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Beiträge: 2 525

Realname: Hans Juergen

Wohnort: Bitburg

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31

Freitag, 4. Oktober 2019, 22:45

Beitrag wurde gelöscht ;)

32

Samstag, 5. Oktober 2019, 00:42

Hallo Hans Juergen und alle Mitleser,

In diesem Sinne
Gute Nacht

Holger
Modelle bauen muß man, Leben aber nicht ! Frei verändert nach Charles Darwin ;)

Beiträge: 2 789

Realname: Johann

Wohnort: nähe Ingolstadt

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33

Samstag, 5. Oktober 2019, 07:18

Hi,

ein interessanter und aufschlussreicher Bericht.
Aber Deinen letzten Beitrag verstehe ich ehrlich gesagt nicht.
Viele Grüße
Johann

Video - La Créole - 1827

Video - La Créole - Mastherstellung

Video - La Créole - Chaloupe

Video - La Créole - 2019

34

Samstag, 5. Oktober 2019, 08:29

Mahlzeit!

Den Effekt, beim eingedockten Schiff gefühlt bergauf zu laufen, kann ich mir gut vorstellen. Ein Stahlschiff dieser Größe ist ja eben kein starrer Klotz, der würde nämlich bei Wellengang auseinanderbrechen, sondern ein elastisches Gebilde, dass sich unterschiedlichen Auftriebszuständen anpassen kann. Da ist es sinnvoll, in der Konstruktion auf dem trockenen die Bereiche des stärksten Auftriebes tiefer anzulegen. Oder, andersherum: Bug und Heck haben oberhalb der Wasserlinie relativ zur Schiffsmitte mehr Volumen und damit Gewicht als unterhalb der Wasserlinie. Diesen fehlenden Auftrieb kann man durch die "Bananenform" ausgleichen, sonst würde beim Schiff im Wasser die Mitte nämlich höher liegen als die Enden, das Schiff würde "hängen".
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

35

Samstag, 5. Oktober 2019, 11:15

Hallo liebe Mitleser,
hallo Jochen. Damit kann ich etwas anfangen. Vielen Dank.

Ich glaube, ich laß das Thema Decksverlauf besser ruhen. Und baue einfach weiter.
Danke noch einmal an alle die mich begleiten.
Holger
Modelle bauen muß man, Leben aber nicht ! Frei verändert nach Charles Darwin ;)

Beiträge: 2 525

Realname: Hans Juergen

Wohnort: Bitburg

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36

Samstag, 5. Oktober 2019, 11:42

Hallo Holger,

Ich habe den Beitrag auch gelöscht. Noch was ganz Sachliches : Du hast einen detaillierten Seitenriß an der Wand , da ist der Decksverlauf eingezeichnet ^^

37

Samstag, 5. Oktober 2019, 13:28

Hallo Hans -Juergen,
zunächst mal danke.

Ich setz jetzt mal die Heckzeichnung mit ein.
Und ja, du hast recht, wenn du schreibst, der Decksplan ist eingezeichnet und gerade Decks würden daraus resultieren.

Das einzige unverständliche für mich ist dann aber die Lage der Bullaugen auf der Zeichnung und auch auf Fotos. Optische Täuschung, glaube ich eher nicht, oder?

































Im Heckbereich sind die einzelnen Decks durch Nummern gezeichnet. Sie setzen sich bis zum Bug fort

Ich hab jetzt mal Deck 8 und 9 anhand der roten Pfeile verlängert und sehe die Lage der Bullaugen nicht symetrisch zum Decksverlauf.
Also, was mach ich verkehrt. Brille, ja, 2,5 Dyp. Technische Zeichnungen lesen? Ja denke ich zu beherrschen.
Vielleicht hast du oder jemand anderes eine plausible Erklärung.
Das Schiff kann ich auch so weiterbauen.
Aber das ich keine Antwort finde, läßt mich nicht ruhen.
Das ist eigentlich alles.
Vielen Dank das wir uns verständigen können.
Holger
Modelle bauen muß man, Leben aber nicht ! Frei verändert nach Charles Darwin ;)

38

Samstag, 5. Oktober 2019, 15:06

Hallo Holger
Sehr interessanter Bauberich und Anlaß im Netz zu stöbern .
Bei meinem kleinen Fischkahn sind die Decks auch " durchgebogen ", auch wenn es nicht zwingend nötig wär.
Das nennt sich Deckssprung und war ursprünglich zur Verbesserung der Stabilität und Seetüchtigkeit gedacht.
Erfahrung ,Tradition und Zeitgeist ändern das Erscheinungsbild über die Jahre.
Hab ein paar Zeichnungen (Riße) von Passagieschiffen der 50iger & 60iger Jahre die deutlich " gebogen " sind.
Stockholm (Bj 1948); Charlesville (Bj 1951) & Fritz Heckert (Bj 1961).
Die Decks sind wirklich gebogen . Nach oben hin wird es eventuell weniger . Je nach Bau- oder Umbaujahr werden die Aufbauten immer rechtwinkliger.
Die Erfahrungen mit den in Massen gefertigten Frachtern der Kriegsjahre haben diese komplizierte Bauweise langsam verdrängt.
Heute werden die "Zimmer " wie Container ins Kreuzfahrtschiff gestapelt ,ist preisgünstiger und funktioniert auch.
Nicht wirklich eine Hilfe ,aber ein Denkansatz.
Viel Spaß beim tüfteln und bauen wünscht
Ronald.

