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Mittwoch, 4. Dezember 2019, 18:23

Marssegelschoner Scottish Maid von 1839 oder "Versuch macht kluch"

Liebe Modellbauende, ursprünglich wollte ich keinen BB über
meine neuestes Projekt – der Frachtsegler „Scottish Maid“ von 1839 – schreiben.
Das Schiffchen war mehr als Übungsplattform gedacht, als Vorbereitung für
spätere Projekte. Aber inzwischen gefällt mir das Modell richtig gut, und vielleicht
gefällt es euch ja auch. Den Bausatz von Artesania Latina habe ich billig (wie ich meinte) bei Ebay erworben.


Der ursprüngliche Preis betrug wohl mal 4.309 Pesetas, das entspricht knapp 26 EUR. Muss also sehr alt sein.

Die Bauanleitung ist in Spanisch gehalten. Für ein paar Dollar mehr hätte ich den Bausatz auch neu erwerben können, das wäre
wahrscheinlich die bessere Entscheidung gewesen. Aber ich bin ja so ein
Sparfuchs… :bang:

Der Bausatz sah vollständig aus, wenngleich ich im Zuge der
Baumaßnahme das eine oder andere Teilchen, z. B. den Kompass, vermisste. Ich bin
mir aber mangels ausreichender Spanischkenntnisse nicht sicher, ob es sich dabei
wirklich um Fertigteile oder um aus Holz- oder Metallresten selbst anzufertigende
Teile handelt. Inzwischen rege ich mich über so etwas nicht mehr auf, sondern recherchiere
und baue das Teil nach.

Baubeginn war Mitte September, und ich wollte zunächst ein zum
Schiff passendes Beiboot in Spantbauweise bauen. Dazu habe ich eine alte Malle

von GK recycelt und mit ein paar Holzresten dieses Bötchen gebastelt.

Es ging mir gut von der Hand, und es sieht auch ganz schmuck aus, aber es ist um mindestens
einen Plankengang zu hoch geraten. Das muss ich also noch einmal bauen, und
dieses Exemplar segelt mit dem Käpt’n und zwei Sailors zur nächsten Hafenbar.


So, nun aber zur „Scottish Maid“. Das Schiff, ein
Marssegelschoner, ist ja etwa 50 Jahre in britischen Gewässern unterwegs
gewesen, und gilt bei manchen Experten als erster britischer Klipper. Ich kann’s
nicht beurteilen, aber schnittig ist das Schiff schon gewesen. Als
zeitgenössische Bilder habe ich nur zwei Stiche in Schwarz-Weiß gefunden.
Außerdem gibt es natürlich jede Menge Modelle im Netz, die sich aber in Details
oft deutlich voneinander unterscheiden. Hier gilt also wieder der alte
Grundsatz: Nichts Genaues weiß man nicht…


Ich habe ein Faible für preiswerte Bausätze entwickelt. Zum
einen befürchte ich, dass ich bei einem sehr teuren Modell unter „Erfolgszwang“
gerate und dann möglicherweise versage, zum anderen geben mir die Billigmodelle
viel mehr Freiheiten. Offenkundige Fehler korrigiere ich, und bei Unklarheiten
versuche ich so zu bauen, wie es gewesen sein könnte. Ich verändere gern.


Beim Spantengerüst gab’s nicht viel zu verändern, der Kiel
war leicht krumm und ein Stück vom vorderen Steven war zerbröckelt. Ich habe
zwischen den Spanten Klötze aus Abachi eingeklebt. Damit „steht“ der Kiel wie
eine Eins.


Fortsetzung folgt.
Fertig: Französische Fregatte auf der Basis des Krick-Bausatzes President, Flying Fish von 1860, American Beauty - Schoner sind schöner

2

Mittwoch, 4. Dezember 2019, 19:48

Ahoi Klaus,

viel Spaß wünsche ich beim Bau der alten Dampferjägerin.

Wenn Du das Boot oben nochmal angehst, schau mal das Du die Ruderfingerlinge/Aufhängung so positionierst, dass sie in den Aussparungen am Ruderblatt sitzen.
trinkt aus Piraten joho

Gruß Matthias



Im Bau: Zeesboot 1:20 um 1920 und HMS VICTORY 1:78
Fertig: Galeone SAN FRANCISCO 16. Jh. 1:90

3

Donnerstag, 5. Dezember 2019, 11:53

Highland Laddie

Lieber Klaus,

das ist ein extrem feines Schiff! Schade, dass Artesania oft krasse Fehler in die Pläne selbst einbaut- oder Teile auf dem Photo sichtbar sind, die im Modell aber auch so was von anders sind, respektive fehlen. Ich hatte die CW Morgan und die Bounty mal von denen... da waren krasse Mängel.


