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1

Freitag, 28. Mai 2010, 11:00

Was brauche ich?

Hallo,

kurz zur Erläuterung: Ich habe seit meiner Kindheit kein Modell mehr zusammengebaut, und plötzlich wieder Lust darauf bekommen. Um mir ein paar Anregungen zu holen, habe ich dieses Forum aufgesucht und ein bißchen gestöbert, war aber sehr schnell von der hier vorgestellten Perfektion und Detailverliebheit sowohl fasziniert und begeistert, aber auch abgeschreckt und verschüchtert und wollte das bestellte Modell der Santa Maria schon wieder zurückschicken.

Allerdings haben mir holiday, drake, Glomox, LI'L GÜ und 73eva (ich danke Euch einfach mal, verfluchen werde ich Euch dann später :grins: ) glaubhaft versichert, daß das am Anfang normal ist.

Kurz und gut, da sitze ich nun, vor meinem verpackten Plastikmodell und frage mich : Was brauche ich eigentlich?
Klar, die Farben. Das ist ja von Revell vorgegeben, und ich möchte mein erstes Modell "einfach" nur so bauen, wie es der hersteller empfohlen hat, mit Alterung und ähnlichen Sachen möchte ich erst beim nächsten Modell (sofern es denn dazu kommt) anfangen.

Und sonst? Brauche ich ein Skalpell? Oder einen Cutter? Welche Feile? Sandpapier? Welcher Kleber? Muss ich das Modell irgendwie behandeln (schleifen, reinigen) ehe ich es bemale?

Ihr seht, ich bin zur Zeit völlig ratlos, und da mir oben genannte Forumsmitglieder gut zugeredet haben, erbitte ich nun Eure Hilfe.

Vielen Dank

2

Freitag, 28. Mai 2010, 11:45

Moin,

ich hab zwar von Schiffen keine Ahnung, aber für Plastikbausätze allgemein sollte folgendes da sein:

- Saitenschneider, möglichst ohne Wate zum herausknipsen der Teile
- Cutter zum Entgraten, entfernen von Farbe an Klebeflächen und für vieles andere
- Feilen: Ich hab mal ein Set von 10 verschiedenen sogenannten "Diamantfeilen" im Norma gekriegt. Kam €2,99 und reicht für Plastik völlig aus
- Kleber: Ich verwende für Polystyrol den Revell Contacta Professional. Für Takelage etc. wird man wahrscheinlich noch einen gängigen Sekundenkleber brauchen?!?! (Wie gesagt, Schiffe sind nicht meins)
- Zum reinigen der teile geht normales Spülmittel (ich nehme fit, weil Ostprodukt)
- Krokodilklemmen zum Halten kleiner Teile beim Lackieren sind auch immer nützlich
- Klebeband und Federklemmen (oder ggfs. Wäscheklammern) zum zusammenhalten frisch verklebter Teile
- Pinzette für den ganzen Kleinkram

...ist sicher nicht alles. Ich hoffe das noch einer was beiträgt, der was von Schiffen versteht.
Bzgl. Schleifpapier: Keine Ahnung ob man Teile mit Holzmaserung anschleifen sollte, oder ob die dann kaputt geht :nixweis:

Hoffe ich konnte trotzdem ein wenig helfen

Gruß, Bob

Beiträge: 670

Realname: Jens

Wohnort: Nähe Trier

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3

Freitag, 28. Mai 2010, 12:01

Hallo Longstreet!

So von Anfänger zu Anfänger kann ich nur sagen:
Es ist noch nicht lang her, da hab ich vor den gleichen Fragen gestanden :)

Angefangen hab ich mit so einem Revell-Bastelwerkzeug-Starter-Kit und dem dazugehörenden Pinsel-Set.

Die Zange und die Pinzette nutze ich heute noch, Nagelfeile und Cutter wurden inzwischen mehrfach durch 10er-Packs aus der Drogerie bzw. aus dem Bastelladen ersetzt.

