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331

Samstag, 2. November 2019, 15:34

Spielplatz ist gut, Markus. Hier dann quasi ein doppelter!

Leider gibt es einen Rückschlag zu vermelden. Ich hatte den Innenbereich des Schanzkleides bei dem Schaufelradschlepper so gestaltet, dass es beim Abguss keine besonderen Probleme geben sollte. Der Plan ging auch auf, aber dann kamen mir die Schanzkleider doch zu wenig detailliert vor. Sie vermittelten auch nicht diesen typischen Eindruck eines Schiffsdecks im 19. Jahrhundert.



Eine Nachrüstung erwies sich dann als schwierig, also habe ich mir das Urmodell noch einmal vorgenommen, einen Handlauf innen angebracht sowie die Stützen/Spanten.



Dieser Bereich wird jetzt natürlich eine Herausforderung für den Formenbau, ein Lieblingsort für Luftblasen. Aber was wäre das Leben ohne Herausforderungen?

Schmidt
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333

Samstag, 2. November 2019, 17:05

Hi

Sehr schön abgeformt. Besteht die Form nur aus einem Teil? Kannst Du Sie mal zeigen? ^^

334

Sonntag, 3. November 2019, 12:43

Ja, es handelt sich um eine einteilige Form. Bei einem Wasserlinienmodell ist das grundsätzlich möglich, da es ja eine gerade Standfläche hat. Die Form ist aber nicht unheikel wegen der seitlichen Radkästen, der Barkhölzer außen an der Bordwand, der Detaillierung der Radkästen an den Außenflächen und jetzt insbesondere durch die Relingstützen und den Handlauf. Ich mache demnächst mal ein Foto davon, wie ich eine solche Form handhabe, damit es zu möglichst wenig Lufteinschlüssen kommt.
Hier zwei Fotos vom dritten Abguss. Bei Nummer eins hatte ich nicht bemerkt, dass die Form an einem der Radkästen ausgerissen war. Das ist ärgerlich, muss aber noch nicht das Ende der Form bedeuten. Wenn das Silikon an dieser Stelle massiv genug ist, schließt sich die Form von selbst wieder; man muss nur darauf Acht geben, dass das Resin sie beim Gussvorgang nicht auseinander drückt. Kennt man das Problem, kann man es in den Griff bekommen. Bei Abguss Nummer zwei waren zu viele Relingstützen nicht vollständig abgegossen. Ich habe dann mit einer ganz feinen Hautschere die entsprechenden Partien der Form noch einmal nachgearbeitet, um einen besseren Fluss des Resins zu gewährleisten. Es folgen zwei Fotos von Abguss Nummer drei, den ich als nahezu perfekt bezeichnen möchte.





Schmidt
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335

Sonntag, 3. November 2019, 18:01

Hier noch drei Fotos von der Form.

Nummer zwei und Nummer drei versuchen zu zeigen, wie ich beim Eingießen des Resins vorgehe. Ich spreizte die Form, die auf einem schmalen Holzbalken liegt, und lasse das Resin vorsichtig einlaufen, so dass es möglichst langsam und möglichst von unten her in die schwierigen Bereiche dringt. Da dafür nur sehr wenig Zeit ist, muss ich geschickt vorgehen. Wenn ich zu viel kontrolliere, werde ich vom Abbinden des Materials überrascht. Rumpfformen wie diese schneide ich vorne und hinten bis zur Oberkante der Steven ein. Beim Eingießen spreize ich sie und lasse etwas Resin auslaufen, in der Hoffnung, dass damit auch Luftblasen herausgeschwemmt werden, statt sich im Bereich der Steven zu sammeln.
Der Umgang mit so einer Form beruht zum nicht geringen Teil auf was man früher "tacit knowledge" oder „stilles Wissen“ nannte, also auf Wissen und Fähigkeiten, die sich schwer oder gar nicht verbalisieren lassen, die einem gewissermaßen mehr in der Hand als im Kopf stecken. Heute würde wahrscheinlich ein Tutorial auf YouTube ganz gut vermitteln können, worauf es bei dieser Technik ankommt. Sollte mir unversehens ein dritter und ein vierter Arm wachsen, werde ich das gerne bewerkstelligen. Ich könnte aber auch einfach mal jemanden finden, der die Kamera hält...







