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  • »Marco H« ist der Autor dieses Themas

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1

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 15:11

Und noch ne Titanic 1:144

Hallo Leute,
Ich möchte in Kürze damit beginnen, die Titanic von Billing-Boats in 1:144 bauen. Es soll ein Standmodell (ohne Antrieb) werden, eventuell mit Beleuchtung. Mein Ziel ist es, die Detailierung des Bausatzes zu verbessern, ob mein handwerkliches Geschick ausreichend ist, wird sich zeigen.

Da ich in Brasilien lebe, ist das kein leichtes Unterfangen, da es relativ schwierig ist, an Modellbau-Material ranzukommen. Einiges muß ich mir dann aus Deutschland oder USA kommen lassen, was bei 100 % Importzoll nicht ganz so billig ist.
Im Moment baue ich jedoch noch die Cutty-Sark, welche ich vorher fertigstellen möchte. Wenn ich die jetzt unterbreche, weiß ich, daß die nie fertig wird. Leider habe ich bei der Cutty gerade wegen Fehlteile eine Zwangspause und daher nutze ich die Zeit ein paar Kleinigkeiten vorab zu fertigen und auch ein paar Materialtests zu machen.

All dies möchte ich natürlich mit euch teilen. Aber vorab möchte ich allen anderen Titanic-Bauern dieses Forums (Vor allem Jürgen.S. und Ray) für ihre Inspirationen danken. Viele Dinge möchte ich in meinem Modell übernehmen, einiges möchte ich aber auch anders machen. Hut ab vor Euren Leistungen.
Dieses Thema wird anfangs nur sehr langsam aktualisiert, da ich ja die Cutty erst fertigmachen möchte (wenn die Teile da sind, etwa 3-4 Monate), dann werde ich mich aber gehörig ins Zeug legen.
Gruß aus Brasilien,
Marco
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2

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 15:20

Derzeit nutze ich die Zwangspause bei meiner Cutty-Sark, um Kleinzeug der Titanic vorzubereiten.
Mein erster Test waren die Beiboote. Ich wollte die Holzbretter des Rumpfes simulieren, aber bei der Größe ist das in Holz praktisch unmöglich. Daher habe ich 3mm breite Streifen aus selbstklebenden Papier geschnitten (Permanent-Etiketten) und diese überlappend auf den Rumpf aufgeklebt.

An den Enden mußte ich manchmal etwas mit Sekundenkleber nachhelfen, da sie sich wieder ablösten. Beim ersten Versuch habe ich die Abstände noch nicht so ganz gleichmäßig hinbekommen.
Dann wurde der Rumpf matt-weiß lackiert (Spraydose) und per Pinsel ein schwarzer Rand aufgepinselt.

Ich habe auch versucht den Schiffsnamen und die White-Star-Flagge auf Papier zu drucken und dann entsprechend am Rumpf anzubringen.
Die Taue hätten per Anleitung eigentlich aus dünnem Garn gefertigt werden sollen. Der ist mir aber in diesem Maßstab immernoch zu dick. Daher habe ich dünnen Draht zu einer Feder aufgerollt, geschwärzt und dann Halbkreise abgezwickt. Diese dann mit Sekundenkleber angeklebt und nochmal mit dem Pinsel nachgebessert.



Bauzeit pro Beiboot (noch ohne Innenleben) trotz Massenfertigung (Ich baue sie in Vierergruppen) etwa 45 min bis 1 Stunde pro Boot.
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3

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 15:38

Mein nächster Gedanke galt der Deckbeplankung. Bei meiner Cutty-Sark hatte ich die Bleistifttechnik angewendet, von der möchte ich aber abkommen, da sich ja die Holzmaserung des Originaldecks über die Planken hinweg zeigen würde. Mit Restmaterial der Cutty habe ich ein Probestück angefertigt. Ich wollte auch diese Rillen zwischen den Planken darstellen (Kalfatter nennt man das?)
Also habe ich mit Holzleim die 1,5 x 1,5mm Holzleisten zuerst auf schwarzes 170g-Papier geklebt und dann mit einem Cutter wieder aufgetrennt. Dann habe ich sie um 90 Grad gedreht und auf das Probedeck aufgeklebt. Angeschiffen und mit Klaarlack lackiert. Beim späteren Modell werde ich wahrscheinlich bis auf max. 1 mm runterschleifen, damit es nicht zu dick aufträgt.


