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Freitag, 14. November 2014, 13:42

F-16A Comete 1:72 von Revell

Hi Wettringer...
meine F-15E wird zugunsten eines anderen Projekts unterbrochen, das ich dank hoher Motivation recht schnell fertig kriegen werde, schätze ich.
Es handelt sich dabei um die F-16A Comete von Revell aus den 90ern, die ich bereits als Kind im Alter von schätzungsweise 8 Jahren mit leuchtenden Augen aus dem Händlerregal zog, und entsprechend meines Fähigkeitslevels gründlich versaut habe.
Egal, ich fand sie trotz des Mattlacks auf der Cockpithaube super! :love:
Sollte ich den Bausatz trotz seiner Macken schönreden, verzeiht mir meine Sentimentalität. :whistling:

Als ich auf die Idee kam auf Ebay mal zu stöbern ob es diese alten Schätze noch zu haben gibt, fand ich auch prompt etliche Angebote. Schnell für ein Taschengeld von 10€ Porto inklusive abgestaubt- heute klingelte der Postbote.
Der Bausatz ist in Top-Zustand, keine Spur von rissigen Decals oder Dachbodenmuff.

Der Bausatz in der kurzen Übersicht- Die Boxart ist ein Highlight.



Das "90er-Jahre-Bausatz-Upgrade", nenne ich es mal:



Und dann wäre da noch der ganze restliche, nicht mehr ganz zeitgemäße Kram, inklusive hässlicher, vorsteinzeitlicher Sidewinder, ESCAPAC-Schleudersitz, und- das muss man dem alten Bausatz zugute halten: Triebwerkswagen mit Triebwerk und Schlepper. :)



Ich fange gleich an, werde aber nicht jeden einzelnen Baufortschritt dokumentieren, das ganze wird eher grob gehalten.
"She is a Hunterkiller. A Predator, yes- but not an ordinary one. Her prey consists of nothing but other predators."
Verena "Guillo" Tyne über Maria "Husky" Haley, 9th Wolves of Warsaw

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2

Freitag, 14. November 2014, 19:36

8o intressantes Teil :thumbsup: bin gespannt was du da zaubern wirst :sabber:
mfG :wink:
Roland :thumbup:
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Das Horn Helm Hammerhands soll erschallen in der Klamm, ein letztes Mal.
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3

Freitag, 14. November 2014, 20:11

Nabend

Interessante Version kenn ich gar nicht ! Eine Frage sind wie hier schon im Zeitalter von versenkten Gravuren oder erhabenen Strukturen??

LG Manuel

4

Freitag, 14. November 2014, 21:23

Abend!
Freut mich das Interesse besteht. :)
Wenn weitere Fragen zu Details bestehen, immer her damit, ich werde mich bemühen möglichst präzise darauf einzugehen.

Ja, versenkte Gravuren sind vorhanden. Den Ursprungsbausatz weiß ich gerade nicht, aber alles was Blau ist, ist schon ziemlich alt. Auf der Flügelunterseite findet sich ein erhabener Schriftzug der die Form auf 1988 datiert. Der Bausatz mit dem "Comete-Upgrade" stammt aus dem Jahre 1994.

Laut Scalemates stammt die Urform sogar aus dem Jahre '76, zwei Jahre nach dem Rollout (Ja, die gute alte Viper wurde vor zwei Monaten 40). Warum also dann 1988? Da wurde evtl eine neue Form hergestellt.
https://www.scalemates.com/products/product.php?id=144326


Ich werde diesen Post gleich Updaten, wenn ich die Bilder von der Cam auf dem PC habe. Letzterer schießt sich seit einigen Tagen öfter ab, nicht das mein Post in ner Minute den Bach runtergeht.
Dabei versuche ich dann auch ein wenig auf die Schwächen und Unterschiede gegenüber der neueren Form der '00er Jahre einzugehen.