39

Samstag, 5. Oktober 2019, 15:38

Moin Holger,
ich vermute, dass es sich bei den Linien nicht um Decks, sondern um Wasserlinien handelt. Die sieht man auch im ersten Planbild in deinem PostNr 3.
Das bergauf gehen im Dock könnte durch eine Slipanlage kommen, mit deren Hilfe das Schiff ins Dock und Trockene gezogen wird. Bei Docks ohne Slipanlage legt man die Pallungen unter dem Bug oft etwas höher, um beim Abpumpen des Wassers das Heck mittels Taljen genau mittig auflegen zu können.
Ansonsten ein sehr schöner Bau den ich gerne verfolge und die ersten Schritte können sich sehen lassen!

Ingo
"Kein Kommandant geht fehl, wenn er sein Schiff neben das des Feindes legt"
Lord Nelson


40

Samstag, 5. Oktober 2019, 18:53

Hallo liebe Mitleser,
hallo Ronald und Feuermann.
Zunächst mal vielen Dank für eure Recherche.
Die von Ronald erscheint mir eigentliche die logischste. Auch ich habe die letzten Stunden mit Schiffsplänen verbracht und zb die Normandie. die Vaterland , die TS Bremen usw. verglichen.
Dazu die neueren Versionen der Kreuzfahrtschiffe der heutigen Generation,
Und tatsächlich gibt es anscheinend Schiffbautechnisch einen eklatanten Sprung in der Nachkriegszeit.
Nehmen wir nur einmal die France, die in Sektionsbauweise gebaut wurde und die das erste Passagierschiff war, das vollständig geschweißt wurde.
Gewichts und Bauzeitinvestitionen konnten so schon minimiert werden..
Ich setze noch einmal für Ingo und alle anderen ein Bild des Bugs mit rein.

Dort ist die Wasserlinie eingezeichnet sowie die zeichnerischen Decksverläufe. Und wenn man genau hinsieht, ist ein kleiner Sprung zwischen den beiden linien zu sehen.














Aber warum mach ich uns das Leben schwer?Ich lebe in der höchsten Wohnung in ganz Bremen Nord. Direkt vor mir liegt die Weser, so das ich jeden Tag Schiffe aller Art, auch dann und wann Segelschiffe, sehen kann.
50m über den Erdboden und ca 60m uber NN.

















Direkt vor mir seht ihr die Fassmer Werft. Und wenn ihr genau hinseht könnt ihr sogar den Bug der Gorch Fock aus der Halle schauend sehen.LInks von meinem Zuhause ist die Lürssen Werft mit ihren hunderte von Millionen schweren Superyachten zuhause. Rechts von mir der U Boots Bunker.
In 45 km Entfernung das Schifffahrtsmuseum Bremerhaven.
Auf der Fassmer Werft liegen zur Zeit drei große, schnelle Einsatzboote für die Bundespolizei. Rechts davon die nagelneue Atair, das neueste Forschungs und Vermessungsschiff
Deutschlands.


Und diese Werften sollten doch was zur Historie der Decksverläufe sagen können.

Ein paar alte Konstrukteure wird es dort wohl geben.
Ich werde also in den nächsten Tagen meine Pläne unter die Arme nehmen und einfach mal bei den Werften klingeln.
Im zweifelsfall bleibt noch das Schifffahrtsmuseum Bremerhaven.
Ich werde also zu gegebener Zeit darüber berichten.
Und warum bin ich nicht schon vorher darauf gekommen?
Für heute ist also am Bau der France nichts weiter passiert.
Aber Morgen gehts weiter.


Schönen Abend euch allen
Holger
Modelle bauen muß man, Leben aber nicht ! Frei verändert nach Charles Darwin ;)

41

Samstag, 5. Oktober 2019, 19:31

Danke für die Aufklärung.

Ingo

P.S. Ohne wehr (Feuerwehrmann), dann passt es ;)
"Kein Kommandant geht fehl, wenn er sein Schiff neben das des Feindes legt"
Lord Nelson


42

Samstag, 5. Oktober 2019, 21:35

Hallo Ingo,
ups das tut mir leid. Und ich hatte noch überlegt ob du Feuerwehrmann bist ?
Aber Ingo ist schon gut. Leider stand der Name nicht unter deinem Beitrag.
Tut mir leid, kommt nicht wieder vor.
Schönen Abend dir und allen Bauleitern der Werften :prost:

Holger
Modelle bauen muß man, Leben aber nicht ! Frei verändert nach Charles Darwin ;)

43

Sonntag, 6. Oktober 2019, 08:29

Guten Morgen liebe Mitleser und Werftbesitzer,
bevor es nun an die Arbeit der France geht vielleicht mal etwas um einmal den Sonntagmorgen zu versüßen.
Ich nenn das jetzt mal Werftkino.