Aber der Maßstab und das Schiff bieten sehr viel Raum- und wenn Dir Holz fehlt, hätte ich noch die Planken und Hölzer von den Arbeiten.

Ich las gerade die Kritiken. Und da fehlt offensichtlich einiges an Material. Wie gesagt; ich habe die Hölzer farbgenau.



Zur Highland Laddy gibts schöne Shanties... Sie war ja eine!

https://www.youtube.com/watch?v=0wdzaxLCqiQ

https://www.youtube.com/watch?v=7l7xskuBz3I

Sire, und ich hab eine Freude an dem kommenden Bericht!


Yours

Bibi
Let go your shank painter, let go your cat stopper!
Haul up your clewgarnets, let tacks and sheets fly!

4

Donnerstag, 5. Dezember 2019, 13:26

Sorry, ich konnte es nicht lassen...

Den Baubericht fand ich.
https://modelshipworld.com/topic/14675-s…tina-scale-150/
Let go your shank painter, let go your cat stopper!
Haul up your clewgarnets, let tacks and sheets fly!

5

Donnerstag, 5. Dezember 2019, 17:24

Moin Klaus,

sicher gefällt das Schiff, und Modelle bzw Vorbilder mit einem Aberdeen Bug sieht man ja auch nicht so häufig in den Foren.

Ein Baubericht wäre großartig.


Im Bau:
80-Kanonen Linienschiff Bucentaure 1:150
74-Kanonen Linienschiff Redoutable 1:150

6

Freitag, 6. Dezember 2019, 07:11

Hallo Matthias, danke für deinen Hinweis. Warum ich das
Ruderblatt am Bötchen nicht eingepasst habe, weiß ich nicht mehr.
Wahrscheinlich ein „Blackout“… Beim nächsten Boot wird alles anders.


Lieber Bibi, die Shanties sind toll, besonders die erste
Interpretation. Den Baubericht von Tim Curtis habe ich gespeichert, man weiß ja
nie. Sein fertiges Modell hatte ich zuvor schon im Netz gefunden. Es ist mir
allerdings für ein Frachtschiff eine Spur zu „chic“. Danke auch für dein
Angebot, mir mit Hölzern auszuhelfen. Im Moment benötige ich sie nicht, denn
ich bin mit der „Laddie“ schon sehr viel weiter als der BB verrät.


Deine Kritik an „Artesania Latina“ kann ich zumindest für
meinen „Uralt-Bausatz“ bestätigen.


Ich habe diesem BB die (orthografisch provokante)
Überschrift „Versuch macht kluch“ gegeben. Es wird also am Ende jedes Kapitels darum
gehen, ob ich, durch eigenes Ausprobieren oder mit eurer Hilfe, klüger geworden bin. Meine erste Erkenntnis,
nach dem Kauf dieses Bausatzes, lautet: Es zahlt sich aus, neuwertige Baukästen
im Fachhandel zu erwerben. Diese sind im Allgemeinen vollständig, das Material
ist nicht überlagert, es gibt halbwegs verständliche Übersetzungen der
Bauanleitungen und: Laser Cut ist wirklich eine Erleichterung!


Ich leg jetzt mal ein Schüppchen nach und zeige, wie es mit der Erstbeplankung weitergegangen ist.


Was ich an diesem Bausatz ganz gut gefunden habe, ist, dass Kiel und Steven erst nachträglich an den
erstbeplankten Rumpf geklebt werden. Dadurch entsteht an Bug und Heck eine Art „Sponung“ für die Zweitbeplankung.


Fortsetzung folgt.
Fertig: Französische Fregatte auf der Basis des Krick-Bausatzes President, Flying Fish von 1860, American Beauty - Schoner sind schöner

Beiträge: 534

Realname: Steffen

Wohnort: klostermansfeld

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7

Freitag, 6. Dezember 2019, 19:00

Hallo Klaus
Schickes Modell haste dir da Ausgesucht ,das werd ich mir bestimmt Ansehen und deinen BB weiter verfolgen.
Das man bei einem Bausatz doch noch viel verändern kann und Teilweise muß hab ich als Neuling auch schon mitbekommen.Aber Irgendwie isses ja auch eine willkommene Herausforderung finde ich.
Wünsche Fröhliches Weiterbasteln und bleibe dran
Gruß Steffen
DAS KANNSTE

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KACKE




Fertig : Peregrine Galley /Sergal , Halifax /Constructo ,Astrolabe /Mantua
Im Bau: Golden Hind / Scratch nach Hoeckel

8

Sonntag, 8. Dezember 2019, 15:01

Hallo AHR Waterline-Sail und Steffen, es freut mich, dass
meine Modell-Wahl auf Interesse stößt.