Schmidt
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336

Montag, 4. November 2019, 07:49

Danke für die klar verständliche Instruktion :D

337

Freitag, 22. November 2019, 13:07

Ein erster Schlepper-Rumpf im beabsichtigten Farbkleid, noch ohne Aufbauten und Ölfarbenbehandlung.





Schmidt
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338

Freitag, 22. November 2019, 14:17

:love: :thumbsup:

339

Montag, 2. Dezember 2019, 15:00

Jetzt sind drei Schlepper-Rümpfe lackiert. Farbe und Gestaltung der Radkästen sollen sie voneinander unterscheiden. Ob ich den teilweise roten Radkasten so lasse – weiß ich noch nicht.










Schmidt
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340

Dienstag, 3. Dezember 2019, 14:19

Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt, kriegt automatisch Junge. Um es mit dem alten Wilhelm Busch zu sagen.
Was aus den Bildern noch nicht herauszulesen ist, wie der sichtbare Teil der Schaufelräder gemacht wird. Da bleib ich neugierig dran.

Daniel
Aus dem Wasser kommt das Leben, zum Wasser zieht es wieder hin..
Sammle sporadisch Erfahrungen im RC-Schiffbau.


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341

Dienstag, 3. Dezember 2019, 18:42

Das ROt sieht ein wenig nach Eisenbahnrad aus, vielleiecht lieber blau? :rolleyes:

342

Montag, 23. März 2020, 14:41

4 Monate Trocknungszeit für die Farbe auf den Schleppern sollten ausreichen, also habe ich gestern den ersten ge-öldrakt. Einfach ist das nicht. Erstens ist das Ding klein, und zweitens sind die Farben weiß und schwarz bei glatter Oberfläche fürs Öldraken ein schwieriges Terrain. Hat gedauert! Unten 3 Fotos. Hinterer Aufbau mit Schornstein, Führerstand und Laufbrücke sind bereits fest angebracht.







Schmidt
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343

Montag, 23. März 2020, 20:43

paßt gut :ok:

344

Montag, 23. März 2020, 21:09

Gude Schmidt,

sieht klasse aus. Ich find das bei dir immer wieder äußerst eindrucksvoll, wie Du aus weißem Resin mit Farbe, Öl, viel Können und Leidenschaft äußerst realistische Kunstwerke erschaffst...

Beste Grüße,
Björn
Im Bau: Royal Louis; Fletcher-Klasse (Platinum Edition); Jeep Willys

Fertig: Lamborghini Countach (Abo); La Montanes; Astrolabe; Bounty; Lanz-Bulldog D8506 (Abo); Bismarck (Platinum Edition)

345

Dienstag, 24. März 2020, 08:18

Einfach toll!

Vor allem diese Bereiche finde ich in höchstem Maße gelungen:


Ingo
"Kein Kommandant geht fehl, wenn er sein Schiff neben das des Feindes legt"
Lord Nelson


