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1

Donnerstag, 25. September 2014, 22:51

Fairplay, mal ganz anders

Da ja nun doch der Wunsch nach möglichst vielen Bauberichten geäußert wurde, von einigen Kapitänen, z.B. aus dem Ruhrpott,
werd ich mal was dazu schreiben, was ich gerade im Bau habe.

Von den Anfangsphasen hab ich zwar keine Bilder, eigentlich wollte ich ja keinen BB schreiben, aber ich denke mal, das ist auch garnicht so sehr
interessant. Zu zeigen, we der Bausatz zusammengesetzt wird, überlasse ich den anderen. Ich lege meinen Fokus hier mehr auf die Technik, als auf das
Modellbauerische. Davon gabs ja bei meiner Haveldampferflotte genug, dafür aber weniger Technik.

Und deshalb steige ich mal mittendrin im Bau ein.

Erstmal kurz zur Vorgeschichte:

Bei unserem letzten Bonsai-Treffen Anfang September hatte ich schon mal den Rumpf mitgebracht und er stieß auf ein breites Interesse. Ich denke mal,
nächstes Jahr werden so vier bis sechs dieser Modelle da sein. Damit nicht alle gleich aussehen (sicher, kleine Unterschiede gibt’s immer irgendwo) , möchte ich mein Modell ganz anders
gestalten.


Und da hab ich ein wenig gebrainstormt. Was kann ich machen, was lohnt sich, was ist überhaupt möglich.

Das Einfachste ist zunächst mal die Farbgebung.

Wenn man sich mal im Hamburger Hafen umsieht (Fotos tun’s auch), dann
stellt man fest, dass es da drei wesentliche Farbschemen gibt:

1. Das typische blaue von Fairplay
2. Das traditionelle schwarze von Bugsier
3. Das moderne orangene von KOTUG.

Und dafür hab ich mich dann entschieden.

Also: Rumpf über Wasser orange, unter Wasser grün, Aufbauten orange / weiß, Deck grau.
Die Lackierung hab ich inzwischen vorgenommen.

Dann zur Technik, was ich mir so voegenommen habe:

Der Antrieb soll natürlich über die Schottelantriebe erfolgen.
Steuerung durch Drehen der Schottel und durch unterschiedlichen Lauf der Schrauben.
Das funktioniert bei meiner „Ferch“ schon ganz prima.

Bugstrahlruder ist deshalb nicht notwendig (schade).

Die Schottel hab ich ja in einem anderen Thread schon mal kurz vorgestellt.

Und dann sollen noch ein paar Sonderfunktionen rein. Licht- na klar.
Aber was sonst noch?

Bei Ausstellungen und Vorführungen kommt es immer ganz gut an, wenn man mal in der Gegend umherspritzt (auch mal kleine Kinder nassmacht. Die freuen
sich immer darüber). Also muss ein Feuerlöschmonitor ran. Ein guter Platz für das Strahlrohr ist oben am Mast. Da das aber mit dem Mast aus dem Bausatz nicht
geht, hab ich eine eigene Konstruktion aus PS gebaut. Die ist dann auch mit dem Steuerhaus verbunden.

Als ich das Ganze mal aufeinander stellte, rutschte das Steuerhaus mit dem Mast zur Backbordseite rüber. Ich betrachtete das und fand, das sieht eigentlich ganz
witzig aus. Das werde ich so bauen. Aber was mach ich dann mit der Steuerbordseite?

Die Idee war dann, dort eine Kran hinzustellen. Ich hab eine Kran aus einem anderen Bausatz (weiß nicht mehr welchen) gefunden, da mal hingestellt,
hat mir aber nicht so sehr gefallen. Ich hab dann einen besseren Platz dafür auf dem Achterdeck gefunden.

An der wieder frei gewordenen Stelle hab ich dann einen Kran in Form eines Fischnetzgalgens hingestellt. Das sieht bedeutend besser aus.

Nun will ich das Ding auch beweglich machen. Irgendeine Last damit bewegen. Ich hab z.B. noch die Taucherglocke von der Calypso. Vielleich nehme
ich auch etwas anderes, weiß ich noch nicht so genau.

Was ich sonst noch so mache, wird sich zeigen. Das bekomme ich sicher noch die eine oder andere Idee. Auf
jeden Fall wird nun kein reiner Schlepper mehr, sondern eher ein universelles Arbeitsschiff für den Hafen.

