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Sonntag, 3. August 2014, 20:14

1964 Pontiac GTO

Vor 50 Jahren - im Frühjahr 1964 - brachte die Ford Motor Company den Mustang auf den Markt - ein Fahrzeug, das Automobilgeschichte schrieb und bis heute ohne Unterbrechung produziert wird. Im gleichen Jahr schlug aber auch die Geburtsstunde eines nicht minder spektakulären US-Cars, das das Zeitalter der "Muscle Cars" so richtig befeuerte: Die Rede ist vom Pontiac GTO.

Die GM-Division Pontiac umging damals das von GM verhängte Gebot, keine Motoren mit mehr als 330 cui. (ca. 5.4 Liter) in den sogenannten "Intermediates", also den mittelgroßen Wagen, serienmäßig zu verbauen. Die größten Motoren blieben bis dahin auch immer den größten KArossen vorbehalten. BEi Pontiac umging man dieses Gebot allerdings, indem man zum 1964er Pontiac Tempest ein Paket anbot, das zunächst den 389 cui. V-8 beinhaltete, den es wahlweise mit Vierfachvergaser (325 hp) oder drei Rochester ZWeifach-Vergasern (348 hp) gab.

Performance-Nockenwellen und die größeren Zylinderköpfe des 421 High Output V-8 aus dem Hause Pontiac waren weitere Teile des Pakets. Die Kompression des Motors war sehr hoch und belief sich auf
10,75 : 1. Als Getriebe standen wahlweise ein 3 Gang oder ein 4 Gang-Schaltgetriebe zur Wahl, beide mit "Hurst"-Shift-Linkage. Auch ein 2 -Gang-Automaitk-Getriebe war verfügbar. Abgerundet wurde das Ganze durch Einzelsitze, einem speziellen "Woodgrain"- Leknrad, stärkeren Federn, heavy-duty Stoßdämpfenr und einem "Positraction"-Hinterachs-Differential.

Den Namen "GTO" hatte man sich bei Ferrari "abgeschaut", doch der GTO wurde von Anfang an zum Imageträger der Marke Pontiac: Man hoffte, im ersten Modelljahrgang 5.000 Exemplare abzusetzen, verkauft wurden 32.450 GTOs.

Die Amerikaner verliehen dem Pontiac GTO den Spitznamen "Goat" (Ziege), was die Agilität und Wendigkeit des Autos widerspiegelte - von "tire shredding performance" war die Rede.




Für meine Reverenz an den "Daddy der Muscle Cars", wie der 64er Pontiac GTO oft bezeichnet wird, verwende ich diesen Bausatz von Revell, allerdings wird der GTO absolut "stock" gebaut, wie er vor 50 Jahren in den Pontiac-Dealerships im Showroom stand.

Im Hinblick auf die Farbgebung habe ich mich für "Singapore Gold" (außen) und "Saddle" (innen) entschieden. Verwendet habe ich "Champaign Gold" aus dem HAuse Tamiya, das einem etwas abgetönten Goldton entspricht.





Die Fotos zeigen die KArosserie nach dem Auftrag des Goldtons. Nach dem Durchtrocknen werden noch mehrere Schichten Klarlack appliziert, da es sich um einen Metallic-Lack handelt.

To be continued soon!
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2

Sonntag, 3. August 2014, 22:23

Hallo "The Muscle" Ludwig.

Die Lackfarbe schaut schon mal sehr Lecker aus..... :ok:

3

Sonntag, 3. August 2014, 23:25

Abend zusammen,

@Ludwig , Ich schau mal zu und bin auf die weiteren Fortschritte des BB gespannt! --> Schöne Lackierung bisher!

Eine Frage habe ich noch? Wie bekommt ihr den die Karosserie immer so schön lackiert? Ich bin was Airbrush angeht noch Anfänger und am üben... ich glaub ich muß mir auf y...t.... mal Ein oder paar Videos reinziehen wie es am Besten geht, da es bei mir gefühlte 100 Schichten braucht um halbwegs gute/spiegelnde Ergebnisse zu erzielen... :-)

Auch fällt mir auf das zum teil "Wasserflecken" sichtbar sind (mit aqua color und verdünnt mit Wasser oder revell Verdünner) woran kann das liegen? Die Fläche wurde zuvor ausreichend entfettet etc.

