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Freitag, 1. Juli 2016, 10:47

Mein Einstieg in den Schiffsmodellbau: Revell's Santa Maria

Hallo zusammen,

mein Name ist Dany, ich bin 29 Jahre alt und wohne im schönen Aachen.

Letztes Jahr im September bin ich in den Modellbau eingestiegen. Ich habe zwar als kleiner Junge schon mal Modelle zusammengezimmert und "in Farbe getunkt" (von lackieren kann da nicht die Rede sein), aber nun habe ich doch mehr Geduld und einen anderen Anspruch an die Modelle. Angefangen habe ich im September mit der Bismarck in 1:700, später die Big Boy Lokomotive, die BR 01 Lokomotive und den Fennek gebaut. Von vornherein wollte ich aber immer schon lieber Segelschiffe bauen, habe mich das allerdings bisher nicht getraut.

Derzeit ist eine wahre Flut an Segelschiffbauern in den Facebook - Gruppen ausgebrochen, was in mir das Verlangen endlich selbst damit anzufangen wieder angefeuert hat. Ich habe im Internet viel recherchiert, welches Model für den Anfang zu empfehlen ist und mich nicht direkt überfordert. So bin ich auch auf dieses Forum aufmerksam geworden und habe mich dazu entschlossen einen Baubericht zu starten, um meinen Fortschritt fest zu halten, euch daran teilhaben zu lassen und hoffentlich ein paar Tipps und Tricks von euch zu erhalten.

Wie man dem Titel entnehmen kann, habe ich mich dazu entschlossen die Santa Maria von Revell zu bauen. Der Bausatz hat von allem etwas (Was ich bisher mit meinem Laienauge erkennen konnte). Ich habe mir also den Bausatz und den Mondfeld bestellt und gestern kam dann beides endlich im Büro an. Da ich noch auf Dienstreise war, habe ich abends noch schnell einen Abstecher ins Büro gemacht und mir meine Pakete abgeholt.
Zuhause angekommen, habe ich erstmal alles ausgepackt und begutachtet, noch gewartet bis die kleine ins Bett ist, zu Abend gegessen mit meiner Frau und dann endlich angefangen. Bei der Farbgebung habe ich mich an die Anleitung gehalten, bin allerdings mit der Farbe des Decks (Revell 85) nicht wirklich zufrieden. Ich habe vor das Schiff (Bordwand und Decks) später noch mit Plakafarbe zu bearbeiten, weiß allerdings nicht, ob die Farbe dadurch so weit nachdunkelt. Würdet ihr eine andere Farbe für das Deck empfehlen?

Dann sind mir gestern die Stückpfortendeckel aufgefallen, die mir überhaupt nicht gefallen. Ich würd die gerne durch richtige Deckel und Taue ersetzen, weiß allerdings nicht woraus ich die Deckel herstellen soll. Woraus baut ihr die?

Ich werde noch Fotos nachreichen, sobald ich etwas weiter bin.

Grüße

Dany

2

Freitag, 1. Juli 2016, 19:43

Mein Einstieg in den Schiffsmodellbau: Revell's Santa Maria »

Hallo Dany,
dann war ja gestern Abend bei dir anscheinend Weihnachten (so ist es jedenfalls bei mir wenn ein Päckchen,Paket ect. für den Modellbau ankommt).
Ich wünsche dir viel Spass beim bauen deiner Santa Maria,ein guter Tipp baue sie so wie du sie willst und lass dich nicht unter Druck von den hier gezeigten Modellen setzen.Du kannst dir hier viele Anregungen holen aber sage dir n i e das schaffe ich nie so etwas zu bauen.Hier sind viele Modellbauer die dir Rat geben,du musst nur fragen.
Und nun viel Spass hier im Forum,und das ich es nicht vergesse Herzlich Willkommen.
Gruß aus Bayern Herbert_________________________________________________________________________________________________________


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3

Samstag, 2. Juli 2016, 00:49

Auch von mir ein herzliches Willkommen. Warte gespannt auf deine ersten Bilder.
Was hat der arme Horatio verbrochen dass ihr ihn, diesen Hänfling zur See schicken wollt? Suckling 1771

4

Samstag, 2. Juli 2016, 12:17

Hi,

Das war wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag auf einem Tag. Und das jedes Mal, wenn man sich ein neues Modell zulegt.

