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Mittwoch, 15. Mai 2019, 07:44

Kunststoff bildet Falten

Hallo zusammen,
ich habe meinen Marui DeTomaso Pantera abgeschliffen, abgespült und nach dem Trocknen direkt mit Revells Ferrari-Rot aus der Spraydose lackiert (Mal ein Test ohne Grundierung).
DSC_0270.JPG

DSC_0269.JPG

DSC_0268.JPG

Anfänglich sah der Farbauftrag gut aus, aber nach ein paar Minuten bildete er Falten. Nach dem Entlacken mit Revell Paint Remover musste ich feststellen, dass der Spritzling selbst die Falten aufwies. Jetzt bin ich dabei die Karosserie abzuschleifen und hoffe, dass noch etwas zu retten ist. Hat jemand eine Idee woran das Problem gelegen haben könnte? Für Tipps danke ich im Voraus.

Gruß
Matthias

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Mittwoch, 15. Mai 2019, 07:48

Lösungsmittel der Farbe hat den Kunststoff angegriffen.
Anschleifen und säubern war mal schon richtig.
Dann solltest aber eine Grundierung aufbringen,diese trocknen lassen,und danach in DÜNNEN Schichten die Farbe aufsprayen.
Nun bleibt Dir nichts anderes übrig als die Farbe mit Dowanol entfernen,das Modell so gut es geht verschleifen und mit Füller/Grundierung zu sprayen.Dann wieder verschleifen bis Du eine homogene Oberfläche erreicht hast.
:wink:

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Mittwoch, 15. Mai 2019, 08:11

Jup, dem habe ich nix hinzu zu fügen. Hab ich auch mal gehabt, als ich dummerweise auf Grundierung verzichtet habe...
Beste Grüße aus Varel!



"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim alten zu belassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert" - Albert Einstein
"Ich bin so klug... K - L - U - K" - Homer Simpson

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Mittwoch, 15. Mai 2019, 09:38

Guten Morgen zusammen und vielen Dank für die Rückmeldungen! :)

Also niiie wieder ohne Grundierung! Die Grundierung beinhaltet also keine Lösungsmittel die den Kunststoff angreifen? Ist Dowanol denn vergleichbar mit Revell Paint Remover? Oder besser? Ich musste ein Teil Mal mehrfach mit dem Zeug behandeln weil der Farbauftrag einfach nichts werden wollte und da wurde das Plastik porös und spröde, obwohl Revell schreibt der Remover würde den Kunststoff nicht angreifen...
Habt ihr denn vielleicht noch eine gute Empfehlung für ein gutes Masking-Tape für mich? Ich möchte Klebereste auf dem Lack unbedingt vermeiden. Aber das Tape von Revell ist ja gerade Mal 10mm breit. Da ist der Verbrauch etwas hoch wenn man die ganze Karosserie abkleben will...

5

Mittwoch, 15. Mai 2019, 09:45

Kommt natürlich auf die Grundierung an. Ich verwende Acryl - Grundierung von Vallejo und bin zufrieden. Egal ob lösungsmittelhaltige Farben oder ohne. Hat bisher immer geklappt. Wichtig ist halt nur wirklich, dass man in dünnen Schichten lackiert. Ich sehe Spraydose => Grundierung auch damit?

Bzgl. Masking - Tape hat Tamiya diverse Größen, Varianten und Formate im Angebot. Sei es als ganzer Bogen oder auf Rolle.
Beste Grüße aus Varel!



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Mittwoch, 15. Mai 2019, 09:51

Ich hatte erst mit der Revell Spraygrundierung gearbeitet. Als jedoch die letzte Dose gesprotzt hat und irgendwie zu dickflüssig war, trotz langem Schütteln, bin ich auf Tamiya weiß umgestiegen. Die fand ich allerdings ganz schön dünnflüssig. Matt und Seidenmatt lackieren ich auch mit den Aqua Colors von Revell und dem Einsteiger-Airbrush-Set von Revell. Aber mit den glänzenden Lacken, deren richtiger Konsistenz und Farbauftrag Stand ich bisher auf Kriegsfuß. Daher lieber aus der Dose. Mit etwas mehr Übung wage ich mich vielleicht aber auch bald mal wieder an den Glanzlack aus der Airbrush.

7

Mittwoch, 15. Mai 2019, 10:00

Dein Problem kann auch der Kunststoff des Modells sein.
Manche Anbieter haben sehr empfindliche Kunststoffe,Hasegawa oder Gunze Sangyo sind da auch ein Thema.
Also,die Tamiya-Grundierung sehr gut schütteln,dann mehrere DÜNNE Schichten drüber.Lieber zwei dünne Schichten mehr als eine dicke Schicht.

8

Mittwoch, 15. Mai 2019, 10:37

Ist Dowanol denn vergleichbar mit Revell Paint Remover? Oder besser?
Viel besser, weil deutlich günstiger, wobei chemisch weitgehend identisch. ;)
Als jedoch die letzte Dose gesprotzt hat und irgendwie zu dickflüssig war, trotz langem Schütteln, bin ich auf Tamiya weiß umgestiegen. Die fand ich allerdings ganz schön dünnflüssig.
Ein paar goldene Regeln habe ich für mich im Laufe der Zeit für jegliche Spraydosenlackierungen herausgefunden: 1. Dose lange schütteln. 2. zusätzlich erwärmen auf eine "sehr warme" Temperatur, bei der man die Dose gerade noch halten kann (z.B. im Wasserbad). 3. ausreichender Abstand (ca. 20-25 cm, kommt aber auch auf die Spraydose bzw. Größe der Spray-Düse an). 4. immer nur kurze Sprüh-Stöße nach dem Muster "zisch-zisch-zisch" statt "ziiiiiiisch" :verrückt: 5. Dünne Schichten! Mit dem Tamiya-Primer liegst Du schon sehr gut, wenn Du Dir einen Gefallen tun willst, steigst Du auch bei den Farben auf die Tamiya-Sprays um.

9

Mittwoch, 15. Mai 2019, 12:17

Dann ist jetzt nur noch Daumendrücken angesagt, dass sich die Schmiergelei lohnt, ich den Spritzling möglichst nah wieder an den Ausgangszustand bekomme und der nächste Versuch mit Tamiya-Grundierung nicht ähnlich bös endet.

Danke für eure Antworten. Die Tipps werde ich künftig beherzigen. :)

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