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1

Freitag, 10. Oktober 2014, 00:06

Revell Ferrari 250 GTO

Hallo zusammen :wink:

Da es in den letzten Wochen bei meinem Citroën etwas Stillstand gab, habe ich mir gedacht, ich mache mal einen Baubericht zum Revell Ferrari 250 GTO, da der hier zur Zeit doch ziemlich untervertreten ist :baeh:
Mit dem von Erich werde ich sicher nicht mithalten können, aber mein Ziel ist auch primär Erfahrung zu sammeln im Verarbeiten von Ätzteilen. Zum Bausatz selbst werde ich wohl nicht mehr viel schreiben müssen, der dürfte wohl bekannt sein. Hier dennoch der Link zur Bausatzvorstellung von benziner95: Revell: Ferrari 250 GTO

Beim Ätzteilsatz handelt es sich um diesen hier von Hobby Design

Allzuviel (ausser schleifen) ist bisher noch nicht passiert. Gestern Abend habe ich mit viel Herzklopfen zum ersten Mal einen Lufteinlass geöffnet und zwar denjenigen (resp. die beiden) auf der Motorhaube. Dazu wurden zunächst mal mit einem 1mm Bohrer ein paar Löcher gebohrt, anschliessend mit dem Proxxon-Fräskopf die drei Löcher zu einem grossen Loch erweitert und zum Abschluss mit dem Skalpell noch die endgültige Form zurechtgeschnitzt. Ich bin dabei extra nicht ganz bis an den Rand gegangen, so habe ich noch einen schmalen Rand, auf den ich anschliessend das Ätzteilgitter aufkleben kann.






Hier mal noch mit lose aufgelegtem Gitter, leider nicht ganz scharf:


Die hinteren Lufteinlässe wurden auch bereits verklebt und versucht zu verspachteln. Allerdings bin ich mit dem Resultat bisher noch nicht wirklich zufrieden. Ich habe mir im Inneren zum Teil ziemliche Riefen reingeschliffen :bang:


Den auf der anderen Seite habe ich inzwischen bereits wieder mit dem Skalpell vorsichtig abgetrennt, damit ich besser in die Rundung komme und habe dort versucht die Riefen zu spachteln und wieder glatt zu schleifen. Allerdings überlege ich mir immer noch, wie ich es beim zweiten Mal besser anstellen kann. Ich habe im Internet den Tipp gesehen, dass man das ganze mit Revell Plasto und einem Zahnstocher spachteln und direkt anschliessend mit einem in Color Mix getauchten Wattestäbchen den Überschuss wegwischen könne. Ich denke, ich werde mal diesen Weg versuchen zu gehen. Wenn ich dann mit dem Resultat zufrieden bin, werde ich wohl auf dieser Seite den Lufteinlass auch nochmals von der Karosserie ablösen und neu spachteln.

Ich würde auch bei diesem Baubericht wieder über zahlreiche Kommentare, Anregungen (dürfen ruhig auch kritisch sein) und eure Unterstützung freuen :)

Gruss,
Urs
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weissnix

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2

Freitag, 10. Oktober 2014, 00:37

ich glaube, der aktienkurs von revell steigt gerade mächtig an, bei der flut an gto's, die da auf uns zukommt :D
guter start urs, vergiss nicht, das füßchen am ätzteil und die vordere kante des lufteinlasses am hinteren kotflügel schön abzuschleifen -
die kante beim gto hat ja bloß blechstärke, also muß da viel weg vom plastik...
bin schon sehr gespannt...

autopeter

unregistriert

3

Freitag, 10. Oktober 2014, 10:22

Moin Urs,
das GTO Fieber hier im Forum ist schon erstaunlich!
Bin ich natürlich dabei und setz mich neben Imre.
LG
Peter

DominiksBruder

unregistriert

4

Freitag, 10. Oktober 2014, 11:43

....und meiner lauert auf seinen Auftritt auf dem Basteltisch. Allerdings von Italeri.


