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4 291

Dienstag, 16. Juni 2020, 08:49

Jetzt übertreibst du aber Frank, es waren nur 57 Modelle ...

Und wenn die Maschinerie mal läuft, dann läuft sie :-)

Und tatsächlich, wie du vermutest, da mir die Masten zum Ausrichten fehlen, einfach einige Rüsten zwischendrinnen als Vermittlungshilfe eingesetzt, ich habe ja genug Anschauungsbeispiele zuhause, um die ungefähren Winkel nachzuspickeln.



Und plötzlich, ganz plötzlich ist die Laube fertig.





Ausrichten tu ich erst ganz zum Schluss - Erfahrungswerte eines Grobmotorikers.

Aber irgendwie muss ich noch für anständiges Licht am Arbeitsplatz sorgen ...

XXXDAn
... keine Angst, der will doch nur spielen ...



Feinste Ätzteile für HMS Victory 1:100
http://www.dafinismus.de

4 292

Donnerstag, 25. Juni 2020, 23:37

Hatte schon schlampigere Plätze um meine Reperbahn aufzubauen :-)



:-)

XXXDAn
... keine Angst, der will doch nur spielen ...



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4 293

Samstag, 27. Juni 2020, 20:36

Zitat

Vielleicht bekommen wir ja ´nen Stammtisch dort zusammen :-)

@Showrodder

Freue mich schon drauf.


Sehr gerne !
( Habs leider heute erst gesehen ... zu viele Projekte " im richtigen Leben " )
Grüße aus dem "Wilden Süd-Westen"
Markus

"When all else fails ... Read the instructions" ( LINDBERG 1965 )

Youth, talent, hard work, and enthusiasm are no match for old age and treachery !
( In memoriam Prof. John A. Tilley, † 20.07.2017 )

4 294

Sonntag, 28. Juni 2020, 10:01

Freut mich, Termin steht mittlerweile auch schon fest:

Samstag, 19.9.2020 ab 14.00Uhr

Stuttgart Restaurant im Schlachthof-Schweinemuseum

Nebenraum oder draußen.

Bei Interesse Hinweis an mich als PN bitte, damit wir den Platzbedarf richtig planen können.

XXXDAn
... keine Angst, der will doch nur spielen ...



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4 295

Donnerstag, 9. Juli 2020, 20:06

Freundlicherweise hat Peter Lienau im AK-Forum eine alte Wochenschau von 1962 gestellt. Jetzt weiß ich auch endlich, wie mein kleiner Maler Klecksel sich beim Arbeiten nicht die Knie anstößt :-)

https://www.youtube.com/watch?v=-EEGcRKcuZc





Beifang ist, dass 1962 scheinbar noch die Kupferung drauf war ...



XXXDAn
... keine Angst, der will doch nur spielen ...



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4 296

Montag, 13. Juli 2020, 08:49

Weiter ging´s im Text.

Zuerst die vordere Kante des Rüstbrettes gesäubert und mit der Feile auch Überstände der Rüsteisen eingeebnet.



Und dann die Abschlussleiste aufgebolzt (bzw. geklebt), ganz wie es sich gehört. Sieht auf die Ferne fast genauso aus, aber ...



... von nah ist das doch ein sauberer Abschluss und die Jungfern können auch nicht mehr rausfallen. Damit ist die Baustelle der Rüsten erst mal abgeschlossen.



Dann geht es zu den Pfortenreeps. Das sind die zwei Schnürchen zum Öffner der Pforten.



In der Krabbelkiste hatte ich noch genügend Mikroröhrchen, weiter vorne im Bericht ja schon mehrfach beschrieben, einen Gussast aufgebohrt, warm gemacht und gezogen. Dabei bleibt das Verhältnis Außen- zu Innendurchmesser erhalten. Im Original sind das kleine Ledermanschetten, die die Reibung minimieren und gleichzeitig das Eindringen von Wasser erschweren sollen. Mit Sicherheit waren die dann noch überstrichen, aber so Farbe auf Leder blättert dann schon ab, deswegen später schwarz gepönt und etwas bräunlich überhustet, dann sieht man die auch besser.

Mit der Nadel das Loch nach dem Abkneifen wieder geöffnet und mit dem Reep - dass ich neulich im Garten extra dafür geschlagen hatte - auf Gängigkeit getestet.



Danach noch die Augen an die Reeps gespleißt, am Augbolzen der Pforte eingehängt und mal in groß angeguckt, ich denke basst schoo.



Sodele, und noch fünf oder sechs weitere, dann ist eine weitere Baustelle fertig.

Grüßle, Daniel
... keine Angst, der will doch nur spielen ...



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4 297

Montag, 13. Juli 2020, 10:08

Wie immer wahnsinnig detailliert und super-sauber gebaut...
Die Ledermanschetten werde ich für meine Monarchy übernehmen, dann aber aus der Draht-Isolierung ;)

Ingo
"Kein Kommandant geht fehl, wenn er sein Schiff neben das des Feindes legt"
Lord Nelson


4 298

Montag, 13. Juli 2020, 10:15

Hab ja noch die Muster der Isolierung, die du mir dankenswerter Weise mitgebracht hattest, die waren aber tatsächlich zu dünn für meinen Maßstab :-O

Das Reep, dass da reingepasst hätte wäre zu dünn gewesen ...

