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  • »Malte_G« ist der Autor dieses Themas

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91

Donnerstag, 7. September 2017, 10:15

Patronen aus 2 mm Material drehen, das ist
schon der Hammer :ok: :ok: :ok:
Ich freu mich schon auf die Patronen der 2 cm Flak :lol:
Im Bau: U-514 mit Innenausstattung (Basis U-505 von Revell)
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92

Donnerstag, 7. September 2017, 14:16

Moin,

HAMMER!!!!

Aber ich spiele jetzt mal den Spielverderber: Wenn ich mich recht erinnere stand in allen Büchern die ich über dt. U-Boote 33-45 gelesen habe immer, das die Munition der 10,5er (bzw. 8,8er bei Typ VII) in "Körben" gelagert war, die nach einer Ari-Runde in der Zentrale auf den Flurplatten lagen und teilweise sogar die Sicherheit des Bootes gefährdeten. Auch aus meiner eigenen Marinezeit kenne ich die Lagerung von Artillerie-Munition nur in entsprechenden Packgefäßen, allen schon weil eine entsprechend große Krafteinwirkung auf das Zündplätchen ausreicht die Treibladung zu zünden, egal ob ein Geschütz drum rum ist oder doch nur eine Munkammer...
Bist Du dir sicher, dass sie einzeln gelagert waren?

Ingo
"Kein Kommandant geht fehl, wenn er sein Schiff neben das des Feindes legt"
Lord Nelson


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93

Freitag, 8. September 2017, 09:17

Hallo Ingo,

danke für deinen Kommentar. Nein sicher bin ich mir da absolut nicht. Habe auch gesehen, dass es für die Patronen Packgefäße gab. Ob diese mit an Bord genommen wurden oder nicht weiß ich nicht. Bei der Bereitschaftsmunition die direkt unter dem Deck lagerte war dies bestimmt der Fall. In der Munkammer? Hab mir da jedenfalls die künstlerische Freiheit genommen und das mal so interpretiert :) Patronen sehen ja ein bisschen spannender aus als Packgefäße. Und keine Angst ich hab zuvor die Zünder rausgedreht ;)

Gruß
Malte
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94

Freitag, 8. September 2017, 10:27

Ob vorbildgetreu oder nicht - Sieht auf jeden Fall mal wieder hammermäßig aus :sabber: Bin schon sehr gespannt auf deine Lösung des "Öl-Problems"!

95

Freitag, 8. September 2017, 12:31

Richtig schöne Details!
Sieht wirklich spitze aus :thumbup:
Schöne Grüße,
Simon

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96

Samstag, 9. September 2017, 10:27

Danke, schön das es euch gefällt!
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97

Sonntag, 22. Oktober 2017, 09:38

DIE MUNITIONSKAMMER 2.2


Viel gibt es seit dem letzten Mal (mangels Zeit fürs Modell) leider nicht zu berichten. Aber ein paar Kleinigkeiten haben sich dann doch getan. Daher hier zumindest ein kleines Update:

Die Munitionskammer ist nun voll aufmunitioniert und der Treibölbunker StB 2 hat eine Entlüftungsleitung und eine Entnahmeleitung erhalten. (Man beachte die farbigen Rohrkennungen nach KM-Vorschrift).






Als nächstes habe ich dann die Munitionskammer mit der Kombüse verbunden. Viel sieht man von ihr jetzt nicht mehr. Da hilft auch eine Mini LED die ich noch verbaut habe wenig. Aber so langsam kriegt man einen Eindruck von der gesamten Sektion:








Probehalber hier noch die lose aufgesetzte Decke der Kombüse und die Unteroffiziersräume. Man sieht wo die Reise hingeht…






So und das war’s auch schon. Als nächstes muss ich dann wohl weiter in der Küche detaillieren, damit ich die Decke verkleben kann.
Schönen Sonntag
Malte
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98

Sonntag, 22. Oktober 2017, 10:05

Servus Malte .. :hand:
Das sieht ja mal wieder MEGA aus..... :respekt: :respekt:
Extremdetailierung ... Vorsicht Malte!! ... Du bist auf dem Weg zum Modellbau-Autismus.... zumindest in Bezug auf: “schwierige” Herausforderungen manchmal spielend bewältigen !
Was ich leider auch schon feststellen musste, das bereits bei mir viele meiner mühsam geschaffenen Details nur mehr diesem BB bereichern .... dem realen BetrachterAuge bleiben die winzigen Leckerbissen leider verborgen....
Schönen Sonntag noch,

