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1

Mittwoch, 17. September 2014, 08:46

Lackieren wie genau?

Hallo.

Tolles Forum.
Ich habe mir einen Tamiya Scania R620 gekauft und hab da noch eine Frage zum Lackieren.
Ich habe mir mal eine Liste gemacht wie ich denke dass die Abfolge für mich ist.
Ich hab viel im Internet rumgschaut und jeder sagt was anderes deshalb bin ich etwas verwirrt.
Es wäre super wenn jemand drüber lesen könnte und passt so oder passt nicht sagen könnte.
Vielen Dank schon mal im Voraus.

Kunstoffteile
  1. Entgraten
  2. Entfetten ( Silikonentferner ) geht da Aceton? Oder ist das was anderes besser und wenn ja was?
  3. Muss ich anschleifen? Bei Tamiya nicht oder?
  4. Dann Grundierung mit der Airbrush aufsprühen. Mir wurde gesagt, dass der Primer von Tamiya nicht für die Airbrush geeignet ist. Falls das stimmt welchen kann ich für die Airbrush verwenden und wie ist das Mischverhältnis? Vallejo Primer?
  5. Wiviele Tage trocknen lassen? Evtl. zweite Schicht Grundierung?
  6. Grundierung anschleifen oder brauchts das hier nicht?
  7. Lack hier Tamiya AcrylHarz Lack mit der Airbrush aufbringen ( Mischverhältnis? )
  8. Wieviele Tage trocknen lassen?
  9. Evtl. weitere Schichten Lack?
  10. Klarlack Tamiya mit der Airbrush auftragen ( Mischverhältnis?) oder gibt es einen besseren für den Tamiya Lack (Gunze Mr. Hobby Topcoat mipa)? Ich würde gerne die Aufkleber / Decals damit übersprühen damit sie geschützt sind, nicht abgehen.
  11. Wie kann ich Orangenhaut beim Klarlack verhindern und falls sie doch kommt anschleifen und weitere Klarlackschichten drauf?
  12. Wo krieg ich denn in Deutschland Tamiya Politur Finish usw. her?
Vielen herzlichen Dank nochmal.

2

Mittwoch, 17. September 2014, 10:19

Hallo E194!

Zitat


Hallo.
Es wäre super wenn jemand drüber lesen könnte und passt so oder passt nicht sagen könnte.



Was soll man nun mit Deinem post machen ?
Drüber lesen,und dann?
Du hast eine Menge Fragen zum Bau bzw. Lackierung Deines Modells.
Ich würde Dir empfehlen,die verschiedenen Beiträge hier im Forum über das Lackieren und den Bau von Modellen zu lesen und dann die für Dich plausibelste Erklärung zu nutzen und auszuprobieren.
Du bekommst hier auf Deine Fragen mit Sicherheit wieder jede Menge verschiedene Antworten,nur bist Du dann so schlau wie vorher auch.
Eine Option wäre noch ein Baubericht,denn da kannst Du dann Deine Fragen direkt zum Baufortschritt schreiben.
Gruss Ralf

Beiträge: 1 420

Realname: Patrick

Wohnort: Sandersdorf-Brehna

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3

Mittwoch, 17. September 2014, 11:56

Hallo E194,

Willkommen hier im Forum, schön wäre wenn du uns deinen Namen sagen würdest. Dann können wir dich besser ansprechen.

Ich versuche mal deine Fragen aus meiner Arbeitsweise zu beantworten.

