Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Das Wettringer Modellbauforum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

  • »Christian M.« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 69

Realname: Christian Mandelartz

Wohnort: Köln

  • Nachricht senden

1

Donnerstag, 8. August 2019, 18:20

Bauberichte zu den 1/87 Militärfahrzeugen meines Dioramaprojektes (siehe Signatur)

Hallo,

ich möchte mal die Bauberichte zu den einzelnen Fahrzeugen meines Dioramaprojektes ausgliedern und hier separat zeigen. ;)


Den Anfang macht hier der Studebaker US6 2,5to LKW von ADV Models ... von dem 2 auf das Diorama kommen und beide werden eine 122mm Haubitze ziehen.


Der Studebaker US6 wurde in riesiger Stückzahl im Rahmen des "Land Lease" von den USA an die Rote Armee geliefert. Die meisten Fahrzeuge waren Pritschenaufbau, aber es wurden auch Tankfahrzeuge, Kofferaufbau und Sattelzugmaschinen geliefert ... ebenfalls diente der Studebaker als Fahrzeug für den berühmten Katjuscha Raketenwerfer ("Stalinorgel").


Das Modell von ADV Models ist von mittelprächtiger Qualität und bedarf einiger Überarbeitung... aber es ist derzeit halt auch das einzige Modell des "Stude" mit Pritsche auf dem Markt. Leider hat es die seltenere Pritsche enthalten, die meisten Studebaker hatten die Einheitspritsche des GMC 2,5to LKW ... aber egal, wird auch genommen. Ehrlich gesagt auch keine Lust dafür extra noch einen GMC zu kaufen...


Hier der Bausatz, rechts die 122mm Haubitze von Trident, welche angehängt wird (Bau erfolgt später).





Und ausgepackt ... warum auch immer 2 x Lenkrad dabei.





Der Studebaker hat eine nach vorne / oben hochklappbare Frontscheibe, welche ich auch hier machen will. Diese wird aus gezogenem Gußast gemacht...




Die Aufsteigehilfen an der Bracke sind natürlich überdimensioniert und werden entfernt, anschließend ebenfalls durch Gußast ersetzt.

<img src="https://abload.de/img/12hwkkt.jpg" alt="12hwkkt.jpg" title="12hwkkt.jpg" style="font-size: 0.8em;" />

Der Auspuff ist nur verkümmert dargestellt ... also mit Plastiksheet soweit ersetzt wie er sichtbar sein wird am fertigen Modell ...




Der Tank ist witzigerweise oben offen beim Modell, also mit Plastiksheet geschlossen...




Da dieser "Stude" keine Plane bekommen soll und hinten Soldaten = Crew der Haubitze Platz nehmen, habe ich die Spriegel aus Sheet und Kupferdraht gemacht. Die Recherche hier war aufwendig, denn die meisten Bilder zeigen die GMC Pritsche, die andere Spriegel hat.




Natürlich bekommt er auch einen Fahrer ... für eine Beifahrer Figur ist leider nicht Platz genug :(






Nach ein paar kleinen weiteren Ausbesserungen ging es an das Lackieren der Teile und den Zusammenbau, wobei hier noch weitere kleine Details wie die Rückspiegel dazu kommen (gemacht aus gezogenem Gußast und einer kleinen runden PE Scheibe aus der "Grabbelkiste"













Die Lackierung erfolgte mit Revell Aqua Farbe - NATO Oliv was ich mit gelb und Beige etwas abänderte damit es passt. Das "Shadowing" ist schwarze Ölfarbe....

Hier mal vor eines der Häuser platziert wo er später auch ungefähr stehen wird. Im Moment trocknet das Modell erstmal ...