Gustav
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


Im Bau: U-505 Revell 1:72

99

Sonntag, 22. Oktober 2017, 12:04

...und vor allem sieht man diese wahnsinnige Enge!!!
:schrei: "Kleine Schiffe zu bauen führt bloß zur Vergeudung von Jungholz"
(Gustav II. Adolf, König von Schweden; 1611 - 1632)

Eine großartige Modellbauzeit wünscht
Ray

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Realname: Franz Holzhauser

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100

Sonntag, 22. Oktober 2017, 12:05

Beim Betrachten Deiner Kombüse und den spachtelnden
Kameraden bekomme ich doch so langsam Appetit,
kann man sich zum Mitessen einladen?
Wirklich ein sehr gelungener Sektionsausbau :ok: :ok: :ok:
der Franz :abhau:


im Bau: Nao Victoria 1:50





101

Sonntag, 22. Oktober 2017, 12:27

Moin,

in einem anderen Baubericht nannte man sowas einst: DEN FLUCH DER AKRIBIK

EINFACH NUR GENIAL!!!!!

Ingo
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102

Sonntag, 22. Oktober 2017, 14:55

Tja.... was soll man da jetztz noch sagen.... ich weis nur eins....Malte und Gustav schenken sich nichts. :respekt: :respekt:
Toll...einfach Toll. :thumbsup: :thumbsup:

103

Sonntag, 22. Oktober 2017, 15:57

Abonniert. Mega! Mehr Worte finde ich nicht :respekt: :dafür:
Beste Grüße aus Varel!



"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim alten zu belassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert" - Albert Einstein
"Ich bin so klug... K - L - U - K" - Homer Simpson

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104

Dienstag, 31. Oktober 2017, 22:16

Hallo Zusammen,

vielen Dank für das Lob. Schön das es euch gefällt und akribisch geht's natürlich auch weiter ans Werk.
@Gustav: Zumindest wissen wir ja, dass die verborgenen Schätze da sind :)

Viel Neues gibt es vom Modell noch nicht zu berichten. Die Kombüse hat noch ein neues (altes) Schneidebrettchen erhalten und ein paar Obst- und Gemüsekisten sind bemalt und müssen noch übernommen werden. Ein ganzes Messer- und Küchengeräteset habe ich für den nächsten Ätzteilschwung vogesehen. Dass wird dann auch noch verstaut wenn es den erstmal da ist ...

Viel interessantere Neuigkeiten haben sich für mich in den letzten Tagen im Austausch mit Oto Gerza ergeben. Oto hat für U-505 einige großartige Zurüstsets kreiiert, darunter das Deck als Ätzteil wodurch die Schlitze die sich am Plastikdeck von Revell nicht wirklich öffnen lassen nun Einblick auf das Unterleben bieten. Auch viele weitere Details und Geschütze hat er im Programm, welche das Boot deutlich aufwerten. Zugegeben, hier hab ich bei Gustav abgeschaut und Blut geleckt :). Jedenfalls wollte ich so ein Deck auch für mein Boot. Einziges Problem: U-514 hatte einen älteren Turm der wesentlich kürzer war. Also lässt sich das Deck nicht so ohne weiteres für mein Boot verwenden. So kam ich dann mit Oto ins Gespräch und er bat sofort an ein abgewandeltes Ätzteil Deck für das IX C mit dem ursprünglichen Turm zu bauen. Und es kam sogar noch besser: Nicht nur die Ätzteilplatinen wollte er anpassen sondern auch den ursprünglichen IX C Turm für den 3d Druck aufbauen!!!
Ihr könnt meine große Freude sicherlich nachempfinden, das beendet einiges Kopfzerbrechen. Wenig später schickte er auch schon erste Zeichnungen und so wird er aussehen, der neue Turm:




Auch der Reling und weiteren Details, wie dem 3,7 cm Heckgeschütz vom Typ 3,7 cm SK C/30 U in Ubts. L. C/30 (das es sonst nirgendwo bisher zu kaufen gibt!) will er sich annehmen:




Hier auch noch Bilder von dem bereits in seinem Angebot befindlichen 10,5 cm Deckgeschütz:




Bis der neue Zurüstsatz, mit welchem sich das Revell Modell in diverse andere Boote (darunter U-68, U-125-131, U-153-158, U-503-512) umwandeln lässt werden wohl noch einige Wochen vergehen. Eine Voransicht des angekündigten Sets könnt ihr euch aber schon auf der Seite von Oto (www.rcsubs.zc) anschauen.