Ich gucke Dir da zu. Man lernt ja gerne dazu und schaut sich gerne ab, was bei jedem GTO korrigiert werden sollte. Meine was am Bausatz nicht ganz stimmig ist ;)

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5

Sonntag, 12. Oktober 2014, 00:04

Hallo zusammen

Freut mich, dass sich hier ein paar Zuschauer eingefunden haben :)

vergiss nicht, ... die vordere kante des lufteinlasses am hinteren kotflügel schön abzuschleifen -
die kante beim gto hat ja bloß blechstärke, also muß da viel weg vom plastik...

Bevor ich an der falschen Stelle abschleife: ich nehme an, Du meinst diese Kante?


Heute habe ich mal aus Aderendhülsen die Ansaugtrichter zurecht geschnippselt und eingebaut. Momentan muss noch der Kleber trocknen, deshalb folgen die Bilder dazu zu einem späteren Zeitpunkt. Auch der Lufteinlass auf der Fahrerseite wurde nochmals frisch verspachtelt und anschliessend das überschüssige Material mit einem in Revell Color Mix getränkten Wattestäbchen wieder abgewischt. Allerdings hatte ich dabei den Eindruck, dass der Verdünner den Kunststoff leicht angegriffen hat? Sichtbare Folgen hatte es zum Glück nicht, aber zum Ende der ganzen Prozedur hatte ich das Gefühl, der Kunststoff rund um den Einlass fühle sich irgendwie leicht weich an... Inzwischen hat es sich bereits wieder normalisiert, so dass ich guten Mutes bin, dass da keine bleibenden Schäden zurückbleiben.

Gruss,
Urs
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weissnix

unregistriert

6

Sonntag, 12. Oktober 2014, 00:50

genau dort urs:
https://im.ft-static.com/content/images/…0144feabdc0.img
oder
https://www.gatsbyonline.com/main.aspx?p…id=624&cat=auto
dort v.a. chassis #3445GT und #3527GT - da sieht man es sehr schön... wie auch sonst dort die bilder hilfreich sind...

7

Sonntag, 12. Oktober 2014, 18:23

Ein kleiner Tipp wie ich den Luftauslass bearbeitet habe. Ich habe um einen Zahnstocher 2-3 Lacken 240er Lackschleifpapier herumgewickelt und mit dem dann die Innenseite geschliffen, durch das Schleifen wird das Papier dann etwas weicher und legt sich schön an die Kanten an. Eine Feile oder sowas würde ich nicht empfehlen. Ich schleifen mir für solche Arbeiten auch gerne oft Grillspiesse und die Stangen von Eislutschern zurecht wie ich sie brauche. (Außerdem schmeckt das noch sehr gut dazu :D )
Aber auf jeden Fall brauchst du Geduld dazu, da es wirklich sehr fummelig ist.
Liebe Grüße, Erich

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8

Donnerstag, 16. Oktober 2014, 23:47

Hallo zusammen

Vielen Dank für die Links, Imre. Die Kanten der Lufteinlässe habe ich nun dünner geschliffen.

Auch dir vielen Dank für den Tip, Erich. Ich hatte es ähnlich gemacht, nur hatte ich statt eines Zahnstochers eine runde Diamantfeile benutzt und die mit Schleifpapier umwickelt. Wahrscheinlich war die trotz des Schleifpapiers etwas zu hart und hat dann die Rillen verursacht. Durch das dünner schleifen der Kanten geht es jetzt aber auch einiges besser mit dem Verschleifen, da mehr Platz zur Verfügung steht :)

Ich habe diese Woche auch schon mal die Front vervollständigt und gespachtelt. Heute Abend kamen dann die ersten Schichten Primer drauf um zu sehen, wo ich evt. noch nacharbeiten muss. Bin auf den ersten Blick ganz zufrieden. Unterhalb des linken Scheinwerfers werde ich noch etwas nachspachteln müssen und auf der rechten Seite beim Lufteinlass, aber sonst sieht es schon mal gut aus :) Hier nun noch die Bilder:

Die Karo vor dem Primer


Mehr oder weniger direkt aus der Lackierkabine, deshalb stellenweise vielleicht noch etwas glänzend


Hier die angesprochenen Stellen, wo ich nochmals etwas nachbessern muss


Und zum Abschluss noch ein Foto der dünner geschliffenen Kante des Lufteinlasses. Zu Beginn hatte ich ziemlich Schiss, beim Schleifen zu fest aufzudrücken und dadurch durchzubrechen. Aber mit der Zeit habe ich festgestellt, dass der Kunststoff doch einiges aushält und wurde etwas mutiger... :rolleyes:


Gruss,
Urs
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weissnix

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9

Freitag, 17. Oktober 2014, 00:04

ja urs, und der auslass (hehe) sieht jetzt genial aus...

10

Samstag, 18. Oktober 2014, 11:37

Hallo!

Sieht ja schon mal sehr ansprechend aus die Karo. Und die paar kleinen Ecken sind sicher auch schnell gemacht.

Gruß Peter

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11

Mittwoch, 29. Oktober 2014, 23:22

Hallo zusammen

So, die Karosserie ist jetzt fertig verspachtelt und hat auch bereits etwas Farbe erhalten :D


Stellenweise ist der Lack noch etwas rauh, aber das bekomme ich auch noch in den Griff. Bisher habe ich beim GTO sehr gute Erfahrungen gemacht mit Scheuermilch (nur habe ich noch einige Stellen übersehen). Die Scheuermilch auf den durchgetrockneten Lack, mit einer weichen Zahnbürste kräftig schrubben und anschliessend das ganze wieder gut unter laufendem Wasser abspülen. Ergibt eine wunderbar glatte Lackierung. Vielen Dank an dieser Stelle an Günter (mikro), der diesen Tipp in seinem Baubericht zum Ferrari Daytona Spider gepostet hat :thumbup:

Bei den Felgen, welche ja aus insgesamt drei Teilen bestehen, musste ich jeweils beim mittleren ziemlich massiv aufbohren, damit ich sie zusammensetzen konnte.


Ausserdem habe ich Erich's Vorgehen übernommen, damit die Felgen besser in die Reifen passen und habe ringsum etwas abgeschliffen (inzwischen sind sie sogar noch etwas dünner)


Hier mal zum Vergleich Original (links) und die oben gezeigte Felge (rechts).


Bei der Motorhaube bin ich momentan am Überlegen, wie ich die Innenseite gestalten könnte. Evt. werde ich hier mal einen ersten Versuch mit Zigaretten-Packungs-Innenfolie starten.

Gruss,
Urs
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weissnix

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12

Mittwoch, 29. Oktober 2014, 23:31

tadellose arbeit urs, ich mag es, wenn jemand es ferrari nachmacht und die roten autos rosa grundiert - das wird ein schönes rosso corsa geben!!

13

Donnerstag, 30. Oktober 2014, 00:51

Hallo Urs,
die Motorhaubeninnenseite war unverkleidetes Alu auf einem Stahlrohrträger und lediglich mattschwarz lackiert.
Gruß
Günter

14

Donnerstag, 30. Oktober 2014, 08:17

Schöne Fortschritte hier, weiter so.
Liebe Grüße, Erich

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15

Freitag, 7. November 2014, 23:53

Hallo zusammen :wink:

Freut mich, dass Ihr immer noch dabei seid :)


die Motorhaubeninnenseite war unverkleidetes Alu auf einem Stahlrohrträger und lediglich mattschwarz lackiert.

Vielen Dank. Ich hatte zwar mal ein anderes Bild gesehen, wo die Motorhaube innen schwarz war und so eine Art "Steppdeckenmuster" hatte und wollte zunächst dieses nachbilden, aber inzwischen bin ich mir erstens nicht mehr so sicher, ob dort wirklich ein 250 GTO zu sehen ist und zweitens habe ich die von dir beschriebene Variante inzwischen auch entdeckt und mich entschlossen, die Haube so zu machen (auch, weil es drittens definitiv einfacher umzusetzen ist :D )

tadellose arbeit urs, ich mag es, wenn jemand es ferrari nachmacht und die roten autos rosa grundiert - das wird ein schönes rosso corsa geben!!

