Hallo Modellbaufreunde!
ich freue mich auch nun in diesem Forum aktiv zu werden und zeige euch nun mein aktuelles Modellbauprojekt.
Meine F-16 soll eine etwas ältere Version ohne GSP werden, deshalb werden einige Sachen angepasst. Der Bausatz stammt von Tamiya aus dem Jahre 2007, die Decals stammen von Daco.
Was werde ich verwenden?
Bestellnummer: Beschreibung:
ASD4814 Daco F-16C/D Fighting Falcon USAFE Spangdahlem Decals
4400 Aires F-16C Falcon block 50/52 cockpit set
4370 Aires F-16C Falcon wheel bays
R026 Royal Resin Radome for Tamiya 1/48 F-16 Kits
648007 Eduard F-16 late wheels 1/48
648039 Eduard F-16 air brakes 1/48
648020 F-16CJ Block 50 engine 1/48
AMA4808 Master-Model F-16 Fighting Falcon Staurohr und Anstellwinkelgeber
Los gehts!

Nachdem das Aires-Cockpit bemalt und gealtert wurde, konnte es
eingeklebt werden. Zur Bemalung wurden Lifecolor(UA033 usw.) Farben
verwendet.

Da das Resin-Cockpit relativ schwer einzusetzen ist habe ich alle
Spalten mit Apoxy(Wie Milliput) verspachtelt, anschließend folgte eine
Schicht MR Surfacer 500.
Als Klebstoff kam UHU Endfest 300 und UHU puls sofort fest zum Einsatz.
Wegen den beschriebenen Modifikationen musste hier der kreisrunde GPS-Empfänger verschwinden.
Nachdem der Airintake nach 4 Wochen Schleifarbeit von innen endlich
fertig ist, kann mit dem Nachgravieren und Grundieren von außen begonnen
werden.
Hier kam die Grey Grundierung von AlcladII zum Einsatz da diese sich perfekt mit dem Plastik vereint.
Der vordere Fahrwerksschacht wurde mit Tamiya XF-2 gebrushed, und mit
diversen Öl-Farben(Raw Umbra) Schattiert. Es wurde Chrome von Vallejo
mit einem 00000 Pinsel von RAPHAËL®(Es gibt keine besseren!) auf die
einzelnen Leitungen aufgetragen. Gelb und Blaue Öl-Farbe wurde
verwendet, um die Markierungen(Halterungen) zu erzeugen.
Weiter gehts mit der Frontpartie. Ich habe ein Stück 0,25mm Plastiksheet in Form geschnitten und aufgeklebt.
Zudem wurden die Grundierten Front- und Seitenteile geschliffen.
Ich habe die Tage endlich meinen Zurüstsatz von Wolfpack bekommen!
Da das Airescokpit grundlegend falsch ist muss ich nun aus zwei Cockpits
eins machen.
Hier sieht man den Vergleich Aires=>Original

©Daco Publications Uncovering the Lockheed Martin F-16 A/B/C/D
Hier der Vergleich Aires/Wolfpack.
Auch beim Schleudersitz kann ich für meine F-16 c nur den Wolfpacksitz empfehlen!

Schade! Aber das hatte ich noch nie mit Aires erlebt, wahrscheinlich hat
Aires die gleichen Formen wie bei der Kintec Version genommen.
Naja nun haben wir noch jede Menge Einpassarbeiten, wie man auf den Fotos unschwer erkennen kann.
Kommen wir aber erstmal zu dem Airintake, der muss schon mal vor dem Einbau lackiert werden.

Im laufe des Nachmittages wird dieser dann verklebt und der Spachtel-Wahnsinn fängt wieder an!
Nun sind schon grobe Muster der Viper zu erkennen! Es werden grausige Wochen des Schleifen und Nachgarvierens folgen
Die Unterseite wurde nachgraviert mit sehr dünnen Streifen Dymoband.
Auf der oberen Seite wurde mittels Ethylacetat und Plastiksheet gespachtelt und dies anschließend verschliffen und graviert.
Nachdem die Bemalung und einige Teile transplantiert wurden konnte das Cockpit endlich fertig verklebt werden.
Das vordere Teil wurde mit 2k Kleber eingeklebt und teils mit Plastiksheet eingepasst. Der Rest geschah mit Apoxy.
Da Tamiya keinen Wert darauf gelegt hat sämtliche Nieten darzustellen,
hat mir die Firma Archer sehr geholfen. Falls jemand diese Nieten-Decals
nicht kennt sollte man sich umgehend damit beschäftigen!
Im Buch von
DACO kann man wunderbar diese Partie des Cockpits bestaunen, was mir
sehr weitergeholfen hat. Morgen kommen noch ein paar Nieten dazu und es
wird lackiert. Des Weiteren wurde im hinteren Bereich das Loch welches
von Tamiya ausgezeichnet schlecht platziert wurde verspachtelt und das
Gegenstück am Canopy wegeschliffen.
Das zweite Bild zeigt die Eingepasste Frontpartie, welche schon einmal
Grundiert wurde mit der grauen Alclad II Grundierung. Sobald das
Klarsichtteil hinten sitzt werde ich ein 0,3mm Stück Plastiksheet als
Dichtung um das Cockpit gehen lassen.