LG
Christian

2

Freitag, 9. August 2019, 16:42

Moin Christian,

interessantes Thema und sehr schönes Modell

:dafür:


ich bleibe hier mal dran..... ;)
Gruß aus Münster
Jürgen :wink:


hier gibts ein paar Wikinger & Co. Modelle vom Deutzfahrer

und hier Militärmodelle 1:87: Militärmodelle vom Deutzfahrer

Beiträge: 608

Realname: Oliver

Wohnort: Münsterland/ Havixbeck

  • Nachricht senden

3

Samstag, 10. August 2019, 13:16

Sehr gut gebaut. Ich staune!
"Wenn es blutet, können wir es töten." :!!

  • »Christian M.« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 69

Realname: Christian Mandelartz

Wohnort: Köln

  • Nachricht senden

4

Samstag, 10. August 2019, 19:50

Danke euch beiden :)

Im Moment habe ich keine notwendige Ruhe ... also ruhige Hand ... für die Figuren auf der Ladefläche, kommt daher auch noch :-)

  • »Christian M.« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 69

Realname: Christian Mandelartz

Wohnort: Köln

  • Nachricht senden

5

Mittwoch, 14. August 2019, 21:21

Update ...

​Update ...


Ich habe mich mal mit dem Studebaker - Haubitze Gespann weiter beschäftigt. 5 Figuren und Kisten auf die Ladefläche gepackt und die Türen mit einem Decal aus dem JS-2 bausatz versehen.


​​



​​








Die 122 mm Haubitze von Trident ist ein Resinbausatz. Leider muss ich sagen, dass der Bausatz nicht der Brüller ist, sondern nicht nur Details fehlen, sondern auch noch Fehler beinhaltet!
Resin Bausätze werden ja immer so dolle gelobt, aber was man hier erhält ist Note 4 ... bestenfalls! Und wenn ich mir dazu im Vergleich die exzellente Umsetzung der leFH 18 oder der 75 mm Pak 40 von Preiser in Plastik im selben Maßstab ansehe, dann ist das ​Urteil sogar noch schlechter!

Wie dem auch sei ... hier der Zusammenbau, denn eine Alternative habe ich leider nicht...


Hier die Bauteile...


​​



Der "umfangreiche" Bauplan ...


​​



Das Schild ist zu hoch und musste gekürzt werden. Der obere Zylinder musste gekürzt werden ... die Zieloptik fehlt komplett und wurde "grob" nachgemacht ... Die Streben am Schild innen fehlen, mit gezogenem Gußast nachgemacht. Eine Sichtklappe am Schild rechts hat außen die Nachbildung, aber innen nicht. Diese "Dinger" an den Beinen wo den Rückstoß in die Erde leiten fehlen, aus Plastiksheet nachgemacht. Es fehlen hunderte Nieten, aber nuch 6 davon mit Ponal Kleber am Schild nachgemacht ... Soll reichen.


​​



​​



Und mal Gundlackiert an den "Stude" angehängt ...


​​

6

Mittwoch, 14. August 2019, 21:43

Moin Christian,

bin bei Resin auch eher skeptisch....und stimme dir da zu.

Aber de rStudebaker ist große Klasse !!!


:ok: :ok: :dafür:
Gruß aus Münster
Jürgen :wink:


hier gibts ein paar Wikinger & Co. Modelle vom Deutzfahrer

und hier Militärmodelle 1:87: Militärmodelle vom Deutzfahrer

  • »Christian M.« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 69

Realname: Christian Mandelartz

Wohnort: Köln

  • Nachricht senden

7

Freitag, 16. August 2019, 22:18

Hallo Jürgen,

es gibt ja auch einen gewissen Hype um Resinbausätze ... ich kann das immer weniger nachvollziehen mittlerweile.

Wie dem auch sei ... hier mal das Gespann ungefähr da wo es später hinkommen wird. Die Haubitze hat mittlerweile russisches Armeegrün bekommen, aber jede Alterung fehlt noch. Der Studebaker ist in US Oliv.


  • »Christian M.« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 69

Realname: Christian Mandelartz

Wohnort: Köln

  • Nachricht senden

8

Samstag, 17. August 2019, 14:51

Panther G "spät"

Hallo,

heute mal eine kleine Bausatzvorstellung ... des Panther G late von der Firma Arsenal-M in 1/87.