In diesem Kapitel geht es um das Deck, die Zweitbeplankung
und um Frusterfahrungen.


Die Deckplatte ist aus
„Pressholz“ und musste, wie auch die Rückwände des Schanzkleides, mit
dem Skalpell herausgetrennt werden.


Für das Beplanken der Deckplatte habe ich diesmal ein
„Fertigdeck“ von GK genommen, einfach deshalb, weil ich’s schon einige Zeit
hier liegen hatte und mal ausprobieren wollte. Weil die Platten nur 60 mm breit
sind, musste ich zwei davon aneinanderkleben. Das sah zunächst nicht schlecht
aus. Nach dem Trocknungsprozess bildete sich aber ein schmaler Spalt zwischen
den Deckhälften. Ich wollte das Deck nicht abreißen oder überkleben (hat ja
Geld gekostet und ich weiß auch schon, wie ich das kaschieren werde), aber ein konventionell gebautes Deck sieht m.
E. ansprechender aus.
Im nächsten Schritt habe ich die Schanzkleid-Rückwände eingeklebt
und diese innen – abweichend vom Bauplan – mit 0,5 mm Ahorn-Leisten verkleidet.
Darauf wurden dann die Schanzkleidstützen geklebt.
PA150308.JPGPA150309.JPGPA160310.JPG

Kommen wir zur Zweitbeplankung. Die drei Planken am
Schanzkleid habe ich durchgehend verklebt, darunter habe ich „historisch
korrekte“ Planken von etwa 12o mm Länge verwendet. Den Bugbereich habe ich ganz

ordentlich hinbekommen und dabei die Planken nicht übermäßig verschlankt.

PA200311.JPG
Die Problemzone lag unter der Wasserlinie, wo sich der Rumpf zum Heck hin stark
verjüngt. Da entstand ein „Knick“ im Plankenverlauf, den ich mit entsprechend
zugeschnittenen Holzstücken ausgleichen musste. Vielleicht sollte ich nach drei
oder vier Plankengängen mal eine durchgehende Planke einkleben, um einen gleichmäßigen
Plankenverlauf zu erreichen.
PA200312.JPGPA200313.JPG

Ein weiteres Problem wurde beim Setzen der letzten Planke
offenbar. Obwohl ich immer brav abwechselnd
einen Plankengang an Steuer- und Backbord gesetzt hatte, war eine Differenz von
etwa einer halben Plankenbreite entstanden. Ich kann mir zwar erklären, warum
das so war (ungleiches Abschleifen der Erstbeplankung, Toleranzen bei den
Spanten und beim Plankenmaterial usw.), aber wie kann ich das vermeiden? Vielleicht ergibt sich ja ein „Aha-Effekt“
durch euer Feedback.


Fortsetzung folgt.
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Beiträge: 534

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9

Sonntag, 8. Dezember 2019, 16:39

Hallo Klaus
Es geht ja sehr Flott voran bei dir ,sieht gut aus .
Zum Spalt beim letzten Plankengang hätch nen tip.Da du ja noch Schleifen must ,einfach den Schleifstaub aufheben und mit Wasserleim Gemischt in die Fuge Einspachteln und nach dem Trocknen Verschleifen .
Bei meiner Galley hat das eigentlich Recht gut Gefunzt. Es gibt zwar auch Holzspachtel in entsprechenden Farben aber da erwischt man fast nie die gleiche Farbe.Frei nach deinem Motto "Versuch macht Kluch ",einfach Testen .
Gruß Steffen und noch nen schönen 2. Advent
DAS KANNSTE

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KACKE




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10

Sonntag, 8. Dezember 2019, 17:25

Lieber Klaus!


Das ist ein sehr schönes Schiff und Du schaffst da wieder was superfeines!


Wie machst Du das Unterwasser-Schiff? War das nicht auch "gekupfert"? Dann wäre die Plankengeschichte hinfällig.