Ich weiß zwar, daß 1,5 mm Leisten eigentlich nicht ganz Maßstabsgetreu sind, aber mit noch kleinerem Holz würde ich das nicht mehr hinbekommen. Ich möchte auf diesen Effekt aber nicht verzichten.

Nun noch die Frage zum Holz. Ich möchte auf jeden Fall helleres Holz verwenden. Nicht zu rötlich und auch nicht zu gelb. Irgendetwas wei Nußbaum zum Beispiel.



Oder Rüster/Ulme:


Was denkt Ihr?
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4

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 16:59

Hallo Marco,

Da hast du einiges zu tun :ok:
Die Kalfaterung ist für 1:144 viel zu breit. Ein sehr sauberes Ergebnis erzielst du mit schwarzem Isolierband. Ich hoffe, du kannst dir diesen Link anschauen. Wenn nicht, lohnt sich die Registrierung dort auf alle Fälle. Bei den Hölzern solltest du in 1:144 etwas wählen, was sehr gleichmäßig und eher etwas heller ist, wie zum Beispiel Kirsche. Die Decks der originalen Titanic waren aus den verschiedensten Hölzern zum Teil sogar Pitch und Red Pine - das würde ich aber lieber nicht versuchen darzustellen, weil es schnell unruhig wirkt. Es gibt übrigens noch ein anderes Titanic Modell in 1:144 neben dem von Billing Boats - zwar nicht direkt ein Bausatz, aber das was man bekommt, ist von unglaublicher Qualität und auch einzeln hier erhältlich. Das Deck kostet dann allerdings leider 390,-€

Viele Grüße
Lars

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5

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 18:25

Hallo Marco,
schön Das Du einen Baubericht für Deine Titanic startest, ich bleibe auf jeden Fall dabei!

Zu Deiner Kalfaterung: 170g Papier finde ich zu dick, das hatte ich mir damals auch für meine Cutty gekauft, bin dann aber aufgrund der Optik nochmal auf 80g umgeschwenkt. Also sagen wir mal so: Je dünner desto besser!

Jan
Cutty Sark im Bau: Holz: Cutty Sark - Artesania Latina

6

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 18:47

Hallo Marco

Zum Thema Dicke der Kalfaterung (heisst das so?)
Du kannst eine schwarze Fplie nehmen (Plastiktüte), die haben rund 0.05mm Dicke.
Das wären dann 7,2mm hochgerechnet. Dürfte fast der Realität entsprechen.
Gruss Thomas

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7

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 19:20

Hallo Thomas,
Plastik wird man vermutlich mit Holzleim nicht gescheit zwischen die Planken kleben können, das wird sich beim Schleifen sicher lösen. Aber vielleicht wäre es einen Versuch wert.
Jan
Cutty Sark im Bau: Holz: Cutty Sark - Artesania Latina

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8

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 21:17

Hallo
Ich danke Euch allen ganz herzlich für die Antworten und Denkanstöße. Ihr habt mich davon überzeugt (war vorher auch schon mein Gedanke, aber ich hatte halt gerade Material zur Hand), daß die Spalten dünner werden müssen. Ich denke auch, daß ich mit Plastik (wenn es auch vielleicht die schönere und maßstabsgerechtere Lösung wäre) aus produktionstechnischen Gründen in diesem Maßstab nicht sehr viel Erfolg haben werde. Es werden ja Unmengen an Planken benötigt und an jeder einzelnen ewig herumzufieseln würde den Aufwand glaube ich nicht rechtfertigen. Deshalb tendiere ich auch eher dazu dünnes, schwarzes Papier zu verwenden. Mal sehen, was ich bekomme. Wenn es soweit ist, werde ich auf jeden Fall vorab nochmal Tests machen. Vielleicht dann auch schon mit dem richtigen Material.
Hat jemand eine Idee zur Länge der Planken? Bonaparte hat offensichtlich 30 mm genommen. Ich tendiere eher zu 50 mm, was ich bei 7,2m im Original noch als vertretbar ansehe. Aber bitte belehrt mich eines besseren wenn ich falsch liege.
Lars Schanz: Ich kenne die Bauteile von Hahn. Habe sogar irgendwann mal die 1:144-Pläne von ihm gekauft, als ich noch einen 1:200-Titanic bauen wollte. Dieses Projekt ist leider gescheitert, da ich mit der Rumpfbeplankung so unglücklich war, daß ich gar nicht mehr weitermachen wollte. Ich möchte auf jeden Fall einige Messing-Äzteile von Toms Modelworks kaufen um mein Modell zu verbessern. (Liegestühle, Unterlagen für Poller usw...)
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9

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 22:14

Hallo Marco,
Eine Titanic in 1:200 kommt demnächst von Trumpeter als Kunststoffbausatz auf den Markt. Erfahrungsgemäß folgen dann die Ätzteile und Laserdecks von den üblichen Verdächtigen wie Eduard und Pontos.
Darauf warte ich noch :ok:
Viele Grüße
Lars

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10

Dienstag, 30. Oktober 2018, 15:23

Gestern ist meine Titanic endlich angekommen. Ich habe einen Teil des Bausatzes im Koffer mitgenommen und einen Teil mußte ich wegen der Größe per Post nach Brasilien schicken.