346

Dienstag, 24. März 2020, 08:52

Danke für die positiven Kommentare! Ein bisschen Applaus nährt in dieser Zeit ganz gut.
Noch eine Bemerkung zum Öldraken. Für gewöhnlich, d.h. bei „Holz“-Oberflächen, geht es darum, ein realistisches Aussehen herzustellen. Aus Polystyrol mach Eiche. Wenn man metallische und lackierte Oberflächen, wie bei dem kleinen Schlepper, behandelt, gibt es eigentlich keine qualitative Veränderung. Lack ist Lack. Es geht also eher um Verschmutzung, Verwitterung und – wichtig! – Schatten. Modelle wie der Schlepper sind viel zu klein, als dass ihre strukturierten Bereiche sichtbare Schatten werfen können, zumal unter diffusen Kunstlicht, wie es für gewöhnlich in Innenräumen Herr. Beim Öldraken wird also nicht nur der bei einem Dampfschlepper realistische Schmutz und Ruß in den Kanten gesammelt, es werden auch Schattenbereiche „provoziert“. Nichtsdestotrotz bleibt das Öldraken von glatten Oberflächen eine heikle Sache. Ich habe in diesem Fall in einigen Bereichen mit verdünnter Ölfarbe gearbeitet bzw. habe die unverdünnt aufgetragene Ölfarbe mit Terpentin wieder weggewaschen. Da die Lösungsmittel der Ölfarbe auch die Humbrol/Revell-Farben angreifen können, ist es besonders wichtig, dass die Grundfarben richtig gut durchgetrocknet sind. Dabei geht es mehr um Wochen als um Tage.
Bleibt gesund. Schmidt
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347

Dienstag, 7. April 2020, 11:34

Der kleine Dampfschlepper nähert sich der Fertigstellung. Ich habe ihm eine Hilfstakelage verpasst, die ihn eher in die Mitte des Jahrhunderts platziert. Es fehlen, denke ich, noch ein paar Ausrüstungsgegenstände, ein kleines Ruderboot vielleicht und Fender. Außerdem bastle ich an einem Schiebebild für den Namen, habe mich aber noch nicht auf den Namen geeinigt. Josephine vielleicht? Die hat ja auch mal einen Napoleon abgeschleppt.







Ich bitte zu beachten, dass auf dem dritten Foto eine real existierende Wolke per Fotoshop zum Dampf aus dem Schornstein umfunktioniert worden ist.

Schmidt
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348

Donnerstag, 9. April 2020, 02:16

:thumbsup: Ganz großes Kino, Schmidt!!! :thumbsup:

Denk bitte auch daran, daß der Name gerne auf die breiten Sparren des Radkastens (ein Buchstabe je Sparren) oder


im gefälligen Bogen formschön parallel zum Kastenrand darüber kam...

Hoffe das hilft und Josephine ist eine gute Idee, auch Yvette, Hubertine, Auguste, Lillie, Cosette, Eponine, Perpetua und Charlotte waren damals gängige Frauennamen.

Hoffe das hilft Dir für die anderen bezaubernden Radschlepper ebenfalls weiter...
Grüße von Chris, dem Monster
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im Bau:
"LA SIRENE" von Heller (Rumpf) als LE FLEURON 1689 (Decor)
Versuch eines hist. korrekteren Modells
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"Niveau" ist auch nur das französische Wort für "Pegel".

349

Donnerstag, 9. April 2020, 12:37

Das läßt sich so allgemein gar nicht sagen. Da gab es keine eindeutige Regel. Es kam wohl eher darauf an wie feingliederig die Gestaltung der Schaufelradabdeckung war. Entweder gabs da vernünftig Platz für eine Benennung oder eben nicht.

Manchmal war auf der Schaufradabdeckung dort der Name auch einfach auf einem horizontalen Brett in Höhe der Bordwand.
http://www.tynetugs.co.uk/universe1875.html

Bei sehr vielen Sidewheeler Tugs findet sich aber deshalb die Namensgebung seitlich vorne an der Bordwand zwischen Seitenrad und Bug ... und oft auch noch direkt am Heck.
Hier nur ein paar:
http://www.tynetugs.co.uk/images/Black_Prince.jpg
http://www.tynetugs.co.uk/images/Eppleton_Hall21.jpg
http://www.tynetugs.co.uk/bluebonnet1877.html
http://www.tynetugs.co.uk/bluebonnet1859.html

Auf dieser Seite http://www.tynetugs.co.uk/TugsB.html finden sich noch sehr viel mehr Tugs. Alle die, die mit einem P gekennzeichnet sind haben auch ein Photo dabei. Ist auch schön nach Baujahren zum raussuchen .. und auch nach den Anfangsbuchstaben der Namen.
Bei der Namensgebung fällt auf, daß sich zumindest die Tugs in dieser Epoche eher wenig an Frauennamen orientiert hatten.
Grüße aus dem "Wilden Süd-Westen"
Markus