Ich würde mich wegen des Gaps nicht wundern. Es könnte sein, dass BBD und STBD bei der Firma "Differenzen sind. Da muss man sehr genau messen. Und auch der Versatz beim Planken... bei Holzschiffen machte ich immer einen Test und vermaß die Spanten und verrechnete darauf die Planken (wieviel pro Spant inclusive der Zu - und Abnahmen. Dann kannst Du sehen, ob du zu sehr "versetzt".) Aber bei der zweiten Beplankung sollte das eigentlich kein Problem mehr sein. Die Planken von Artesania können auch eine Rolle spielen. Die CW Morgan kam mit rötlichen Unterwasserplanken, die sehr hohe Abweichungen hatten; die habe ich nie verwendet und mir andere gekauft.

Ich freue mich auf Deine nächsten Bilder!


Salü!

Bibi
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11

Mittwoch, 11. Dezember 2019, 13:44

Lieber Steffen, danke für deinen Tipp. Die kleine Lücke ist
inzwischen geschlossen worden. Ich bin übrigens gar nicht so schnell. Ich baue
ja seit Mitte September und schreibe den BB nachträglich.


Tja Bibi, wie das Original-Unterwasserschiff ausgesehen hat,
kann ich nur vermuten. Nachdem ich mir zuerst Gedanken über rot-braune
Schutzanstriche machte, fiel mir jedoch wieder der Artikel von Klaus Prystaz
„Das Kupfern von Unterwasserschiffen“ von 2005 in die Hände. 1839 ist für einen
Schnellsegler ein gekupfertes Unterwasserschiff sicher „state oft the art“
gewesen, und so denke ich, dass ich damit richtig liege.


Ich habe diesmal keine vorgefertigten Plättchen wie bei der
„Yacht America“ gekauft, sondern 0,1 mm starke Kupferfolie. Daraus habe ich mir
um die 400 Platten im Format 24 x 8 mm angefertigt. Dazu habe ich zuerst 8 mm
breite Streifen mit einer Papierschneidemaschine abgetrennt und diese dann mit
der Schere zerschnitten.


Das Aufkleben klappte nicht auf Anhieb. Pattex Kraftkleber
Transparent hielt nicht, Pattex Kraftkleber Gel
ist einfach nur fies. Schließlich nahm ich UHU Kontakt Kraftkleber Gel,
das war angenehmer in der Anwendung und hielt. Ich habe dann immer drei bis
vier Platten und eine entsprechend lange Bahn auf dem Rumpf eingestrichen, 10
Minuten gewartet und die Teile dann zusammengepresst.


Von der Nachbildung einer Nagelung habe ich nach einigem
Überlegen abgesehen. Meine Gründe sind: Wenn ich einen Nagel durch eine
Metallplatte treibe, entsteht an dieser Stelle tendenziell eine Delle und keine
Erhebung. Die „Noppen“ auf den im Handel angebotenen Platten könnten also nur
die Nagelköpfe darstellen. Ein damals üblicher Nagelkopf mit einem Durchmesser
von 10 -13 mm wäre im Maßstab 1:50 weniger als 0,3 mm stark. Außerdem wurden in
Gr0ßbritannien „Senkkopfnägel“ benutzt, die nicht auftragen. Ich habe mir die Kupferung an der
„L’Hermione“ sowie an der im 19. Jh. gebauten portugiesischen königlichen Yacht
„Stella“ in Lissabon angesehen und die Nagelung nicht als „Pickel“ wahrgenommen.


Nun kann ja auch eine nicht maßstäbliche Nachbildung an
einem Modell sehr schön und authentisch wirken, weil wir alle gern Details
ansehen. Insofern bin ich für die Zukunft nicht festgelegt. Bei diesem Modell
ging es mir jedoch um etwas anderes. Ich wollte das Kupfer patinieren.


Fortsetzung folgt.
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12

Samstag, 14. Dezember 2019, 10:35

Die Ausführungen von Klaus Prystaz zur Patina von
Unterwasserrümpfen haben mich neugierig gemacht. Meine „Scottish Maid“ soll dereinst im
Hafen von Aberdeen liegen und darf deshalb getrost Grünspan ansetzen. Ich habe
also wie im Artikel angegeben einen Cocktail aus Essig und Salz gemischt und
die Kupferplattierung mehrfach damit eingepinselt. Nach etwa einer Stunde
zeigte sich schon eine unregelmäßige Grünfärbung und das blank glänzende Kupfer
war dunkelbraun-rot geworden. Ich habe dann nochmal drüber gewischt und die
Prozedur wiederholt, und dann sagte mir das Ergebnis zu.