Und die letzte Frage ist so eine Modellhalterung um die Karroserie zu lackieren, empfehlenswert ? und wo kann mann diese zu einem guten Preis besorgen?

Danke schonmal für die Tipps und gerne auch per PN!
damit der BB auch übersichtlich bleibt!

schönen Abend noch...

Gruß Ruben



4

Sonntag, 3. August 2014, 23:37

Und schon wieder das nächste Projekt am Start, so gefällt mir das. Bin wieder sehr gespannt auf das Ergebnis, die Farbe sieht ja schon mal toll aus.
Liebe Grüße, Erich

5

Montag, 4. August 2014, 07:56

Hallo Erich,

auch im Modellbau macht die Übung den Meister. Daher ist es am Besten, man bleibt stets beweglich. So, keep movin!

Bei meinem derzeitigen Vorrat an Bausätzen kann ich auch die nächsten Monate noch problemlos "im Training" bleiben.

Ludwig
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Beiträge: 8 841

Realname: Dominik

Wohnort: um Aachen - Tor zur Eifel - NRW

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6

Montag, 4. August 2014, 08:32

Feine Farben Ludwig! Mit dem Chromgedöns dran sieht er bestimmt edel aus - ich bleib mal dran :ok:

@Ruben: stelle diese Fragen doch bitte in der entsprechenden Rubrik. Z.B. gibts dafür extra Arbeitstechniken - Allgemeine Hilfen, Tipps und Tricks...da Ludwig mit Tamiyaspray lackiert hat, kann oder wirst Du hier nicht die ausführlichen Antworten bekommen. Von mir auch nicht, da ich ein Dosenkind bin.
Der Halter ist von Tamiya, googel danach und such Dir einfach den günstigsten raus...

7

Montag, 4. August 2014, 10:20

@Dominik, Alles klar Ordung muss sein...

Vielen Dank für die Info nun weiß ich bescheid...:hand:

DominiksBruder

unregistriert

8

Montag, 4. August 2014, 13:02

Da hast Du Dir eine schöne Farbe ausgesucht :ok: Ohne die Farbbezeichungnen zu kennen: innen dann auch ein Beigeton?

Meinen hatte ich mal gebaut (den Alten von Monogram #2714) und es war einer der ersten mit Airbrush (und auch einer der Letzen :D). Ohne Klarlack damals. Man, das ist schon gut 20 Jahre her :pinch:

9

Montag, 4. August 2014, 15:16

Die Farbe für innen wird "saddle", ein beige-braun also, das war damals neben Schwarz, Blau, Rot und "Parchment" erhältlich laut Original Sales Brochure.

Ludwig
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10

Montag, 4. August 2014, 20:48

Ein GTO, Anno 1964!

Das war ein feines Teil, ein Sahnestück. Es hat nicht lange gedauert und die 3 Buchstaben machten Furore.

Auch in die darauf folgenden Jahren ein Winner.

Toll, edle Farbe, auch für das Innenraum hast du ein guter Wahl getroffen.

Robert

11

Montag, 4. August 2014, 21:01

Ich denke auch, dass die Farbkombination edel aussieht.
Ja, der GTO war ein winner. Ich habe in einem Buch gelesen, dass er damals das Fahrgefühl eines euopäischen GT zum Preis eines small-block Chevy Biscayne bot. Das war auch ein Teil des Erfolgs, nämlich more bang for the buck.

Die weiteren Jahrgänge bis zum 1969 Pontiac GTO Judge habe ich schon als Bausätze im Regal, die kommen nach und nach...