Es handelt sich um einen Plastikbausatz, der sehr schön detailliert und gemacht ist. Sicher ... im Prinzip könnte man sagen, er ist wie "ein zerlegtes Herpa / Roco Minitank Modell" und kein wirklicher Bausatz ... was auch im Prinzip stimmt. Allerdings trifft das wiederum auf 90% aller 1/87 Modelle zu, aber hier muss man tatsächlich auch kleben und nicht nur zusammenstecken.

Es gibt zu dem Arsenal-M Modell noch eine gleichwertige Alternative von Trident und Alsa Cast, welche wie Arsenal-M auch den Panther A und D im Sortiment haben, bzw.auch den Jagdpanther.
Was mir hier noch fehlt ist der PE Satz von der Firma Hauler für die Lüftergitter ... die Tscheschen haben im Moment Lieferschwierigkeiten und daher ist es bestellt, aber noch nicht da. Jedoch gibt es laut Werbung ja nur Lösungen und keine Probleme ... daher wird "Kannibalisiert"! Bei dem scratch gebauten Bergepanther auf meinem alten Diorama steht eine Überarbeitung an, witzigerweise genau auf dem Motordeck und da ich dafür eh die Lüftergitter abnehmen muss ... tja ... wandern die jetzt zu dem Panther G und wenn die bestellten neuen eintreffen, dann mache ich auch die Überarbeitung des Bergepanther und er bekommt die neuen Gitter. Problem gelöst! ;)


Der Bauplan ist nicht existent ... gibt keinen, nur diese beiliegende Zeichnung. Da ich den Panther allerdings bis in kleinste Detail kenne, ihn gefühlt in 30 Jahren 100 Mal gebaut habe, kann ich den auch blind zusammenbauen :D




Und die Teile ... wie gesagt alle sehr gut gemacht und auch die Laufräder sind geschickt gelöst um sie einfacher zu bemalen...




















9

Samstag, 17. August 2019, 21:06

Hallo Christian
Schöne Beschreibung für den Arsenal M Bausatz .Könnte mich glatt auf Abwege bringen . :S :pfeif:
Bei dem russischen Amilaster gibt es " Unklarheiten". Die Beschriftung auf der Tür bedeutet Öl (oder Butter) . Auf jeden Fall : was zum schmieren (hat mein Lehrer gesagt).
Kein Problem ,eventuell war er ja früher mit Fässern unterwegs. :und: Mit etwas Glück passt ja noch ein Fass oder paar Kanister rein . :thumbup:
Gruß Ronald

  • »Christian M.« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 69

Realname: Christian Mandelartz

Wohnort: Köln

  • Nachricht senden

10

Sonntag, 18. August 2019, 22:28

Öhm .... DAS ist ja witzig, weil das ein Decal aus dem Josef Stalin 2 (JS-2) Kampfpanzer ist, was ich nahm! Der Hersteller ist ZZ Models und die sind aus der Ukraine ... und die können ja m.W. russisch ... 8|
Bist du sicher mit der Übersetzung?

11

Montag, 19. August 2019, 05:13

Ölfass / Öleinfüllstutzen oder Fett Behälter.
Die Übersetzung ist nicht eindeutig aber stimmt. Konnte IS2 Unterwasserfahrt , da wäre Fett zum abdichten möglich. :?: ?(
Gruß Ronald

  • »Christian M.« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 69

Realname: Christian Mandelartz

Wohnort: Köln

  • Nachricht senden

12

Montag, 19. August 2019, 21:27

Lol ... ist ne Beschriftung für die Turmseite ... Egal: Mangels russisch Kenntnissen bleibt das im Rahmen der künstlerischen Freiheit so. :D :D :D

So ... der Panther ist soweit zusammengebaut, bis auf das Laufwerk, was erst gesondert lackiert wird und dann später mit dem Panzer "Verheiratet" wird.

