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  • »BB76« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 255

Realname: Christian

Wohnort: Kevelaer

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31

Mittwoch, 20. März 2019, 19:05

Servus,
Na.... das sieht ja schon mal gut aus.... :ok:
Wie ich auf Deinen Bildern sehe, hättest Du locker für eine Missouri in 1:10 in Deinem "Bastelzimmer" Platz gehabt ... :D
Nunja 1:10 ist sicherlich übertrieben, aber bis 1:25 würde noch gehen. So ein Riesenpott zum reinsetzen und damit den Rhein unsicher machen würde mich total reizen :D
Ich bin der glücklichen Lage wirklich sehr viel Platz zu haben. Neben einer kleineren Werkstatt im Haus auch zwei Hallen a 350 qm. Die werden zwar überwiegend für die Firma von meiner Frau und mir benötigt, aber genug Platz ist eigentlich immer.
Der Transport steht natürlich auf einem Blatt, da werd ich sehen wie ich mit 1:87 klarkomme.

Beiträge: 2 168

Realname: Gustav Stefan

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32

Donnerstag, 21. März 2019, 07:25

Servus Christian
Gestatten: Gustav :hand:
1:10 ... Mann, wo bleibt hier der Humor... ach so, Aschermittwoch war schon... na ja, schau ich mir die Halle an .... hat doch mind. 25 Meter Länge, war aber ironisch von mir gedacht...und dieser Masstab wäre dann ein Transportproblem.. 1:86 bei Deiner betrieblichen Aufstellung wohl nicht :five:
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


Im Bau: U-505 Revell 1:72

  • »BB76« ist der Autor dieses Themas

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Realname: Christian

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33

Sonntag, 24. März 2019, 21:01

Hallo zusammen, gibt wieder mal ein kleines Update.

Ich habe in den letzten Tagen die Spanten mal nach dem Hinweis von gobidoc auf Diät geschickt und entsprechend ausgeschnitten und -gebohrt um etwas Gewicht einzusparen. Ist vielleicht nicht notwendig aber erleichtert den Transport und das fehlende Gewicht kann ja ggf. über sinnvolles wie einen größeren Akku erreicht werden.








Zunächst war noch Nacharbeit mit der Feile angesagt bis die Spanten alle optimal in die Aussparungen am Längsspant passten, dann ging es ans Verleimen. Stück für Stück und mit Viertelstäben (vielleicht zuviel des Guten aber Gewicht wurde ja vorher eingespart :D )















Bezüglich Hofi's Kommentar

Morgen Christian!

Schaut gewaltig aus!

Das einzige was mir Sorgen macht, ist die Steifigkeit (insbesondere die Verdrehsteifigkeit) des Rumpfes. Vielleicht wäre es doch besser, zuerst die RC-Komponenten zumindest einmal grob zu bestimmen, um dann doch mit einem Zwischendeck oder
ähnlichen den Rumpf zu versteifen.

Schöne Grüße aus Wien

Hofi

Geplant ist ja, den Rumpf mit 3 mm starken Lindenleisten zu beplanken und dann mit GfK zu laminieren. Ein Deck kommt ja auch noch oben drauf. Ist das nicht ausreichend für die Steifigkeit?
Sind weitere Streben oder ähnliches erforderlich?
?(

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »BB76« (24. März 2019, 22:30) aus folgendem Grund: Falsch angehängte Bilder entfernt.


  • »BB76« ist der Autor dieses Themas

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Realname: Christian

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34

Sonntag, 24. März 2019, 21:06

Vielleicht kann ein Mod die letzten beiden Bilder im vorigen Post entfernen. Keine Ahnung wie die da nochmal angehängt wurden, mit der Forensoftware bin ich noch nicht so ganz warm geworden :S

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Realname: Hans Juergen

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35

Sonntag, 24. März 2019, 21:17

nu mach dir mal keine Sorgen wegen der Steifigkeit; das Spantengerüst wäre schon mal einem Panzer würdig, da verdreht sich später nix . Zur Beplankung solltest du den Rumpf aber rumdrehen und dann am Kiel beginnen , dabei immer symmetrisch arbeiten , sonst könnte sich was verziehen ;)