Ludwig
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12

Montag, 4. August 2014, 22:05

Ich kenne einen Euro GT Auto nicht, aber ich weis das GTO war kein weicher Limousine der üblichen Ami Sorte. Es war kein regulären Auto, nur mit mehr Hubraum. Sondern wie du schon erwähnt hast, die Federung war verstärkt, auch die Querlenker, und das Getriebe und Hinterachse waren stärker als das Einheitskost. Die Auto führen sehr Sicher, die Bremsen waren natürlich zu Wünschen, und nicht mit heutigen zu vergleichen. Aber mit Bremsverstärker und Servolenkung war das ein sehr angenehmes Auto zu fahren. Die meisten GTO's hatten schon in 64 ein gehobene, sportlichen Ausstattung mit vielen GM-Typischen feinen Details im Innenraum. Ein rundum schönes und aufregendes Auto. Auch mit Vollgas Beschleunigung aus dem Stand, qualmte die Reifen wie verrückt, aber das Auto lief trotzdem Schnur gerade. Auch drehten die Reifen den 2. Gang auch mal ordentlich, der 3. Gang hat einen definitiv Reifen Geräusch im inneren Spürbar sich hören lassen. Ja, das war was.

Robert

13

Montag, 4. August 2014, 22:11

Hallo Ludwig,

hast Dir einen schönen Bausatz ausgesucht. Die Farbe gefällt mir sehr gut, die Du ausgewählt hast.
Mach schnell weiter. Kanns kaum erwarten wieder neue Bilder zu sehen.

Grüße Ronny

14

Dienstag, 5. August 2014, 08:16

Robert,

in dem amerikanischen Buch über den GTO meinten die Autoren mit einem "europäischen GT" wohl allgemein die damals in Europa gefertigten Sportwagen und die Art, wie sich diese fahren ließen. Der GTO zeigte in dieser Hinsicht durch das im Vergleich zu den sonstigen US-Autos verbesserte Fahrwerk etc. einen völlig neuen Ansatz. Die Macher bei Pontiac, die die alte Regel, wonach in einem Intermediate kein größerer Motor als 330 cui verbaut werden durfte, umgingen, merkten bald, dass sich der Pontiac Tempest mit dem Ausstattungspaket, aus dem dann das selbständige Modell GTO wurde, sehr aufregend fahren ließ. Bei einem eng abgestuften ("Close Ratio") 4-Gang Getriebe und der entsprechenden Hinterachse, glaube ich schon, dass selbst beim Schalten in den 3. Gang noch ein deutlicher Ruck spürbar war ...

Ronny,

bin schon dabei ... Deinem beim BB des 57 Ranchero geäußert Wunsch werde ich gerne entsprechen und den Bau detaillierter dokumentieren.

Ludwig
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15

Dienstag, 5. August 2014, 21:31



Mittlerweile habe ich die Räder auf die Felgen montiert und aufgezogen. Danach habe ich die Karosserie mal draufgesetzt. Die Felgen sind die, die dem Bausatz belagen. Waren genau so im Jahr 1964 als Hubcaps (Radkappen) erhältlich, mit der dreifügeligen zentralen Schraube machten die richtig was her. Da mir die Radkappen zu "verchromt" waren, habe ich sie mit verdünntem Chrom Silver von Testors behandelt. Nun sehen sie dem stainless steel der original Radkappen wesentlich ähnlicher.
Die Karosserie hat zwar schon zwei Klarlackschichten erhalten, vom endgültigen Glanz und Finish sind wir aber noch weit entfernt.
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16

Dienstag, 5. August 2014, 22:09

... hier ein Foto der Radkappen im Original:

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17

Dienstag, 5. August 2014, 22:23

Der Ludwig hats halt drauf :ok:

weissnix

unregistriert

18

Dienstag, 5. August 2014, 23:46

...schönes stück blech, apropos blech, freut euch auf meinen 1:8er shelby mustang 8o

19

Mittwoch, 6. August 2014, 08:54

Auf dem Foto, das ich gestern abend noch im Schein meiner Schreibtischlampe aufgenommen habe, erscheint der Goldton des GTO etwas grünstichig. Hängt natürlich mit der Beleuchtung zusammen, bei Tageslicht betrachtet sieht er ganz anders aus.