Wie das so bei einem größeren Projekt ist, hat sich die Planung im Laufe der Arbeiten geändert. Eigentlich wollte ich den Panther abgeschossen darstellen, aber irgendwie habe ich lange recherchiert und festgestellt, dass ich da echt mehr machen muss, als "nur" ein passendes Einschußloch in der Turmseite oder so ... mmmpf!
Also Alternative: Liegengeblieben mit technischen Defekt und vorne kommen Abschleppstangen eines Bergepanzers dran, der aber dann den Bergeversuch wegen "ich glaube die Russen sind da" abbrechen musste und sich verdünnisierte.
Diese 2 Abschleppstangen kommen auch später erst dran, wenn das Modell lackiert ist ;-)

Hier die Bilder ...


Damit der Blick durch die offenen Fahrer- / Funker Luken nicht in eine totale Leere fällt, habe ich mit "Schrott" und Plastik Sheet ein grobes Innenleben gemacht und grob mit Weiß lackiert... grob reicht wegen der späteren Lichtverhältnisse ;-)


​​



Und dann der soweit zusammengebaute Panther fertig zur Lackierung...


​​



Wie man sieht, habe ich ein paar Sachen geändert und nachgebessert ...


​​



Wie man sieht habe ich die beiden Staukästen hinten geöffnet dargestellt, also aufegschnitten und mit Plastik Sheet die Deckel gemacht und mit gezogenem Gußast die Schnallen des Verschlusses gemacht. Ebenfalls kam der Behälter von den Rohrwischern von der linken Seite an auf das Heck. Diese Maßnahme wurde von vielen Panther Besatzungen gemacht, weil der Behälter an der Seite schnell total verbeulte, kaputt ging oder sogar ganz abgerissen wurde.
Die beiden Flammvernichter Auspuffe habe ich leicht angebohrt ... eigentlich sitzt da ein Rotor drauf / drin, aber den bekomme ich in der kleinen Größe nicht gemacht ... zumindest ich nicht.
Ach so ... ja, das Lüftergitter rechts hebt sich hoch, habe ich auch erst auf dem Bild gesehen und ist mittlerweile korrigiert ;-)


​​​​



Am Turm habe ich vorne mit Plastik Sheet das Schutzblech in leicht verbeultem Zustand nachgebildet. Die Halterung / Lafette für das FlaMG 34 habe ich mit gezogenem Gußast neugemacht, unter Verwendung der eigentlichen Halterung am Drehring und die für das MG. Das originale Bauteil ist nicht gut genug ;-)


​​



Vorne habe ich ein Abdeckblech der Kette entfernt und die Luken von Fahrer und Funker haben mit Gußast die Innenseite nachgebildet bekommen.


13

Donnerstag, 22. August 2019, 21:10

Hallo
Gute operative Wendung !
Sind die Landser halt stiften gegangen.
Die Frauen ,Kinder und Greise hatten noch keine Zeit das Wrack zu kanibalisieren!
Große Teile der späteren SBZ wurden durch Westalirte besetzt. Ein Wrack aus GB oder USA wäre also nicht unrealistisch.
Gruß Ronald

14

Freitag, 23. August 2019, 19:50

Moin Christian,

ich bin schwer beeindruckt, was du aus diesem an und für sich schon gut detailliertem Bausatz noch so rauskitzelst !!

große Klasse !!

:respekt:

:ok:
Gruß aus Münster
Jürgen :wink:


hier gibts ein paar Wikinger & Co. Modelle vom Deutzfahrer

und hier Militärmodelle 1:87: Militärmodelle vom Deutzfahrer

  • »Christian M.« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 69

Realname: Christian Mandelartz

Wohnort: Köln

  • Nachricht senden

15

Samstag, 24. August 2019, 14:57

Danke euch beiden ...
Ja, die "Drehbuchänderung"passt besser denke ich ;)


​Hallo zusammen,


der Panther "hat fertig" ...
Die Lackierung erfolgte wie immer mit Revell Aqua Farbe, alle Farbtöne selber gemischt, die Alterung überwiegend mit Ölfarbe. Hiermit ist jetzt auch das Gimmick klar, welches dem Diorama seinen Namen geben wird ...