Mit den Bildern dauert wohl noch was, will ja nichts halbfertiges präsentieren. Derzeit macht mir das Abschleifen der angegossenen Stückpfortendeckel ein paar Probleme. Bekomme sie nicht so sauber und einfach weg wie gedacht. Der Abtrag ist sehr gering und so dauert das seine Zeit. Falls irgendwer einen Vorschlag hat gerne.

Ich überlege auch noch wodurch ich die ersetze bzw. die neuen gestalte. Mal sehen irgendwas fällt mir schon ein.

Gruß

Dany

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5

Samstag, 2. Juli 2016, 12:32

Statt abtragen besser auftragen? So zum Beispiel mit Spachtel.
Nehmen wir an dass Du geholfen bekommen willst, dann wäre es von Sinn auch die Vorabbilder schon einzustellen. Auch haben viele Interesse daran deine Baustufen verfolgen zu können um es dem gleich zu machen. Nur ein fertiges Produkt zu zeigen hilft da nicht wirklich.

Liebe Grüße
Was hat der arme Horatio verbrochen dass ihr ihn, diesen Hänfling zur See schicken wollt? Suckling 1771

6

Samstag, 2. Juli 2016, 12:49

Bei Revells Santa sind die vier seitlichen Deckel leider ziemlich zurückgesetzt ...
breites Werkzeug geht da schlecht ... kommt man nicht rein.

Ein zusätzlich geschärfter kleinerer Stechbeitel kann da helfen ...
oder die Stechwerkzeuge aus dem Linolschnitt ...
Kleinstbohrmaschine mit Fräskopf ... aber langsam laufend ...

bzw ein Mischung aus allen weil man mit nem drehenden Fräskopf keine plane Oberfläche erzeugen kann.

und abschließend ein Scriber um die versenkte Plankenlinie neu zu ziehen.

Alles mit äußerster Vorsicht sonst ist der Schaden am Modell oder in der Hand ruckzuck da.
Schäden im Modell kann man noch spachteln und schleifen ..
der Stechbeitel in der Hand ist nur in den ersten 20 Millisekunden wirklich dekorativ !

Der Bitte um eine regelmäßige Photodokumentation schließe ich mich 100% an ...
sonst wärs ja kein Baubericht
Grüße aus dem "Wilden Süd-Westen"
Markus

"When all else fails ... Read the instructions" ( LINDBERG 1965 )

Youth, talent, hard work, and enthusiasm are no match for old age and treachery !
( In memoriam Prof. John A. Tilley, † 20.07.2017 )

7

Samstag, 2. Juli 2016, 14:33

Zitat

Ein zusätzlich geschärfter kleinerer Stechbeitel kann da helfen ...

Zitat

oder die Stechwerkzeuge aus dem Linolschnitt ...Kleinstbohrmaschine mit Fräskopf ... aber langsam laufend ..

Zitat

bzw ein Mischung aus allen weil man mit nem drehenden Fräskopf keine plane Oberfläche erzeugen kann.
Mensch Marcus wo hast du den Stechbeitel für die Kleinstbohrmaschine her den brauch ich auch :abhau: :lol: :abhau:.
Ne im ernst ein Baubericht ist ja erst ein B A U -bericht wenn du Bilder von den einzelnen Schritten zeigst,und langweilen tust du hier bestimmt niemanden auch wenn das X-te Bild von einem Pfortendeckel gepostet wird.Man kann jemandem am besten helfen wenn man ihm zeigt worum es geht.(Außer mir,mir kann man nicht mehr helfen :lol: :lol: )
Gruß aus Bayern Herbert_________________________________________________________________________________________________________


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8

Samstag, 2. Juli 2016, 16:06

Hey,

Der Bitte möchte ich doch gerne nachkommen. Meine Lösung waren jetzt Schlüsselpfeilen.

Ich hatte erst lackiert und dann mich doch gegen die Stückpfortendeckel entschieden.