zu 1. Klar müssen die Teile entgratet werden, besonderns Auswurfmarken und Nahtstellen.
zu 2. Aceton würde ich nicht nehmen, da wird der Kunststoff weich. Ich nehme Silikonentferner aus dem Lackierbereich der auf Wasserbasis ist.
zu 3. Man kann das Modell anschleifen, aber dann wirklich nur mit mindestens 1000er Nassschleifpapier.
zu 4. Ich hatte mal den Primer von Tamiya aus der Dose genommen, der war gut. Mittlerweile nehme ich aber eine Grundierung aus dem Baumarkt und Dekandiere diese und verdünne sie anschließend noch mit Universalverdünnung, damit
ich sie Problemlos mit der Airbrush auftragen kann.
zu 5. Ich lasse meien Grundierung meistens so einen Tag trocknen. Und eine Schicht reicht mir, es dient ja nur als Haftvermittler und das Modell soll damit ja nicht komplett lackiert werden.
zu 6. Ich schleife meine Grundierung nie an.
zu 7. Ich nutze die Tamiya Farben für meine Modelle seid neustem, wie genau ich sie Verdünne kann ich nicht sagen. Ich mache das so nach gefühl, benutze hierfür aber den Original Verdünner von Tamiya. Bei mir wird in vielen dünnen Lackschichten, das können gut auch mal 4 Schichten werden oder auch mal mehr.
zu 8. Meistens lasse ich den Lack so 1 Tag trocknen, ab und an mal auch mehr. Jenachdem wie ich Zeit habe.
zu 9. Siehe Punkt 7.
zu 10. Den Tamiya Klarlack benutze ich nicht. Ich nehme welchen auf 2K Basis von meinem Lackierer des Vertrauen und er hatte mir das Mischverhältnis genannt und es funktioniert ganz gut mit dem Klarlack. Ich mache es so erst eine Schicht Klarlack, dann eventuell diesen mit 8000er Micro Mesh schleifen. Dann kommen die Decals drauf und dann nochmal wieder Klarlack drauf.
zu 11. Orangenhaut kann man durch schleifen mit 8000er Micro Mesh wieder wegbekommen, somit wird auch der Klarlack gleich poliert. Kannst dann noch mit 12000 Micro Mesh weiter polieren.
zu 12. Kann ich dir leider nicht genau sagen, da ich es selber nicht benutze.

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiter helfen. Wie gesagt die Tips und Hinweise sind alles meine eigenen Erfahrungen die ich selber gesammelt habe und soll nicht heißen das man immer so vorgehen muss. Jeder geht beim Lackieren anders vor.

es grüßt Patrick :wink:
Aktuell im Bau: HLF 20/16 Beleuchtet u. Mercedes Benz
Auf der Warteliste: Simba 8x8, TLF 16/25

4

Mittwoch, 17. September 2014, 12:57

Hallo E194,

-Entgraten
Ja mit 2000er Schmirgel

-Entfetten
mach ich mit Spülmittel oder schleife das ganze mit 1000er Schmirgel an (Einweghandschuhe verwenden)

-Muss ich anschleifen? Bei Tamiya nicht oder?
würde ich empfehlen (1000er oder 2000er Schmirgel)

-Dann Grundierung mit der Airbrush aufsprühen. Mir wurde gesagt, dass der Primer von Tamiya nicht für die Airbrush geeignet ist. Falls das stimmt welchen kann ich für die Airbrush verwenden und wie ist das Mischverhältnis? Vallejo Primer?
Ich Grundiere nicht mehr, nehme nur noch matt weiß als "Grundierung",
wenn angeschliffen wird reicht das,
ich lackiere Slotcars und die fliegen schon mal aus der Bahn und knallen irgendwo gegen, Farbe hat bis Dato immer gehalten, keine Abplatzer.

-Wieviele Tage trocknen lassen? Evtl. zweite Schicht Grundierung?
ich warte zwischen den einzelnen Schichten nur noch 2Std., das entspricht der Trocknungszeit der Revell Aqua Color Farben,
reicht auch bei den Tamiya Farben (keine Dosen)
Der Audi Schaeffler wurde an einem Tag
-matt Weiss Grundiert (Tamiya)
-matt Gelb (Tamiya)
-abgeklebt, Heck matt Grün (Tamiya)
-Klebeband entfernt und Übergang lackiert
-danach noch eine Schicht ALCLAD Klarlack damit ich eine glatt Oberfläche für die Decals habe

-Grundierung anschleifen oder brauchts das hier nicht?
siehe 2 Punkte vorher

-Lack hier Tamiya AcrylHarz Lack mit der Airbrush aufbringen ( Mischverhältnis? )
hab ich noch nicht verarbeitet, daher kann ich dazu keine Aussage treffen

-Wieviele Tage trocknen lassen?
hier kann ich nur für die Aquas und die Tamiya Acryl sprechen
2Std. (nur wenn hauchdünn gebrusht wurde, sonst dauert es länger) , danach geht's weiter

-Evtl. weitere Schichten Lack?
ich sprühe die Lackschicht in mehrern hauchdünnen Schichten in einem Rutsch, d.h. ich gehe über die einzelnen Flächen mehrer male im Kreuzgang drüber
bis die Farbe deckt, immer mal ein zwei Minuten dazwischen trocknen lassen oder mit der Airgun trockenfönen