Anmerken will ich aber noch Folgendes ...
Die Ketten sind mit Absicht mit jungen = hellen / mehr orangem Rost komplett gealtert (je älter Rost ist, desto dunkler wird er), denn während meiner Dienstzeit habe ich mal einen Leopard 2A4 in einer WTD gesehen. Der kam von einer Versuchsfahrt wieder rein, gleichzeitig mit uns, und stand dann 4 Tage unbewegt vor der Halle rum. Innerhalb dieser 4 Tage war die komplette Kette jung gerostet ... und das war kein Flugrost! Daher ist die Kette hier beim Panther ebenfalls komplett gerostet ;)
Ferner sind das Bug MG und das Fla MG nicht montiert, denn die wurden von der Besatzung "mitgenommen". Bis auf die Heck Luke am Turm und die Motorluke sind alle Luken geöffnet, denn Neugier kennt keine Grenzen ... und betrifft Soldaten wie Zivilisten ...


​​​





​​​​



​​



​​



​​

  • »Christian M.« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 69

Realname: Christian Mandelartz

Wohnort: Köln

  • Nachricht senden

16

Sonntag, 1. September 2019, 19:10

Ich habe mich beim nächsten Modell mit dem zweiten Stalin Panzer beschäftigt ... und nach öffnen des Kartons die große Überraschung: Da ist nen anderes Wannenoberteil drin!

Die Stalin Panzer basieren auf dem KV-1 / KV-85 und kamen in 3 Versionen ... IS-1, IS-2 und dann der IS-3 mit neuem Bug und neuem Turm, der aber knapp zu spät für den 2. Weltkrieg kam, aber vermutlich im Koreakrieg, aber definitiv von Ägypten noch gegen Israel im 6 Tage Krieg eingesetzt wurde.

Die Recherche im Internet bringt leider mehr Verwirrung als Klarheit hinsichtlich IS-1 und IS-2 ... sprich wer was ist. Wenn zum Beispiel Wikipedia recht hat, dann hat Tamiya keinen wirklichen IS-2 in 1/35 als Bausatz ... Hier mal zu Anfang der noch unlackierte neben dem bereits lackierten Panzer ... man beachte die Wannenseite unterhalb des Turms was den Unterschied angeht.
​Wie dem auch sei wer jetzt was ist ... Finde ich irgendwie nicht so prikelnd, denn die Angabe des Bausatzes stimmt dann irgendwo nicht wirklich mit dem Inhalt bei einem von beiden ...


​​



Und soweit bemalt ... aber noch nicht fertig...


​​









​​​​



Und hier noch mal beide nebeneinander...


​​



​​

  • »Christian M.« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 69

Realname: Christian Mandelartz

Wohnort: Köln

  • Nachricht senden

17

Sonntag, 1. September 2019, 20:02

​Ich war aber noch mehr "fleißig" am Wochenende ... auch der erste ZIS-5 LKW ist gemacht, wenn auch noch nicht ganz fertig (Farbe muss noch ganz durchtrocknen bevor ich weitermachen kann)...


Es handelt sich um ein Fertigmodell von Busch, was ich etwas zum Funk- und Befehlsfahrzeug umbaute ...


Hier das Modell...


​​



​​



Als erstes wird das Modell komplett auseinander genommen ....


​​



Die hintere Tür vom Kofferaufbau habe ich mit dem Skalpell aufgeschnitten und dann etwas geöffnet aufgebogen.


​​



Und vorne habe ich einen Funkmast nach Originalfotos aus Plastik Sheet, gezogenem Gußast unnd einem Restteil aus der Grabbelkiste gemacht.


​​



Danach ging es an das Lackieren ... wie immer bei mir mit Revell Aqua und Ölfarbe ... die aber noch schwer trocknen muss im Moment. Das Decal an der Tür stammt vom Bogen des IS Panzers ...