Die Jungs von Revell, die sich so viel Mühe mit dem Bausatz gegeben haben, mögen es mir verzeihen, dass ich Ihn jetzt so „verunstalte“.

Und so sieht mein Modell zur Zeit aus. Alles erstmal nur lose aufeinandergestellt.







Um ins Innere zu kommen hab ich das Deck recht groß ausgeschnitten.
Vorne dran sind Steckverbinder, die zum einen den Strom für die Funktionen in den Aufbau bringen und zum anderen auch
den Aufbau festhalten. Hinten rastet das Deck ineinander ein.



Die Pumpe für die Wasserspritze ist auch schon drin. Wieder die bewährte Art der etwas abgeänderten Luftpumpe aus einem Handgelenk-Blutdruckmessgerät.

So siehts von unten aus.



Vorne die beiden Löcher sind die Ansaugöffnungen der Wasserpumpe.
Dann ist da noch eine kleine Flosse am Heck. Die ist einfach nur dazu da, dass der Rumpf besser im Ständer steht und nicht nach vorne rutscht.

Ja soweit erstmal. Nun beginnt der für mich größte Spaß, die Technik. Ideen hab ich schon einige. Mal sehen, was daraus wird.

So, und nun seid Ihr dran….

:wink: , Ronald
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2

Donnerstag, 25. September 2014, 23:31

Suuuper! :thumbsup:

Und das hättest du uns beinahe vorenthalten? :!!

Eine wahnsinnig kreative Arbeit!
Natürlich hauptsächlich Kreativ und weniger Wahnsinnig. :pfeif:
Ich bin echt entzückt!
Das so was draus werden könnte, hab ich beim Fairplay nicht geahnt.

Hey Ronald, du bist doch immer für ´ne Überraschung gut! :D


lg
Frank
P.S. Danke, dass du doch ´nen Baubericht machst!
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3

Freitag, 26. September 2014, 09:57

oh WOW! :ok: :ok:
das gefällt mir sehr sehr gut!
tolle Farbe und klasse Auf und Umbauten!
das mit der Pumpe und Wasserstrahl ist nur toll

hier bleib ich sicher dran :)
Viele Grüße :ahoi:
markus
(der Captain)

4

Freitag, 26. September 2014, 12:08

Oha, Du bist ja schon so gut wie fertig mit dem Bock!!

Ist ja aber noch nicht endgültig, nehme ich mal stark an. Gerade, was die Farbgebung anbelangt.

Farblich solltest Du noch die Gummierung verbessern und entsprechend die Glaskanzel. Weißt Du ja bestimmt selbst.

Mal schauen, was Du noch daraus zauberst!?

Kannst Du nochmal ein Bild der Anlenkung der Ruder/ des Schottels machen? :kuss:
Over, Ende und Out!!!

Gruß Daddel


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5

Freitag, 26. September 2014, 12:46

Nee, nee, fertig bin ich noch lange nicht. Das sind ja bisher nur die ganz großen Teile, die ich zusammengeklebt habe.

Die Farbgebung ist natürlich auch noch nicht fertig. Das ist bisher nur die Grundlackierung, die ich solange machen wollte, wie ich noch überall gut rankomme. So mit Abkleben.

Die Feinlackierung der Rahmen vom Führerhaus, die Gummierung und sonstige Details mache ich erst ziemlich zum Schluss.

Ein Bild von der Schottel-Anlenkung kann ich leider noch nicht machen. Da bin ich noch nicht so weit. Was man da sieht, sind nur die Drähtchen, die durch die Drehachse zum Motor hinuntergehen.

Aber wenns soweit ist, dann auf jeden Fall.



:wink: , Ronald
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6

Sonntag, 28. September 2014, 18:45

Hallo Ronald :wink:

Nicht schlecht, Technik, die begeistert. Nur ich habe wieder ein Problem mehr..... hihihi, die Farben wollte ich auch nehmen. Na dann ebend was Anderes.
Gruß, Torsten die Landratte :pc:

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7

Sonntag, 12. Oktober 2014, 17:50

Seit einer ganzen Weile steht im Moment mein Projekt etwas still. Da haben sich ein paar andere dazwischengeschoben.

Ein bisschen hab ich aber mal wieder weitergebaut. Eigentlich erstmal experimentiert. Es soll ja so langsam an die Elektronik gehen.