Also ich hab mir mal die Gewichtsverhätnisse der SS France genommen und ein bißchen gerechnet. Hoffentlich richtig?













Das Schiff hatte ein Stahlgewicht von 51815 long tons/ langen tonnen. Ein britisches Gewichtsmaß das 1066 kg nach SI Einheiten entspricht. Aber vernachlässigen wir mal die 66 kg und sagen

51815 tonnen. Also nicht BRT sondern Eigengewicht.

Ich hab jetzt mal einen PKW genommen der 1,5 tonnen wiegt. Weiß nicht, kommt das hin?

Also rechne, rechne, komme ich auf die die gigantische Zahl von 34543 PKWs , die mit dem Gewicht der SS France hätten gebaut werden können.

Wenn ich nun die Seitenlängen von, sagen wir 3X2m eines PKWs nehme, komme ich auf 6qm pro PKW.

Also 34543 X 6 = 2072560 qm, entsprechen 207,2 qkm, alle Fahrzeuge dicht an dicht gestellt. Bremen hat eine Fläche 325 qkm. Es wird also eng in Bremen, wenn jetzt alle PKWs auf einmal

vom Himmel schneien würden. Eng würde es natürlich auch, wenn die France jetzt als ganzes ins Bremer Rathaus einschlagen würde.

Wenn ich nun die Fahrzeuglänge von 3m nehme, komme ich auf

34543 x 3 = 103629m = 103,6km

Das heißt, wenn das letzte Fahrzeug noch bei mir vor der Haustür steht, ist das erste schon in Hannover. Und das alles dicht an dicht, ohne Abstand.



Mann oh Mann, das sind schon Hausnummern :cracy:


So, jetzt aber mal fertigmachen und ab zur Werft.
Schönen Sonntag wünscht euch allen
Holger
Modelle bauen muß man, Leben aber nicht ! Frei verändert nach Charles Darwin ;)

Beiträge: 184

Realname: Christian

Wohnort: Kevelaer

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44

Sonntag, 6. Oktober 2019, 09:18

Hallo Holger.

Interessante Zahlenspiele, jedoch hat hier der Matheteufel zugeschlagen und hat dir bei der Fläche reingegrätscht: 34543 X 6 sind 207.258 qm und somit 0,207 qkm.


Gruß,
Christian

45

Sonntag, 6. Oktober 2019, 19:18

Hallo Christian und alle anderen Mitleser,
jetzt wo du es schreibst, sehe ich die Welt auch ganz anders. :abhau:

Ich laß das trotzdem mal so stehen, damit ein jeder weiß das in Bremen keiner, aber auch wirklich keiner, Rechnen kann.
Die sache mit der Pisa Studie hat also auch bei mir zugeschlagen. Wie eine Pestilenz liegt sie über der Stadt.

Dankeschön dafür, das Du dich erbarmt hast.
Ohne Rechner, kurz auf einem Blatt Papier sich verrechnen , das kann nur aus dem Norden kommen. :cursing:

Jetzt weiß ich auch warum meine Nachhilfe für die Jungs keine Früchte trägt.
Aber hier in Bremen fällt das nicht so auf, wir sind halt so. :tanz:

Ich schmeiß mich weg und lach mich gerade tot. :idee:

Bis gleich zum Baubericht
Euer verschämter

Holger
Modelle bauen muß man, Leben aber nicht ! Frei verändert nach Charles Darwin ;)

46

Sonntag, 6. Oktober 2019, 19:58

Mathematik wird überbewertet...

Ich fand schon vor langer Zeit eine Zeichnung der Größenverhältnisse sehr beeindruckend, wo die auf dem Heck stehende France den Eiffelturm um 15 Meter überragte.
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

47

Sonntag, 6. Oktober 2019, 20:51

Hallo und guten Abend euch allen,
auch heute habe ich in der Werkstatt wieder an meinem Projekt SS France gearbeitet.
Dabei rausgekommen ist so einiges.
Zunächst einmal bin ich ja bei der Herstellung der Rumpfkonstruktion nach den vorliegenden Plan.
So habe ich zunächst vom Hauptspant in Richtung Spant 19 Bug weitergearbeitet.

Dabei habe ich im Bugbereich Ausschnitte im innenbereich geschaffen um später die Antriebe für die Anker einbringen zu können. Das war laut Plan nicht vorgesehen.
Wer sich schon einmal meine Virgin Steel in der Abteilung Modellvorstellungen angesehen hat, kann vielleicht erahnen was ich noch vorhabe.