Allerdings sind auch Fehlteile meiner Cutty-Sark angekommen. Daher widme ich mich erst der Cutty. Ich hoffe, daß sie bis Ende des Jahres fertig wird. Daher hier erst mal Funkstille.
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11

Mittwoch, 14. November 2018, 05:12

Kurzes Update: Meine Cutty Sark neigt sich dem Ende zu. Nur noch 4 Segel am Besanmast und sie ist fertig. Also in etwa 2-3 Wochen, dann kann ich endlich mit der Titanic anfangen. Allerdings muss ich mir vorher noch einen geeigneten Arbeitsplatz zurechtmachen, da ich die Cutty auf einem kleinen 60 cm-Tischchen baue.

Auch beim Thema Titanic hat sich was getan. Da ich keine vernünftige Lösung für die Nieten an den Schornsteinen gefunden habe und ich große Angst habe, dass mir die Lüfter mit den Holzteilen nicht sauber genug werden, habe ich bei Herrn Hahn das Schornstein/Beiboot/Lüfterset bestellt. Auch bei seinem Messingätzset fand ich viele Details, die beim Originalbausatz einfach fehlen. Daher habe ich diesen gleich mit dazu bestellt. Kommt mich zwar preislich fast nochmal so teuer wie der Bausatz selbst, aber ich finde, dass es auf die Details ankommen wird. Beides werde ich dann nach Weihnachten im Koffer mit nach Brasilien nehmen. Danke nochmal an Herrn Hahn für die Hilfe.

Ab Dezember dann mehr.
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12

Mittwoch, 21. November 2018, 13:03

Off-Topic: Meine Cutty Sark ist fertig und jetzt kann es mit der Titanic losgehen.
Nicht perfekt, aber mir gefällt es.


https://www.vwantigo.com/pics2/cutty04.jpg
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13

Mittwoch, 21. November 2018, 13:44

Auf los geht`s los...!
:schrei: "Kleine Schiffe zu bauen führt bloß zur Vergeudung von Jungholz"
(Gustav II. Adolf, König von Schweden; 1611 - 1632)

Eine großartige Modellbauzeit wünscht
Ray

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14

Mittwoch, 21. November 2018, 15:08

Plankentest die Zweite.
Ich wollte nun mal testen, ob meine Technik auch mit 1mm-Material funktioniert. Leider hatte ich nur 1x3mm Leisten zur Hand, aber für den Test reichte es mir. Später möchte ich (wenn auch nicht ganz maßstabsgetreu 1x2mm-Leisten verwenden. Dieses Mal habe ich 90g-Papier (schwarz) verwendet. Ich denke, daß ich in dieser Richtung weitermachen werde. Und trotzdem ärgere ich mich, weshalb ich diese Technik nicht schon bei meiner Cutty Sark angewendet hatte. :bang:
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Realname: Rainer

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15

Mittwoch, 21. November 2018, 15:52

Moin Moin,

klebst du erst das Papier auf die Seite der Leiste und Stirnseite und dann die Leisten zusammen? Hast du für uns da Bilder von?
MfG
Rainer

In Ostfriesland sagt man Moin!
Moin, Moin ist schon gesabbel.

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16

Mittwoch, 21. November 2018, 18:35

Moin Moin,

klebst du erst das Papier auf die Seite der Leiste und Stirnseite und dann die Leisten zusammen? Hast du für uns da Bilder von?
Habe ich leider keine Bilder gemacht, werde ich aber machen, wenn es soweit ist. Aber das System stimmt so. Zuerst 10-20 Leisten zusamenpacken, dann mit Holzleim das Papier auf die kurzen Seiten kleben (an einer Stirnseite muß man etwas überstehen lassen, um die Planken ebenfalls zu kalfatern, wo sie zusammenstoßen - Übergänge!) und dann mit einem Skalpell nach dem Trocknen auseinander schneiden. Das ist viel einfacher als mit irgendwelchen Papierstreifen zu hantieren. Man darf nur nicht zu viel Leim verwenden, damit die Leisten nicht zusammenkleben wärend man den gesamten Leistenblock aufs Papier klebt.
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17