Von den Pinseln brauch ich eigentlich immer und immer wieder die beiden gleichen, bin aber froh, dass ich den Rest auch hab.
Darüber hinaus hab ich mein Pinselsortiment durch je 2 Painta-Luxus (ebenfalls von Revell) und 2 Pinsel von Da Vinci in unterschiedlichen Stärken erweitert - die PAINTAs hätt ich mir allerdings sparen können.

Schon mit den ersten Basteltagen hab ich gemerkt, dass mir eine geeignete Unterlage fehlt (man will ja den guten Tisch nicht einsauen bzw. verkratzen...). Deshalb gab's aus dem Bastelladen noch ne Schneidematte dazu, die ihr Geld mehr als nur wert is!
(das sind diese grünen Dinger, die man hier auf jedem 2ten Bild sieht).

Was liegt hier sonst noch so rum?...

Ah ja: ein Satz Schlüssel-Feilen.
Die Nagelfeilen sind schlicht und ergreifend zu breit. Die muss man sich dann immer von Fall zu Fall zurecht schneiden.
Das war ich irgendwann leid und hab mir die Schlüsselfeilen für kleines Geld im Baumarkt zugelegt. Der Vorteil is nicht nur die geringe Breite der Feilen, sondern auch, dass es sie sowohl flach als auch rund und eckig gibt.

Etwas dicker ins Budget hat dann der Dremel eingeschlagen.
(meiner is von Proxxon) - das is eigentlich ne kleine Bohrmaschine, die aber mit verschiedenen Aufsätzen schnell vom Bohrer zum Schleifer, Polierer oder was auch immer umgebaut werden kann und den Vorteil gegenüber dem "normalen" Akkubohrer hat, dass er a) nicht so klobig ist und es b) die Bohreraufsätze auch weil unter 1 mm Durchmesser gibt - da kapitulieren die meisten Akkubohrer.
(wenn Du oob bauen willst, is der nicht unbedingt nötig, aber das Teil is einfach Gold wert...)

Klebstoff gab's anfangs nur den Standard-Revell-Kleister. Das Sortiment wurde dann irgendwann durch diesen Modellbau-Plastik-Kleber und diesen Sekundenkleber erweitert. Darüber hinaus ist es sinnvoll handelsüblichen Weißleim bzw. Holzleim zur Hand zu haben.

Last but not least hat sich eine solche [URL=https://www.google.de/imgres?imgurl=https://www.haushaltswaren-hoehn.de/WebRoot/Store15/Shops/61354195/46F0/D7E2/E63D/FBFD/35A7/C0A8/28BB/60DD/90830_0020__0020_1,30_20AC__m.jpg&imgrefurl=https://www.haushaltswaren-hoehn.de/epages/61354195.sf/de_DE/%3FObjectPath%3D/Shops/61354195/Products/90830&h=200&w=199&sz=68&tbnid=HgxDfYneQguXpM:&tbnh=104&tbnw=103&prev=/images%3Fq%3Deinf%25C3%25A4delhilfe&usg=__v5-pulvIcq_N8Vz_IwMI5ZvxPIk=&ei=zpL_S-jvGIz0mAPskO2NDA&sa=X&oi=image_result&resnum=4&ct=image&ved=0CDgQ9QEwAw]Einfädelhilfe[/URL] als absolut unerlässlich beim Takeln erwiesen...

So. Das soll's für's erste gewesen sein. Ich geb Dir Brief und Siegel drauf, dass ich noch was vergessen hab, aber das merkst Du mit der Zeit sicher selbst noch ;)

Bis dahin - frohes werkeln

Gruß

Jens

Halt Stop - einen hab ich noch:
Zum Abkleben beim lackieren nutze ich Tesa-Precision. Von Tamiya gibt's sowas zwar auch - aber das is teurer und nicht in jedem Laden zu bekommen.