-Klarlack Tamiya mit der Airbrush auftragen ( Mischverhältnis?) oder gibt es einen besseren für den Tamiya Lack (Gunze Mr. Hobby Topcoat mipa)? Ich würde gerne die Aufkleber / Decals damit übersprühen damit sie geschützt sind, nicht abgehen.
Ich werdene Standox 2K-Klarlack
wenn Decals drauf sind versiegele ich diese erst mit einer dünnen Schicht ALCLAD Klarlack,
dieser wird von Verdünnung nicht angegriffen, so brauch ich beim 2K nicht so aufpassen mit der Verdünnung.

-Wie kann ich Orangenhaut beim Klarlack verhindern und falls sie doch kommt anschleifen und weitere Klarlackschichten drauf?
Orangenhaut hatte ich auch mal, deshalb der Umstieg auf 2K-Klarlack.
Sehr einfach zu verarbeiten und TOP Finishergebnis ohne polieren, siehe Audi Schaeffler
Ansonsten mit 2000er anschleifen, mit Micro-Mesh bis 12000 weiter schleifen, anschließend polieren (ist eine schw..... Arbeit, lohnt sich aber)

-Wo krieg ich denn in Deutschland Tamiya Politur Finish usw. her?
Tante Google hilf, Onlineshops.

Gruß :wink:
Rainer
„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ Albert Einstein
:prost:
Fertig:
Porsche Boxter
Lancia Repsol

5

Mittwoch, 17. September 2014, 13:21

Moin,
ich kann mich Ralfs Aussage voll anschließen, denn Du siehst schon nach 2 Antworten, wie unterschiedlich die Arbeitsweisen sind.

D.

Ps. toll wäre auch Dein Name zu wissen

6

Donnerstag, 18. September 2014, 10:06

Hallo ich bin Thomas.

Vielen herzlichen Dank für die Antworten.

@Gauloi

Ich habe ja viele Beiträge hier im Forum und in anderen schon gelesen.
Das Problem ist ja eine Frage 10 Antworten das weiss ich ja schon alles.
Deshalb dachte ich mir mache ich es einfach mal andersum mit
der Liste und man kann mir sagen ja passt oder ich würde es so machen.
Als Anfänger ist man einfach sehr verwirrt wie man es am besten machen sollte.
Und da es keine einheitliche Vorgehensweise gibt ist man noch mehr verwirrt.

@Patrick 487

Wäre da der Silikonentferner von MIPA auf Wasserbasis ideal oder welchen verwendest du?

@Kompressor66

Das jeweilige Anschleifen wäre dann aber nass oder?

Und der ALCLAD Klarlack ist das der ALCL600 Klarlack glänzend auf Wasserbasis Art. Nr. ALCL600?
Der geht ohne Probleme dann auf die Tamiya Acryl Farben und den muss man auch nicht mehr verdünnen richtig?

Und der Standox 2K-Klarlack ist das dieser: Standox Standocryl 2k Kristall Klarlack?
Da braucht man aber keinen Härter oder ähnliches noch?
Muss dieser noch verdünnt werden und wenn ja wie?

So langsam lichtet sich meine Verwirrung :)

Vielen herzlichen Dank für eine Antwort.

7

Donnerstag, 18. September 2014, 10:20

Guten Morgen E194 oder Athemis,

Seih mir nicht böse, aber es bringt dir herzlich wenig wenn du deine Fragen in vielen Foren aufs neue stellst, dann aber im "praktischen" die fast gleichen Antworten erhälst, aber mit der Airbrush, dem Lackieren und Klarlacken noch keinerlei Erfahrung hast.
Jeder macht seine Arbeit auf eine andere weiße mit seinen Lieblingsmitteln, aber am Ende kommt das gleiche dabei raus.
Es bringt dir nichts wenn du dich jetzt "theorethisch" durch alles durch liest, dir raus schreibst und dann am Ende mit der Airbrush, den Farben oder dem Klarlack nicht klar kommst.

Airbrusher, Modellbauer oder Künstler die dir auf deine Fragen antworten machen das schon etwas länger und haben mit Sicherheit auch schon mehr als ein Modell lackiert und sogar versaut. Ihr Rat passiert meist auf lange praktische Übungen.
Daher mein Rat. Fang erstmal an, übe mit der Airbrush und dann sammelst du praktische Erfahrungen um diese dann an deinem LKW umzusetzten.