Donnerstag, 22. November 2018, 09:07

Servus Marco
Schöne Cutty .... gefällt mir gut :ok:
Ich schnappe mir auch einen Stuhl und schau dir beim Bau dieses Klassikers zu ...
Gutes Gelingen, Gustav
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


Im Bau: U-505 Revell 1:72

Beiträge: 601

Realname: Rainer

Wohnort: Oldenburg

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18

Donnerstag, 22. November 2018, 11:15

......Zuerst 10-20 Leisten zusamenpacken, dann mit Holzleim das Papier auf die kurzen Seiten kleben (an einer Stirnseite muß man etwas überstehen lassen, um die Planken ebenfalls zu kalfatern, wo sie zusammenstoßen - Übergänge!) und dann mit einem Skalpell nach dem Trocknen auseinander schneiden. Das ist viel einfacher als mit irgendwelchen Papierstreifen zu hantieren. Man darf nur nicht zu viel Leim verwenden, damit die Leisten nicht zusammenkleben wärend man den gesamten Leistenblock aufs Papier klebt.


Moin Moin,

Danke für den Tipp

das probiere ich nächstes Mal auch aus.
MfG
Rainer

In Ostfriesland sagt man Moin!
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19

Montag, 26. November 2018, 14:41

Auf gehts.
Am 22.11.2018 war der offizielle Startschuß. Ok. Mein Tisch ist zu klein.


Hier möchte ich jetzt nicht so ins Detail gehen, da den Bau des Grundgerippes ja bereits andere ausführlichst beschrieben haben. Über die Paßgenauigkeit bin ich leider etwas enttäuscht.




Hier schon mal die ersten Schritte fürs Deck. Die Wände vormontiert für die Lackierung. Noch nicht aufs Deck verleimt, da dieses ja noch beplankt werden soll (habe noch kein Material). Ich wundere mich hier etwas, wieso in der Bauanleitung hier noch nix über Türen und Fensterrahmen steht. Erst ziemlich am Ende. Die Türen könnten zu diesem Zeitpunkt praktisch mitlackiert werden und an die hinteren Fenster kommt man später nicht mehr richtig ran. Da muß ich künftig obacht geben.
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20

Donnerstag, 6. Dezember 2018, 13:03

und weiter geht's.
zuerst habe ich die Aufbauten zusammengeklebt (mit Verstärkungen, damit sich das Ganze beim schleifen nicht wieder demontiert), dann eben geschliffen, etwas verspachtelt, wieder geschliffen und lackiert.
Die Teile sind bis heute noch lose, da mir noch die Farbe für die unteren Wände sowie die Planken fehlen.


Meine ersten Gehversuche mit dem Airbrush. Nachdem ich die ersten Fensterrahmen noch gepinselt hatte und mit dem Ergebnis nicht zufrieden war, habe ich mich entschlossen mit dem Airbrush zu arbeiten. Für mich völliges Neuland. Zuerst habe ich die Fensterrahmen mit 1200er Papier angeschliffen. Da ist wohl irgendein belag drauf, damit die Farbe nicht hält. Jetzt hält es wunderbar. Dann habe ich sie leicht auf Klebeband befestigt damit sie nicht davongeblasen werden. Ergebnis: Voll und ganz zufrieden.



Und das ist der aktuelle Stand mit angefügten Fenstern und Verglasung von innen. Mir hat es nicht gefallen, wie die hellen Fensterausschnitte der Wände dominierend durch die Fensterrahmen durchgeblitzt haben. Daher habe ich die Fensterausschnitte so gut es eben noch ging matt schwarz eingefärbt.



Nicht perfekt, aber besser als ich erwartet hatte.
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21

Donnerstag, 6. Dezember 2018, 15:05

Hallo Marco,

der Anfang ist gemacht.
Sieht gut aus, sauber gearbeitet. :ok:
Mit den Fenstern in der Bauanleitung hast du richtig erkannt.
Da kommen noch sehr viel mehr Bauschritte die man von anderen
Seiten der Anleitung besser vorzieht. Man muss teilweise schon genau überlegen
welche Teile man wann einbaut.

Weiterhin viel Spaß.