Zuerst einmal wandert einiges in die Restekiste. Ich mag meine Gußäste übersichtlich. ^^
Und siehe da, der Bausatz hat einiges das man noch brauchen kann. da wären:
-"MER" Bombenträger für jeweils 6 mk82 pro Tragfläche
-Zwei Selbstschutz-Jammer, jeweils einen pro Tragfläche (habe eine solche Konfiguration aber NIE gesehen)
-Etliche Zusatztanks/Bomben (Keine Ahnung ob Revell hier nicht etwas durcheinander gebracht hat)
-Das Triebwerk mit jeweils zwei unterschiedlichen Nozzles (eng und weit gestellt- evtl. zwei Triebwerksvarianten? die F-16A ist nicht meine spezialität, muss ich gestehen.)
-Wahlweise geöffnete oder geschlossene Luftbremsen (Sehr schönes Feature, auch wenn ich alle meine "Sechzehner" mit geschlossenen darstelle)
-Heckflosse ohne Stummel für die frühen "Blocks" (so bezeichnet man die verschiedenen Upgrades, die sie im Laufe der Zeit bekommen hat)




Hier der Gußast mit dem Triebwerkswagen, der Stange und dem Schlepper. Sogar zwei Figuren und eine Leiter sind dabei.
Wenn mich die Muse packt, baue ich all das evtl. auch noch zusammen- aber versprechen mag ich es nicht. ;)




Jetzt aber genug geschwätzt, mal bildlich in die Hände gespuckt und ran an das Maschinchen.
Bei den ersten Schritten fallen einem auch sofort die größten Schwächen des Bausatzes auf: Fahrwerk und Cockpit. Im Cockpit gibt es all das nicht, was Revells neuere Inkarnation hat:
-Stick und Schubregler
-Erhabene Details
-Kollimatorvisierplatte als Klarsichtteil- das "HUD"
(Die Pedale habe ich absichtlich weggelassen, die sind einfach nur Klotzig, die will man nichtmal sehen wenn man könnte.)

Das Fahrwerk sie aus als hätten sie es entworfen bevor jemals ein Mensch einen Blick in den Fahrwerksschacht des Vorbilds geworfen hat.
Die Aufnahme des Bugrads ist Flach, da ist nicht einmal ausgedachtes Details vorhanden.

Aber aus meiner Sicht ist das zweitrangig, da der Bausatz einfach durch die Grandiose Lackierung glänzt. Ob die Decals ein schönes Ergebnis ermöglichen, wird sich zeigen.
Hier darf man sich mal zu seiner Oberflächlichkeit bekennen. :D




Die neueren Teile des extra verpackten grauen Gußastes sind gut, aber wenn man den 300-Gallon-Tank zusammensetzt findet man gleich die nächste unschöne Überraschung: Passgenauigkeit ist was anderes.




Puh, ich gehe doch mehr ins Detail als ich mir vorgenommen hatte. Ich hoffe das passt so..... ^^
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Realname: Manuel

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5

Samstag, 15. November 2014, 11:00

Huch na da hast du dir aber eine schöne Baustelle zugelegt :D

Aber der Tank geht doch oder etwa nicht da hatte ich schon ganz andere Sachen :D schön tüchtig Tamiyakleber drauf na halbe Minute warten zusammenpressen und sich über einen schöne Klebewulst freuen :D

LG

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6

Samstag, 15. November 2014, 12:53

Hi Cain!

Cooles Projekt!
Mit der Comete der Belgier hab ich auch schon immer geliebäugelt. Wegen der tollen Lackierung!

Wenn ich die mal bauen sollte, hol ich mir auch diesen Bausatz für die Decals und einen neueren Revell F-16 Bausatz,
da der neuere auch etwa nur 10-15€ kostest.
Oder wahlweise wäre die Hasegawa F-16 eine Option. Die hatten die Comete auch, aber in 1:48!

Naja, solang schau ich dir mal auf die Finger... ^^
Zum Zusatztank:
Da sind wohl die Teile etwas verformt. Generell sollte man so Teile auch immer erst trocken anpassen.
Nun hast du die Überraschung. Ich denke auch, mit etwas Kleber an den enden und mit einer Klammer etc. fixiert,
bekommst du die Banane auch wieder gerade. ;)

Zu den Schubdüsen:
Das liegt an den Triebwerken (GE-100 oder GE-132).
Man sieht es auch an den Teilen im Spritzling. Da hast du jeweils eine kleinere und eine größere erste Verdichterstufe, ebenso wie die "Nachbrenner"
nenn ich das mal.

Also viel Erfolg!