"When all else fails ... Read the instructions" ( LINDBERG 1965 )

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( In memoriam Prof. John A. Tilley, † 20.07.2017 )

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350

Samstag, 11. April 2020, 00:37

Hallo Markus, es geht hier um französisches Berschriftungsdesign nicht um Britisches - auch wenn sie teilweise am Tyne gefertigt wurden.
Grüße von Chris, dem Monster
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351

Samstag, 11. April 2020, 02:29

Naja ... wie du gesehen hast gab es bei den Engländern schon mal den einen oder anderen Frauennamen für die Schlepper ... halt vergleichbar wenige ...ansonsten gab es für einen Schiffstyp, der sich bei seiner Kundschaft durch Stärke hervortun wollte eben meist neutrale oder männliche Namen ... oft auch vom Eigner oder so.

Auch die Franzosen hatten es ganz ähnlich gehalten ... auch da gab es den einen oder anderen sehr klangvollen Frauennamen .
Dennoch zogen es auch die Franzosen vor starke Tugs, ähnlich wie die Nachbarn von der anderen Kanalseite, schwerpunktmäßig nicht mit Frauennamen zu versehen:
http://frenchtugs.free.fr/cies/fluviaux/hplm.htm

Oder auch auf dieser Dokumentation ... ( immer nach "Remorqueur" schauen )
http://www.frenchlines.com/ressources/re…6-fa403832-6849

Was das Beschriftungsdesign als solches angeht habe ich weder ein einheitliches britisches noch französisches Design gefunden .
Denn ich habe auch bei den französischen Tugs keine einheitliche Darstellung gefunden.
Auf beiden Seiten des Kanals gab es zwar gewisse Häufungen aber Nichts was jetzt einen Ort der Beschriftung zwingend voraussetzt.
Habe sowohl die Beschriftung auf den Schaufelrädern im Bogen gefunden, als auch horizontal im Bereich der Nabe, oder nur am Heck und seitlich gar nichts (was ziemlich merkwürdig aussieht ) ... oder auch am Bug ... eine sehr große Bandbreite verschiedenster Darstellungsformen auch auf französischer Seite.
http://bateauduhavre.over-blog.com/2015/…r-antilope.html

Der Tug in diesem Thread hatte sich von der Idee ursprünglich mal aus Turners Gemälde "the fighting Temeraire" entwickelt.
Später stand der Schlepper America Modell ( Post 250 ) ... sollte meines Wissens aber niemals ein bestimmtes Schiff werden sondern einfach ein generischer Typus.
Grüße aus dem "Wilden Süd-Westen"
Markus

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352

Samstag, 11. April 2020, 15:30

Stimmt genau. In einem Kartonmodellbauforum hat jemand die Szene aus Turners Gemälde "The Fighting Temeraire" in 1: 275 nachgebaut. Des Anschauens unbedingt wert!

https://www.die-kartonmodellbauer.de/ind…1-275/&pageNo=3

Für diese Szene hat der Modellbauer 2 Schlepper nach historischen Vorbildern nachgebaut. An seinen Skizzen und an den Fotos im Baubericht habe ich mich orientiert, später dann auch an historischen Fotos.

Hier Schlepper Nummer 1, nahezu fertig gestellt:









Hier posiert er mit seinem Vorgänger, der ein bisschen arg schnell aus einem kleinen Heller-Modell umgemodelt worden war.



Die Schaufelräder, von denen ich ja nur eine schmale Schnitte, etwa ein Drittel des gesamten Rades, brauche, sind aus einem Gussteil entstanden. Da man später nicht sehr viel mehr als die vordere Seite sieht, hätte ein größerer Aufwand nicht gelohnt und überdies nur zu einem Teil geführt, dass extrem zerbrechlich gewesen wäre.



Und hier Schlepper Nummer 2, der bis auf die seitlichen Räume hinter den Schaufelrädern, aus denselben Gussteilen gefertigt wird. Deutlich voluminösere Aufbauten und eine andere Farbgebung sollen für die Differenz sorgen.



