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Montag, 30. September 2019, 17:25

Wiedergeburt eines gelben Pocher-Testarossa

So jetzt fang ich mal an. Seit kurzem habe ich einen fast kompletten Pocher Testarossa Coupé in gelb ergattert. Das wird mein Teilespender. Oder auch nicht, denn ich muss mich ja erst ganz zum Schluss entscheiden, welche Karosserieform da wirklich draufgeschraubt wird. Die Räderfrage ist noch nicht geklärt, auf jeden Fall sollen es nicht die serienmäßigen Plastikfelgen sein.

So sieht das gute Stück im Moment leider aus:














Bei E-Bay habe ich noch auf gut Glück einen Transkit bestellt, ohne genau zu wissen, was drin ist. Wer kann schon Finnisch. Verkäufer ist ein früherer finnischer Eishockey-Nationalspieler und späterer Nationaltrainer. Sieh mal an! Solche Modelle kann man also auch mit Eishockeyhänden zusammenbauen. Dann kann ich das auch. Auf geht's!
»Küstenkrabbe« hat folgende Bilder angehängt:
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2

Dienstag, 1. Oktober 2019, 06:12

Von Welchem Hersteller ist denn der Transkit?

PCM?

Wie schon im anderen Threat geschrieben, bietet 29-design top Felgen an.

Da er auch 3D druckt kann er dir ebentuell auch ein Felgendesign nach deinem Geschmack machen.

Olaf

3

Dienstag, 1. Oktober 2019, 11:21

Von Welchem Hersteller ist denn der Transkit?
Soll von Tremonia sein, ist aber noch nicht eingetroffen.
Wie schon im anderen Threat geschrieben, bietet 29-design top Felgen an. Da er auch 3D druckt kann er dir ebentuell auch ein Felgendesign nach deinem Geschmack machen.
Das scheint mir dann teuer zu werden. Geht bei mir nicht - leider.

4

Sonntag, 13. Oktober 2019, 12:15

Erste Fortschritte

So, jetzt habe ich nicht nur geeignete, sondern ausgezeichnete Räder gefunden. Da sitzt einer in Polen und macht Komplettsätze incl. Bremsscheiben und Achsschenkelbolzen. Hier sind sie:







Jetzt muss ich nur noch die Achsschenkel aus den Plastikteilen abtrennen, 6 mm-Löcher bohren und dann den Achsschenkelbolzen einkleben. Ich denke, das mache ich mit Stabilit Express.

Andere Baustelle: Der Motor. Ich hab erst mal angefangen mit Lackieren. Das war vielleicht ein Theater, die richtigen Farben zu finden, aber jetzt hat's geklappt - für's Erste:





Der Transkit, den ich mir in Finnland besorgt hatte, war übrigens nicht einer, sondern ein Sammelsurium aus vielen verschiedenen. Ein Kit von Tremonia scheint komplett zu sein, andere scheinen von Scaledetails zu sein, bei denen ist aber manches doppelt, manches fehlt - ich bin am sortieren.

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5

Sonntag, 13. Oktober 2019, 20:51

Abend :wink:

Die Felgen sehen schon um Welten besser aus :ok: . Da schau ich doch mal zu, was Du da noch so machst . ^^

Gruß Fredl

6

Dienstag, 15. Oktober 2019, 13:55

Vorderachse fertig

@Pumuckl: Keine zu hohen Erwartungen bitte! Das letzte Modell, das ich gebaut habe, war 1994 der besagte Testarossa. Und davor zuletzt ein paar Graupner-Flieger als Schuljunge. Amateurliga also.