Da geht es dann doch ganz schön komprimiert zu.
Alle Decks werden abnehmbar sein um so besser an die einzubringenden Systeme heranzukommen.
Radar und funktionierende Schornsteine sind angedacht.Die Ladebäume sollen funktionieren. Anker und Leinenwinden sowieso. Beleuchtung, funktionierende Davits usw.
Soundmodule ergänzen das ganze dann.

Hier mal das erste Bild des heutigen Tages












Wie ihr sehen könnt ist bis Spant 19 duchgearbeitet worden. In diesem Arbeitsschritt habe ich nach immer wieder vergleichen der Schiffsform auch schon angefangen leicht zu straken. Eine Planke wurde schon mal angelegt um die Kontur der Rumpflinie zu verfolgen. Mein erster Eindruck ist schon mal ganz gut.Ich hab dann die Rumpfkontur vom Bug aus kontrolliert und bin , bis jetzt, ganz zufrieden.



Nach ausrichten des vorderen Bereiches habe ich von Spant 10 in Richtung Heck weitergearbeitet.

Dabei mußte ich eine Kielkupplung herstellen um die nur 1m langen 10X10 vierkante verbinden zu können.













Rückwärts bis zum Spant 5 arbeitend befindet sich die Rumpfkonstruktion im folgenden Zustand










Desweiteren ist gerade im Heckbereich umso mehr zu tun und noch maßhaltiger zu arbeiten
Ab Spant 5 müssen die Wellendurchbrüche geschaffen werden um die äußeren Rohrtunnel und die Stevenrohre später an den Rumpf anbringen zu können.

Dazu, und weil dort auch die verschollenen Passtücke fehlen, muß ich aus der Zeichnung heraus arbeiten.













Daher habe ich aus der Zeichnung heraus eine Kopie der einzubringenden Wellendurchbrüche gemacht um diese an die Spanten 3 bis 6 anlegen zu können und die Durchbrüche zu schaffen.










Hier noch einmal der bisherige Rumpfverlauf mit Probeplankung








Allerdings glaube ich bei der Rumpflänge und um Verzug zu vermeiden, alle Spantelemente miteinander versteift werden sollten. Laut Bauplan ist das nicht vorgesehen


Ein letztes Bild aus dem Plan soll dann mal zeigen was so im Heckbereich maßhaltig zu arbeiten ist um die Rumpfkonstruktion nicht zu verfälschen.











So das wars für heute.
Macht euch noch einen schönen Sonntag so wie ich
In diesem Sinne grüßt euch

Holger
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49

Dienstag, 8. Oktober 2019, 12:08

Hallo liebe Schiffsbauer und Mitleser,
ich hab ja noch zwei Wochen Urlaub und außer Modellbau nichts großartiges zu tun. . Natürlich bietet es sich an, auch einmal etwas über die SS France und die dann spätere SS Norway zu recherchieren.
Auch verfüge ich über einige Unterlagen aus eigener Zeit auf dem Schiff.
In meiner Zeit auf der Grand Bahama Shipyard an der Spitze von Freeport auf den Bahamas habe ich dann die Norway mit der Silouette der France das letzte mal im Jahr 2000 in Miami gesehen.
Die Grand Bahama Shipyard war ein damaliger Außenposten der LLoyd Werft Bremerhaven.
Sie wurde vermutlich gegründet um die NCL Flotte direkt vor der Amerikanischen Haustür zu bedienen und damit die langen Anreisen für Revisionen, Garantiearbeiten, Änderungen etc. zu sparen.
Meiner Meinung zu der damaligen Zeit ein gutes Geschäftsfeld. LLoyd Werft war der NCL Line sehr verbunden und die Reederei ein guter Kunde.

Ich glaube, mein letztes Schiff war dort die Norwegian Sun. Hab ich jetzt mal alles aus dem Gedächnis genommen.
Nachdem Knut Kloster die France 1979 das Schiff für 18 Millionen US Dollar von einem arabischen Millionär, der es zuvor für 24 Millionen Dollar erworben hatte schlug die, nach dem ersten Umbau auf der
LLoyd Werft auf dem amerikanischen Kreuzfahrtmarkt aufkommende SS Norway, ein wie eine Bombe.
Durch den Umbau wurde ein völlig neues Innendesign geschaffen, so das auch den amerikanischen Bedürfnissen der Passagiere Rechnung getragen wurde.
Allen Unkenrufen zum trotze hat es die Reederei geschafft, Tradition und Fortschritt zu verbinden. Das wurde durch die hohe Zahl an Passagieren belohnt.
Aus dieser Zeit habe ich noch ein Werbeprospekt der NCL gefunden und möchte euch diese mal zeigen.
Es handelt sich um die damals stattfindenden 1 Wöchigen Kreuzfahrten durch die Karibik, inklusive der damaligen Preise und der Deckspläne.
Weitere Informationen werde ich so Zug um Zug in meinen Baubericht mit einfließen lassen.
Ich hoffe, ihr habt nichts dagegen?

So, und nun mal ein paar Bilder dazu. Vielleicht ganz interessant?

