Ich hoffe, das wird was :) Bisher hatte ich meine Ferraris immer weiss grundiert, das ist der erste Versuch mit einer rosa Grundierung. Aber nachdem ich hier im Forum mehrfach gelesen hatte, dass das Ferrari bei den Originalen so mache, wollte ich das auch mal ausprobieren :)

Die Grundierung hat doch etwas mehr zu tun gegeben, als ursprünlich gedacht. Beim Schleifen der rauhen Oberfläche bin ich stellenweise wieder bis auf den weissen Plastik durchgekommen. Also habe ich dort zunächst nochmals mit grauem Primer gebrusht, damit es keine Helligkeitsunterschiede gibt und anschliessend nochmals mit rosa darüber. Aber jetzt habe ich dafür eine wirklich saubere, glatte Grundierung, wo ich bald die ersten Schichten Rot werde darüber brushen können. Heute Nachmittag habe ich noch ein Preshading gemacht und die Sicken mit Tamiyas Accent Line Black geschwärzt. Und so sieht das ganze aktuell aus:


Gruss,
Urs
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16

Montag, 10. November 2014, 06:58

Also aufs Preshaden bin ich gespannt. Ich habe in der Vergangenheit diese Technik nur beim Flugzeugbau angewandt. Bei Autos habe ich immer eine entsprechende Lackschicht aufgetragen und habe die Sicken schwarz eingefärbt. Danach bin ich mit einer 2ten Lackschicht darüber gegangen. Sicherlich erreichst Du mit Preshaden mehr Tiefe. Bin schon sehr neugierig. :thumbup:
LG Peter
No pain, no gain :D
Best regards
Peter

17

Montag, 10. November 2014, 09:37

Hi Urs.

Also auf die Sache mit dem preshading bin ich auch SEHR gespannt. Das kannte ich noch nicht und bin heiss drauf zu sehen wie das bei nem AutoFerrari GTO rüberkommt. Gute Idee :ok:

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18

Samstag, 22. November 2014, 02:17

Hallo zusammen :wink:

Nachdem bei mir in letzter Zeit die Fertigstellung des Citroën Vorrang hatte, ging es heute auch am Ferrari wieder mal etwas weiter :)

Zuerst habe ich mal mit den vorderen Radaufhängungen weitergemacht. Dass das Ätzteil nicht ganz passt liegt nicht an Hobby Design, sondern an meiner eigenen Dämlichkeit :bang: Ich hatte das Bausatzteil scheinbar genau verkehrt herum angebracht und jetzt hält der Leim so gut, dass ich keine Chance mehr habe, das zu korrigieren. Natürlich habe ich das Kunststück gleich auf beiden Seiten hingekriegt... Zum Glück wird das nicht mehr wirklich sichtbar sein, wenn der GTO mal fertig ist. Die noch zu sehenden Leimspuren werde ich dennoch entfernen.


Dann wurden die Vertiefungen am Motor noch mit etwas stark verdünnter schwarzer Ölfarbe betont und die Kanten mit etwas Drybrushing versehen.


Und zu guter Letzt bekam die Karosserie heute Abend noch die erste Schicht Ferrari-Rot verpasst :D


Gruss,
Urs :schlaf:
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19

Samstag, 22. November 2014, 19:24

Na da bin ich ja schon gespannt wie es hier mit dem Kunstwerk weiter geht. Die Farbe ist schon mal super.
Liebe Grüße, Erich

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20

Freitag, 5. Dezember 2014, 00:20

Hallo zusammen :wink:
Na da bin ich ja schon gespannt wie es hier mit dem Kunstwerk weiter geht. Die Farbe ist schon mal super.