Beiträge: 2 168

Realname: Gustav Stefan

Wohnort: Groß Enzersdorf, Österreich

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36

Sonntag, 24. März 2019, 21:29

Servus
... mir passiert das auch immer mit angehängten Bildern ... geh in deinen Post mit Bearbeiten ... schau welches Foto unten angehängt wurde und lösche es komplett... dann wieder hochladen und dort Einfügen, wo es hingehört... sollte klappen ;)
Bei Deiner verwendeten Material-Stärke der Spanten, 3mm Beplankung +GFK ... der Rumpf wird sich- wenn Du so vorgehst wie HansJürgen schon beschrieben- nicht mehr rühren...
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  • »BB76« ist der Autor dieses Themas

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Realname: Christian

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37

Freitag, 29. März 2019, 17:32

Hallo zusammen, kleines Update wieder von mir:

Das mit der Stabilität des Spantengerüstes hat mir irgendwie doch keine Ruhe gelassen. Habe ja noch nie beplankt und bevor es doch irgendwie krumm und schief wird habe ich mir aus vorhandenem Material einige Streben gebaut.







Der Zugewinn an Stabilität ist enorm und wie man sieht bringen die nicht sonderlich viel Zusatzgewicht. Würde den Rumpf jetzt ohne Planken und Deck auf 5-7 kg schätzen.
Rein aus dem Bauch raus würde ich mal annehmen bis zu 30 kg Gewicht des fertigen Modells wären ok und sollten locker einzuhalten sein, dann bleiben noch 40-50 kg Ballast je nach Tiefgang.










Das Straken der Spanten ging besser als erwartet, hier bin ich mit einem Mix aus Schwingschleifer mit 40er Papier (fürs Grobe bei den 9mm Spanten), Feile und Dremel rangegangen.




Dann wurde probeweise schonmal die erste Reihe Planken angepasst und schließlich auch fixiert.














Wenn die Beplankung fertig ist, schmeiß ich den Rumpf erstmal auf die Waage :D




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Realname: Hans Juergen

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38

Freitag, 29. März 2019, 18:32

Mein lieber Herr Gesangverein ; willst du dich selber reinsetzen? :D Fixier die Spanten besser über Kopf auf der Helling und beplanke vom Kiel aus symmetrisch nach unten. Das wird superstabil zumal ja auch noch GFK Gewebe draufkommt. Den Boden kannst du sogar aus einem großflächigen Stück bauen da er bretteben ist. Beim Spantenbau ist Verzug nur sicher zu vermeiden durch das Überkopfbeplanken. :pfeif: Hilfsspanten bringen bei Deiner Art zu beplanken nur dann was wenn sie von links nach rechts laufen , im Längsverlauf macht es wenig Sinn da sich die Spanten kaum gegeneinander verschieben beim Beplanken. Der Kiel ist ja auf der Helling fixiert. Entscheidend ist daß die Decksform Kontur behält.

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Realname: Peter

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39

Freitag, 29. März 2019, 18:58

Nabend Hans Jürgen,

da muss ich dir leider widersprechen.
Wenn man Ahnung von Schiffbau, Schiffsmodellbau und ein ebene Helling hat, ist die Art der Beplankung nicht ausschlaggebend für einen optimalen Rumpf.

Gruß Peter

40

Freitag, 29. März 2019, 19:14

Servus Christian!

Gewaltig! Ich denke, dass Du mit den Verstärkungen richtig liegst! Bei der Größe ist das Mehrgewicht egal.

Hofi

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Realname: Hans Juergen

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41

Freitag, 29. März 2019, 20:34

Hallo Peter,

klar geht es auch so - irgendwie- . Jeder kann es machen wie er will. Ich konstruiere übrigens hauptsächlich flugfähige RC Flugmodelle, meine Peashooter wiegt 18 kg flugfertig, da ist der Anspruch an die Konstruktion durchaus hoch. Etwas " Ahnung" gehört schon dazu. Ein verzogener Flieger fällt gerne mal vom Himmel ;)

42

Samstag, 30. März 2019, 06:18

Hallo Miteinander
Im Moment ist die ebene Helling der Knakpunkt .
Das passt .Der Schiffsboden ist ja flach. Auch von der" Denke " her, "Oben" ist oben !

Ändern wird sich daß, wenn die Rundungen kommen (Übergang Seitenwand zum Boden und besonders am Heck).
Dann dürfte das Teil aber schon sehr stabil sein und Experimente mit der neuen Helling vertragen.
Wenn Kiel oben ,ist die Schwerkraft ein Helfer und Seilspanner mit Gewicht möglich . . . .