Schließlich habe ich den Kupferboden mit farblosem Acryllack
angestrichen. Zunächst quoll dabei der
Grünspan auf und schien zu klumpen, aber nach der Trocknung war alles wieder glatt.


Fortsetzung folgt.
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Beiträge: 534

Realname: Steffen

Wohnort: klostermansfeld

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13

Sonntag, 15. Dezember 2019, 18:39

Hallo Klaus
Jetzt haste ja aus der Jungen ne Olle Lady gemacht.Die Alterung ist zwar ziemlich Stark aber Passend.
Gruß Steffen
DAS KANNSTE

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Sonntag, 15. Dezember 2019, 22:46

Als Nächstes habe ich das Überwasserschiff schwarz gebeizt und mich um die Gestaltung des Decks gekümmert.
Zunächst waren zwischen die Schanzkleidstützen kleine Holzquadrate zu kleben sowie die – im Plan nicht vorgesehenen – Speigatten anzubringen.

An Deck gibt es: die Kranbalken, ein Bratspill, zwei Niedergänge, drei Luken, eine Winde, eine Pumpe, ein Oberlicht, den Ruderstand und vier Nagelbänke.

[attach][/attach]

Da die „Scottish Maid“ über Ankerketten verfügt, musste das Spill modifiziert werden. Ich habe mich an einem Spill auf einem Traditionssegler orientiert und Holzleisten auf die Trommel geklebt. Beim Original sind darauf grüne Streifen aus Eisenblech aufgeschraubt, das habe ich kopiert. Außerdem habe ich eine Schiffsglocke angebracht.
Die Deckhäuser und Luken sind weitgehend so wie im Bauplan vorgesehen. Allerdings habe ich zwei Handgriffe an jeden Lukendeckel „geschraubt“. Hier hätte ich eigentlich in jedes Brett zwei Augbolzen einsetzen sollen.
Die Winde ist „serienmäßig“, das Oberlicht nicht. Als guter Arbeitgeber wollte ich meinen Sailors eine lichtdurchflutete Kajüte gönnen und dem Smutje eine helle Kombüse. Der Kamin musste deshalb auf das Deck versetzt werden.

Fortsetzung folgt.
»PietPieterszoon« hat folgendes Bild angehängt:
  • comp_PB200407.jpg
Fertig: Französische Fregatte auf der Basis des Krick-Bausatzes President, Flying Fish von 1860, American Beauty - Schoner sind schöner

15

Freitag, 20. Dezember 2019, 16:45

Die Anker stammen aus dem Bausatz.

Der Ruderstand ist Serie, musste aber etwas nach hinten verlegt werden, weil sonst die Ruderachse nicht zur Achse des Ruderkopfes gepasst hätte.
[attach]414833[/attach

Wie schon berichtet, fehlte der Original-Kompass im Bausatz, aber er wäre wohl ohnehin ein paar Jahrzehnte zu modern gewesen. Ich hoffe, dass mein Eigenbau aus Holz und Kupfer den Zeitgeist trifft. Abweichend vom Bauplan habe ich ihn nach Steuerbord versetzt, weil er sonst vor dem Steuerrad die Kajüttür blockiert hätte.
[attach]

Die Handläufe und Stützen der Reling sind Eigenbau, entsprechendes Material fehlte im Bausatz.


Wie der Heckspiegel der „Scottish Maid“ ausgesehen hat, ist auf den alten Bildern nicht exakt zu erkennen. Ich habe mich für ein geschlossenes Heck entschieden und darauf ein ovales Namensschild mit dem Union Jack und dem schottischen Andreaskreuz angebracht – eine Fantasielösung, aber mir gefällt sie.

Fortsetzung folgt.[/attach][/attach]
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Dienstag, 7. Januar 2020, 18:28

Metamorphose einer Winde

Die Winde vor dem Großmast habe ich so gebaut, wie es der Bauplan vorsieht, aber sie hat mir nie so recht gefallen. Zu groß, fragwürdige Funktion.


Nach einem Hinweis aus dem Forum habe ich die Winde zunächst verkleinert. Aber auch so sah sie immer noch aus wie eine Heißmangel.