Als erstes sind die Fahrtregler dran. Ich hab dazu die Elektronik eines Turnigy TG9e Servos genommen und anstelle des Rückmeldepotis einen Einstellregler von 5 kOhm angebracht.



Dann an der Stelle, die Snappy im Thread von Boka gezeigt hat, einen 10 nF SMD-Kondensator draufgelötet. Funktioniert ganz einwandfrei, ich habe damit einen sauberen Nullpunkt.




Um die Motoren getrennt anzusteuern, verwende ich einen V-Mixer für Flugmodelle. Das Ganze hab ich dann mal als Versuchsanordnung zusammengesteckt, noch mit den Servomotoren als Dummys,



Nachdem alle zu meiner Zufriedenheit funktioniert, habe ich dann die Schottelantriebe angelötet und das Ganze in das Modell hineingeknuddelt.



Und ab auf den heimischen "Miniteich" zum ersten Fahrversuch.



Es zeigt sich, dass die Schottel mit den verkleinerten Schrauben einen guten Schub abgeben und dass sich das Modell alleine durch die gegenläufige Drehung beider Schrauben in jede Richtung auf der Stelle drehen lässt.

Jetzt überlege ich, ob ich überhaupt noch eine Ruderanlenkung der Schottel brauche.

Bis später,

:wink: , Ronald
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8

Sonntag, 12. Oktober 2014, 18:02

du wirst hier der erste sein der seine Fairplay fertigstellt :ok:

ohne Ruderanlenkung? dann darf aber euer Hinderniskurs nicht so anspruchsvoll aufgebaut werden ;)
oder sind die schrauben wirklich schon sooo effektiv, kaum zu glauben.
Gruß
Andi :ahoi:



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9

Sonntag, 12. Oktober 2014, 19:43

ah stapellauf!
super :ok: :ok:

das sollte der erste sein der zu wasser kommt :)

wieder mal spannend was du da eingebaut hast
Viele Grüße :ahoi:
markus
(der Captain)

10

Sonntag, 12. Oktober 2014, 22:03

Hi Ronald,
cool - endlich mal eine Fairplay im Wasser! Gratuliere! :respekt:
Grüße,
Martin

11

Mittwoch, 15. Oktober 2014, 20:29

Danke Ronald... habe dann mal die Steuerung der Kortdüsen zu den Akten gelegt. Ich hatte ein wenig mit der Wendigkeit spekuliert und der Kiel im Bugbereich ist da Strömungtechnisch bestimmt nicht so schlecht.

@All Hans, also der Papa von Ronald, hat schon vor einer ganzen Weile eine Fertigmeldung abgesetzt. Die erste Einheit der CBF wäre damit erschaffen. Wir können uns nur noch hinten anstellen.. :D
Gruß, Torsten die Landratte :pc:

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12

Donnerstag, 16. Oktober 2014, 11:45

Hallo Ronald,
auch von mir Gratulation zum gelungenen Stapellauf!
Auf das, was du noch zeigen wirst, bin ich schon gespannt! :thumbsup:


lg
Frank
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13

Donnerstag, 16. Oktober 2014, 22:02

Ja, zuerst will ich mal den Ruhm des ersten Stapellaufes zurückgeben. Wie Torsten richtig bemerkte, ist der erste Fairplay schon vor etwa 2 Wochen auf dem Wasser gewesen.

Hier mal ein Bild

Dann weiter zu meinen Orangenen Monster.

Obwohl allein durch die gegenläufige Ansteuerung der Schottelmotore schon eine gute Wendigkeit da ist, will ich nicht auf das Schwenken der Schottel verzichten. Ich denke mal, dass das vor allem für die Geradeausfahrt wichtig ist, um eventuelle ungleiche Schübe beider Antriebe auszugleichen.
Wie sich die Kombination beider Steuerungen auswirkt, hab ich noch nicht probiert. Da bin ich selbst gespannt. Mehr als auf der Stelle drehen, geht ja nicht. Aber vielleicht gelingt mir ja durch geschicktes Steuer sogar das Traversieren.

Wenn ich es ausprobiert habe, lasse ich es Euch wissen.