Vielen Dank. Mit der Lackierung bin ich bisher auch recht zufrieden. :)

In letzter Zeit ist am Ferrari nicht allzu viel passiert. Ich hoffe, dass ich morgen doch ein kleines Update zeigen kann. Unter anderem wurde am Motor weitergemacht, das Armaturenbrett ist beinahe fertig und die Vorderradaufhängung ist auch fertig montiert. Die Karosserie benötigt sicher noch eine weitere Schicht Lack bevor es dann ans Klarlacken gehen kann. Weshalb ich dennoch heute schon etwas poste, hat folgenden Grund :love:
Fertig: Ätzteil - Speichenfelgen Testa Rossa
Ich bin heute beim Stöbern in alten Bauberichten über diesen Rädersatz von Hasegawa gestolpert. Ich weiss, dass er eigentlich für den 250 Testarossa gedacht ist, aber ich denke, dass er auch beim GTO ganz gut aussehen würde. Was meint Ihr dazu?

Gruss,
Urs
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weissnix

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21

Freitag, 5. Dezember 2014, 09:54

also ich würde es machen, gar kein vergleich - auch wenn mancher hier lieber die plastikspeichen abschleift etc -
mein gunze hat ja auch ähnliche räder, irgendwie konnte ich mich in den letzten jahrzehnten allerdings nicht entschließen, die plastikfolie zu entfernen und den bausatz in augenschien zu nehmen 8| - man weiß ja, was drinnen ist...

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22

Freitag, 5. Dezember 2014, 21:29

Guten Abend miteinander :)

Hier folgt nun das gestern angekündigte Update. Leider sind die Fotos dieses Mal nicht besonders gut geworden, aber ich hatte keine Lust, noch das Stativ hervor zu kramen für eine grössere Schärfentiefe. Ich denke mal, das wichtigste sollte jeweils zu erkennen sein :)

Hier nun also die vordere Radaufhängung, inkl. der Ätzteile. Ich hoffe, dass ich hier dann nicht mehr allzuviel anpassen muss, wenn die Hasegawa-Räder eintreffen. Die Entscheidung ist also definitiv gefallen, ich werde auf die Bausatzfelgen und -reifen verzichten und an Stelle derer den Hasegawa Speichenräder-Satz für den Ferrari 250 Testarossa bestellen.


Dann der aktuelle Stand des Motors. Für die Führung der Zündkabel habe ich bereits Messingröhrchen vorbereitet. Da ich aber aufgrund fehlender Ausrüstung leider keine Möglichkeit habe, die seitlichen Bohrungen sauber anzubringen, werde ich sie am Wochenende zum Schwiegervater mitnehmen und es dort versuchen. An den beiden Zündverteilern(?) sind bereits erste Kabel montiert. Diese werden dann jedoch nur von einer Seite in das Rohr hinein geführt. Um mir das Leben etwas zu erleichtern, habe ich mich dazu entschieden, keine durchgehenden Kabel zu verlegen, sondern nur jeweils vom Zündverteiler ins Rohr und ein weiteres Kabel aus dem Rohr hinaus an den Motorblock.


Und das Armaturenbrett. Leider musste ich beim endgültigen Zusammenbau feststellen, dass ich vor der Lackierung und Decalierung nur ungenügende Passproben gemacht habe, was dazu führte, dass ich das schwarz gefärbte Ätzteil ziemlich darüber würgen musste. Deshalb sieht es jetzt stellenweise auch eher nach Wellblech aus... :bang:
Die Decals waren auch extrem mühsam anzubringen. Sie hielten überall, nur nicht dort, wo sie eigentlich hin gehört hätten. Wenn ich ein kleines Decal aufgebracht habe und mit einem Küchenpapier vorsichtig das überschüssige Wasser abtupfen wollte, hatte ich anschliessend mit Garantie dieses Decal und manchmal auch noch die benachbarten Decals am Küchenpapier statt am Modell. Bereits beim Herunterschieben vom Trägerpapier (mit einem Zahnstocher) blieb das Decal immer an der feinen Zahnstocherspitze kleben statt am Armaturenbrett :!! Ausserdem waren die Decals auch (durch den überstehenden, transparenten Rand) zu gross und stehen nun, trotz Einsatz von Weichmacher, über die Erhöhungen hinaus in die Luft...
Bei dieser Gelegenheit möchte ich mal fragen, wie das diejenigen machen, welche ihre Decals randgenau zuschneiden. Wie bringt ihr das Decal anschliessend auf das Modell? Wenn ja rundherum randgenau zugeschnitten ist, stelle ich mir vor, dass ich ja immer das Decal mit der Pinzette auch festhalte und so gar nicht vom Trägerpapier schieben kann?? :doof:


Das war's bereits wieder für heute. Ich würde mich über weiteres Feedback (egal ob positiv oder negativ) freuen.

Gruss,
Urs
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23

Samstag, 6. Dezember 2014, 13:46

Also schaut alles bis jetzt gut aus. Wie ich sehe hast du dich für eine normale Oberfläche bei den Zylinderkopfdeckel in dem Armaturenbrett entschieden und nicht für einen Schrumpflack. Die Armaturen sind auf jeden Fall sehr schön geworden.
Die Frage zu den Decals: Ich schneide die Dinger mit einer kleinen Hautschere randgenau zu, lege sie dann kurz ins Wasser und schiebe sie im Wasser mit einem Pinsel vom Papier runter. Dann nehme ich sie mit einer ganz feinen Modellbau Pinzette und platziere sie dort wo sie hingehören. Dann drücke ich sie vorsichtig mit einem Wattestäbchen an. So funktioniert es bei mir immer ohne Probleme. Sollte es nötig sein pinsele ich sie nachher noch mit dem Revell Weichmacher ein.

Hoffe ich konnte dir weiterhelfen. Bin schon gespannt wie es weiter geht. Und die Entscheidung zu den Felgen unterstütze ich voll, die sehen echt super aus.
Liebe Grüße, Erich

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24

Samstag, 6. Dezember 2014, 23:28

Hallo zusammen :)

Dadurch, dass ich heute mal einen Junior-freien Nachmittag hatte, konnte ich wieder ein klein wenig weitermachen und möchte euch die paar wenigen Fortschritte nicht vorenthalten :)

Hoffe ich konnte dir weiterhelfen.

Vielen Dank für die Erklärung. Das hilft mir definitiv weiter. Zwar nicht mehr beim Armaturenbrett dieses Ferraris, aber sicher bei zukünftigen Modellen :hand:

Zunächst mal die heutige Haupterrungenschaft: die Karosserie bekam ihre letzte Schicht Farbe :tanz: Morgen dann nochmals mit dem Scheuermittel drüber, damit die Oberfläche schön glatt wird und anschliessend kann die erste Schicht Klarlack drüber.


Für die nächsten beiden Punkte, erlaube ich mir, etwas bei Erich abzukupfern: Erstens wären da mal die Türen, bei denen ich ebenfalls die Innenseite etwas detaillierter darstellen möchte. Der Anfang wurde mal gemacht mit ein paar Stäbchen aus 1mm Sheet und einem "Deckblatt" aus 0.4mm Sheet, das anschliessend darüber geklebt und verspachtelt wird.


Zweitens sind da die Öleinlassstutzen(?), bei welchen ich den oberen Teil des Bausatzteils abgeschliffen und durch eine Aderendhülse ergänzt habe. Die Öffnung wurde / wird anschliessend verspachtelt. Für die Halterung am Motor habe ich mir aus 0.5mm Messingdraht zwei Bogen geformt, welche vor dem Einbau noch versilbert werden.


Ausserdem habe ich noch die Auspuffrohre und die Krümmer eisenfarbig lackiert. Die warten nun auf die weitere Behandlung um sie ein wenig gebraucht darzustellen. Fotos davon gibt's dann, wenn die Hitzespuren angebracht wurden.