Und so sieht es jetzt nach der Bearbeitung aus


Einmal die komplette Seite


Und nun die Decks




Kann mir einer sagen was der Aufbau auf dem Deck ist? (Zweites Bild vom Deck)

Gruß

Dany

9

Samstag, 2. Juli 2016, 16:12

Früher gabs die bei eierlegendewollmilchsau.com oder schlafklo.de ... grad vergriffen ...
irgendwelche Patentstreitereien ... erzählt man sich ...
derzeit bleibt nur einzeln kaufen ...
Grüße aus dem "Wilden Süd-Westen"
Markus

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10

Samstag, 2. Juli 2016, 16:22

Hi Dany..... :wink:

Zitat

Kann mir einer sagen was der Aufbau auf dem Deck ist? (Zweites Bild vom Deck)

Bin nicht zu 1000% sicher, aber ich meine das soll eine Kochstelle darstellen....... :hunger:

Gruß, Dirk. :ok:

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11

Samstag, 2. Juli 2016, 16:42

Bin auch für Kochstelle. Am besten setzt Du das gelernte aus deinen Pfortendeckel gleich um und radierst die auch weg ;)
Was hat der arme Horatio verbrochen dass ihr ihn, diesen Hänfling zur See schicken wollt? Suckling 1771

12

Samstag, 2. Juli 2016, 16:52

Hi Michael,
Ehrlich gesagt hatte ich die Überlegung auch schon. Aber da ich nicht wusste was es ist und ob es wichtig ist (ich kenne mich ja noch nicht aus) wollte ich erstmal auf Nummer sicher gehen.

Gruß
Dany

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13

Samstag, 2. Juli 2016, 16:55

Es muss Dir gefallen. Wenn Du zehn Leute fragst bekommst Du zwölf Antworten ;)
Du weisst jetzt was es ist, Fakt ist auch dass damals an einer offenen Stelle an Deck gekocht wurde. Ob das Ding jetzt auf den mm da gestanden hat weiss aber niemand. Wenn Du denkst was ansehliches aus dem "Herd" zu machen, dann versuch es. Abreissen kannst Du es dann immer noch.
Was hat der arme Horatio verbrochen dass ihr ihn, diesen Hänfling zur See schicken wollt? Suckling 1771

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14

Samstag, 2. Juli 2016, 16:58

Die drei Weihnachtspakete auf dem hinteren Deck wirken auch fehl am Platz. Mach wie Du denkst, wie es Dir gefällt und wie Du es kannst. Die Santa von Revell ist ein schöner Bausatz und gerade für Anfänger sehr gut geeignet. Niemand erwartet von Dir dass Du daraus ein Museumsmodell zauberst.
Was hat der arme Horatio verbrochen dass ihr ihn, diesen Hänfling zur See schicken wollt? Suckling 1771

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Samstag, 2. Juli 2016, 17:28

Hallo Dany,

auch meinerseits ein Wilkommensgruß und viel Spaß beim Bau der Santa Maria.

Zu Deiner Frage nach den Decksaufbauten, Kochstelle klingt gut - ich würde aber eher auf den Frischwasserschrank tippen, denn der war verschließbar. Warum brauch ich nicht erklären.
Was auch immer, es steht dort wie auch die Kisten sehr ungünstig im Weg, sei es um Waffen oder Takelung zu bedienen.
Ist nur ein Hinweis. Mach Dich erstmal mit dem Baukasten vertraut und dann schau was Du verändern willst.
trinkt aus Piraten joho

Gruß Matthias



Im Bau: Zeesboot 1:20 um 1920 und HMS VICTORY 1:78
Fertig: Galeone SAN FRANCISCO 16. Jh. 1:90

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Sonntag, 3. Juli 2016, 15:16

Hallo zusammen,

Die zweite Seite ist nun auch lackiert und ich habe noch eine Schicht Lack aufgebracht, da die Farbe nicht so gedeckt hatte.

Mit der Kochstelle oder was es nun darstellen soll bin ich mir noch etwas unsicher. Vllt bleibt sie einfach drauf.

Wie lange sollte die Lackierung trocknen bevor ich sie mit Öl behandele?

In der Zwischenzeit, wenn alles trocknet kümmere ich mich schon mal um Kleinteile und den Ständer.