Und so sieht die Anlenkung aus:



Das Servo hab ich weit vorne angebacht, weil ja vorne möglichst viel Gewicht untergebracht werden muss. Die 3,4 g vom Servo machen da zwar sicher nicht viel aus, aber bei dieser Abordnung komme ich mit der Mechanik besser zurecht. Als Ruderhebel hab ich Servoelemente wewrwendet, die bei mir ja in rauhen Mengen vorhanden sind. Die Verbindungs- und Schubstangen sind aus PS. Als Drehbolzen verwende ich kleine Nägel. Durch die passende Größe der Löcher un den Elementen zu den Nägeln funktioniert die Ansteuerung fast völlig spielfrei.


Die Drehung der Schottel nach Steuerbord kann sich sehen lassen:





Nach Backbord gehts sogar noch ein stückchen weiter.





Ich bin nun selbst gespannt, wie es sich dann steuern lassen wird.

:wink: , Ronald
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14

Donnerstag, 16. Oktober 2014, 22:29

na, das sieht interessant aus.

währe schön, wenn du noch ein paar detail infos zu den verwendeten motorenn lieferst, hersteller etc.


ich bin dann erstmal mit meinem Fussballschlepper beschäftigt, bevor es wieder an größere Herausforderungen geht.
Gruß
Andi :ahoi:



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15

Donnerstag, 16. Oktober 2014, 23:05

Viel kann ich Dir zu den Motoren nicht sagen. Nur so etwa:

Länge: 12 mm
Durchmesser: 6 mm
Spannung ca. 3 bis 4 Volt
Hersteller: Ching Chang Chong
Preis, wenn günstig in der Bucht abgeschossen: 3,75 €

Soll heißen, aus einem Microservo ausgebaut.



:wink: , Ronald
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16

Donnerstag, 16. Oktober 2014, 23:08

alles klar, dankeee :)
Gruß
Andi :ahoi:



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17

Montag, 20. Oktober 2014, 22:34

Mal wieder ein kleines Update für die Elektroniker unter uns.

Ich hab ja vor, ein paar Funktionen in das Modell zu bringen.
Folgendermaßen hab ich mir die Bedienung vorgestellt:
- Der linke Kreuzknüppel (K3 und K4) soll die beiden Schottel steuern. Über V-Mixer, so wie ich es schon ausprobiert habe. Daran soll sich auch nichts ändern.
- dann hab ich einen Schaltkanal am Sender (K5) mit dem, will ich das Modell vom Fahr- in den Funktionsmodus umschalten
- mit dem Tastkanal (K6) will ich verschiedene Funktionen auslösen: im Fahrmodus das Licht schalten, im Funktionsmodus die Löschpumpe oder den Kran aktivieren.
- mit dem rechten Kreuzknüppel (K1 senkrecht, K2 waagerecht) will ich im Fahrmodus die Schottel anlenken (K2), K1 hat (noch) keine Funktion.
Im Funktionsmodus will ich, wenn die Löschpumpe aktiviert ist, über K1 die Pumpe steuern und über K2 das Strahlrohr drehen. Wenn der Kran aktiviert ist, will ich über K1 ihn absenken und hochziehen. Das ganze soll dann auch über LED's am Mast signalisiert werden, damit ich weiß, welche Funktion aktiv ist.

Eigentlich bräuchte man dafür einen Bordcomputer, der speziell dafür programmiert wurde. Das kriege ich aber nicht hin und deshalb baue ich das alles wieder in alt hergebrachter Technik mit fest verdrahteten Bausteinen und einfacher Steuerlogik mit SMD-TTL-IC's.

Um die ganze Elektronik im Modell unterzubringen und dabei den unumgänglichen Wust von Kabeln so gering wie möglich zu halten, kommt alles auf eine "große" Zentralplatine und eventuell noch ein paar kleinere Hilfsplatinen.

Im Augenblick bin ich dran, die Hauptplatine aufzubauen.
Vorher hab ich mir Gedanken über die gesamte Schaltung gemacht und zu Papier gebracht. Nich mit CAD oder sowas, sondern nur als Handskizze. Im Laufe der Zeit wird sich da sowieso noch einiges ändern. Mir kommen beim Bauen meistens noch andere, meistens bessere Ideen. Und wenn mal erwas nicht so funktioniert, wie ich es mir vorgestellt hatte, wird eben noch umbebaut.

Und aus dieser Schaltung hab ich mir dann im Groben das Leterplattenlayout entworfen.




Aus kupferkaschiertem Basismaterial die Leiterplatte zugeschnitten und vorgebohrt.