Bei der Demontage des alten TR ist erst mal der vordere Torsionsstab zu Bruch gegangen. Jetzt weiß ich schon, warum ich den Ersatzteilespender habe. Die Achsschenkel von dem neuen Felgensatz ließen sich problemlos montieren. Durch das Schraubloch der Achse vom Plastikteil einmal dünn durchgebohrt und so die Mitte definiert. Dann die Plastikachse mit dem Seitenschneider abgeknipst und mit 6 mm-Bohrer ein Loch für den Stahlbolzen gebohrt. Stabilit Express auf die Klebeflächen, Leimzwingen drauf, fertig. Das Ergebnis:





Die Bremsscheiben werden nur aufgesteckt. Allerdings sind die Original-Bremsbacken (hab ich rot lackiert) etwas zu klein für diese großen Bremsscheiben und mussten innen ausgefräst werden. Dann passt's. Zum Schluss sieht das so aus:





Die zentrale Radmutter hat leider den Nachteil, dass sie von dem drehenden Rad mitgenommen wird und sich entweder festzieht oder abnudelt. Schraubensicherungslack ist keine Lösung. Ich habe jetzt erst mal einen Tropfen Sekundenkleber auf das Gewinde getan, und siehe da: Die Mutter steht und das Rad dreht sich. Hoffe nur, dass ich richtig liege und die Mutter bei Bedarf auch wieder abkriege.

7

Samstag, 19. Oktober 2019, 16:09

Grundlagen des Motors

So, wieder mal ein bisschen am Motor weitergemacht. Die Hälften des alten Motors ließen sich nur schwer trennen, dabei sind 3 der 4 Passstifte zu Bruch gegangen. Also mussten die Hälften später geklebt werden. Erst mal aber stundenlanges Bohren, um an den Stellen der angedeuteten Pkastikschrauben Löcher hinzukriegen für die "echten" Schrauben aus Messing. Die sitzen jetzt überall, wo am echten Motor irgendwas angeflanscht ist.





Auch die Plastikstifte der Zylinderköpfe, an denen die Zündkabel aufgesteckt werden, waren ramponiert und hielten nicht mehr. Da ich viele Ausbauteile jetzt doppelt habe, unter anderem Massen von Messingstiften mit einer Art Mutternkopf, habe ich die Plastikstifte kurzerhand abgetrennt und durch eingeklebte Messingstifte ersetzt. Das sind jetzt meine Zündkerzen.


8

Samstag, 19. Oktober 2019, 17:59

RE: Vorderachse fertig

Die zentrale Radmutter hat leider den Nachteil, dass sie von dem drehenden Rad mitgenommen wird und sich entweder festzieht oder abnudelt. Schraubensicherungslack ist keine Lösung. Ich habe jetzt erst mal einen Tropfen Sekundenkleber auf das Gewinde getan, und siehe da: Die Mutter steht und das Rad dreht sich. Hoffe nur, dass ich richtig liege und die Mutter bei Bedarf auch wieder abkriege.
Das sollte kein Problem sein. Sekundenkleber verdampft unter Hitzeeinwirkung. Also einfach die Spitze eines kleinen Lötkolbens an die Mutter halten und sie sollte sich wieder abdrehen lassen. ;)
Hätte Gott gewollt das ich Grünzeug fresse, wär' ich ein Kaninchen!

9

Dienstag, 5. November 2019, 18:22

Weitere Fortschritte

Eine Zeit lang bin ich schier verzweifelt angesichtrs der Unmenge von Einzelteilen, die mir der Finne via EBay verkauft hatte. Dann hab ich herausgefunden, dass die ursprünglich von verschiedenen Lieferanten waren: Einige waren in Plastiktütchen mit Klebeetiketten drauf. Bei näherem Hinsehen entpuppten sich die dortigen Nummern und Zahlen als Teilenummern des Original-Bausatzes. Aha! Jetzt konnte ich das schon eher zuordnen. Und auf diese Art liefert wohl Scaledetails aus USA, die Teilchen sind dann wohl von dem. Und dann waren noch etliche Blechplättchen mit Ätzteilen und ohne Numerierung. Die scheinen von Tremonia zu sein. Und dann noch ein ganzes Sammelsurium von Schräubchen, Stoffteilen, Rohren, Drähten, wo mir vorerst noch der Bezug für fehlt.

Aber dann ging es weiter. Objekt: Der Motorblock. Das ging alles ganz easy, bis auf die Halterungen der Zündkabel. Die waren von Scaledetails und von grottenschlechter Qualität. Nur die Anzahl der Klips stimmte, ansonsten waren die verbogen, hatten Grate oder waren schlicht zu eng und mussten aufgebohrt werden, damit der Draht reinpasst. Hat gedauert, aber auch geklappt.