Gruß

Dany

17

Montag, 4. Juli 2016, 16:57

Herzlich Willkommen auch von mir erstmal! :thumbsup:
Schön, dass Du Dich zu Deinem ersten Baubericht entschlossen hast! Hier bekommst Du unter Garantie immer sehr schnell Hilfe, wenn Du anfragst (auch von mir ;) ...)

Viel Spaß und schöne Grüße

Chris :ahoi:
"Go and tell Lord Grenville that the tide is on the turn. It's time to haul the anchor up and leave the land astern. We'll be gone before the dawn returns. Like voices on the wind..." (A. S.)

"Mayflower"

"La Santissima Madre"



18

Dienstag, 5. Juli 2016, 10:31

Hallo zusammen,

@ drake: Danke für die netten Worte.

Ich habe mich dazu entschieden die Kochstelle zu behalten, da das ein Umbau ist an den ich mich noch nicht traue. Sie hat jetzt auch schon Farbe bekommen und ich werde noch versuchen mit Pigmenten sie ein bisschen authentischer zu gestalten.

Außerdem warte ich gerade darauf, dass die Farben gut durchtrockenen, damit ich mich an der Ölbehandlung probieren kann. Ich bin sehr gespannt was das gibt. Liest sich interessant und gar nicht schwer. Leider weiß ich genau, dass es das alles andere als einfach sein wird, wie ich in anderen Bauberichten gelesen habe. Aber es ist noch schwerer zu lernen, wenn man es gar nicht probiert.
Was ich schon rausgefunden habe, ist dass die Decks beim Zusammenstecken der Rumpfhälften mit eingeklebt werden müssen. Muss/Sollte ich die Ölbehandlung vorher machen und dann erst alles zusammenkleben oder wie ist die Reihenfolge?

Um die Wartezeit etwas zu verkürzen, habe ich gestern angefangen das Beiboot, die Anker und andere Kleinigkeiten zu lackieren. Der Ständer hat gestern seine Grundierung bekommen und wird heute Farbe bekommen.
Ich mache mir auch schon andere Gedanken und zwar: Ich habe gesehen, dass auf einem Mast eine Leiter zu sehen ist, diese werde ich entweder auffüllen oder wegschleifen. Da bin ich mir noch nicht sicher, sicher ist aber sie kommt weg. Ich werde diese dann durch eine selbst geknüpfte Strickleiter ersetzen.
Dann möchte ich gerne noch Geländer für die Decks bauen, bin mir aber noch nicht sicher wie die aussehen sollen. Entweder komplett aus "Holz" oder nur die Stützen aus "Holz" und die Streben aus Garn. Das gleiche gilt für das Material: Streichhölzer, Zahnstocher oder Giesast.
Ich hab mal gesehen, dass das Ruder über zwei Ketten angesteuert wird. Macht das für die SM Sinn oder passt das nicht?

Gruß

Dany

19

Dienstag, 5. Juli 2016, 10:56

Moin! :wink:
Du könntest Dir hier eventuell die ein oder andere Anregung holen, schau mal.
Zum Altern: Ich würde das immer vor dem Einbau machen, das geht wesentlich einfacher und Du kommst überall hin.
Zum Ruder: Das Ruder wurde über Pinne (und bei Bedarf über angesetzte Taljen (Flaschenzüge) ) gesteuert. Die Ketten die Du meinst waren sogenannte Sorgleinen. Diese sollte das Ruder vor Verlust schützen, wenn es aus den Scharnieren gehoben werden sollte durch Seegang oder Grundberührung. Wenn Du diese darstellen wolltest, würde ich der Epoche entsprechend eher Tauwerk verwenden, Ketten waren meines Wissens später erst in Verwendung. Ich meine auch zu wissen, dass in dieser Zeit oftmals das Ruder nur durch eine vertikale Sorgleine, die oben am Heck befestigt war, gesichert wurde und nicht beidseitig.

Schöne Grüße

Chris :ahoi:
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20

Dienstag, 5. Juli 2016, 11:01

Hi Chris,

ich danke dir! Das ist klasse!

Gruß

Dany

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Dienstag, 5. Juli 2016, 11:34

Hallo dab,

herzlich willkommen hier im Forum!