​​



​​



​​



Hinten habe ich eine mit Absicht leicht "windschiefe" Holztreppe aus Plastik Sheet gemacht und angebracht...


​​



Und natürlich ist da auch ein Fahrer drin ... bei dem es sich um den geplanten Beifahrer des Studebakers handelt, der da ja nicht mehr reinpasste ... allerdings wird der LKW auf dem Diorama parken ... habe da eine bestimmte Szene im Kopf ;-)


​​

Beiträge: 222

Realname: Christian

Wohnort: Unterfranken

  • Nachricht senden

18

Mittwoch, 4. September 2019, 00:09

Klasse Militärfahrzeuge was man hier geboten bekommt und was du aus den kleinen Dingern noch so raus holst ist echt erstaunlich, da freu ich mich ja schon auf mehr Bilder von dir :ok: :)

  • »Christian M.« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 69

Realname: Christian Mandelartz

Wohnort: Köln

  • Nachricht senden

19

Mittwoch, 4. September 2019, 12:06

Danke ... Vornamensvetter ;)

Generell kann man aus den "Kleinen", egal ob Militär oder Zivil, auch viel rausholen und die Qualität der Grundmodelle wird auch immer besser, bzw. der Zubehörmarkt ist auch gewachsen.
Irgendwie erinnert mich das Ganze daran, dass es in 1/87 langsam so ist, wie es zu meinen Anfangszeiten mal in 1/35 war ... wobei das Angebot in 1/35 mittlerweile ja gigantisch ist.

  • »Christian M.« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 69

Realname: Christian Mandelartz

Wohnort: Köln

  • Nachricht senden

20

Montag, 9. September 2019, 11:11

An und für sich war meine Hauptarbeit am Wochenende das Bemalen von 15 Kriegsgefangenen Figuren ... aber man braucht halt Abwechslung von den Figuren und Trockenzeiten können anders genutzt werden :... und daher habe ich schon mal den ZIS-5 Pritsche angefangen. Das Modell ist auch von Busch wie der ZIS-5 Funkkoffer und daher bis auf die Pritsche baugleich.
Da mir die Bordwand zu niedrig ist, habe ich sie mit Plastik Sheet erhöht ...


​​​



Danach wurde sie mit dunkelgelb lackiert und mit Haarspray eingesprüht... denn ich will etwas Chipping machen, sprich Holz soll stellenweise unter dem Grün hervorkommen.





Danach wurde das Modell wie der andere ZIS-5 lackiert und ich habe schon mal mit dem Chipping angefangen...
Ebenfalls kam das Ladegut drauf, Sprit Fässer ... denn ich habe auch hier eine bestimmte Szenerie auf dem Diorama vor.


​​





Eine kleine Planänderung gibt es auch, denn eine erbeuteter Kübelwagen soll mit drauf. Leider ist das Herpa Minittank Modell vom Kübelwagen, wie auch vom Schwimmwagen mal wieder nur um 27 Ecken oder zu überhöhtem Preis zu bekommen, also habe ich die teurere Alternative von Aritec aus Resin als Fertigmodell genommen.


​​



Theoretisch würde Panzergrau auch gehen ... Die Fahrzeuge der Luftwaffe von den Flak Einheiten waren auch am Kriegsende teilweise noch Panzergrau .... aber ich will das nicht. Also umlackiert und schon mal mit dem Dunkelgelb versehen (Das Modell ist aus Transportgründen am Karton festgeschraubt,passt für das Lackieren zum besseren Halten). Übrigens dasselbe Dunkelgelb wie bei der pritsche des ZIS-5 oben wegen Holzdarstellung beim Chipping etc. ... man ist halt faul und nachdem ich das Dunkelgelb für den Kübelwagen angemischt hatte, habe ich den Rest im Behälter für die Pritsche des ZIS-5 genommen! :rolleyes:
All die Detailbemalung kommt natürlich noch erst... :)