Von Hand mit einem Pinsel und Acrylfarbe die Leiterbahnen aufgemalt (hier fehlen noch einige)




Im Ätzbad mit Eisen-3-Chlorid alles überflüssige Kupfermaterial weggeätzt und die Farbe abgewaschen, so dass nun die Leiterbahnen zu sehen sind.




Und angefangen, zu bestücken. Auf dem Bild ist der derzeitige Zwischenstand zu sehen. Es ist noch nicht alles drauf, was drauf soll.
Hier den Blick auf die Unterseite.




Die Schaltfunktionen K5 und K6 funktionieren schon.

Alles weitere kommt dann später. Ich muß mir auch noch ein paar Bauelemente besorgen, die ich in meiner Kramkiste nicht mehr gefunden habe.
Deshalb wirds auch noch ein bisschen dauern, bis alles (hoffentlich) funktioniert.

:wink: , Ronald
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18

Montag, 20. Oktober 2014, 23:09

WOW :ok: :ok: :ok:
das ist doch mal eine Idee!
danke das du zeigst wie man eine Platine selber erstellen kann, und das auch noch so anschaulich beschreibst und zeigst.
Ich als absoluter nicht Techniker, verstehe das sogar und bin richtig begeistert grade, das sowas - doch eigentlich gar nicht soooo schwer zu sein scheint :)

ich bleibe hier dran
Viele Grüße :ahoi:
markus
(der Captain)

19

Dienstag, 21. Oktober 2014, 10:04

interessante lösung, :)

wie man sowas zusamen baut, davon hab ich noch null plan. :sleeping:
Gruß
Andi :ahoi:



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20

Dienstag, 21. Oktober 2014, 14:19

Hey Ronald,
da haust du aber schon ganz schön was in den Kleinen rein. :respekt:
Da fiebert man richtig mit! :D
Und auch, wenn ein Atmel vielleicht das schlankere Design wäre,
macht´s bei deinem Aufbau richtig Spaß zu verfolgen, was alles noch so kommt.
Bei programmierbaren Bausteinen steh ich zwar auch mit großen Augen da,
aber deine Schaltungen haben einfach ihren unverwechselbaren Stil.
Vor allem dein Pragmatismus ist ja nicht zu toppen. :ok:
Ich freu mich jedenfalls über jedes Posting. Da kann man echt noch was dazu lernen.


lg
Frank
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21

Dienstag, 21. Oktober 2014, 15:16

Sehe ich das richtig, dass SK 5/6 auch nur Servor Ansteuerungen sind ... wie "funktioniert" dann das Schalten ... hängt da noch was hinten dran?

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22

Dienstag, 21. Oktober 2014, 18:03

Ja Snappy, das hast Du richtig erkannt. K5 und K6 sind auch Elektriniken von Servos. Anstelle des Potis hab ich einfach zwei 2,7 kOhm SMD-Widerstände aufgelötet.
Matürlich kann man mit den Ausgängen der Servoelektronik zwar einen Motor in beide Richtungen mit geregelter Drehzahl betreiben, aber sauber Schalten, das geht nicht.

Ich habe deshalb noch jeweils einen Timerbaustein dahintergeschaltet, den ich als Schwellwertschalter verwende.

Zu erklären, wie das geht, würde aber sicher den Rahmen dieses Bauberichtes sprengen. Um das zu verstehen, muss ich ein Bisschen in die Theorie gehen.

Ich werde die Schaltung deshalb für die Elektronik-Interessierten in meinem Thread: Blinker, Blitzer und andere Schaltungen
mal ausführlich beschreiben. Kann zwar ein paar Tage dauern, ich bitte da mal um etwas Verständnis und Geduld. Kommt aber. Versprochen.

Bis dann :wink: , Ronald
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23

Mittwoch, 12. November 2014, 22:49

In einem anderen Thread zum Fairplay hatte ich ja schon geschrieben, dass mir die Wasserpumpe kaputt gegangen ist. Naja, selbst schuld. Beim Auseinandernehmen war mir eine kleine Schraube runtergefallen, mit der der Motor befestigt wird. Die hab ich natürlich nicht wiedergefunden. Den Motor hab ich dann mit nur einer Schraube befestigt. Das hielt auch, aber ich hatte wohl vergessen, das Loch zuzukleben. Dadurch ist Wasser in den Motor gekommen und er ist festgerostet. Beim Herausbrechen der Pumpe aus dem Rumpf, hab ich sie dann endgültig zerbröselt.