Ich will jetzt hier keine Werbung machen, aber die Norwegian Cruise Line war schon eine tolle Reederei. Leider gibt es sie in dieser Form nicht mehr . 1999 ging NCL an die Amerikanische Börse und wurde nur ein Jahr später, nach einer harten Übernahmeschlacht an die Star Cruise Line durch Aktienmehrheit übernommen. Wie immer ging nur um Profit. Das ist schon damals ein Zeitgeist gewesen.













So, jetzt mal fertigmachen, dann zur Werkstatt fahren um noch ein bißerl zu schaffe.
War das jetzt richtig?
Schwäbisch
Bis dann euch allen

Holger
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50

Dienstag, 8. Oktober 2019, 18:16

Interessante Infos, gern mehr davon.
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

51

Dienstag, 8. Oktober 2019, 21:29

Hallo liebe Modellbauer, hallo liebe Zaungäste,
ich hoffe mein Baubericht mit ein paar Infos gefallen euch.
Ich weiß, eine eher unkonventionelle Art. Aber ich baue dieses Schiff auch aus Leidenschaft. Und da gehört das, meiner Meinung nach ein bißchen dazu.
Vielen Dank Jochen, gerne.
Zum Baubericht.
Heute war ein Tag des Messens, der Anfertigung von Schablonen, kopieren, sägen, anpassen, befestigen und messen, messen ,messen.

Zunächst einmal möchte ich euch zwei der vier Propellerwellen und deren Zustand vorstellen. Daran sieht man schon, wie lange der noch zur Verfügung stehende restliche Bausatz irgendwo rumgelegen hat.











Zu sehen sind die außen am Rumpf zu befestigen Stevenrohrtunnel, das Stevenrohr, der Propellerschaft und Propeller.Das einbringen der Spantdurchbrüche für den Propellerschaft habe ich auf den Termin des dann zu dreiviertel geschlossen Rumpfes verschoben, um die Schaftführung besser den Rumpfkonturen anpassen zu können.


Wie ich im letzten Baubericht schon beschrieb sind die neuralgischen Punkte der Rumpfform vor allem die Kontur des Buges sowie des Hecks. Alle Passteile und Formen sind nach Schablonen angefertigt,
deren Maßhaltigkeit immer wieder zu prüfen sind.

So habe ich denn aus der Zeichnung heraus eine Heckschablone gefertigt, diese auf 10 mm Sperrholz übertragen, ausgesägt und bearbeitet.







Herausgekommen ist zunächst das






Die besonderheit der Kielform besteht darin, das der Kiel sich ab dem Rumpfaustritt vun 10 mm Kielstärke auf dann 5 mm verjüngt, um so den beiden achteren Propellern genügend Platz


beim drehen zu lassen. Dazu wurde das Ende des Kieles entsprechend bearbeitet. Ich glaube, ganz gut zu sehen.




Danach habe ich Spant 4 bis Spant 0 nach Zeichnung angefertigt, mit der gewählten Rumpfform verglichen, die Aufbauhöhen gemessen, verglichen , gemessen, ups
um sie dann nach bestem Wissen und Gewissen einbauen zu können.

Die spätere Rumpfform bringt es an den Tag, ob ich mich irgendwie vermessen habe. Ich hoffe nicht.
















































Schön zu sehen ist Bild zwei auch schon die Ruderhacke, die später den Ruderschaft aufnehmen soll.


Der gesamte Spantverlauf sieht demnach momentan so aus.



Und wer von euch den siebten Spant von vorne leicht seitwärts stehen sieht, hat recht.
Aber noch ist Holland nicht verloren. Das wird im Zusammenhang der weiteren Stabilisierung gerichtet.
Und damit ging es dann zum Schluß schon los. Alle Spanten werden noch einmal durch Zwischenstücke verstärkt. Senkrecht und jede zweite Waagerecht, um vielleicht noch ein Zwischendeck für Systembauten
mit einzubauen. Man denkt auch schon an Morgen.

Damit zum Schluß für heute das letzte Bild




Und wenn man glaubt, da ist was krumm, so liegt es an der Optik

Vielen Dank, das ihr dabeiseit und einen schönen Abend
Holger
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52

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 15:43

Servus!

Respekt, schön gebaut. Gefällt mir sehr gut!

Hofi

53

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 21:52

Hallo liebe Modellbauer, die ihr eure tollen Modelle baut. Jede Richtung ein Genuß.Hallo liebe Zuseher!

Egal ob LKWs , Militär, Dioramen ,Flugzeuge, natürlich auch allen anderen, wie dem Schiffsmodelbau.
Ich schau euch immer wieder gerne, auch als stiller Beobachter,zu.

Vielen Dank Hofi für deine anerkennenden Worte.
Der kleine Baubericht für heute.


Heute habe ich mich mit der Verstärkung des Spantengerüstes sowie mit der festlegung der Deckshöhen beschäftigt.
Da ich zur Herstellung der Spantenkonstruktion 6 mm Pappelsperrholz verwende und dieses Holz mir doch sehr jung erscheint, habe ich mich entschlossen den Rumpf auf seiner gesamten Länge noch weiter zu verstärken.