Hab nie Holz gebogen oder unter Spannung verbaut . :nixweis:
Was ich derzeit sehen kann gefällt mir sehr ! ! ! :ok:
Gruß Ronald

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Realname: Gustav Stefan

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43

Samstag, 30. März 2019, 07:15

Servus .... wow... riesig, die Teile... da kann man wahrlich von „Werft“ sprechen ... erinnert mich an vergangene Modellbau-Tage
@Peter: HansJürgen hat es doch nur gut gemeint und wollte Forums-like behilflich sein...
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Realname: Hans Juergen

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44

Samstag, 30. März 2019, 09:30

Hallo Christian, :wink:
das Problem mit der konkaven Deckswölbung kannst du einfach lösen indem du Holzklötzchen mit Klemmzwingen an den Spantenenden befestigst. Dann legst du den Rumpf über kopf auf die ebene Helling und verschiebst die klötzchen solange bis alle plan auf der Helling aufliegen (darauf achten daß sich der Kiele nicht verzieht). Anschießend die Klötzchen auf der Helling verkleben et voila. Der Rumpf sitzt paß und fest über Kopf wie Deckel auf Topf . Die Klemmzwingen kannst du bei Bedarf noch durch Schrauben ersetzen , dabei dran denken daß die später wiedere rausgedreht werden können
und bitte bitte : das ist nur ein Vorschlag, das muß nicht, kann aber :five:

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45

Samstag, 30. März 2019, 11:03

Hallo zusammen.

Danke euch für die Vorschläge und Anmerkungen hierzu.

Da die Helling ja nur ein (Einweg-) Hilfsmittel ist, würde ich ungern all zuviel weitere Arbeit reinstecken. Daher meine Hoffnung das irgendwie so wie es ist fertig zu beplanken. Allerdings lassen sich die Spanten, wie ich ausprobiert habe, tatsächlich von Hand schon etwas nach innen und außen drücken. Wenn die Planken hier also mit genug Zugkräften einwirken könnte die Deckskontur wirklich leiden. Die Planken sollen an stärkeren Biegungen zwar vorgebogen werden, aber wer weiß...

Gedanke: Da der Kahn ja eh ein Deck braucht, dieses nun erstmal ausschneiden und mit kleinen Schrauben auf den Spantenköpfen fixieren. Damit wäre das Deck die Helling und könnte dank der Schrauben nachher wieder zum Einbau des Innenlebens entfernt werden. Weiterer Vorteil: Das hat vermutlich bisher niemand so gemacht und könnte daher als zusätzlicher Lösungsweg fungieren. Muss ja nicht immer alles nach Schema F laufen :D


Im Nachhinein hätte ich die Spanten doch besser mit einem Verbindungsstück am Kopfende "gefenstert" bzw. dann oben eine Art Abstandshalter für die Platzierung auf der Helling lassen sollen. :S


@Hans Jürgen: Dein Vorschlag mit den Klötzchen klingt gut.




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46

Dienstag, 2. April 2019, 14:08

Kleines Update von mir: Momentan bin ich am beplanken des Rumpfes, und das zieht sich durch die Trockenzeit des Leims und die begrenzte Anzahl an Klemmen/Zwingen doch reichlich in die Länge.
Hier ist die Kombi PVC/Sekundenkleber zeitlich klar im Vorteil :D

Die Tage habe ich auch zum allerersten Mal Holz gebogen, und da es dazu viele Methoden gibt (nur kaltes Wasser aber lange einweichen, kalt und kurz, kochen etc.) hier mal meine Erfahrung damit:

Ich habe einen alten, ausgemusterten Wasserkocher vom Büro genommen und diesen bis ca. 3 Fingerbeit unter den Rand mit Wasser befüllt. Dann eine Leiste drauf und Deckel soweit zugeklappt. Durch den Dampf und das gelegentliche benetzen durch das hochkochende Wasser wurden die Leisten sehr schnell (1-2 Minuten) butterweich und liessen sich sehr leicht biegen. Das funktionierte besser als ich dies erwartet hatte.
Gebogen habe ich, in dem ich die Enden der Leisten langsam nach oben gebogen habe, bis die Leisten quasi in den Wasserkocher gespasst haben. Dies ergab einen Biegeradius der recht genau für das Heck meiner Missouri passte. Die Leisten habe ich dann direkt am Spantengerüst mittels Zwingen angepasst und trockenen lassen. Danach behielten sie die Form bei und wurden direkt verleimt.








