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  • »Senjorlossi« ist der Autor dieses Themas

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Realname: Stefan

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1

Samstag, 2. März 2019, 00:14

IJN Zerstörer Hibiki, Tamiya 1/700

Hallo zusammen,

ich möchte euch hier ein paar Bilder meines letzten Projekts zeigen. Es handelt sich um den japanischen Zerstörer Hibiki aus dem Jahr 1932. Die Hibiki war ein Zerstörer der Fubuki-Klasse und eines der wenigen seiner Art, die das Glück hatten, nicht während des 2. Weltkrieges versenkt zu werden. Das Schiff ging nach dem Krieg an die russische Marine, die es bis in die 70er Jahre als Zielschiff verwendete und schließlich versenkte.



Zum Modell: Der Bausatz stammt aus der 1/700er "Waterline"-Serie von Tamiya. Er ist von Hause aus relativ einfach gehalten. Besondere Details am Rumpf oder den Aufbauten sind nicht vorhanden. Jedoch liegt dem Kit ein zusätzlicher Spritzling mit diversen Zubehörteilen für japanische Marineschiffe in etwas besserer Qualität bei. Dieser ist nicht speziell für den vorliegenden Bausatz gedacht, sondern beinhaltet alle möglichen Teile, von Geschütztürmen über Beiboote bis hin zu Bordflugzeugen. Für den Bau dieses Modells habe ich uner anderem die Geschütztürme und Torpedowerfer von diesem Spritzling genommen. Daneben habe ich noch einige zusätzliche Details angebracht. So habe ich die Bullaugen an Rumpf und Brückenaufbau mit einem Minibohrer und einer selbst erstellten Schablone per Hand hinzugefügt. Der Rumpf hat ein Entmagnetisierungskabel aus Draht bekommen. Türen, Flakwaffen und Relings sind Ätzteile von Eduard.



Als Wasserlinienmodell verfügt der Rumpf naturgemäß über kein Unterwasserschiff. Da ich aber das Schiff in schneller Fahrt mit entsprechendem Wellenbild darstellen wollte, habe ich seitlich noch Plastikstreifen angefügt, um Teile des Unterwasserschiffs darstellen zu können.




Für die Base habe ich eine Wasseroberfläche aus Silikon geformt, lackiert und anschließend mit Klarlack übersprüht. Da das Original im Pazifik eingesetzt war, habe ich ein sattes, leuchtendes Blau als Grundfarbe für das Wasser benutzt, was den Eindruck eines tiefen, sonnendurchfluteten Meeres ergeben soll. Mit der Airbrush habe ich verschiedene Schattierungen hinzugefügt. Das schäumende Wasser ist mit Ölfarbe aufgemalt. Im Nachhinein würde ich das Wasser beim nächstne mal aber anders gestalten. Mit dem Silikon hat man kaum Möglichkeiten zum nachträglichen Formen der Oberfläche. Außerdem haben sich im Nachgang Risse in der Oberfläche gebildet. Wieder etwas gelernt!








Am Ende bin ich sehr zurfrieden mit dem Ergebnis, insbesondere mit den Verbesserungen, die sich durch die verwendeten Zusatzteile an diesem von Hause aus recht einfach gehaltenen Bausatz ergeben.





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Viele Grüße,
Stefan.

2

Samstag, 2. März 2019, 00:55

Mahlzeit!

Gefällt mir wirklich gut, der Winzling. Zeigt mir aber mal wieder, dass 1:700 für mich einfach zu klein ist...
Respekt!
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

  • »Senjorlossi« ist der Autor dieses Themas

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3

Sonntag, 3. März 2019, 02:31

Hallo Jochen!

Vielen Dank. Ich muss gestehen, dass mich die Ätzteile in diesem Maßstab auch wirklich Nerven gekostet haben. Besonders die einzelnen Flaks vor dem Schornstein. Die Reling ist gar nicht so ein Problem. Die hat so eine große Auflagefläche, dass sie nach dem Verkleben total stabil ist und sich nachträglich sogar noch gut in Form biegen und korrigieren lässt.
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Viele Grüße,
Stefan.

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4

Montag, 4. März 2019, 17:51

Mir gefällt der oder die oder das Kleine auch sehr gut. Wasser hätte vielleicht sogar grau/grüner sein können aber die Zerstörer haben sicher auch in tropischen Gewässern gedient.

Habe auch schon mal an einen 1:700 Schiff gedacht, da ich dafür vielleicht noch Platz hätte bei meinen begrenzten Platzvorräten. Aber die kleinen Teile haben mich erstmal wieder abgeschreckt.

Gruß Knut

  • »Senjorlossi« ist der Autor dieses Themas

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5

Montag, 4. März 2019, 23:01

Hi Knut!

Vielen Dank für das Lob. 1:700 ist schon recht praktisch von der Größe her. Gerade bei größeren Vorbildern wird es sonst schnell eng im Regal.

Und ohne Kopflupe und Pinzette geht bei mir in diesem Maßstab sowieso nichts. Also keine Angst vor kleinen Teilen!
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Viele Grüße,
Stefan.

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