So, die Bilders sind aufm Lappi und können somit hochgeladen werden.
Mal sehen, ob das irgendwie klappt. Das Forum hier ist nicht sonderlich Bedienfreundlich.
Ah ja, geht irgendwie.
Bild 1: Das Spantengrundgerüst. Auf eine Helling hab ich bewußt verzichtet, da sie außer zum Ausrichten der Spanten hier als wenig sinnvoll angesehen wird. Die Winkligkeit der Spanten hab ich mit 20 x 20 Vierkanthölzern und ein paar Zwingen hinbekommen.
Bild 2: Das Hauptdeck wird beplankt. Als Kalfaterung hab ich Sternchenzwirn verwendet. Geleimt mit verdünntem Ponal ex. Geht einwandfrei.
Bild 3: Das Achterdeck. Wie vor.
Bild 4: Die fertigen Decks. Nach ausgiebigen Trocknem wurde angeschliffen und mit Bleistift die Querfugen aufgemalt. Dabei bissel stark aufgedrückt und somit liegen die Fugen auch etwas tiefer. Dann erste Lasur. Nochmal anschleifen und 2. Lasurschicht. Und um den Glanz rauszunehmen nochmal angeschliffen mit 800-er.
Bild 5: Einbau des Hauptdeckes. Verdammt, das Ding ist aber stark gebogen! Ohne technische Hilfsmittel nicht zu fixieren, auch nicht mit SEkundenkleber. Zwingen ansetzen - negativ! Jetzt war guter Rat teuer. Naja, mit ´nem Bleistift, einem Maßstab und 4 Kabelbindern wurde das Problem gelöst. Nicht unbedingt elegant, aber das Ergebnis spricht für sich.
Bild 6: Schanzkleid Backbord montiert. Mist, falsche Beize erwischt! Verdammt, ich wollte doch Nußbaum, warum ist in der Buddel jetzt Mahagonie? Ich glaub, ich werd das Schanzkleid von innen auch mit Furnierstreifen verkleiden. Gar nicht so einfach, die MOntage. Das Teil ist in mindestens 3 Dimensionen gewölbt. Zwingen ansetzen nur bedingt möglich. Also mal wieder Sekundenkleber und ´ne Weile mit zwei Händen und dem Kinn andrücken. OK., funktioniert!
Bild 7: Schanzkleid Steurbord ist auch dran. Das hat diesmal nicht ganz so toll gepaßt, am Bug is ´ne Klunse zwischen Schanzkleid und Deck. Da muß Spachtelmasse ran. Außen wird das Problem mit Sandpapier geklärt.
Bild 8: Der Rumpf ist 2x beplankt und der Kiel montiert. War ein ganz schöner Akt! Beim Straken hat sich doch ´ne kleine Ungenauigkeit eingeschlichen. Dadurch hat der Rumpf am Bug etwas eckig gewirkt. da war viel Spachtelmasse und Trockenzeit und Schleifarbeit erforderlich. Das hätte auch ein Blinder machen können, die Unexaktheiten in der Linienführung ertastet man besser als man sie sieht.
Recht problematisch hat sich die 2. Beplankung mit dem Nußbaumfurnier dargestellt. Das Material läßt sich nur äußerst besch ... eiden in die erforderliche Form bringen. Da waren viele kleine Einschnitte erforderlich und natürlich jede Menge Schleifarbeit. Außerdem ist das Material recht spröde und an einigen Stellen schnell wieder weggebrochen. Da muß noch ´ne ganze Menge an Kleinigkeiten nachgearbeitet werden, auch die außerplanmäßige Innenverkleidung der Schanzkleides.
Das Anbringen des Kieles hat sich auch nicht ganz so einfach gestaltet. dadurch, daß ich auf Grund der Spachtelung die Form des Bugs leicht verändert habe, war hier auch wieder viel Geduld und Sandpapier nötig. Irgendwie sieht der Kiel in dem "tollen" Sperrholz-Lock nicht sonderlich tolle aus. Ich werd ihn wohl auch noch furnieren, das kann ja noch ´ne schöne Fummelei werden ....
So, das ist jetzt der akuelle Baustand. Werde den Bericht mit Bildern fortsetzen. Gibs hier irgend ´ne Möglichkeit, die Bilder in den Text einzubinden und nicht bloß als Anhang?
Guts Nächtle!