Außerdem habe ich mir die Frage gestellt, was die Winde denn „winden“ soll. Ich habe mich dann für eine Brasswinde entschieden und sie von einer Zeichnung im „Mondfeld“ abgekupfert. Ich weiß nicht, ob sowas 1839 schon in Mode war, aber die Scottish Maid ist ja 50 Jahre unterwegs gewesen. Auf die Brassenführung freue ich mich schon…






Fortsetzung folgt.
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Freitag, 10. Januar 2020, 15:35

Metamorphose einer Winde II

Nach fachlicher Diskussion des Für und Wider einer Brasswinde bin ich von diesem Vorhaben wieder zurückgetreten. Meine nach einer „Mondfeldschen Zeichnung“ gebaute Brasswinde wäre 1. für ein 1839 gebautes Schiff nicht zeitgemäß und 2. in dieser Ausführung weder nachweisbar noch ausreichend funktionsfähig gewesen. Wahrscheinlich waren die Jarvis-Winden ab ca. 1890 tatsächlich die ersten ihrer Art.
Also „rin inne Kartoffeln, raus ausse Kartoffeln“. Meine neue Winde dient wieder wie die Modellversion dem Heben schwerer Lasten. Allerdings habe ich mich, nachdem ich mir sehr viele antike Winden angeschaut habe, für eine eiserne Winde mit Vorgelege entschieden. Mit meiner Laubsäge bin ich beim Aussägen der Lagerböcke an meine Grenzen gestoßen. Leider kann ich nur Holz. Metall wäre besser gewesen. Die Kurbelwelle läge im Original etwa 90 cm hoch und damit in einem für den Handbetrieb günstigen Bereich, was der „weiße Mann“ verdeutlichen soll.


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18

Freitag, 10. Januar 2020, 16:08

Mahlzeit!

Ich schau mir das interessiert an, auch wenn ich als Dampferplastikant normalerweise nichts sinnvolles dazu beitragen kann. Nun bin ich aber über das Materialproblem mit den gesägten Lagerböcken gestolpert, wie wäre es da mit Polystyrol? Ist leichter zu bearbeiten als Metall, hat aber keine bei Filigranarbeit störende Maserung.
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

19

Freitag, 10. Januar 2020, 16:38

Hallo Jochen, das werde ich demnächst mal ausprobieren. Diese Winde erfährt jetzt noch ein wenig Feinarbeit, und dann geht's mit dem Schiffbau weiter. Beste Grüße Klaus
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20

Samstag, 11. Januar 2020, 16:33

Lieber Klaus.

mir fällt ein Stein vom Herzen... denn ich sah das mit der Brasswinde. Und so ergäbe die keinen Sinn auf dem Schiff. Auch wenn Du die so unglaublich toll gebaut hast.

Aber Deine zweite Winsch kommt exakt in die Richtung.

Solche Winschen findest Du sehr oft vor dem Großmast -auch bei Schiffen wie der Cutty Sark.

Auf den Laeisz- Schiffen sind die auch ersetzt durch die kleinen Capstans, wie Du sie auf dem Brückendeck siehst.

Warum braucht man die?

Zum Beispiel zum Aufbringen und Niederholen von Rahen und Stengen - oder Segeln. Wenn diese Dinge repariert, ersetzt- oder nur - bei längerem Liegen -abgenommen werden, brauchst Du so was. Damit kannst Du sehr differenziert zum Beispiel eine Rah abfieren (die ja sperrig ist, um das Gut und eventuell Strukturen am Pier herumbugsiert werden muss - und irgendwann wieder hoch muss. Da da immer wieder "korrigiert" werden muss, braucht man eine übersetzte Winde mit Pallen.)

Auf den "Kruzenshtern" und vor allem in diesem Jahr auf der Roald Amundsen nahmen wir Segel, Pferde und Rahen an Deck. Da weißt Du, warum da eine kräftige und präzise Winde notwendig ist. Im Übrigen hilft die logischerweise beim Laden. Auch solche Schiffe konnten schwere Güter laden, die man besser über die Winde verräumte. Die später üblichen "Donkeys" gab es um diese Zeit noch nicht so.

Die Form stimmt perfekt. Großes Kompliment!

Zut Ehrenretung des "Bügels" bei der Winsch, wie sie orginal auf der "Scottish Maid" im Bausatz war: Der ergibt Sinn bei vielen Schiffen der Größe. Denn da gibt es das Großstengestagsegel mit Schoten, das Unterliek des Großsegels... jede Menge "verfängliche" Sachen an senkrechten Pfosten- und drum auch die gewölbte Form des Schutzbügels,
Du hast bei Dir "nur" das Gaffelsegel vom Fockmast... und dessen Gaffel. Da kann so ein Holz über der Winsch schon Sinn machen. Lass mal die Gaffel ab!


Yours with compliments!