Hier sieht man ganz gut den Bedarf an Zwingen.





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47

Dienstag, 2. April 2019, 14:17

Sieht gut aus. Verkürzen könntest du die Abbindezeit durch Wärme, z.b durch bebügeln mit einem alten Bügeleisen . Das erspart u.U. auch einige Zwingen

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48

Dienstag, 2. April 2019, 15:27

Gut zu wissen, danke. Das passt jedoch schon mit der Wartzeit: Es gibt ja zig andere Baustellen am Modell, dazu noch nerviges wie Arbeit und nun mag der Garten auch noch Aufmerksamkeit *grml..Frühling*

Die Befürchtung vor einem Verziehen der Kontur war übrigens doch unbegründet. Habe 3-4 Reihen schon beplankt gehabt bis ich das Material fürs Deck und Zeit zum ausschneiden hatte. Das Deck passt gut drauf, umlaufend ist der Rumpf aber 2 mm zu breit. Vermutlich eher wegen der für den Maßstab zu dicken Planken.
Aber so ist a) mehr "Fleisch" zum Schleifen da und b) habe ich nicht den Anspruch an ein millimetergenaues Museumsmodell...-> Spaß beim Bauen und hinterher soll es schwimmen :D


Ausgeschnitten ist das Deck übrigens mit umlaufend 5 mm Rand, dies wird dann nach dem laminieren passend geschliffen.

49

Dienstag, 2. April 2019, 15:37

Kleiner Einwurf von einem "Behelfsholzwurm" .
Nach meinen Erfahrungen neigen Hölzer ,die freischwebend enden, zu einem Eigenleben. Ende also auf Spant (Träger),wenn möglich.
Ist vieleicht überempfindlich ,aber . . . . :pfeif:
Gruß Ronald
PS : Danke für die Beschreibung "Holz rundkochen" :five:

50

Dienstag, 2. April 2019, 19:38

Uff, Panzerbau in Holz...
Das Ding kannst Du nachher auch getrost gegen ´ne Kaimauer setzen ohne dass was passiert, oder?
Aber echt sauber gebogen, die gewaltigen Planken.

Ich würd Ronald zustimmen. Normalerweise besser auf einem Spant enden lassen. Ggf. würd ich von innen den Übergang aufdoppeln.
Dann ist auch die Fläche für den Kleber beim verbinden größer als einfach stumpf Ende auf Ende.

Beste Grüße,
Björn
Im Bau: Royal Louis; Fletcher-Klasse (Platinum Edition); Jeep Willys

Fertig: Lamborghini Countach (Abo); La Montanes; Astrolabe; Bounty; Lanz-Bulldog D8506 (Abo); Bismarck (Platinum Edition)

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Realname: Hans Juergen

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51

Dienstag, 2. April 2019, 20:42

und noch ein Senf dazu,
falls Stoß auf Stoß nicht gewollt ist, dann schäftet man einfach ,das hält sicher und formstabil auch ohne Aufdoppelung ;)

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52

Mittwoch, 10. April 2019, 08:08

Guten Morgen zusammen.

So ich wollte heute auch mal ein Lebenszeichen geben. Bin immer noch an der Beplankung, diese macht langsam Fortschritte und dürfte bald abgeschlossen sein. Die Bugsektion soll mit Balsastücken verleimt und dann in Form geschliffen werden.




Die Plankenstöße habe ich übewiegend auf die Spanten gelegt.







Und die Teile für die Wellen sind auch eingetroffen. Hier ist auch Selbstbau angesagt weil fertige Wellen ab einer bestimmten Größe doch recht teuer sind und es scheinbar tatsächlich keine mit Linksgewinde gibt.


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53

Dienstag, 16. April 2019, 22:52

So heute wieder ein Update zum aktuellen Baufortschritt.
Die Beplankung neigt sich dem Ende zu, noch 2-3 Reihen dann ist die Bodenplatte dran. Der Rumpf wiegt übrigens trotz der massiveren Bauweise aktuell 5,9 kg, das finde ich jetzt bei einer Länge von 3,10 Metern überraschend wenig, hatte mehr erwartet. Gut, Boden und Deck kommen noch aber das ist sicher auch nicht allzu viel.