Gruß Stefan

8

Donnerstag, 18. September 2014, 11:04

Moin,

jaap unterschreibe ich "learning by doing" und wenn der erwählte Bausatz kein Vermögen gekostet hat bzw. keine Rarität ist, einfach anfangen :)
Hast Du eine Rarität, dann halt einfach an einem "günstigen" Modell aus der Bucht oder Schütte beim Dealer ausprobieren.
Es gibt Dowanol, Bremsflüssigkeit oder den Carson Lackentferner, sprich, man kann ja alles "rückgängig" machen ;) :hey:

9

Donnerstag, 18. September 2014, 13:21

@ wespe

Das ist mir schon alles klar und leuchtet mir auch ein.
Nachdem es aus meiner Sicht leider kein gutes aktuelles Buch zum Thema Grundtechniken Airbrush, Lackieren im Modellbau gibt, oder ich hab nur keins gefunden obwohl ich recht lange gesucht habe, versuche ich mir halt etwas Wissen so anzueignen.
Und wenn 3 Leute sagen sie machen es 3 mal anders dann kann ich aber zumindest vielleicht aus allen 3 Antworten etwas Wissen ziehen und entscheide mich halt dann
für die Methode die mir grad am besten liegt. Klappt es dann später gut ist alles in Ordnung. Klappt es dann nicht muss ich halt eine von den anderen zwei Methoden probieren.
Grundsätzlich geht es mir einfach mal darum einen Überblick zu bekommen und für mich einfach einen Weg zu finden wie ich das alles mache, was ich genau brauche usw.
Einfach so learning by doing geht wohl nicht so ganz denke ich wenn man nicht zumindest über die Hardware ( welche Grundierung Verdünner usw. ) Bescheid weiss.
Ich will hier niemanden nerven oder ähnliches ich will nur dazu lernen weil ich wie gesagt mir anders nicht zu helfen weiss.

Kurz für mein Verständnis nochmal zur Grundierung:

Kompressor66 meinte ja er nehme keine Grundierung mehr sondern nur noch das normale matt weiss.
Hat eine Grundierung andere Eigenschaften als eine normale Farbe, kann die Grundierung sich besser auf den anzuhaftenden Grund "festkrallen"?
Gibt es eine Grundierung die man schon verdünnt also ready to use für die Airbrush kaufen kann die sich mit Tamiya Acryl Farben und den
genannten Klarlacken verträgt?

Vielen herzlichen Dank für eine Antwort.

Beiträge: 1 420

Realname: Patrick

Wohnort: Sandersdorf-Brehna

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10

Donnerstag, 18. September 2014, 15:32

Hallo E194,

Kann dir jetzt noch nichtmal genau sagen von welchem Hersteller mein Silikonentferner ist.

Ich vermute mal das er auch von Standox ist, zumindest ist das Produkt mit dem mein Lackierer arbeitet.
Und beim Klarlack, der Name sagt ja schon aus 2K also bedeutet das er aus 2 Kompnenten besteht, zum einen der Klarlack und dann noch der Härter und zum Verdünnen dann noch die Verdünnung vom Hersteller.

Ich schließe mich auch Stefan an, Probiere erstmal in ruhe alles aus bevor du wirklich auf das Modell gehst oder kauf dir ein anderes Modell für wenig Geld. Dort kannst du dann am besten alles dran üben.

es grüßt Patrick :wink:
Aktuell im Bau: HLF 20/16 Beleuchtet u. Mercedes Benz
Auf der Warteliste: Simba 8x8, TLF 16/25

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Donnerstag, 18. September 2014, 15:53

Hallo Thomas,
die einzige Antwort die Dich hier weiterbringt, ist die von Andreas.

Ich bin auch kein Dosenkind, sondern habe Anfang des Jahres mich in Airbrush versucht.
Was meinst Du was ich für Erfolge hatte?! Am Anfang keine. Es war frustrierend und ätzend. Das muss natürlich nicht bei jedem so sein (manche haben die Gun in der Wiege liegen gehabt :D ), aber jeder fängt mal an.
Ich kann mich Andreas mit learning by doing nur voll anschliessen.
Auch Stefan hat recht mit seiner Aussage.