Bibi
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21

Montag, 13. Januar 2020, 12:18

Hallo Bibi, danke für deine Hinweise und Erklärungen. Deine seemännische Erfahrung auf Traditionsseglern ist für eine Landratte wie mich unbezahlbar. Wenn ich im Mai auf der "Sampo" mit segle, werde ich hoffentlich auch etwas Know-How erwerben können (sofern ich nicht nur seekrank über der Reling hänge (wie war das noch, in Luv oder in Lee?).
Meine Arbeit an der "Scottish Maid" dümpelt im Augenblick vor sich hin. Ich schiebe, warum auch immer, den Bau der Masten und Rahen vor mir her. Aber "einen hab ich noch“:

Schon vor einiger Zeit sind Bugspriet und Klüver fertig geworden. Der zeitgenössischen Illustration habe ich entnommen, dass es zwei Stampfstockgeien gegeben hat. Sie und die beiden Klüvergeien wurden mit Dodshoofden steif gesetzt. Ein Wasserstag und Perde vervollständigen den Bugbereich.

[attach][/attach]

Dem Bausatz liegt als Galionsfigur die Darstellung einer Frau mit langem Gewand bei. Viele Modellbauer vor mir haben diese Figur weiß gestrichen. Den zeitgenössischen Illustrationen zufolge könnte dies so gewesen sein. Ich habe sie in knalligen Rummelplatzfarben mit gelben Haaren, rosigem Gesicht und roten Lippen angemalt. Gefiel mir besser als die bleiche Dame.

Fortsetzung folgt.
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22

Montag, 13. Januar 2020, 18:52

Gude Klaus,

sehr schöne Bilder. Ein äußerst eleganter Pott. Ich bin schon auf´s Rigg gespannt.

Beste Grüße,
Björn
Im Bau: Royal Louis; Fletcher-Klasse (Platinum Edition); Jeep Willys

Fertig: Lamborghini Countach (Abo); La Montanes; Astrolabe; Bounty; Lanz-Bulldog D8506 (Abo); Bismarck (Platinum Edition)

23

Dienstag, 14. Januar 2020, 15:37

Große Zustimmung – bis auf den Unterrumpf. Die fleckenweisen Farbveränderungen des Kupfers scheinen mir unrealistisch. Wichtiger noch aber ist mir, dass sie nicht zur Gestaltung des übrigen Rumpfes passen, denn der weist keine Alterungsspuren auf.
Schmidt
Restaurierung eines Werftmodells aus dem Jahre 1912 jetzt als Webseite: http://kaiserfranzjoseph.de/
Über das Bemalen mit Humbrol- und Ölfarben: http://www.wettringer-modellbauforum.de/…9193#post739193

24

Mittwoch, 15. Januar 2020, 01:13

Cher Amies!

Mich beschäftigt mehr der steile Bugsprit... Die Handtaue könnten von den Ohrhölzern aus oben zum Eselshaupt gehen - ohne ein Eisen; im Zweifelsfall könnten die "Eisenteile" durch Tauverbindungen ersetzt werden. Und für die Füße gibt es manchmal schmale Längslatten am Bugsprit- oder aber zwei Pferde, die nun vorne l u R vom Bugsprit ansetzen und am Eselshaupt unten ansetzen...

Wird ein sehr schönes Schiff!

Speie immer nach Lee! Aber das wirst Du schnell lernen, wenn der Wind Dir den Würfelhusten über die Wangen streichelt!
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25

Donnerstag, 16. Januar 2020, 14:21

Große Zustimmung – bis auf den Unterrumpf. Die fleckenweisen Farbveränderungen des Kupfers scheinen mir unrealistisch.

Lieber Schmidt, ich weiß ja nicht, wie ein Kupferboden unter Wasser ausgesehen hat :nixweis: und habe mich deshalb auf die Ausführungen von Klaus Prystaz bezogen. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass sich die Korrosion unter Wasser nicht flächendeckend entwickelt, sondern an manchen Stellen zuerst "aufblüht". Um das mal empirisch zu untersuchen, habe ich mir die folgende "Versuchsanordnung" ausgedacht ;) :

Vier Kupferstreifen hängen in einer Salzwasserlösung (Salzgehalt 3 Promille). Das Kupfer ist vorher ausgeglüht worden. Algen und Sedimente fehlen, als Ersatz für Verschmutzungen habe ich einen Schuss Essig hinzugefügt. Das lasse ich jetzt mal einige Zeit unter Lichteinwirkung so stehen.

Wichtiger noch aber ist mir, dass sie nicht zur Gestaltung des übrigen Rumpfes passen, denn der weist keine Alterungsspuren auf.