Ludwig
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DominiksBruder

unregistriert

20

Mittwoch, 6. August 2014, 10:29

Wie geil! Der Vergleich mit dem Origianl ist krass. Wunderbar - auch die roten Ringe- Sowas von klassisch :) :)

21

Mittwoch, 6. August 2014, 10:47

Moin Ludwig,

wie kriegt man die roten Ringe am besten auf die Reifen lackiert? Bzw. wie hast du das gemacht? paar Infos wären super... Danke

Gruß

Ruben

22

Mittwoch, 6. August 2014, 12:33

Hallo Ruben,

die "Red line tires" waren in den 1960ern bei den damaligen Muscle Cars Mode und waren ein Hinweis auf die Performance des Autos, im Gegensatz zu den Weißwandreifen, mit denen die übrigen Modelle ausgestattet waren.

Im Modellbaubereich gibt es mitunter bei den entsprechenden Modellen Reifen mit einer feinen umlaufenden Rille in der Seitenwand, die man mit verdünntem Rot füllen kann. Bei den Reifen des GTO sind es die Reifen aus dem Bausatz, ergänzt um einen Satz Decals, die aus einem ganz anderen Bausatz stammen und bei mir in einer meiner Ersatzteilkisten rumlagen, und die auch ganz gut zur Dimension des Reifens passen.
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weissnix

unregistriert

23

Mittwoch, 6. August 2014, 14:08

...reifen in ein kugellager spannen und bei langsamem drehen die rote farbe mit einem lackfineliner auftragen...

24

Mittwoch, 6. August 2014, 15:44

Für meinen jetzigen (VW Käfer) der sog. "white line tires" bekommt hab ich die Reifen jeweils mit Schablonen abgedeckt und mit der Airbrush einen "schönen" Kreis lackiert! Bis das aber halbwegs aussah, war auch der Abend rum!!!

Nach dem lackieren habe ich ein, in Aqua Color Clean getränktes, Wattestäbchen genommen und die Lines ausgebessert! (--> Da die Reifen bereits auf der Chassis geklebt waren , habe ich dafür das Wattenstäbchen ich einer fixen Position gehalten und am Reifen, gedreht und gedreht und....) :verrückt:

...perfekt, vielen Dank euch für die Tipps! Diese werde ich beim Nächsten Modell anwenden! Das geht sicherlich zügiger und sauber als meine Methode... :thumbup:

25

Mittwoch, 6. August 2014, 19:02

Hi Ludwig,

was wird auf das 389 sitzen, 3 Vergaser etwa?

Bis zum heutigen Tag finde ich für ein Hot Rod oder Muscle Car mehr als ein Vergaser als das Nonplusultra.

Das tri-power 389 GTO war schon eine Nummer für sich.

Robert

26

Mittwoch, 6. August 2014, 19:06

Robert,
als alter Fan von Detroit Muscle habe ich natürlich keine Kosten gescheut :smilie: und mich für das Tri-Power set-up entschieden. Also drei Rochester-Zweifachvergaser kommen auf die Intake-Manifold!
Ludwig
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27

Mittwoch, 6. August 2014, 19:09



So, nach weiterem Klarlack, Politur und Wachs sieht die Karosserie jetzt so aus: Aufgenommen heute abend gegen 19.00 Uhr bei natürlichem Licht (bewölkter Himmel) ...



... und im Schein der Schreibtischlampe.
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28

Mittwoch, 6. August 2014, 19:24

O Ja!

Das ist wieder mal eine traumhaften Lack Arbeit. Sehr Edel.

Robert

autopeter

unregistriert

29

Samstag, 9. August 2014, 11:01

Sehr gelungene Lackierung und schöne Farbe!
LG
Peter

30

Samstag, 9. August 2014, 11:20



Mittlerweile hat die Karosserie zum Teil bereits Chromleisten entlang der Fenster sowie seitliche Zierleisten an den Kotflügeln aus schmalen BMF-Streifen erhalten. Die Sicken wurden ebenfalls dezent geschwärzt.



... auch im Motorraum hat sich schon ansatzweise was getan:

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