Ich weiß, die meisten Hersteller von Baukästen benutzen für die Rumpfkonstruktion einfaches Pappelholz, auch wohl aus Profitdenken heraus.
Ich habe mal mein Store durchgesehen und komme daher zu diesem Ergebnis.
Nur hatte ich das Gefühl, das das Holz in den Baukästen besser abgelagert war, als das mir zur Verfügung stehende.

Wie das nun aussieht, im ersten Bild












Das sind die Längsversteifungen, die ich von Spant zu Spant Senkrecht bzw Waagerecht eingebaut habe. Waagerecht deshalb, um in jeweiliger gleicher Höhe schon einmal Auflagen für noch ein Zwischendeck zu schaffen.
Denn eines ist noch nicht ganz klar.
Bleibt es ein Standmodell, so bietet es genügend Platz im Innenraum. Wird es aber ein Fahrmodell, benötige ich für alle Vorhaben mehr Platz.

Batterien, möglicherweise zusätzliche Gewichte und vieles mehr.

Die gleich zu sehenden Querversteifungen an den Spanten stellen nach dem messen schon die Unterseite der Decksauflagen dar.















Gut zu sehen ist dann auch, , das ich die Spantenhöhe etwas überstehen gelassen habe , um Unregelmäßigkeiten noch auszugleichen

Wichtig ist dieser Zusammenhang schon, denn Morgen ist ein großer Tag. Die France soll morgen von der Grundplatte geschraubt werden, um mit dem Beplanken zu beginnen.Daher brauche ich die Maße, um die
oberste Planke anlegen zu können.
Den Übgergang zu ersten Fensterreihe muß erhalten bleiben.
Was ich aber schon erkennen kann ist, das die Deckslinien einen kleine Deckssprung ergeben, und nicht symetrisch laufen.

Sieht schon ganz gut aus.






Fast wie im Original.Das ist natürlich nur probehalber angelegt.














Alles scheint zunächst maßhaltig zu sein.
Aber eins steht fest. Ich hab ja nun auf einer Werft gelernt. Heute bin heilfroh darüber, KEIN Schiffbauer geworden zu sein.
Ich war damals, und da gab es wenige Computer, mal auf dem Schnürboden. Ein Gewirr von Anlegeleinen um Konstruktionen abzugreifen.



Noch einmal Bilder von der Gesamtkonstruktion.

Wünscht mir Glück für Morgen, das es keine Verspannungen oder Rumpfverzug gibt.






Und solltet ihr dann nichts mehr hören, ist Land unter. :bang:


Aber mit eurer Hilfe und Daumendrücken wirds was..
Vielen Dank euch allen
Holger
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54

Freitag, 11. Oktober 2019, 11:14

Hallo liebe Berufsschüler und Mitleser,
Fachbereich Schiffbau heute Morgen.
Der alte Schiffbaumeister steht erhaben vor der Klasse.

" Nun, meine Herren, gestern wurde ja nun beim Modell der SS France die trennung des Spantengerüstes von der Grundplatte durchgeführt.
Holger, aufstehen!
Was haben Sie sich eigentlich dabei gedacht? ?(

Fangen wir einmal mit einer glatten fünf an. Wegen Schusselichkeit!


Bei der Herstellung des Spantengerüstes haben Sie allerdings auch einige Aspekte beachtet. :trost: Dazu gehören:
Die Prüfung der Maßhaltigkeit aus der Zeichnung zum Werkstück.
Die beschaffenheit des Holzmaterials hinsichtlich Nachtrocknung und Verzug.
Die Anzeichnung der Außenkonturen mit einem spitzen Bleistift.
Das ausschneiden der Spanten mit einer Proxxon Kreissäge und dazugehörigem scharfen Sägeblatt.
Das anlegen einer Probeplanke im Spantenverlauf.
Weitgehend spannungsfreies Arbeiten im gesamten Spantverlauf.
Das straken der Spanten.


Daran haben Sie allerdings nicht gedacht: :motz:

Ihre konzentration des anlegens der Probeplanke und der dazugehörigen Messungen haben immer auf beiden Schiffsseiten stattzufinden.
Zugute halten will ich ihnen die Aufstellung des Rumpfkörpers auf der Bauunterlage. Die Backbordseite des Schiffes war aus ihrem Blickwinkel nicht gut zu sehen und hat ein Einmessen erschwert.
Ein besonders negativer Punkt ist ihre Neigung zu absoluter Maßhaltigkeit.
Durch das enge ausschneiden der Kielausschnitte und damit verbundener strammer Führung des Kielsitzes haben sich Aussparungsfehler sofort bemerkbar gemacht.
Ein zu strammes, fehlerhaftes einführen der Kielausparrungen, führt zu einer seitlichen Fehlstellung des jeweiligen Spantes und beeinflußt die Gesamtgeometrie des Schiffskörpers.
Sowohl in der Längsrichtung als auch in der Seitenausrichtung.