Gruß Mike

7

Montag, 17. November 2014, 04:26

So, weiter geht's, ich hab richtig Blut geleckt. Bei der F-15E fand ich noch das die ganze Fotografiererei den Bastelfluß doch erheblich unterbricht.

Das mit dem Triebwerk habe ich mir schon gedacht, aber dank der vielen Fragezeichen in der Anleitung war ich dann doch ein wenig verwirrt. Kam dann zu dem Schluß, das es sich einfach um die Öffnungsweite im Nachbrenner und "full military" handelt. Nun denn, danke für die Aufklärung. Ich habe mich für die größere Nozzle entschieden- ob das korrekt ist weiß ich nicht, aber schöner aussehen tut es meiner Meinung nach auf jeden fall.

Und jetzt kommen Bilder. Ich sollte zwar längst schlafen, aber das muss jetzt noch.

Das Cockpit ist keine Heldentat von Revell, aber die Decals sind ganz OK. Bei der noch etwas älteren "Tigermeet '91" ist sogar noch das HUD auf dem Decal aufgedruckt, da hörts dann schon echt auf.
Einziges Manko der Decals: Mann muss sie zu 100% passend schneiden, sonst hat man einen dicken, klaren Rand rumstehen, wie man links leicht sieht.



So wird die Cockpitwanne eingebaut.




Beide Rumpfhälften gehen sehr gut zueinander. Auch ein Vorteil gegenüber dem neueren Bausatz ist meiner Meinung nach, das man von oben keine Verbindungsstellen sieht.
Auch auf dem Bild sind die beiden Sidewinder, die ich anbringen werde (Da das Flugzeug zumindest laut Boxart so geflogen ist, da bin ich mal gutgläubig), der Schleudersitz, welcher ganz brauchbar ist, und die Cockpithaube, welche
einen leichten Gelbstich hat. Das gehört so und kommt zumindest nicht durchs Alter des Bausatzes, das war früher auch so, da erinnere ich mich ganz gut dran.



Hier wird deutlich, das man echt viele Gußgrate hat die man entfernen darf. Beim Bugrad ist das grausam.



An einer Stelle habe ich dann dochetwas graue Masse in die Ritze gestopft, war sogar mir wirklich zu viel Spalt.



Als nächstes habe ich fachmännisch die Führerkanzel (um nicht ständig das Wort Cockpit zu verwenden XD) abgeklebt...



...und dann McGuyver-mäßig einen Halter gebaut, indem ich eine Plastikpipette geopfert habe.



Das ist zwar etwas wackelig, aber da das Ende der Pipette sich konisch vergrößert, ist ein Herunterfallen absolut ausgeschlossen! :idee:


Ich schritt zur Tat und Grundierte das gute stück. Hat die Grundierung aufgesaugt wie ein müder Caine den Kaffee. War dann noch ein wenig fleckig, aber für Haftung muss das reichen.



Die Farbe habe ich mit etwas weiß und einem Blau von Games Workshop noch aufgehellt, war mir einen Ticken zu Dunkel so wie es aus der Flasche kam. Ist jetzt wahrscheinlich etwas zu hell, aber gefallen tut es mir trotzdem ganz gut. :rot:



Das Ergebnis kann sich soweit sehen lassen, besonders im starken Kontrast zu der der F-16A in ihrem festlichen Rollout-Kleid, welche ich zeitgleich ein wenig bearbeitet habe.


Den Schlaf hab ich mir redlich verdient, behaupte ich mal frech. :kaffee:
Morgen geht's weiter.
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8

Montag, 17. November 2014, 08:01

......Den Schlaf hab ich mir redlich verdient, behaupte ich mal frech. :kaffee: ....

ja, hast dir ;) :thumbsup: :hand:
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9

Montag, 17. November 2014, 17:46

Das ist doch mal was... Der Bausatz fliegt bei mir auch noch rum. Das blau sieht sehr gut aus :ok:
Meine Modellbauseite
Verschwundene Bilder in irgendwelchen Beiträgen kann man auf dem Blog finden!

10

Freitag, 21. November 2014, 21:47

So, Zeit die letzten Fortschritte zu besprechen. Wollte das eigentlich schon gestern und vorgestern machen. :pfeif:

Der Flieger bekam eine Schicht Humbrol Clear glänzend, welches recht nah an Future rankommen soll.