Ich werde sehr gespannt deinen Baubericht verfolgen!

Viel Spaß hier!

22

Dienstag, 5. Juli 2016, 13:39

Hallo,

schafft man es in diesem Maßstab die Plastikkonstruktion von Jungfern und unterem Teil der Wanten (wie heißen die richtig?) durch welche aus Holz oder so zu ersetzen?
Bisher ist mein Plan die Blöcke und Jungfern zu ersetzen, wenn ihr sagt das macht Sinn in dem Maßstab und je nachdem, wie meine Ölbehandlung ausfällt.

Gruß,

Dany

23

Dienstag, 5. Juli 2016, 14:55

Ich hatte das vor Jahren an der Hellerschen SM probiert. Hier kannst Du Dir mal das Ergebnis anschauen . Ist allerdings etwas grenzwärtig vom Maßstab her. Heute würde ich versuchen, das etwas dezenter zu machen. Aber vom Prinzip her ging das: Ich hatte die unteren Jungfern mit Garn eingebunden und die losen Enden verdrillt durch Bohrungen im Rumpf gefädelt und von innen mit viel Sekundenkleber gesichert. das hielt gut. Nach dem Lackieren des Garns sah es fast aus wie Metall. Das war relativ leicht umzusetzen und auch für Anfänger geeignet. :ok:

Schöne Grüße

Chris :ahoi:
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24

Dienstag, 5. Juli 2016, 23:09

Hallo zusammen,

Heute bin ich ein gutes Stück weitergekommen. Ich habe meine eigene Technik zum Altern genutzt und bin mit dem Ergebnis ganz zufrieden. Dazu habe ich erst ein Vallejo Washing aufgetragen und bin durch das noch feuchte Washing mit einem harten Borstenpinsel mit schwarzen Vallejo Pigmenten gegangen.
Das Ergebnis seht ihr hier:






Nachdem alles getrocknet war, stand auch schon die Hochzeit der Rumpfhälften und das einpassen des Decks an.





Ich hoffe es gefällt.

Gruß
Dany

25

Mittwoch, 6. Juli 2016, 00:01

Auf jeden Fall! :ok: :respekt:
Wie ich aus Deinen Bildern schließe, hast Du Dich doch gegen das Austauschen der Jungfern entschieden? Zumindest ist es jetzt, wo Du den Rumpf geschlossen hast, schwieriger, eine stabile diesbezügliche Konstruktion hinzubekommen, da Du ja an die Innenseite der Bordwand nicht mehr so ohne weiteres rankommst, zumindest sofern ich das erkennen kann. Oder hast Du schon ganz andere Ideen diesbezüglich?

Schöne Grüße

Chris :ahoi:
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26

Mittwoch, 6. Juli 2016, 07:00

Hallo Chris,

Ich danke dir. :)
Zu den Jungfern: :bang: Ich glaub ich war gestern zu übereifrig. Der Plan besteht eigentlich nach wie vor. Ich wollte die Jungfern von den Pütting (ich hoffe die heißen so) trennen. Das müsste doch hoffentlich noch möglich sein?

Welche Größe müssen die Jungfern und Blöcke eigentlich haben?

:bang: die zweite. Die Stückpfortendeckel fehlen. Naja da müsste ich irgendwie noch drankommen.

Gruß

Dany

27

Mittwoch, 6. Juli 2016, 13:07

Hallo! :wink:
Weiß grad nicht, wie Deine Bauteile genau aussehen. :nixweis:
Aber wenn die Jungfern an dem "Brett" (Rüste) angegossen sein sollten, kann man diese natürlich davon abtrennen. Im Original befindet sich dort, wo sie angegossen sind, eine Öffnung in besagten Brett, durch welche die unteren Jungfern, die mit einem Eisen eingefasst sind und an deren unterem Ende sich ein geschmiedetes metallenes Auge befindet, durchgeführt sind. In das Auge greift dann das sogenannte "Rüsteisen" mit einem angeschmiedeten Haken, welches im Laufe der Zeit immer mal wieder anders gestaltet war. Bei der SM dürften das vermutlich richtige Eisenketten gewesen sein, das war damals seit dem späteren Mittelalter die übliche Form. Und diese Ketten bzw. Rüsteisen meinte ich: Da Du den Rumpf bereits geschlossen hast, könnte es schwierig werden, eine stabile Verbindung am Rumpf hinzubekommen, als dort, wo die Rüsteisen am Rumpf befestigt sind und somit die Zugkräfte an die Rumpfwand ableiten (im Original). Um das ganze mal zu illustrieren, schau mal hier ind Beitrag 81 .
Die kleinsten Jungfern, die Du in dreieckiger Form im Handel erhälst haben 3,5mm (Krick o. ä.), die kleinsten runden 2mm. Wobei die erste Form historisch richtiger aber vermutlich etwas zu groß wäre. Das musst Du entscheiden... :cracy:

Schöne Grüße

Chris :ahoi:
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28

Mittwoch, 6. Juli 2016, 14:51

Sehr interessant finde ich deine Alterung mit Washing und Pigmenten, kannst du das vielleicht etwas genauer erklären, vielleicht mit ein paar Fotos?

Wolfgang

29

Mittwoch, 6. Juli 2016, 19:14

Hallo Wolfgang,

Ehrlich gesagt gibt es da nicht viel zu erklären.

Ich hab einen harten Borstenpinsel der Größe 8 genommen und bin dann mit dem Washing über die zu bearbeitenden Stellen gegangen. Benutzt habe ich dafür dieses Washing:


Danach habe ich mit dem selben Pinsel schwarze Pigmente in das noch feuchte Washing gegeben und habe so lange mit dem Pinsel "geschrubbt" bis ich mein gewünschtes Ergebnis erhalten habe. Benutzt habe ich das:



Wenn es zu dunkel ist kann man es einfach abwischen mit einem Zewa oder mit Wasser "verschieben".

Ist absolut kein Hexenwerk. Hoffe die "Anleitung", wenn man sie denn so neben will, hilft.

Gruß

Dany

30

Mittwoch, 6. Juli 2016, 22:29

Hallo zusammen,

Heute ging es um Details/Umbauten. Bei allen bisherigen Modellen, die ich gebaut habe, habe ich mich immer an die Anleitung gehalten und nur Teile aus der Verpackung genommen. Die Santa bewegt mich irgendwie dazu etwas auszuprobieren.

1. Ich fand die angegossene Strickleiter am Großmast nicht wirklich gelungen, also habe ich sie abgeschliffen und mir selbst eine Strickleiter geknüpft. Das ganze hat mich geschlagene 3,5h gekostet, aber ich denke es hat sich gelohnt.



2. Ich bin gerade dabei ein Geländer aus Streichhölzern zu basteln. Leider will mein Sekundenkleber die Teile nicht miteinander verbinden und ich muss mir da noch was einfallen lassen. Leim habe ich gerade leider keinen da. Das Geländer soll nachher auf dem ersten höheren Deck stehen und als Anbindemöglichkeit für die Strickleiter dienen. (Hat das Deck einen Namen?)

Dann war ich heute noch im Modellbauladen und habe mir neues Takelgarn, Jungfern, Blöcke und eine Balsaholzleiste gekauft.

Das Balsaholz möchte ich für die Stückpfortendeckel nutzen. Die sind auch schon in Form geschnitten und warten auf ihre Lackierung.

Bei den Jungfern habe ich mich für Runde entschieden, weil diese von der Größe doch besser passen. Anbringen möchte ich diese wie folgt:
Die alten Plastikjungfern mit Püttings habe ich zerschnitten.



Als nächstes habe ich die Augen aufgebohrt.



Und nun einmal eine Jungfer probehalber angebracht, soll später dann in schön gemacht werden.



Das waren meine Arbeiten für heute. Morgen steht das Halbfinale an, also bleibt die Werft geschlossen.
Zum Schluss noch zwei Fragen:
Womit verbinde ich am besten meine beiden Holzkonstruktionen (Deckel und Geländer) mit dem Schiff?
Bei den Jungfern habe ich das Garn wie vorgesehen 3 mal durch die Jungfer gezogen und dann den Rest um die drei Garne gewickelt. Ist das so richtig? Und wenn ja, wie fixiere ich zum Schluss das Ende?

Schönen Abend euch!

Dany

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