Mit freundlichem Glückauf
Jürgen
Im Bau:
Billing Boats Titanic 1:144
Abo Modellbahnanlage Spur N, 1:160 von DeAgostini

Fertig:
H0 Anlage, kleine Gebirgslandschaft
Mare Nostrum 1:35, Artesania Latina

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22

Freitag, 7. Dezember 2018, 21:41

Vielen Dank fürs Lob, Jürgen S.

Sieht langsam wie ein Schiff aus.


Dieses Bild wollte ich euch nicht vorenthalten. Größenvergleich mit einem von mir vor etwa 15 Jahren aufgegebenem 1:200 Projekt.


Warum ich das Modell aufgegeben hatte? Ich hatte den Rumpf mit Aluplatten beplankt und das Ergebnis hat mir ganz und gar nicht gefallen. Diesmal mache ich es anders. Weiß zwar noch nicht wie, aber eben anders.
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23

Montag, 17. Dezember 2018, 00:13

Da ich immernoch keine Decksplanken und keine Ockerfarbe habe, kann ich im Moment nicht nach Plan weiterbauen. Daher habe ich mir einfach mal ein paar Objekte aus dem Plan herausgesucht und vorab gebaut.
Die vordere Ladeluke hab ich etwas modifiziert, da die runden Löcher in den seitlichen Streben fehlen. Außerdem kommen laut Hahn-Pläne an den Deckel noch irgendwelche Nieten oder Bolzen hin. Die hab ich mal aus Draht nachgefertigt. Außerdem fand ich, daß die Scharniere der Klappen etwas erhöht werden sollten. Natürlich werde ich später die Seitenwände noch ocker färben. Die zweite Aufbaute ist hier noch im Rohbau und ohne weitere Details. Auch habe ich die Lüftergitter noch nicht eingebaut, da ich in Kürze die Hahn-Fotoätzteile bekommen werde und ich hoffe, daß diese dort dabei sind. Diesmal habe ich die Fensterscheiben zwischen Rahmen und Wand eingeklebt. Das Dach wird natürlich noch mit Planken versehen.




Schleifen - spachteln - schleifen - grundieren - wieder schleifen und lackieren. Ziemlicher Zeitaufwand, aber ich möchte eben vermeiden, daß irgendwelche Holzmaserung sichtbar wird. Eines habe ich jedoch schon jetzt festgestellt. Ohne Airbrush geht nichts. Bin zwar noch am üben, aber besser als mit dem Pinsel wird es allemal. Bis das Schiff fertig ist, werde ich das Thema wohl auch beherrschen.


Dies ist nun meine letzte Meldung dieses Jahr. Morgen fliege ich nach Deutschland und werde dort meine Hahn-Bestellung (Ätzteile, Schornsteine, Beiboote), meine Decksplanken und noch einige Farbtöpfe in Empfang nehmen, welche ich dann mit nach Brasilien nehme. Ich denke mal, daß ich mich dann in der 2. oder 3. Januarwoche wieder melde.
Schöne Feiertage euch allen!!
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24

Montag, 7. Januar 2019, 21:09

So, jetzt bin ich wieder in Brasilien und hab auch schön viel Bastelmaterial mitgenommen. Jetzt kann ich endlich wieder strikt nach Bauanleitung weitermachen.

Und gleich ging es los mit dem Beplanken. Meine Planken sind zwar etwas breiter als beim Original (2mm) und ob die Plankenlänge stimmt konnte ich auch nirgendwo herausfinden. Aber mit meiner Kalfatter-Technik bin ich recht zufrieden. Maschinell habe ich die Planken dann von 1mm auf ca. 0,5 mm runtergeschliffen, poliert und mit Klarlack lackiert. Danach habe ich von unten her die ganzen Löcher wieder nachgebohrt, ein Arbeitsschritt, den ich Künftig vor dem Lackieren tätigen werde, da man i.d.R nochmal mit dem Schleifpapier nacharbeiten muß. Das von mir gewählte Holz ist auch etwas dunkler als es offensichtlich beim original war. aber ich wollte es einfach nicht zu hell haben.

Humbrol 100 Rostrot. Es gibt ja Quellen, die behaupten, daß dies die richtige Farbe für die Wände sei. Andere Quellen sagen, daß dies falsch ist und eigentlich ein Ocker-braun-beige mix an die Wände gehört. Auch wenn es offensichtlich falsch ist (oder falsch sein könnte), bleibe ich dabei, da es mir so recht gut gefällt.

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25

Montag, 7. Januar 2019, 21:41

Hallo Marco,

Deine Kalfalterung gefällt mir.
Ob Dein Verlegemuster dem Original entspricht, kann ich nicht mal sagen.