Damit die nicht schräg stehen wegen der Niveauunterschiede am Deckel habe ich bei den jeweils ersten 4 noch Distanzklötzchen druntergeklebt, außerdem das Messing mattschwarz lackiert. Die alten Zündkabel habe ich ersetzt durch rot isolierten Draht und dabei die alten Kerzenstecker und die alte Verteilerkappe verwendet. Sieht dann so aus:



An der Kurbelwellenabtriebsseite sind Zahnriemendeckel und Nebenaggregate auch schon fertig. Der Deckel ist eigentlich mattschwarz lackiert, sieht man auf dem Bild nur nicht so gut.



Ich hab immer noch kein brauchbares Leder für innen. Alles, was mir mitgeschickt wurde, ist mit min. 1 mm zu dick und außerdem etwa cognakfarben. Das passt nicht zu einem gelben Auto. Ich suche schwarz. Mal sehen

10

Dienstag, 5. November 2019, 18:56

Also da bleib Ich mal dran...gefällt mir :ok:

Beiträge: 308

Realname: Olaf

Wohnort: Bietigheim/Karlsruhe

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11

Donnerstag, 7. November 2019, 06:11

Schließe mich meinem Vorschreiber an... gefällt!!

Skorpi1211

12

Donnerstag, 7. November 2019, 17:07

Mischmasch

Im Netz gibt es ja etliche Bilder von fertigen Pocher-TR. Da fällt auf, dass die Kupplungsgehäuselüftung oft nicht ganz vorbildgetreu ist, z.B. so:



Im Original sieht das aber so aus (sagt das Netz in seiner unermesslichen Klugheit):



Ich hab also das kleine Gitterchen auf den Flansch des Motorblocks gesetzt und vorher die Fläche darunter mattschwarz lackiert. Das sieht jetzt durch die Löcher aus, als wären's wirklich Löcher und da drin ist dunkel. Gegenüber am Kupplungsgehäuse hab ich einen Ausschnitt gefräst. und innen auch alles mattschwarz lackiert, denn da ist ja dunkel. Sieht dann so aus:



Hinten am Motor gibt es ja eine Leitung von Zylinderkopfdeckel zu Zylinderkopfdeckel. Ich hab noch nicht rausgekriegt, wofür die ist, wahrscheinlich für Öl. An den Enden ist die mit Gummimuffen fest. Da bewährt sich die kleine Tremonia-Kiste, denn in der sind richtig funktionierende Schlauchschellen. Super!



Und heute habe ich auch endlich gutes Leder bekommen: Lammnappa in Schwarz, 0,4 mm. Damit kann man arbeiten. Jedenfalls finde ich Schwarz besser zu Gelb als das bisher vorhandene Cognac. Außerdem war das viel zu dick. Oder was meint ihr?


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Gestern, 18:20

Einspritzanlage

Jetzt hab ich mich mal an die Kraftstoffversorgung gemacht. Die Leitungen (aus Messingdraht) einfach in den Pumpendeckel in gebohrte Löcher stecken war mir nicht vorbildnah genug. Wie schon erwähnt habe ich aber viele Transkit-Teile doppelt, und dazu gehören auch die richtigen Messingschräubchen. Also kommen die in die Bohrungen der Einspritzpumpe und die Leitungsdrähte werden darumgebogen. Sieht einigermaßen echt aus.

Problematisch war es, die im Original ja parallel laufenden Leitungen dazu zu bringen, das auch im Modell zu tun. Gut geeignet wären dazu ja die Befestigungsklammern von Scaledetails, aber die habe ich schon für die Zündkabel verbraucht. Nach langer Suche bin ich im Architektenzubehörladen fündig geworden, Abt. Modellbau.



Das Zeug heißt "Aluminium-Feinlochblech quadratisch" und hat für den Maßstab genau die richtige Gitterweite. Man kann es mit der Schere schneiden.

Und kurz vor Schluss der Montage sieht dann die Einspritzpumpe mit Leitungen so aus:



Jetzt beginnt die Pfriemelei, die Leitungsenden in die Ansaugkrümer zu kriegen und nichts dabei kaputt zu machen.

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