So. Jetzt is aber endgültig Schluss
Im Ausrüstdock: Le Soleil Royal - Heller - 1:100
Auf Kiel gelegt: Wasa - Revell - 1:150
Versenkt: Alexander von Humboldt - Revell - 1:150
Warteschleife: Amerigo Vespucci - Heller - 1:150

Sei Optimist - zumindest bis sie anfangen Tiere in Paaren nach Cape Canaveral zu bringen...

4

Freitag, 28. Mai 2010, 12:40

Hallo Jens, :wink:

den Vorrednern ist fast nichts mehr hinzufügen, bis auf folgende Kleinigkeiten:

- Scheren, in allen möglichen Größen (Nagelschere, Handelsübliche Haushaltsscheren)

- Pinzetten, die kommen mir hier etwas zukurz. Ich habe inzwischen mehrere von diesen: gerade, gebogene, kurze und längere

alles ander Zubehör ergibt sich mit dem anwachsen des eigenen Anspruchs an das Modell.
Also viel Spaß beim Bau deines ersten Seglers und lass uns mit einem Baubericht daran teilhaben und wenn du Fragen hast, stell sie hier. Du bekommst bestimmt eine gute Antwort darauf. Hand drauf.
:tanz: :prost: :tanz:

Gruß Friedrich
HMS Victory, Heller 1.100 und Kriegslokomotive Br 52 von Trumpeter

5

Montag, 31. Mai 2010, 14:03

Hallo Longstreet!
Allzuviel hab' ich meinen Vorrednern auch nicht zuzufügen. Da meine Vic auch erst das zweite Modell nach 30 Jahren Abstinenz ist, stand ich vor dem gleichen Problem wie Du; zu den Vorschlägen würde ich noch hinzufügen eine Pinzette, die sich selbst hält - sprich eine, wenn sie mal zugeklemmt, auch zu bleibt -> supernützliches Teil, da der Modellbauer an sich eine absolute Fehlkonstruktion ist - keine dritte Hand, kein Kardangelenk in Höhe des Unterarms etc. :D .
Der Rest, der evtl nützlich aber nicht unbedingt notwendig ist, wird sich sowieso erst im Laufe des Baufortschrittes herausstellen.

Auch ich wünsche Dir ein frohes Basteln und lass Dir nur nicht den Mut nehmen!!!

Gruß

Gerd
Ich möchte wie mein Opa sterben- ruhig schlafend und nicht wie sein Beifahrer hysterisch schreiend !

6

Montag, 31. Mai 2010, 14:16

Zitat

Original von Galak50
... da der Modellbauer an sich eine absolute Fehlkonstruktion ist - keine dritte Hand, kein Kardangelenk in Höhe des Unterarms etc.


:abhau: :abhau: :abhau:

Da gebe ich Dir 100 % recht ... :ok:

Beiträge: 641

Realname: Wanja

Wohnort: Bad Frankenhausen

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7

Dienstag, 1. Juni 2010, 00:04

Hallo Longstreet!

Ich schliesse mich hier mal Glomox vorbehaltlos an!

Ich habe auch ganz klein angefangen, mit dem nötigsten. Je nachdem welche Anforderungen Du an Dein Modell stellst wirst Du hier im Forum jede menge Tipps finden, die Dir dann zeigen was Du noch brauchst. Ich habe mir innerhalb weniger Monate vieles an Material und Werkzeug zugelegt.

Schau Dich hier einfach erst mal in Ruhe um! Mir hat das Forum hier schon sehr viel geholfen. Die Starter-Sets von Revell beispielsweise, Pinsel oder Werkzeuge, hatte ich mir damals auch gekauft und verwende sie nach wie vor. Zwischendurch hab ich mein Sortiment immer mehr erweitert und selbst jetzt habe ich noch nicht alles.

Das ergibt sich, meiner Meinung nach, im Lauf des Bau´s.

gruß Wanja :wink:
Was Du morgen kannst besorgen musst Du nicht schon heute tun!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ede77« (1. Juni 2010, 00:08)


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