Naja, nun kommt eine Neue rein. Und die Gelegenheit nutze ich dann mal, um zu zeigen, wie ich das gemacht hab.

Ich hab mir also ein Handgelenk-Blutdruckmessgerät gekauft. Das preisgünstigste fand ich für 12,95 € in einem Elektronik-Fachmarkt, dessen Namen ich hier nicht nennen werde, ich bin ja nicht blöd.

Das Ding hab ich auseinandergenommen.



Diese Teile konnte ich aber nicht weiter verwenden und hab sie weggeschmissen.
Was übrig bleibt, ist die Luftpumpe:



4 cm lang, 2 cm breit, 1 cm hoch und 12 g schwer.



Die hab ich dann auseinandergenommen. Hier erkennt man auch die Funktionsweise. Durch einen Exzenter auf der Motorachse wird eine zweifache Gummimembran bewegt und die bringt dann eigentlich die Luft (oder genauso auch das Wasser) aus der Ansaugkammer in den Auslassstutzen. Keine Ahnung, wie das geht, aber es geht.



Dann hab ich in die Ansaugkammer zwei Bohrungen eingebracht,



und darin zwei Ansaugröhrchen eingeklebt. Wichtig: die ursprüngliche Ansaugöffnung (roter Pfeil) muss auch noch zugeklebt werden.



Dann alles wieder zusammengebaut, fertig ist die Wasserpumpe.



Im Rumpfboden sind zwei Löcher drin, durch die später die Ansaugrohre durchgesteckt werden.



Da kommt dann die Pumpe rein,



so dass die Ansaugrohre nach außen durchgucken.



Das wird dann noch alles mit Stabilit verklebt und außen glatt gemacht.

Wenn das fertig ist, kommt immer die bange Frage, ob auch alles dicht ist. Aber das sehe ich erst, wenn der Kleber fest ist.

:wink: , Ronald
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24

Donnerstag, 13. November 2014, 00:56

auch ne eindrucksvolle bauanleitung..... :ok:
Gruß
Andi :ahoi:



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25

Donnerstag, 13. November 2014, 00:58

Ich sag einfach mal Danke für die Beschreibung :-) hatte ich schon gesehen und gefragt welches Modell man braucht. Verträgt der Motor 3,7 V also 1S oder ist ihm das zuwenig?

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26

Donnerstag, 13. November 2014, 07:26

Der Motor läuft im Gerät mit 2 AAA-Zellen, also 3 V.
1 Lipo ist also ok, das reicht. Ich betreibe ihn mit 4 Zellen Ni-MH, also 4,8 V. Kurzzeitig ist das auch kein Problem.

:wink: , Ronald
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27

Sonntag, 23. November 2014, 10:14

Nicht nur Torsten, auch ich hab inzwischen ein bisschen weiter gewerkelt.

Auch bei mir gibt es eine Besatzung. Die hab ich mal ganz schnell aus dem Fundus der Fahrgäste meiner Haveldampferfoltte rekrutiert und ihnen in einem Schnellbesohlungslehrgang das Schlepperfahren beigebracht. Der Herr im gelben T-Shirt mit der Rückenbeschriftung "Robor-Super-Extra-Miniflotte" (leider hab ich versäumt, das zu fotografieren) steuert das Schiff nach Befehlen des Herrn In der blauen Uniform mit 4 goldenen Streifen auf den Schulterstücken (auch her gibt es leider kein Foto).

Man kann es nur durch das Fenster erahnen:



Torsten, wie hast Du nur die exakte Bemalung der Fensterrahmen hinbekommen ? Mit meinen groben Pranken krieg ich das nicht so exakt hin.


Dafür hab ich aber an der Zentralplatine weitergebaut. Die sieht jetzt von der Oberseite mit aufgestecktem Empfänger so aus:



Und auf der Unterseite so:



Was das im Einzelnen alles ist, ich glaube das spare ich mir zu erläutern. Ich hoffe, dass alles noch funktioniert, wenn ich sie mit dem Kabelbaum des Schiffs verbinde und dann fest einbaue. Und ich hoffe, dass dann nie mehr etwas kaputt geht.
Hier liegt sie nur mal so für eine Proberunde im Waschbecken drin.