Ich kann's jedenfalls kaum erwarten :sabber:
Herzlichen Dank Oto, das du dich diesem Projekt so zuvorkommend angenommen hast, möge der Mut belohnt werden !!!

Gruß
Malte
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105

Mittwoch, 1. November 2017, 11:12

Ja Malte
Oto weiß was er tut... und er ist wirklich behilflich... auf jeden Fall die 1.Adresse für Modell- U-Boote in Europa.
Dann bin ich mal auf den Turm III gespannt... oder ist es der IIer?
Lg
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106

Mittwoch, 8. November 2017, 22:28

Die erste Version des neuen Turms ist jetzt aus dem 3d-Drucker von Oto gekommen. Habe schon erste Vorschaubilder bekommen und bin hellauf begeistert. Aber macht euch selbst ein Bild:






Bei mir hat sich sonst nicht viel auf dem Schreibtisch getan. Ich habe mal den Bugtorpedoraum rausgekramt und von den Angüssen befreit. Denke dem werde ich mich als nächstes widmen. Ideen habe ich auch schon, muss aber noch genau prüfen wo Hand anzulegen ist.

Gruß
Malte
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107

Mittwoch, 8. November 2017, 23:24

Servus Malte
3D Drucker: Modellbau der Zukunft... ein paar GB an Daten kaufen und dann kann es am Schreibtisch losgehen... :roll:
Keine Frage.. sieht gut aus ... Oto kann das ... erfordert übrigens eine komplette Überarbeitung des geätzten Decks hinter dem Turm.
... dann Klotz mal rein und zeig uns Deinen Torpedoraum... :thumbsup:
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108

Mittwoch, 8. November 2017, 23:31

Hi Gustav,

ja die Decks müssen neu, da ist Oto auch schon dran.

3d Druck: Sieht schon toll aus was man damit machen kann, aber keine Bange da bleibt am Schreibtisch bestimmt noch genug zu tun :)

Und sobald es was zu sehen gibt meld ich mich natürlich mit dem Bugraum.

Gruß
Malte
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109

Donnerstag, 9. November 2017, 07:14

Dein Wahnsinn geht von innen nach außen weiter :ok:
Bin schon immer ein wenig sprachlos wenn ich sehe was du innen noch Scratch gebaut hast und wenn man sich für außen noch so einen Experten dazu holt kann ja nichts schief gehen.
Der kleiner Turm sieht aus wie ne leicht modifzierte Version von einem Typ VII/C vielleicht auch Typ VII/B die hatten ja auch noch Geschütze vor und hinter dem Turm.
Grüße
Micha

110

Dienstag, 14. November 2017, 11:54

Gibt es eine Nahaufnahme von dem Turm, so man sich die Oberfläche des 3D Drucks anschauen kann?

Ich denke auch, dass 3D Druck eine Bereicherung für den Modellbau ist, aber den klassischen Spritzguß wird es och etlliche Jahrzehnte geben denke ich. Speziell für Kleinserien ist das eine Lösung.

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111

Samstag, 18. November 2017, 09:59

Hi Rob,

der Turm ist erstmal nur ein Musterdruck im noch nicht finalem Stadium, daher noch nicht so aussagekräftig und ohne Detailfoto. Man sieht am Muster allerdings ein paar Rillen in der Oberfläche, die noch auszubessern wären, aber wie gesagt, das ist ja alles noch nicht final.

Mit dem 3D Druck sehe ich es genauso. Er bietet tolle Möglichkeiten, vor allem was individuelle Lösungen und Kleinserien angeht, aber Spritzgus ist da qualitativ und auf Masse natürlich besser.

Gruß
Malte
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112

Samstag, 18. November 2017, 10:06

Hey Popeye,
Dein Wahnsinn geht von innen nach außen weiter :ok:
Ja, wobei ich dafür ja selber noch wenig getan habe. Derzeit lasse ich ja für mich arbeiten ;)
Bin schon immer ein wenig sprachlos wenn ich sehe was du innen noch Scratch gebaut hast und wenn man sich für außen noch so einen Experten dazu holt kann ja nichts schief gehen.
Der kleiner Turm sieht aus wie ne leicht modifzierte Version von einem Typ VII/C vielleicht auch Typ VII/B die hatten ja auch noch Geschütze vor und hinter dem Turm.
Stimmt, die Türme sehen sich durchaus ähnlich. Das hat sich wohl erst mit dem Krieg und anderen Anforderungen an die Bewaffnung geändert. Wobei nicht alle Boote umgebaut wurden und U-514 habe ich auf den wenigen Fotos und Unterlagen nur mit dem "alten" Turm und Geschützen gesehen. Mit den Geschützen an Deck wird es auf jeden Fall ein bisschen spannender als die kahl rasierten Varianten aussehen.