Bei ihnen hat das zu einem Verzug von ca. 2-3 mm auf die Gesamtlänge des Rumpfes geführt.
Weiterhin führt es es zu einer Kippneigung des Spantes in der Trocknungsphase des Holzleims.

So wie ich das sehe, haben Sie aber das unheimliche Glück, diesen Verzug wieder durch schleifen der Planken auszugleichen.
Ihre Plankenstärke beträgt 3mm, und das sollte ausreichen, um den Verzug zu egalisieren.
Das geht natürlich im realen Schiffbau nicht. :(

Da Sie ja nun erst im ersten Lehrjahr Schiffbau sind, will ich noch einmal Gnade vor Recht ergehen lassen.

Also gebe ich ich ihnen für den abgelieferten Schiffskörper eine 3+, unter dem Vorbehalt, das Sie keine Brücken bauen und sich vorerst nur im Modellbau betätigen.

Und ganz zuletzt bin ich schwer enttäuscht von ihnen, das Sie gerade gestern ihre Kamera zwar dabeihatten, aber ihre Speicherkarte zuhause im Computer steckte.

Also doch wieder 5.

Holger, setzen!" :du:


Klar hat die ganze Schiffsbauklasse gegrölt :abhau:

Und ich hab zunächst folgendes gemacht, einfach weitergeschlafen. :schlaf:

Die Schmach habe ich ich aber nicht auf mir sitzenlassen. :roll:

Gestern Abend bis in die späte Nacht hinein habe ich das Internet beschäftigt und mir Rumpfkonstruktionen anderer Modellbauer der SS France angesehen.
Und ich komme zu dem Ergebnis, das bei allen, aber auch bei allen, nach genauem hinsehen, eine Rumpfkorrektur notwendig wurde. Sei es durch schleifen oder spachteln.

So mach ich also den den Spagat von nachstraken, schleifen, spachteln, um die Rumpfgeometrie nachzuarbeiten.

Bilder dazu später, damit ihr das auch bildlich verfolgen könnt.


Bis später dann
ein nicht aufgebender Schiffbauer
Holger
Modelle bauen muß man, Leben aber nicht ! Frei verändert nach Charles Darwin ;)

55

Freitag, 11. Oktober 2019, 11:42

Unterhaltsam geschrieben...
...und man erkennt sich schmunzelnd wieder :)
:schrei: "Kleine Schiffe zu bauen führt bloß zur Vergeudung von Jungholz"
(Gustav II. Adolf, König von Schweden; 1611 - 1632)

Eine großartige Modellbauzeit wünscht
Ray

56

Freitag, 11. Oktober 2019, 12:15

Ein strenger und gerechter Lehrer...Schlamperei muß bestraft werden :abhau:

Nein, im Ernst...sehr schön geschrieben :ok:
ich werde Deinen Bau auf jeden Fall verfolgen. Ist zwar nicht wirklich mein Gebiet, aber interessiert bin ich schon :smilie:

Viel Erfolg und Freude weiterhin :ok:
Ob groß, ob klein, ob arm, ob reich. Vor einem Lauf sind alle gleich :pinch:
Im Bau: Vimoutiers-Tiger
Maßstab 1:35 Houffalize-Panther
Maßstab 1:35 Tiger I Lenino Snegiri

Beiträge: 184

Realname: Christian

Wohnort: Kevelaer

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57

Freitag, 11. Oktober 2019, 13:20

Ja sehr amüsanter Bericht, und ich denke da erkennt sich mehr als nur der ein oder andere wieder ;)

Ich finde du gehst da ja generell sehr gewissenhaft und akribisch ran. Sollte mich wundern wenn da kein Klasse Modell bei rauskommt. Und kleine Abweichungen dürfte es immer mal geben, immerhin ist es ja Handarbeit und kein Industrieprodukt.
Die Längsverstrebungen kommen mir sehr bekannt vor, eindeutig ein Deja Vu hier und macht wieder Lust am eigentlichen Schiffskörper weiterzumachen.
Üblicherweise bleibt ja der Rumpf während der Beplankung auf der Helling, wieso hast du hier das Spantgerüst vorher runtergenommen? Evtl. um das ganze besser drehen und wenden zu können für die Beplankung?

Ich habe da weit weniger Maßakribisch gebaut, meine Mo ist u.a. auch durch die zu starke Beplankung (3mm ist mehr als nach Planumrechnung sein sollten, plus nicht daran angepasste Spanten) rundum etwa 4 mm zu breit. Aber gut, die Dame ist 75+ und hat sicher durch die ganzen "Kaffeefahrten" in Friedenszeiten etwas angesetzt :D

Gruß,
Christian

58

Freitag, 11. Oktober 2019, 21:56

Hallo liebe Modellbauer und alle die zusehen,
lieben Dank Ray, Christian und Marc für eure nette Antwort.

