Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Das Wettringer Modellbauforum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

  • »BB76« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 11

Realname: Christian

Wohnort: Kevelaer

  • Nachricht senden

1

Freitag, 15. März 2019, 22:09

Antrieb mit unterschiedlichen Propellern

Hallo Zusammen.

Ich habe eine technische Frage bezüglich eines Antriebs mit unterschiedlichen Propellern. Die originale USS Missouri hat je zwei 4-Blatt- und 5-Blatt-Propeller, noch dazu mit leicht unterschiedlichen Abmessungen: 2x 4-Blatt aussen mit 5,56 m und 2x 5-Blatt innen mit 5,18 m Durchmesser.

Bei meinem Modell würde ich dies gerne mit 2x 4-Blatt 65 mm aussen und 2x 5-Blatt 60 mm nachbilden. Bringt dies Vorteile, Nachteile oder ist das vergleichbar mit 4x 4-Blatt 65 mm (was die Alternative wäre).

Die nächste Frage ist, sind vier Propeller je 65 mm passend für einen 3m Verdrängerrumpf mit 80-85kg? Geplant wären Raboesch Typ A Messing.
Danke euch,
Christian

Beiträge: 1 914

Realname: Gustav Stefan

Wohnort: Groß Enzersdorf, Österreich

  • Nachricht senden

2

Freitag, 15. März 2019, 23:19

Servus
Deine Missouri wird sich mit den von Dir angepeilten Props gut vorwärts bewegen
4 oder 5 Blatt wird keine Rolle spielen... die Steigung der Propeller schon.
Die äußeren Schrauben halfen beim Manövrieren, die Inneren ausschließlich für Schub vor/rückwärts.
Dennoch würde ich dort und da Gewicht mit Kohlefaser, laminierten Balsaholz statt Dickmaterial aus Sperrholz sparen.. solche Modelle wiegen meist mehr als geplant
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


Im Bau: U-505 Revell 1:72

  • »BB76« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 11

Realname: Christian

Wohnort: Kevelaer

  • Nachricht senden

3

Samstag, 16. März 2019, 21:32

Danke für die Infos, werd ein Auge aufs Gewicht werfen während dem bauen.

Ich denke ich werde die beiden inneren Props über einen einzelnen Motor so vielleicht ausgelegt auf 50-60% Rumpfgeschwindigkeit antreiben und die beiden äusseren mit je einem eigenen Motor als Booster und/oder zum manövrieren.

Habe dazu bei Wikipedia folgendes gefunden:

Zitat

Bei einem Schiff mit zwei Propellern wird üblicherweise ein linksgängiger Propeller mit einem rechtsgängigen Propeller kombiniert. Somit hebt sich der Radeffekt beider Propeller auf, wenn beide vorwärts oder beide rückwärts drehen.

Zitat

Dreht sich hingegen ein Propeller rückwärts und der andere langsam vorwärts, wirkt der Radeffekt beider Propeller in dieselbe Richtung. Im Beispiel des nebenstehenden Bildes ganz rechts dreht sich der Backbord-Propeller rückwärts und der Steuerbord-Propeller langsam vorwärts, so dass sich das Schiff mit dem Heck über Steuerbord dreht ohne dabei Fahrt aufzunehmen. Das Schiff dreht sich somit auf der Stelle, so dass dieses Manöver auch als „walking on her wheels“ bezeichnet wird.
Das würde ich gerne so umsetzen um die Wendigkeit des Modells zu verbessern.

Beiträge: 2 054

Realname: Hans Juergen

Wohnort: Bitburg

  • Nachricht senden

4

Samstag, 16. März 2019, 22:11

Wenn du das so machst brauchst du auf alle Fälle drei Fahrtregler und drei Proportionalkanäle am Sender mit der Möglichkeit, die äusseren Regler zu mischen, das ist ziemlich aufwendig. Einfacher wäre es rechte und Linke Motoren zu koppeln , rechte rechtslaufend, linke linkslaufend, das spart einen Regler und einen Kanal am Sender . ^^

  • »BB76« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 11

Realname: Christian

Wohnort: Kevelaer

  • Nachricht senden

5

Sonntag, 17. März 2019, 22:49

Ja die technische Geschichte hab ich noch nicht so im Blick, daher danke dafür :doof:

Macht natürlich Sinn sowas nicht unnötig zu verkomplizieren.

Mal generell zur Antriebsauslegung. Ich hab schon einiges drüber gelesen, es wird scheinbar immer (oder sehr oft) auf Rumpfgeschwindigkeit abgestimmt. Die vorbildgetreue Geschwindigkeit ist nach meinen Berechnungen bei meinem Modell jedoch geringer (und das bezogen auf 34-35 kn beim Original, was ja Höchstgeschwindigkeit und nicht normale Reisegeschwindigkeit war. Da stehen eher 15 kn bei maximaler Reichweite an).

Welche Geschwindigkeit wird denn mit RC Schiffen im allgemeinen so gefahren, immer Rumpf, vorbildgetreue Höchstgeschwindigkeit oder eher eine gemächliche Reisegeschwindigkeit?

Die Faustregel 2 Watt pro kg beim Verdrängerrumpf gilt für Rumpfgeschwindigkeit? Gibt es irgendwo Formeln für niedrigere Geschwindigkeit oder bedeutet halbe Rumpfgeschwindigkeit auch halbe Wattleistung beim Antrieb?

Und noch als letztes...
Wieviel % der rechnerisch benötigten Leistung sollte das Antriebssystem bereitstellen? Es sollte möglichst effizient laufen, also weder besonders über noch besonders unterdimensioniert sein?

Ähnliche Themen

Werbung