Gruß
Malte
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113

Samstag, 18. November 2017, 11:13

Moinsen,

wobei Typ VII in der Regel nur die 8,8er vor dem Turm hatte und die IXer vorn die 10,5er und hinter dem Turm noch eine 3,7-Flak. Erst später im Krieg, wurde die 8,8 bzw. 10,5 gegen mehr Flak auf dem umgebauten Turm getauscht.

Ingo
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114

Samstag, 9. Dezember 2017, 14:09

DER BUGTORPEDORAUM 1


Ich habe mich nun schon mal der nächsten Sektion zugewandt. Hier war die Frage nach vorne (Bugtorpedoraum) weiter arbeiten oder nach hinten (Kommandant, Funk- und Horchraum, Zentrale, Kommandoturm und ein Teil des Dieselmaschinenraums)? Angesichts der komplexität des zweiteren habe ich mich dann erstmal für den vorderen Abschnitt entschieden. Also Resin-Teile ausgepackt und geschaut was muss noch angepasst werden? was kann übernommen werden?
Eine erste Foto-Analyse ergab: Schrägen zwischen Druckkörper und Außenhülle müssen auch hier weg, den Fußboden mache ich als Ätzteil detaillierter neu (ohne geöffnetem Schacht zum Torpedo), das WC muss auch noch rein und diverse Details müssen ergänzt werden. Das wie gesagt nur die erste Analyse, weiteres folgt gewiss.

Und das ist geschehen: Die Resinteile sind jetzt schon soweit vorbearbeitet, die Torpedorohre zusammengebaut und deren Deckel bemalt. Die letzten Tage war ich dann noch damit beschätigt ein Telefon, dass über den Rohren hing nachzubauen. Und da ich bei der Bildrecherche herausfand, dass dieses auch in vier weiteren Räumen (Hecktorpedoraum, E-Maschine, Zentrale und Kommandoturm) vorhanden war, habe ich es dann gleich in Serie produziert. Mal gucken was ich als nächstes angehe. Vermutlich die Torpedorohre vom Hecktorpedoraum, wo ich schon mal dabei bin ... . So nun aber die Bilder ohne weitere Erläuterung:




















Und von Oto gibt es übrigens auch noch ein interessantes Update: Die Enigma in 1/16 und 1/48!


So das kurz von meiner Seite
Schönes Wochenende und Frohe Weihnachten!
Malte
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115

Montag, 19. März 2018, 01:05

DER BUGTORPEDORAUM 2


Nach langer Pause will ich mal wieder einen kleinen Zwischenstand geben. Das Boot leidet derzeit leider unter der regen Bautätigkeit an unserem neuen Domizil. Aber das scheint im U-Bootbau ja derzeit um sich zu greifen ;) Ein bisschen was ist dann aber doch nebenbei noch passiert. Zunächst einmal darf ich euch mitteilen, dass einige neue potentielle Besatzungsmitglieder auf der Werft eingetroffen sind:



(Es ist erstaunlich schwer 1/72 Figuren in sitzender Pose zu finden …)


Ansonsten habe ich mich auf die Detaillierung des Bugtorpedoraums konzentriert, was auch mit umfangreicher Recherche einher ging. Das Ergebnis möchte ich euch in ein paar Fotos zeigen. So sah die Ausgangslage aus:




Die Luke über welche Torpedos in das Bootsinnere übernommen wurden war im Original länger und so habe ich diese nach hinten aufgesägt, einen dünnen Rand aus Sheet gesetzt und dem ansonsten flachen Lukendeckel einen Innendetailierung gegönnt. Der erste Schaltkasten(?) und Verkabelungen sind hier auch schon eingebaut. So ging es los:




Wenig später folgte dann noch ein Kabelstrang, welcher im Bausatz zwar angedeutet wird aber für meinen Geschmack zu flach ausfällt. Anders als bei CMK verschwindet der Kabelstrang (zumindest bei U-505) dann hinter den Spinden und taucht am Ende dieser im unteren Bereich wieder auf, wo er hinter die Torpedorohrsetze weiterläuft. Also mussten hier auch die falschen Leitungen raus:






Ich habe mich dann Spant für Spant nach vorne vorgearbeitet. Die Spinde und die Übergänge zu den Spanten erhielten etwa noch ein paar hölzerne Zierleisten und Schlösser:




Dann waren die Spinde bereit für die Farbe (lose aufliegend ein Rohrstrang):




Da der Elefenbeinfarbton für die Wände erst angemischt werden muss spare ich mir den Farbauftrag vorerst auf und beschränke mich auf eine Grundierung. Und so ist der Ist-Stand. Die Detaillierung ist nun weitestgehend für dieses Teil abgeschlossen. Auch die Querträger haben schon ihren Platz gefunden. Die dazugehörigen Winden werde ich wohl ätzen. Eine Umleknrolle und weitere Geräte sind ergänzt. Handräder und einige Kabelleitungen fehlen noch. Nach einem Abflug des ganzen Teils vom Schreibtisch fehlt leider einer der beiden Lüfterrohre (was mir gerade bei den Bildern aufgefallen ist. Wollen wir mal hoffen das findet sich noch an:




Weiter geht die Detaillierung dann ab jetzt in dem vorderen Teil des Raums, welches von CMK als eigenes Bauteil ausgeführt ist. Hier wird es schwierig, denn das Original ist hier sehr komplex. Mal gucken wie nahe man dem Original kommt.

Mit dem Fußboden habe ich mich auch schon auseinandergesetzt. Auch hier will ich stärker detaillieren und die Bausatzungenauigkeiten ausgleichen. Ein Ätzteil soll den Fußboden ersetzen. Am PC ist dieses bereits fertig gezeichnet. Hier einmal die Passprobe mit Papier:



Jetzt gilt es nur noch die A4 große Vorlage für einen neuen Ätzteilbogen mit Inhalten zu füllen bevor man bestellen kann. Daher ist der Boden des Hecktorpedoraums auch bereits gezeichnet. Mal gucken was noch so dazu kommt. Ein bisschen Platz ist noch.

Ich plane dann ganz auf das CMK Teil vom Boden zu verzichten und nach unten hin die Reservetorpedos, Torpedozellen und Trimmzelle zu bauen. Seitlich wird man da wohl nicht mehr viel von sehen, aber durch den Querschnitt am Ende des Bugtorpedoraums sollte man doch ganz gut einsehen können. Hier einmal die wichtigsten Teile im Überblick:




Und damit will ich für heute schließen.

Mal gucken, wann es wieder etwas zu berichten gibt.
Gruß
Malte
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116

Montag, 19. März 2018, 08:09

Kaleu Malte....
Schön, das Du wieder einmal auftauchst und uns von Deinem Projekt erzählst.....Das Torpedoräumchen wird.... schöne Arbeit.... bin wirklich neugierig, was Dir hier noch so einfällt.....
Das Du den Boden ätzt....war mir schon klar....und uns nach unten Einblick gewährst.... na dann... kenne ich Dein Projekt 2018!
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117

Mittwoch, 21. März 2018, 20:00

Wow, das sieht klasse aus.
Ich hab mal ne Frage, die Enigma, wo kriegt man die her? Ne Googlesuche war nicht erfolgreich :)
Volker

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118

Mittwoch, 21. März 2018, 21:42

Hi Gustav,
ja das wird mich wohl 2018 noch einige Zeit beschäftigen. Mal gucken, vielleicht gehe ich danach den Hecktorpedoraum an. Hier gibt es ja ein paar Ähnlichkeiten und wenn dann schon der Boden fertig ist :) Freue mich schon wenn es bei dir weiter geht und hoffe du findest bald etwas Zeit.

Hi Volker,
danke für dein Lob und willkommen an Bord!
Die Enigma gibt es bei Oto Gerza im Shop unter: www.rcsubs.cz
Juckt mir auch in den Fingern, es fehlt bloß die Zeit ;)

Gruß
Malte
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119

Donnerstag, 22. März 2018, 19:27

Wie immer sehr schöne Details. :love:
Bin gespannt wie es weitergeht. :nixweis:
Auch wenn ich mich oft nicht melde, ich bleibe dran.

LG Heinz
Leute hetzt euch nicht ab, ihr kommt noch früh genug zu spät! ;)


Fertig: Golden Star, Seehexe,

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120

Montag, 26. März 2018, 00:01

Danke Heinz, ich werde weiter berichten, auch wenn es vielleicht ein bisschen dauert, bis zum nächsten Auftauchen ...
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