Die Düse wurde mit den Metallstaubfareben von Vallejo angepinselt.



Das Radom wurde Grau, so wie es gehört. Meiner Meinung nach stört das ganze die super Lackierung, aber da kann man nix machen.
Außerdem wurden die Gravuren mit in Petroleum aufgelöster schwarzer Ölfarbe eingelassen.



Einen Tag später habe ich den Überschuss mit einem weichen Radiergummi entfernt. Auf diesem Bild erkennt man sehr gut, das ich noch meine Probleme damit habe einen ebene Oberfläche mit dem Airbrush hinzukriegen. :(



Die Fahrwerksschächte und der Fankhaken wurden weiß angemalt.



Hier die Decals noch einmal in ihrer ganzen Pracht.



...Die leider beim aufbringen schnell verfliegt. Hässliche Ränder. Die Luftblasen sind evtl mir und meinen Lackierfähigkeiten geschuldet. Würde Spülmittel oder Essig im Wasser helfen? habe mal davon gelesen.
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11

Freitag, 21. November 2014, 22:28

Hey Caine,
ich kipp auch immer etwas Essigessenz ins Decalwasser. Das ist aber eher dafür da, dass die Decals weich werden und sich besser in Vertiefungen legen.
Ich denke das Silbern bei deinen Decals kommt von der zu rauen Oberfläche. Die Decals brauchen eine schön glatte Oberfläche, dein Lack scheint noch etwas zu rau zu sein.
Gruß, Daniel :wink:
im Bau: Mayflower

12

Samstag, 22. November 2014, 01:42

Ok. Was würdet ihr sagen, welche Möglichkeiten ich habe?
Evtl. auf eine noch nasse Schicht Humbrol Clear aufbringen? Weichmacher mache ich sowieso massig drauf, aber so alles in allem bin ich dann doch etwas ratlos. :/
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13

Samstag, 22. November 2014, 06:48

ich schlage vor daß Du die Decals erst mal vorsichtig wieder ablöst, gut einweichen und dann mit einem weichen nassen Pinsel drunter gehen und wieder auf Trägerpapier aufegen (also nicht vorher was drauf sprühen, dann geht das nicht mehr). Dann wäre die Oberfläche dran, am besten erst mal die Rauheiten reduzieren durch Bearbeiten z.b. mit 800er Schleifpapier, ich nehme dazu 0000 Stahlwolle. dann neu lackieren mit einem Glanzlack z.b. Aquacolor von Revell, den solltest Du gut (ca 20%) mit Wasser verdünnen damit du nicht wieder einen Streuselkuchen fabrizierst. Wenns glatt und glänzend ist dann wieder die Decals aufbringen und mit Weichmacher - weich machen- (was sonst), dann mit einem Q-Tip andrücken bis das Wasser unten drunter raus ist. Das dürfte ein besseres Ergebnis bringen. Die breiten Ränder der Decals könntest Du vor dem Ablösen vom Trägerpapier übrigens eigentlich mit einem Skalpell abschneiden, zumindest bei den Großen (Lupe benutzen) je weniger Trägerfilm übersteht umso weniger kann silbern :lol:
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14

Samstag, 22. November 2014, 07:13

Na Mahlzeit. Danke für die Erklärung, aber die Prozedur scheidet aus, da ich weniger Arbeit habe das Modell neu zu kaufen und zu Bauen.
Ich werde versuchen Die Luft durch ein paar gestochene Löcher rauszubringen, und die Ränder irgendwie mit Glanzlack anzulegen. Dann kralle ich mir ein paar alte Decals, mache auf irgendwas anderes "Streuselkuchen" drauf und sehe mal ob das mit Seife, Essig und Humbrol Clear irgendwie geht. Auf die Tigermeet '91 hab ich die Decals auch Problemlos draufgebracht, trotz Streuselkuchen. Aber da waren die Decals womöglich dünner/besser.
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15

Samstag, 22. November 2014, 08:57

hiho,
da muss ich mich mal zu wort melden. zum einen schönes modell und klasse farbe.

so zu deinem decal problem. generell richtig, dass immer ne gallte fläche dürch den klarlack entstehen soll,
um das silvering zu vermeiden.