Mein Rumpf sieht zwar, wenn man kritisch hinschaut, nicht gerade neuwertig aus ;( . Aber wie würdest du "Alterung" simulieren?

Mon cher Bibi, der Neigungswinkel des Bugspriets entspricht zwar dem Bauplan, aber vielleicht hätte ich mir die alten Lithografien noch etwas genauer ansehen müssen - da scheint der Winkel tatsächlich flacher zu sein. Zu den Perden überlege ich mir noch etwas.

Bis bald!
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26

Donnerstag, 16. Januar 2020, 14:26

Entschuldigung, sehe gerade einen Schreibfehler: der Salzgehalt der Nordsee b eträgt natürlich etwa 3 Prozent, nicht Promille!
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27

Donnerstag, 16. Januar 2020, 14:52

Mahlzeit!

Die Diskussion, wie Kupfer in Seewasser altert, verfolge ich seit Jahren mit Interesse. Überwiegender Erkenntnisstand: Unter Wasser bildet sich kein Grünspan, wie man ihn z.B. von Kupferdächern kennt, sondern eine eher bräunliche, fast pinke Schicht. Unsere Sehgewohnheit erwartet da zwar Grünspan, was aber eher an im Trockendock liegenden Museumsschiffen wie z.B. der Cutty Sark liegt. Nur ist da das Kupfer eben an der Luft gealtert.
Man darf jedenfalls gespannt sein auf den Ausgang deines Experimentes, kann aber dauern... Essig ist allerdings Säure, was die Aussagekraft schmälert. Lieber ohne!
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

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Realname: Steffen

Wohnort: klostermansfeld

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28

Freitag, 17. Januar 2020, 04:34

Hallo Klaus
Mal schnell schreiben bevors Losgeht.
Eine schöne Sprietfummelei haste da Hingezaubert ,findch Prima und auf dein Experiment bin ich auch gespannt ,vielmehr auf dessen Ausgang.
Vorm Kupfern habch mich bis jetzt gescheut ,obwohl es bei meiner Astrolabe dran sollte.Hab Lieber drauf verzichtet,bin halt ein Holzfan.
Warte auf neues
Gruß Steffen
DAS KANNSTE

SCHON SO MACHEN

ABER DANN ISSES HALT

KACKE




Fertig : Peregrine Galley /Sergal , Halifax /Constructo ,Astrolabe /Mantua
Im Bau: Golden Hind / Scratch nach Hoeckel

29

Freitag, 17. Januar 2020, 13:25

Die Diskussion, wie Kupfer in Seewasser altert, verfolge ich seit Jahren mit Interesse. Überwiegender Erkenntnisstand: Unter Wasser bildet sich kein Grünspan, wie man ihn z.B. von Kupferdächern kennt, sondern eine eher bräunliche, fast pinke Schicht.

Ich kann das nur nachdrücklich unterstreichen, habe selbst mehrere der einschlägigen Diskussionen in anderen Foren verfolgt, die immer zu dem gleichen, leider betrüblichen, weil ästhetisch unbefriedigenden Ergebnis kamen. Zum zweiten Punkt: Es ist in der Tat nicht einfach, einen Schiffsrumpf aus Holz ansprechend zu altern, aber hier ist immerhin viel schwarze Farbe im Spiel, die ergrauen, abblättern, zerkratzen etc. kann. Ich kann davon aber nur warnen. Ich kenne kaum Holzmodelle, die stilvoll gealtert wurden. Meines Erachtens sollte man da besser auf die natürliche Patina vertrauen, die nur die Zeit applizieren kann. Dumm dabei, dass man das schöne Ergebnis womöglich nicht erlebt. Und ich muss das leider wiederholen: Die Flecken am Unterwasserrumpf trüben für mich den ansonsten sehr schönen Eindruck, den das Modell auf mich.
Wohl gemerkt: meine Meinung.
Schmidt
Restaurierung eines Werftmodells aus dem Jahre 1912 jetzt als Webseite: http://kaiserfranzjoseph.de/
Über das Bemalen mit Humbrol- und Ölfarben: http://www.wettringer-modellbauforum.de/…9193#post739193

30

Freitag, 17. Januar 2020, 13:36

Moin nochmal,

stimmt natürlich, vor lauter Kupfer und Grünspan hat man ganz vergessen die tolle Takelarbeit zu würdigen :pfeif: Die sieht richtig gut aus!

Ingo
"Kein Kommandant geht fehl, wenn er sein Schiff neben das des Feindes legt"
Lord Nelson


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