Die Muffen für die äusseren Stevenrohre sind aus einem Stück Rundstab gemacht, einfach mittig ein Loch fürs Stevenrohr und dann in passender Länge zugeschnitten.






Schrauben und Motoren sind mittlerweile da, und der frisch beförderte Captain Preiser ist noch ganz blass ob der gewaltigen Aufgabe... :D




Zwischenzeitlich habe ich etwas Abwechslung vom Holz gebraucht und mit der Artillerie angefangen. Messingrohre in 3 passenden Durchmessern abgelängt und eineinander geschoben...leider war die Passgenauigkeit so eine Sache und viel Schleifarbeit und etwas Gummihammer-Einsatz nötig.








Mangels Drehbank habe ich kurzerhand eine Flex in den Schraubstock gespannt und versucht, frei Hand die Übergänge zu machen. Ging recht gut für den Anfang...










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54

Dienstag, 16. April 2019, 23:30

ist der Anfang erstmal gemacht, geht´s auch weiter: ein Linksdrehendes Gewinde benötigst du übrigens nicht denn es gibt rechts und linksdrehende Schiffschrauben, die haben aber immer ein rechtsdrehendes Gewinde. ;) also alle Gewinde rechtsdrehend schneiden.und denke dran, in das Stevenrohr muß mittig bei der Länge ein weiteres Kugellager sonst flattert die Welle im Rohr. Die Lager an den Enden solltene einen Rand haben um nicht ins Rohr rutschen zu können., das mittige Lager aber natürlich nicht. ^^

.

55

Mittwoch, 17. April 2019, 07:11

Moin Moin,

sehr schöne Fortschritte die Du zeigst. Auch die Idee mit der Flex zeugt von Einfallsreichtum!

Ich will noch ein wenig klugscheißen...
"Schiffe haben für den Vortrieb keine Schrauben, sondern Propeller. Schrauben dreht man irgendwo rein" Diesen Satz durfte ich mir jahrelang von unserem STO (Schiffstechnischem Offizier) anhören, wenn ich es wieder einmal gewagt habe seine Propeller Schrauben zu nennen ;)

Ingo
"Kein Kommandant geht fehl, wenn er sein Schiff neben das des Feindes legt"
Lord Nelson


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Realname: Olaf

Wohnort: Bietigheim/Karlsruhe

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56

Mittwoch, 17. April 2019, 07:44

ahhh.... jetzt wird's für mich interessant!!!! :thumbup:
Die Türme!!

Tolle Arbeit, bis hierhin... Respekt... mein Gott wird das en Pott.

Skorpi1211

Zitat

Schiffe haben für den Vortrieb keine Schrauben, sondern Propeller.

Wieder etwas gelernt! :ok:

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Realname: Gustav Stefan

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57

Mittwoch, 17. April 2019, 08:04

Servus Christian
Ich kann mir gut vorstellen das bei so viel Beplankungsfläche mal eine Abwechslung dazwischen muss..
Propeller rechtsdrehend / linksdrehend ... wie war das eigentlich beim Original angeordnet? Die Messing Props sehen top aus ...
Die Idee zur Fertigung Der Geschützrohre ist elegant gelöst :ok:
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Im Bau: U-505 Revell 1:72

58

Mittwoch, 17. April 2019, 08:44

Super Fortschritte.
Ich kann Gustavs Worten nur zustimmen.
:schrei: "Kleine Schiffe zu bauen führt bloß zur Vergeudung von Jungholz"
(Gustav II. Adolf, König von Schweden; 1611 - 1632)

Eine großartige Modellbauzeit wünscht
Ray

59

Mittwoch, 17. April 2019, 14:03

Servus Christian!

Tolle Arbeit und schön gemacht! :respekt:


Hofi

60

Mittwoch, 17. April 2019, 16:24

Mahlzeit!

Gute Sache mit der Flex. Kannst auch noch das Rohr in die langsam laufende Bohrmaschine spannen, dann wird es leichter rund.

Gustavs Frage nach der Drehrichtung kann ich beantworten, bei Dickschiffen ab etwa 1900 drehen die Props immer "von der Reling weg", also, von achtern gesehen, backbord gegen, steuerbord mit dem Uhrzeigersinn. Dadurch kann man den Radeffekt besser als Manövrierhilfe nutzen.
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

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