Schmidt wünscht frohe Feiertage!
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Ros Tocker

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353

Samstag, 11. April 2020, 16:36

es geht hier um französisches Berschriftungsdesign nicht um Britisches .

Warum dann ein Bild der Politkofsky?

354

Samstag, 11. April 2020, 20:10

Meine Fresse, sehen die Schiffchen toll aus !!
:ok:
Ich habe stets mehrere Modelle im Bau, oft gibt es längere Pausen. Aktuell im Bau, bzw. in den letzten Monaten immer mal etwas dran gemacht: mehrere Duesenberg, Mercedes 540K, Cadillac Eldorado Caddy Racer, Rolls Royce Phantom II 1:16, Bugatti Royale-Umbau, diverse 1:32-Modelle usw ........ :wink:

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355

Sonntag, 12. April 2020, 16:05

es geht hier um französisches Berschriftungsdesign nicht um Britisches .

Warum dann ein Bild der Politkofsky?


Weul es eines der besten kontemporären Bilder ist auf dem der Schriftzug im Bogen ausgeführt wird und gut erkennbar ist.
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356

Mittwoch, 15. April 2020, 11:42

Ich habe mich für einen Namen entschieden. Nicht originell! Aber passend.





Natürlich freihändig gemalt.
Quatsch, selbst gemachte Nassschiebebilder.



Schmidt
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357

Mittwoch, 15. April 2020, 12:23

Mahlzeit!
Ist ein schönes i-Tüpfelchen, und der Name ist passend gewählt, wenn wir davon ausgehen, dass es zum dargestellten Zeitpunkt noch keine Agatha-Christie-Verfilmungen mit Peter Ustinov gab. Allerdings finde ich das Schriftbild zu modern, so eine gänzlich schmucklose, rein funktionale "Zweckschrift" passt eher ins 20te Jahrhundert.
Qualitativ wirkt das sehr gelungen, welche Decalfolie verwendest du? Glänzender Zwischenlack oder direkt auf den Untergrund aufgetragen?
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

358

Mittwoch, 15. April 2020, 13:51

Tatsächlich hatte ich zuerst einige verspieltere, „altmodischere“ Schriften in der Auswahl. Ich habe mich dann aber an den Abbildungen der Originale orientiert und fand dort eher schlichte Schriftarten. Für einen Hinweis auf einen speziellen Schrifttyp wäre ich dankbar, die Auswahl ist ja so ungeheuer groß.
Das Material stammt von Internethandel-Fuhr.de. Nassschiebebilder für den Laserdrucker. Die Bilder liegen ohne Vorbehandlung auf dem gedrakten Untergrund, sind aber während des Aufbringen mit einem speziellen Weichmacher für Decals behandelt. Ich sollte sie wohl aus Sicherheitsgründen mit Klarlack fixieren, aber zu meiner Überraschung ist das aus optischen Gründen wohl gar nicht nötig.
Schmidt
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Ros Tocker

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359

Mittwoch, 15. April 2020, 17:16

Ich habe zu den aktuetllen Bildern der Dresdner Raddampferflotte noch ein Buch mit älten Bildern. Die Schriftarten sind heute überwiegen noch wie damals, um die Jahrhundertwende gebaut. Ich weiß nicht ob dir das weiterhilft.

Gegenüber deiner riefenlosen Schrift hat man ganz gern Buchstaben mit Riefen genommen und/oder Outline/schattiert, das bestätigt sich auch, wenn man mal nach Bildern von Steam Tugs googelt.



Bildquelle: Buch "Die Dresdner Raddampferflotte", Delius Klasing Verlag

Aber bestimmt wirst du zeitnah noch monstermäßig mit Infos zugeschüttet. ;)

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360

Mittwoch, 15. April 2020, 20:02

Die Abbildungen stellen allerdings Passagiedampfer dar. Arbeitsschiffe dürften eher schlichter gehalten worden sein- ^^

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