Gruss,
Urs
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weissnix

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25

Sonntag, 7. Dezember 2014, 23:38

neiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin, bitte bitte nicht schleifen, die letzte schicht vor dem klarlack soll immer die farbe sein - gerade rot ist extrem heikel und wenn du es schleifst, wirst du unterschiedliche rottöne erhalten, die du dann mit dem klarlack versiegelst:
also, immer zuerst fertiglackieren, dann superfein schleifen, dann letzter farbauftrag und unmittelbar danach (oder wenn du magst, nach trocknung) den klarlack - wenn du dann nach 2-3 schichten klarlack nochmals fein schleifen möchtest vor dem letzten klarlack ist es fein...

26

Sonntag, 7. Dezember 2014, 23:53

Ja der Türinnenaufbau macht wirklich was her, wenn man die Originaltüre dann damit vergleicht. Sieht um Welten besser aus so aufgebaut. Gut dass du das auch machst und die Öleinlassdeckel haben sich damals aus einem Zufall mit den Aderendhülsen ergeben, aber sieht immer wieder gut aus.
Wird sicher ein tolles Modell wie du baust. Weiter so! :ok:
Liebe Grüße, Erich

27

Montag, 8. Dezember 2014, 16:19

Ich sehe das ähnlich wie Weissnix. Aaaaaber........ eine Zwischenschicht Klarlack als eine Art "Versiegelung" ist kein Fehler :) . Nur solltest du danach noch einmal gleichmäßig mit Rot darüber lackieren, um eben Farbunregelmäßigkeiten zu vermeiden.
LG Peter
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Peter

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28

Mittwoch, 10. Dezember 2014, 23:35

Hallo zusammen :)


neiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin, bitte bitte nicht schleifen, die letzte schicht vor dem klarlack soll immer die farbe sein - gerade rot ist extrem heikel und wenn du es schleifst, wirst du unterschiedliche rottöne erhalten, die du dann mit dem klarlack versiegelst:
also, immer zuerst fertiglackieren, dann superfein schleifen, dann letzter farbauftrag und unmittelbar danach (oder wenn du magst, nach trocknung) den klarlack - wenn du dann nach 2-3 schichten klarlack nochmals fein schleifen möchtest vor dem letzten klarlack ist es fein...

Vielen Dank für den Tip, Imre :) Allerdings hatte ich nicht vor, im klassischen Sinne zu schleifen :du: Ich benutze jeweils nach jeder Schicht eine Reinigungsmilch für Chromstahl und Ceran-Kochfelder, die auch ganz feine Partikelchen enthält, verreibe das mit einer weichen Zahnbürste und spüle es anschliessend gründlich ab. Das führt zu einer schön glatten Oberfläche. So habe ich es auch dieses Mal wieder gemacht und bin absolut zufrieden mit dem Resultat. Einzig bei einigen Kanten musste ich anschliessend mit dem Pinsel noch etwas ausbessern, was aber auch absolut unproblematisch war.

Gestern Abend hat dann die Karosserie ihre erste Klarlackdusche erhalten. Ich denke, dass ich dann morgen die Decals anbringen kann.


In der Zwischenzeit wurde auch noch der Kühlergrill fertiggestellt. Zum Einsatz kam da auch ein Ätzteil, das noch mit etwas stark verdünnter Farbe (Black Grey von Vallejo) eingepinselt wurde, damit es nicht mehr so stark glänzt.


Heute wurden dann noch die Blattfedern fertig detailliert und mit einem Drybrushing versehen.


Bereits vor längerer Zeit habe ich noch den Keilriemen etwas ausgedünnt. Hier ist ein Bild aus einem Zwischenstadium. Inzwischen ist natürlich auch die rechte Seite dünner geschliffen worden. Ich ringe noch etwas mit mir, ob ich es so belassen soll, oder ob ich den gegossenen Keilriemen ganz entfernen und mit Abdeckband oder etwas ähnlichem neu erstellen soll, damit die Dicke etwas realistischerere Dimensionen annimmt.