Noch ein paar Anmerkungen zum aktuellen Stand der Fairplay-Aktivitäten und zu dem, was uns nächstes Jahr so erwarten wird:

Aus Potsdam:
- Hans -> Schiff ist fertig
- Torsten - > in Bau (siehe seinen BB)
- Ich -> ebenso
- Peter -> hat wohl schon den Rumpf zusammengeklebt
- Achim -> soll auch dran sein

Aus Jüterbog:
- Günter -> Schiff ist fertig
- Ronny -> baut sicher eifrig
- Frank -> wird bestimmt auch bald anfangen
- Ralf -> keine Ahnung

Aus Wittenberg:
Volker -> hat zumindest schon eine Bausatz
Olaf-> dem traue ich alles zu

Eventuelle Gäste:
- Dunkelziffer unbekannt

Das heißt also, es werden wohl mindestens 5, möglicherweise bis 10 oder 12 Fairis in unserer neu deklarierten Fairplay-Klasse an den Start gehen.
Da müssen wir uns was einfallen lassen, damit nicht ale 100 Punkte fahren. Zum Beispiel könnte man das Hafen-Wendebecken auf die Grüße eines A4-Blattes reduzieren, um auf der Stelle drehen zu müssen.
Ein Problem für die Fahrer könnte nur das relativ lange und schmale Anlegedock werden. Dass der Fairplay auf der Stelle drehen hann, ist ja schon hinlänglich bekannt. Aber bisher hat noch keiner die Geradeausfahr-Eigenschaften herausbekommen. Das wird wohl eher die Schwierigkeit beim Fahren werden.
Vielleicht könnte man ka eine "Kanaldurchfahrt" von 2m Länge und 20 cm Breite bauen, die man ohne Seitenberührung durchfahren muss. (nur mal so eine Idee)

Ich bin ja gespannt, was da auf uns zukommt.

:wink: , Ronald
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28

Sonntag, 23. November 2014, 19:08

Hallo Ronald :wink:

habe die gleichen Überlegungen..... BonsaiWettkämpe in der Fairplay-Klasse sollten unbedingt die eine oder andere Schikane auf dem Kurs haben. Denkbar wäre ein Hafen in Kanalform, so nach dem Motto: ... um sieben Ecken mu-ußt duuu faaaahr'n.... also Mäandermuster. Eine Geradeausstrecke.... sicher auch seehr interessant. Müssen nur aufpassen, dass wir nicht Stunden für den Aufbau brauchen ;)

Jo, schaun wa mal. Vielleicht paar Ideen im Bonsai-thread posten....?

PS: Die Fenster habe ich abgeklebt, hab mir extra Tamiyaabklebeband gekauft. Macht sich wirklich besser als alles andere was ich hier habe. Habe mich mal in Leipzig bei den Plastikmodellbauer für Flieger schlau gemacht, die Flugzeugkanzeln sind ja auch sehr filigran. Da gibt es aber schon vorgeschnittene Schablonen / Aufkleber von Eduard (??). Die Fairplay dürfte hierfür noch zu neu sein.
Gruß, Torsten die Landratte :pc:

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29

Sonntag, 30. November 2014, 21:12

So,heute war es soweit:

Ich gebe offiziell den Stapellauf meines Fairplay bekannt.

Zwar nur in einer Plastikkiste, aber immerhin im Wasser.

Meine Einschätzung: Lage stimmt, Tiefgang stimmt, Manövrierfähigkeit sowieso. Und die wesentlichen Funktionen gehen auch schon.

Seht selbst:








Viedeo gibts auch:
https://youtu.be/IXSqya5p2zM


Was noch fehlt ist die Funktion des Kranes und jede Menge Details. Auch muss ich hier und da die Lackierung etwas ausbessern.
Aber dazu hab ich ja noch viel Zeit.

:wink: , Ronald




Thema: Sonstige: Fahrgastschiffe auf Havel und Spree
Meine Flotte: RC: Bonsai Flotte (meist 1:200)
Baubericht :RC: Fischkutter

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Sonntag, 30. November 2014, 21:38

Sehr schön, sehr inspirierend und schwer zu toppen. Schön ein Modell zu haben wo man als wichtigstes Werkzeug nicht die Waage hat :) was nen Kampf bei der Marwerde ... Freu mich auch schon auf die Fairplay. Machst du nochmal eine Detailaufnahme vom Antrieb? Weiß noch nicht welchen Motor ich nehmen soll in den Gondeln.

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