindruckt welches Fachwissen du über diese seltenen und bisher wenig beachteten Fahrzeuge aus dieser Zeit besitzt.Die Meisten kennen nur die Musclecars aus jener Zeit. Ich bin wirklich davon ausgegangen das man sich auf diese Ditzler Karten verlassen kann. In den 50ern scheint das noch alles einfacher gewesen zu sein (was mein Modellhauptgebiet ist) aber in den 70ern mit den ganzen Ausstattungen und Modellreihen muss man da genauer recherchieren wenn man es 100% machen will. Da es aber den Cordoba in dem Ton gab bin ich gar nicht so falsch und das Bild von deinem 70er 300er zeigt auch einen fast gleichen Ton wie mein Modell. Somit bin ich beruhigt und brauch ihn nicht mehr umlackieren :)
Hätte ich jetzt auch nicht mehr gemacht aber beim nächsten Modell werde ich genauer recherchieren.
Danke für die Mühe und die sehr ausführlichen Infos.
Gruss
Oli

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16

Freitag, 3. April 2020, 09:40

Noch eine kleine Frage: Ich habe ja auch noch den 69er 300 zum Bauen hier liegen.
Gab es davon auch eine Hurst Version wie von dem 70er? Den findet man leicht im www. aber beim 69er kommt da nicht viel bzw. gar nix.
Gruss
Oli

17

Freitag, 3. April 2020, 13:04

Den Hurst gab es nur 1970. Auch nur um die 485 Stück. Gelegentlich taucht ein resin Bausatz bei Ebay USA auf.

Gruß Ivan
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