Heute gibt es wieder ein kleines Update.
Die Vorderachse ist mittlerweile ebenfalls fertig und eingebaut.
Hier habe ich einmal zusammen gestellt, was ich für den Umbau der Radaufhängung der Vorderräder benutzt habe:
In der oberen Reihe sind die Ausgangsmaterialien, unten die geänderten und verbauten Teile zu sehen.
Von der originalen Radaufhängung habe ich Radträger (1) und Stoßdämpfer (2) abgetrennt und der Restekiste zugeführt. An Stelle des Stoßdämpfers wurde
eine Bohrung mit 3,5 mm Ø und 2 mm Tiefe hergestellt (2a). Dort ist das Federbein (5) eingeklebt worden. Der Stift (3) wurde abgetrennt und gegenüber in einer
Bohrung wieder eingeklebt (4). Die Scheibenbremse (6) ist so weit bearbeitet worden, das nur noch eine halbe Bremszange bzw. eine Zange mit
der Radnabe übrig war. Aus einem Stück Gießast sind zwei Ringe entstanden. Beide mit einem Ø 2,4 mm, Bohrung Ø 1 mm, der obere 1 mm, der untere 2,5 mm breit.
Den schmalen Ring habe ich auf den Kupferstift, der von einem Satellitenkabel stammt, gesteckt und in die Bohrung der Radnabe geklebt. Die fotogeätzte Bremsscheibe
hat eine Bohrung Ø 6 mm. Um diese Bohrung zu schließen, musste ich etwas suchen. Gefunden habe ich ein mehradriges Telefonkabel, dessen äußere Umhüllung (9)
einen Ø von 6, 1 mm hat. Da rein passte wie angegossen und ziemlich stramm die innere Isolierung des Sat-Kabels mit dem Loch für den Stift. Aus der Hülle eines Feuchtraum-
kabels (10) musste ich noch einen Distanzring machen, weil sonst die Bremse an den Felgenstern gekommen wäre. Der Stift mit angeklebter Nabe wurde dann durch die
Bremsscheibe gesteckt. Auf das freie Ende des Stiftes kam dann der zweite, breitere Ring. Nachdem die Bremsleitungen angebracht wurden, sind Radnabe mit den Bremszangen, -scheibe
und Felgenstern verklebt worden, das alles wiederum in die Felge. Dann den Stoßdämpfer an seine Stelle und den Stift mit dem breiten Ring in den Schlitz unterhalb
von (2a) geleimt. Räder und geätzte Bremsscheiben stammen von Uli Nowak.
Die Bremsleitungen wurden, wie auch schon an der Hinterachse, aus Kupferkabel zurecht gebogen. Die "Befestigungen" der Leitung sind aus
kurzen Stücken der Umhüllung dieses Kabels gemacht.
Er steht endlich auf eigenen Füßen.
Das soll´s erst mal wieder gewesen sein. Das nächste Update wird sicher eine Weile auf sich warten lassen. Urlaub ist vorbei, und so kann ich eigentlich nur an den Wochenenden konzentriert weiterbauen. Und
Freundschaften und Bekanntschaften wollen auch gepflegt werden. Von daher: nicht verzagen, es geht auf jeden Fall weiter,
Bis dahin ...