AAAAAAAAAAAAAAAAAber....

dein problem ist recht einfach mit ein wenig zeit zu lösen.
richtig erkannt ist anstechen der decals. dann entweder das in softer ertränken und dabei permanent mit nem synthetikpinsel einmassieren.
zuerst vom loch nach aussen und dannach nur noch zum loch hin. wichtig ist das du den softer mim pinsel unter dem decal hin und her treibst.
und immer mal wieder ein wenig nachkippen davon.

möglichkeit zwei, vorsichtig am rand der decals mit nem scharfen skalpell den silvernden rand wegschneiden un dannach die kanten mit klarlack versiegeln.

möglichkeit 3, so mach ich das. sch.. auf klarlack wird überbewertet :)
von anfang an softer drauf dann decal on top und dann schön mim pinsel einarbeiten. dauert nen ticken länger klappt aber hervorragend.

einfach mal meinen bb von meiner A-10 anschauen, da erkennt man die stumpfe oberfläche.

dann zu deiner ölsuppe, versuch se mal in terpentinersatz aufzulösen, einsauen und na 3-4 min runterschrubbeln.
auch da meine version, ich benutz waschbenzin, da es schneller verdunstet. so bin ich mim einsauen nach ner std fertig .
vorteil wenn du nen matten untergrund hast, durch das abtragen der pampe stumpfst du auch die übergänge zur panelline ab.

auch in dem fall meine A-10 suchen :)

in diesem sinne
Grüße aus dem Schwarzwald
Peter

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16

Sonntag, 23. November 2014, 10:23

Also, alles halb so schlimm. Viel Weichmacher und ein paar Löcher später ist quasi nichts mehr von dem Drama zu sehen.
Danke für die vielen Tips und Hinweise. :)
Die Idee das ganze auszuschneiden war gut. Was am Anfang nach übertrieben viel Arbeit klingt, ist eigentlich ganz entspannend.
Achso, eine weitere Schicht Humbrol Clear tat ihr übriges zur Entspannung der Situation.

Und so ging es los.



Als erstes die Markierung für die Luftbetankung. Sieht auf dem Foto noch schlechter aus als es ist, jetzt sieht man kaum noch was von den Rändern.



Richtig schön Bonbon-bunt, das ganze. Eine wundervolle Abwechslung zum ganzen grauen Einheitsbrei.



Selbst die größeren Streifen sind eigentlich kein Problem und lassen sich auch nach viel Weichmacher gut in Position bringen. Obwohl die Decals den Eindruck erwecken man könnte mit ihnen Butterbrot einwickeln ohne
das sie dabei Schaden nähmen, gab es an ein, zwei Stellen kleinere Risse und Brüche. Aber die sind womöglich dem Alter geschuldet und lassen sich mit einem feinen Pinsel sicher leicht korrigieren.



Schritt für Schritt geht es voran.



Soweit, so gut.



Am Radom habe ich noch kleinere Fehler korrigiert, im vorderen Bereiche Arbeite ich heute weiter.

P.S.
Hat jemand Ideen womit ich das gute Stück am Ende lackieren könnte? Humbrol Clear-Speckschwartenstil ist mir zu glänzend, aber ich habe Angst das mir das ganze zu Matt wird wenn ich noch etwas anderes reinmische.
Allgemein werden meine Oberflächen selbst mit dem Vallejo Seidenmatt-Klarlack richtig "Staubig", also eigentlich noch matter als es mit Mattlack der Fall sein sollte. Zumindest kommt es mir so vor.
Trage ich da zu dünne Schichten auf? Mehr Wasser beimischen und Druck runterdrehen? Da bin ich noch ein wenig deenlos.
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17

Sonntag, 23. November 2014, 11:27

gut gemacht.

zum nozzle, ich würde normal versiegeln und dannach mit graphitstaub abrubbeln.
zum einen gibt es nen schicken farbton zum anderen ist es nicht völlig matt und auch net glänzend.
einfach ein nettes zwischendrin.

in dem fall testen an nem alten modell oder nem stück plaste.

lg
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18

Sonntag, 23. November 2014, 16:51

HIgh,

das hast Du super hin bekommen, ich lackier mit Revell Seidenmatt, den verdünn ich vorher zu ca 20% mit Wasser ( guck doch mal in meinen BB zur Black Widow, das ist das drauf)
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