Bei den Türen bin ich nach wie vor fleissig am Spachteln und Schleifen. Auf der Motorhaube habe ich auch noch zwei Sinkstellen gefunden, die inzwischen gespachtelt und verschliffen wurden. Die Innenseite sollte dort bald mal Farbe erhalten.

Gruss,
Urs
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29

Donnerstag, 11. Dezember 2014, 07:05

@Urs
Das mit dem Ceranreiniger habe ich auf meiner Festplatte gespeichert :bang: . Klingt sehr brauchbar.
Was ich - entgegen Deiner Ankündigung - vermisse, ist das Preshading. Oder hast Du nur die Sicken vor dem Lackieren geschwärzt.
LG Peter
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Peter

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30

Montag, 15. Dezember 2014, 22:16

Hallo zusammen


Was ich - entgegen Deiner Ankündigung - vermisse, ist das Preshading. Oder hast Du nur die Sicken vor dem Lackieren geschwärzt.

Da hatte ich mich wohl nicht ganz korrekt ausgedrückt. Gemeint war eigentlich nur das schwärzen der Sicken vor dem Lackieren.

Die Karosserie ist mal im Groben fertig. Die Decals sind drauf und der Klarlack ebenso. Jetzt lasse ich den Lack noch ein wenig härten, bevor dann noch die abschliessende Politur kommt. Auch die Fenstergummis an der Windschutzscheibe müssen noch geschwärzt werden.


Für das Ferrari-Logo auf der Front wurde noch ein Ätzteil benutzt, um dem Ganzen etwas mehr Tiefe zu verleihen. Auf das Ätzteil kam dann das Revell-Decal. Beim Aufbringen des Weichmachers hat sich prompt der Schmucksteinkleber, mit dem ich das Ätzteil angebracht hatte, wieder gelöst. Also habe ich das Teil mit aufgebrachtem Decal ganz vorsichtig zur Seite gelegt um es dann einen Tag später aufzubringen, nachdem der Weichmacher seine Arbeit verrichtet hat. Etwas später wollte ich an einem anderen Bereich des GTO etwas machen und habe die Bausatzschachtel woanders hingestellt. Beim Aufräumen am Abend nehme ich die Bausatzschachtel vom Tisch um sie wieder an den gewohnten Ort zu stellen und sehe darunter ein unbeschriftetes PostIt. ?( Ups, da hatte ich ja das Ferrari-Logo drauf platziert, damit es nicht verloren geht. Adlerblick auf das PostIt: nein, kein Ätzteil mehr zu sehen. Bausatzschachtel gaaaanz vorsichtig wieder abgestellt, mich selbst noch vorsichtiger etwas vom Tisch weg bewegt und den Boden darunter abgesucht: nö, auch da nichts zu sehen... Inzwischen die ersten nicht druckreifen Ausdrücke auf den Lippen, der Puls etwas höher, die Gesichtsfarbe wohl auch bereits etwas ins rötliche verschoben... Ok, mal die Unterseite der Bausatzschachtel ganz genau inspizieren... Hmmm... da glänzt doch was... Hab ich dich, du Ausreisser :D Anschliessend wurde aus dem weiter oben bereits verwendeten PostIt ein Umschlag erstellt, das Ätzteil dort rein platziert und das ganze anschliessend noch in die Box, in der alle (halb-)fertigen Bauabschnitte aufbewahrt werden.


Heute Abend hat die Windschutzscheibe ihren Rahmen aus dem Ätzteilset verpasst bekommen (zumindest mal den unteren Teil davon).


Bei den Krümmern und den Auspüffen habe ich mich ein erstes Mal an Hitzespuren versucht. So ganz ist es noch nicht, wie ich es mir vorgestellt hatte, aber fürs erste Mal bin ich dennoch ziemlich zufrieden.


Hier mal der Motor mit den Krümmern.


Und noch der Rahmen mit eingebauter Hinterachse und Kühler.


Bei den Türen gilt immer noch das gleiche wie beim letzten Update: spachteln, schleifen, spachteln, schleifen, spachteln... ;)

Gruss,
Urs
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