Und in der Tat, ich hätte, sollte ich mich selbst benoten, eine 2 verdient. Aber manchmal ist man so manchem Schiffbauer nicht sympathisch. Und da kannste dann machen, was willst du. Es kommt immer eine 5 raus.
Zum Baubericht

Heute ist zunächst noch einmal gemessen worden.
Dabei ergab sich ein kleiner Verzug des Spants 19, also des Bugspantes von 3mm.

Das hängt wohl damit zusammen, das die Kielleiste auswanderndernd vom Bug aus leicht verdreht war.Diese 3mm sind aber auch alles, was ich gefunden habe .Der Rest ist maßhaltig.













Wenn man genau hinschaut sieht man im Kielverlauf ab Spant 18 eine leichte Krümmung in Richtung Ausgang des letzten Bugspantes 19.


Dadurch ergibt sich eine Abweichung von 3mm im vorderen Schiffsbereich, die ich aber ausgleichen kann. Dadurch wird das Design des Bugs nicht verletzt.


Im Heckbereich ist alles den Maßen entsprechen und macht schon jetzt einen guten Eindruck.












Somit habe mit dem Beplanken begonnen. Drei Plankenzüge wurden hergestellt um schon einmal den späteren Rumpfverlauf zu verfolgen.
War das Vorstraken richtig, muß ich noch einmal nachstraken?

Ich nehme jetzt jede einzelne Planke, schaue mir deren Verlauf an und strake dann nach Bedarf nach.

Das ist der momentane Rumpfverlauf, der mir auch aufgrund der besonderen Rumpfgeometrie schon ganz gut gefällt.





Auch habe ich schon einmal einen Satz Fensterfront angelegt, um die maßhaltigkeit zur obersten Planke zu überprüfen. Alles OK.










Auf jeden Fall werde ich nicht mehr mit Stoß oder Kopfnadeln arbeiten. Jede Planke wird genagelt, weil ich festgestellt habe, das der Anpreßdruck auf den Spant teilweise nicht hoch ist, und diese , erst später

sich wieder löst.Auch wenn dieses in einem Konflkt mit den Bohrungen der Bullaugen steht. Besser als lose, aber schon geleimte Planken.


















Gut zu sehen ist auch der Innenverlauf der Planken únd das diese Bündig zu den Spanten stehen.














So, damit es nicht zuviel wird, noch einmal den Gesamten Rumpfverlauf.








Ich wünsche euch allen noch einen schönen Abend und ein schönes Bauwochenende.
Bis zum nächsten Baubericht
Holger
Modelle bauen muß man, Leben aber nicht ! Frei verändert nach Charles Darwin ;)

Beiträge: 2 525

Realname: Hans Juergen

Wohnort: Bitburg

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59

Freitag, 11. Oktober 2019, 22:27

Überleg Dir das mit dem Nagelen noch einmal, denn durch die Nägel wird es schwierig den Rumpf zu schleifen, entweder mußt du dann die Nägel wieder entfernen oder die Köpfe mit abschleifen. warum nicht mit Sekundekleber verkleben, kurz von Hand anpressen , evtl etwas Aktivator und es ist bombenfest. ;)

60

Freitag, 11. Oktober 2019, 23:06

Hallo und guten Abend Hans Juergen,
das ich mit Ponal Holzleim arbeite hat schon seinen Grund.
Sicher hast Du recht, wenn Du schreibst, das Schleifen des Rumpfes wäre beschwerlicher. Aber zunächst einmal sind die Nägel aus Messing und dadurch ein sehr weiches Material. Desweiteren beabsichtige ich garnicht groß nachschleifen zu müssen.
Deswegen habe ich im Vorfeld versucht, so genau wie möglich zu arbeiten.


Ich habe , glaube ich habe sämtliche Formen der Klebetechnik versucht . Das ging über Ponal Fix, Zwei Komponente Klebern, zB Stabilit Express,, bis hin zu Sekundenklebern.


Es ist einzig und allein ein einziger Grund, der mich auf gewöhnlichen Holzleim, bei Holz auf Holz verarbeitung zurückgreifen läßt.

Die Verarbeitungszeit
.In der Phase des Klebens habe ich genügend Zeit, korrekturen auszuführen, die manchmal notwendig sind.Das habe ich bei Sekundenklebern oder anderen Kurzzeitklebern nicht.
Und somit habe ich dann das Dilemma, alles von vorne zu beginnen, inklusive des abkratzens des doch sehr harten Klebstoffes.
Ich mach die Nummer mit den Klebstoffen jetzt seit 40 Jahren.
Aber für Holz auf Holz gibt es für mich persönlich nichts besseres.
Hinzu kommt, das ich Klebstoffreste sehr gut mit einem nassen Putzlappen entfernen kann, bevor diese angehärtet sind.
Da nehme ich das Schleifen gerne in Kauf.
Meine kleine Meinung

Lieben Gruß
Holger
Modelle bauen muß man, Leben aber nicht ! Frei verändert nach Charles Darwin ;)

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