Falsch finde ich zu sagen, ich such mir x Methoden aus, fang mit einer an und wenn es nicht funxt, dann nehme ich die nächste. Es kann nur was werden wenn Du Deinen eigenen Weg gehst.
Ich habe damals auch in einem Airbrush Forum fragen gestellt, wobei ich da auch gegen die Wand gerannt bin und mit dem was ich hörte nix anfangen konnte, da die Herrschaften die gun seit Jahren in der Hand haben.

Was hat mir geholfen - ich habe mir bei YouTube einige Videos angeschaut und zuerst mit den Grundübungen angefangen, ohne die 198 unterschiedlichen Tipps zur Vorgehensweise.
Dann habe ich Farbe auf ein Modell (LowCost) gebracht und mir die Kritik angetan, denn das war für mich der beste Lerneffekt.
Also üben, üben, üben, dann machen und das Ergebnis den Fachkundigen darstellen und bei Unklarheiten Fragen stellen.

D.

Ps. Den Silikonentferner aus dem Baumarkt kannst Du auch nehmen, ist kostengünstig. Es geht aber auch mit Prilwasser oder Scheuermilch

12

Donnerstag, 18. September 2014, 17:32

Hi,

meinen Vorschreibern kann ich da zustimmen, learning by doing ist die Devise, so war das auch bei mir.
angefangen mit Gunze, danach Tamiya, dann Revell (Enamel wie auch Aqua), dann Vallejo, dann 2K-Klarlack, Schminke, so ich denke das wars :S also ziemlich alles mal ausprobiert, und das dauert.
Ich habe sehr sehr viel probiert und einiges in die Tonne getreten, bzw zig mal entlackt und wieder von vorne.
Schließlich bin ich bei Revell, Tamiya, Alclad und 2K Klarlack geblieben, damit komme ich am besten zurecht, und es geht, bedingt durch die sehr kurzen Trocknungszeiten sehr schnell.

So nun zu deinen Fragen:
Anschleifen geht sowohl trocken wie auch nass, wobei ich nass bevorzuge.

ALCLAD Klarlack gehen beide über die Aqua und die Tamiya


wie auch der
ALCL600 (nur ein Link, habe gerade kein Bild)
bei dem ALCL600 ist die Gun mit Wasser zu reinigen, bei dem oben drüber nehme ich Dowanol, mit Wasser geht da nix. (zumindest bei mir ;( )
Der ALCL600 ist wie Wasser, also sehr vorsichtig mit viel Luft und wenig Klarlack arbeiten, da gibt es ratz fatz Läufer.

2K-Klarlack ist dieser

Lack, Härter, Verdünner
dazu benötigst du noch eine spezielle Atemschutzmaske (A2P2 steht bei meiner drauf) und noch einen Schutz für die Augen.
Den Lack verarbeite ich mit einer 0,5mm Düse mit ca.1,8Bar, dadurch entsteht sehr viel mehr Sprühnebel wie mit den Acryl mit 0,35mm Düse und 1 Bar. (Mischungsverhältnis nach Datenblatt, evtl. etwas mehr Verdünnen)
Deshalb auch der Schutz für die Augen.
Eine Absauganlage ist Pflicht und auf gute Belüftung der Räumlichkeit ist zu achten.
Die Gun wird mit Verdünnung gereinigt, das stinkt etwas, deshalb schicke ich meine Familie immer zum Shoppen wenn ich mit dem Lack im Keller arbeite. :lol:
Dazu müssen die Dichtungen der Gun Lösungsmittelbeständig sein, sonst lösen sie sich auf.

Hätte ich fast vergessen:
die Werksfarben hab ich auch schon verarbeitet, absolute Spitzenklasse.
Aber auch hier muss Verdünner zum Reinigen der Gun her (Geruchsbelästigung)
Die Farben sind am Modell schneller trocken wie du die Gun sauber hast :lol:
einfach mal durchlesen.
Auch diese Farben sind mit den Aquas und Tamiya überlackierbar und umgekehrt, auch gibt es mit den Klarlacken keine Probleme.

Hier noch ein Nachschlagewerk für die Verarbeitung von 2K-Klarlack

Viel Spass beim testen

Gruß :wink:
Rainer
„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ Albert Einstein
:prost:
Fertig:
Porsche Boxter
Lancia Repsol

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