Die Wandfarbe im Sockelbereich war wohl braun/beige/ocker.
Aber Dein Rot-Ton steht dem in nix nach. :ok:
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Eine großartige Modellbauzeit wünscht
Ray

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26

Freitag, 18. Januar 2019, 20:34

Danke, Ray für die Ermutigung zu meiner Entscheidung des Farbtons. Hängt sogar etwas vom Licht ab. Manchmal erscheint es etwas rötlicher, manchmal etwas bräunlicher.
Nun wieder ein paar Updates:
Hier nochmal ein erklärendes Bild zu meiner Beplankungstechnik.


Das Heck ist soweit fertig beplankt. Habe alle Löcher nochmal nachgebohrt bzw. gefeilt. Nur wegen der Kanten muß ich mir noch was einfallen lassen, damit es vielleicht etwas sauberer aussieht.


Die Ladeluken stammen aus dem Hahn-Kit. Leider waren die Deckel aus dem
Billingboats bogen so schlecht gelasert, daß es mir nicht möglich war,
diese zu verwenden. Dafür sind die Hahn-Teile seitlich besser
detailiert. In die 4 Öffnungen unten sollen wohl Lüftungsgitter reinkommen. Die sind auch beim Hahn-Fotoätz-Set mit dabei, aber leider nicht mit Billing-Boats kompatibel. Hätte ich das vorher gewußt, hätte ich die Öffnungen vorher verschlossen und neue geschnitten. Vielleicht kann ich hier ja nochwas hinzaubern.



Das hier ist ein Eigenbau. Ich wollte die Handgriffe auf jeden Fall auch nachbilden. Sind zwar vielleicht etwas zu kräftig, aber feiner bekomme ich es leider wirklich in diesem Maßstab nicht hin. Zur Verwendung kamen die Fotoätz-Augbolzen von Krick und ein dünner Draht. An anderen Stellen des Schiffes sind diese ja weiß und somit etwas dezenter. Ein Detail, welches mir übrigens sehr gut gefällt sind die Ringe aus dem Hahn-Fotoätzset, die an die runden Fenster der Türen kommen.

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Samstag, 19. Januar 2019, 08:00

Servus Marco
Das Deck hast du gut hinbekommen... durch die verschiedenen Farbtöne wirkt es sehr lebendig...
Gruß Gustav
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


Im Bau: U-505 Revell 1:72

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Donnerstag, 31. Januar 2019, 20:40

Danke, Gustav.
Ich wollte das so machen, damit die Holzmaserung der Grundplatten nicht sichtbar sind, wie es bei der Bleistifttechnik der Fall gewesen wäre.
Update für heute:
Langsam geht es an den Rumpf. aber ich befürchte schon jetzt, daß dies sehr viel Spachtel- und Schleifarbeit mit sich bringen wird. Wir haben zur Zeit tagsüber 38 Grad und nachts kühlt es im Haus gerade mal auf 33 Grad ab. Meine Bastelecke ist leider nicht klimatisiert. Etwas Schweißtreibend. "I've got a bad feeling about this"....
Wo ich nicht mit Klammern arbeiten kann, bohre ich dünne Löcher und befestige die Planken mit Nägeln. Diese werden später dann wieder rausgezogen und zugespachtelt. Hab ich bei der Cutty Sark auch so gemacht. Funktioniert recht gut.



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29

Dienstag, 5. Februar 2019, 14:20

Nun bin ich fleißig am rumpfbeplanken. Eine Aufgabe bei der ich eigentlich immer recht froh bin, wenn sie fertig ist.


Natürlich gibt es auch mal Rückschläge. Einmal nicht aufgepaßt.... Da werde ich wohl rekonstruieren müssen.


Und nun stellt sich die große Frage: Bei meinem Hahn-Kit waren die Schiffsschraubenhalter als Resinbauteil fertig mit dabei. Diese verwenden oder nach Plan weiterarbeiten? Anmerkung: Das Modell soll nicht schwimmfähig werden. Was meint ihr?
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30

Freitag, 22. Februar 2019, 20:39

Juhuu! Der Rumpf ist dicht. Rechts schonmal geschliffen, links im Rohbau.


Muß noch sehr viel spachteln und schleifen. Schade nur, daß das Material so schwach ist. Da muß man aufpassen, daß man nicht durchschleift.

Allerdings hat sich meine Arbeit etwas verlangsamt, weil:
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1:144, Billing-Boats, Titanic

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