21

Montag, 9. September 2019, 15:46

Hallo Christian
Es bleibt Spannend !
Wie der Kübel gekennzeichnet wird , damit er nicht versehentlich von den eigenen Leuten abgeschossen wird . Fehlzündungen waren nicht so selten und traumatisierte Leute . . . :pinch:
Gruß Ronald

  • »Christian M.« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 69

Realname: Christian Mandelartz

Wohnort: Köln

  • Nachricht senden

22

Donnerstag, 12. September 2019, 12:25

Hallo ...

da kommen auf beiden Seiten fette rote Sterne auf die Türen ... sind bestellt, aber dauert noch bis die kommen. ;) :wink:


P.S.
Die Amis haben gegen Kriegsende auch ne Menge Wehrmachtzeug benutzt und es im Prinzip genauso gemacht .... allerdings hier fette weiße Sterne :)

  • »Christian M.« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 69

Realname: Christian Mandelartz

Wohnort: Köln

  • Nachricht senden

23

Montag, 16. September 2019, 12:52

​Guten Morgen zusammen.


Werktags konnte ich letzte Woche nix machen weil auf Dienstreise in Brno / Tschechien gewesen, aber am Wochenende habe ich mal 2 Fahrzeuge angefangen ... beide mittlerweile lackiert und mit dem ersten Outlining versehen.


Zunächst einmal habe ich den zweiten Studebaker LKW gemacht, dieser ist einfacher gehalten mit geschlossenem Verdeck.
Damit das Verdeck einigermaßen nach Stoff Verdeck aussieht, habe ich ein Papiertaschentuch in seine einzelnen Lagen zerlegt und es auf das Plastikteil mit UHU Alleskleber geklebt..


​​



​​



Ansonsten habe ich nur den Auspuff neu gemacht und den Tank oben mit Plastik Sheet zugemacht und die Trittbügel an der Bracke hinten ersetzt. Ansonsten noch Scheibenwischer und die Spiegelstanken aus gezogenem Gußast etc.
Auch der Studebaker wird eine 122mm Haubitze angehängt bekommen, die ich aber noch machen muss (und vor der es mir etwas graut nach der anderen Haubitze weil schlechter Resin Bausatz).


Wie gesagt, die Lackierung erfolgte bereits und auch das erste Outlining und Basis-Schattierung mit stark verdünnter Ölfarbe. Die Alterung, Trockenbemalung und Verdreckung kommt dann noch ... wobei ich hier mal anmerken möchte, dass die finale Verdreckung an sich noch mal am Ende zentral bei allen Fahrzeiugen erfolgt (also sowas wie Staub und getrockneter Dreck etc.).


​​



Hinten ... leider schlecht zu sehen ... habe ich 2 Figuren auf die Rückbank gesetzt, müssten theoretisch mehr sein, aber um die auf dem Diorama sehen zu können, braucht man schon Endoskop Augen. Eine Fahrerfigur / Beifahrerfigur sind nicht drin, denn die werden außerhalb "beschäftigt" sein als Figur enauf dem Diorama


​​



​​





Das zweite Fahrzeug ist der T-34/85 vom tschechischen Hersteller SDV. So "dolle" ist dieser Bausatz nicht und die bessere Entscheidung wäre der T-34/85 von Herpa gewesen in nachhinein ... aber egal.





Einzige Modifikation sind die aufgebohrten Lukendeckel auf dem Turm, die neuen Luken sind aus Plastik Sheet gemacht. Ansonsten wurden die Auspuffrohre hinten und die Mündung der Kanone aufgebohrt, sowie aus Plastik Sheet vorne die Halterung und die Querstange bei den Ersatzkettengliedern nachgemacht.


​​






Auch hier ist die Lackierung auf dem selben Stand wie der Studebaker LKW oben ...





​​



​​



​​



​​

So viel dazu ... Hauptthema diese Woche ist neben weiteren Arbeiten an den Fahrzeugen an sich Figuren. Ich möchte mich hier mal an die Panzerbesatzungen des zweiten JS-2 und des T-34 machen, ebenso an die aufgesessene Infanterie auf allen 3 Panzern.

Werbung