Bevor du die Manschetten einbaust, prüfe immer erst das intendierte Reep, ob es reinpasst. Aber bestimmt hast du auch noch dickere Kabel bzw. Isolierungen.


XXXDAn
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4 299

Montag, 13. Juli 2020, 10:48

Guter Input, Danke dafür :hand: Ich hätte jetzt ungetestet die Isolierungen eingeklebt :bang:
Deine "Dicke" und meine "Dünne" haben ja fast den gleichen Maßstab (1/100 vs. 1/96) suche ich nach einer passenderen Isolierung. Wenn Du mir die Stärke deines Reeps verrätst, dann kann ich schauen ob ich auch was für dich finde ...

Ingo
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Lord Nelson


4 300

Montag, 13. Juli 2020, 14:52

0,2 mm :-)
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4 301

Samstag, 18. Juli 2020, 20:20

Moin Daniel,

ich habe im Geschäft nochmal geräubert. Folgendes habe ich im Angebot (innen / außen):
  • 0,3 / 1,0 mm
  • 0,7 / 1,0 mm

Gruß
Ingo
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Lord Nelson


4 302

Montag, 20. Juli 2020, 11:16

Toll, danke!

Kommst du zum Treffen im Schweinemuseum?

Lieber Gruß, DAniel
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4 303

Montag, 20. Juli 2020, 11:16

Sodele, die letzten Ringe an die Leine gelegt ...



... und eingefädelt ...



... und alle geschlossenen Pforten sind endlich versorgt :-)



XXXDAn
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4 304

Montag, 20. Juli 2020, 13:19

Moin,

Kommst du zum Treffen im Schweinemuseum?
Tendenz geht eher zu "vermutlich nicht".
Aber genaues kann ich da noch gar nicht sagen, da ich nicht weiß wie im September die Arbeitssituation ist. Wenn ich da dann wieder dienstlich reisen darf stehen mir ein paar Aufenthalte im Allgäu bevor...

Aber da gibt es ja noch die gute alte gelbe Post. Adresse per PN und schon hast Du dein ganz privates "When the postman rings twice" :)

Ingo
"Kein Kommandant geht fehl, wenn er sein Schiff neben das des Feindes legt"
Lord Nelson


4 305

Montag, 20. Juli 2020, 13:44

Du hast :-)

Danke!

XXXDAn
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4 306

Sonntag, 26. Juli 2020, 11:55

Heave.
Heave.
Heave.
Heave.
(Quist:) Heave!
Heave.
(Quist:) 5 Jahre Zwangsarbeit hat der Richter zu mir gesagt...
... oder ehrenvoller Dienst auf einem Kriegsschiff.
Und was hab ich mir ausgesucht? Hornblower.
(Sailor:) Was haben wir überhaupt im stillen Ozean zu suchen?
Ich sag dir, er hat den Kurs verloren?
(Quist:) Hier gibt´s Inseln, wo wir alles finden,
Hübsche braune Mädels, Wein in Hülle und Fülle,
Brauchen wir mehr?
(Sailor:) Sag das Hornblower, vielleicht bringt er uns hin?
(Quist:) Wir haben ne gute Ladung an Bord.
Gewehr und Munition.
Für wen? Warum nicht für uns?

(Harrison:) Was steht ihr hier rum Männer, geht an die Arbeit.




Das waren Sie, die letzten Worte im März 2015. Im letzten Jahr kam noch ein finaler Aufschrei hinzu: AUUUUUUUTSCH!!!

Denn da fiel auf einer der Ausstellungen ein anderes Modell auf die kleine Vignette. Alle Mann über Bord, Trümmerbruch des mittlerweile dazugestellten Schmiedeofens. Und nie die Zeit zur Reperatur gehabt. Doch dann begab es sich anno Domini gestern, dass ich die Reste bei der Suche nach etwas anderem endlich wieder in der Hand hatte und es ergab sich ein spontaner Wille zur Reparatur :-)

Als erstes festgestellt, dass Quist mittlerweile doch Fahnenflucht hin zu den hübschen braunen Mädels und dem Wein in Hülle und Fülle begangen hatte. Also anhand der Bauberichtsdaten des Originalbaus einen neuen Quist geklont und dann noch die fehlenden Teile des Ofens rekonstruiert und innen die Glut entfacht.



Man sieht auch ein neues Detail, dass damals mangels geeignetem Material entfallen war: Laut Dienstvorschrift muss der Boden unter dem Ofen mit nassen Sand ausgestreut sein, damit die Brandgefahr minimiert wird. Mittlerweile hatte ich verschiedenste Sandproben gesammelt und in einer fand sich tatsächlich geeigneter Sandstaub. Dann noch eine Pütz daneben. Die kleine Feuerwehreinheit, die auch anwesend sein musste, mit - wenn vorhanden - Spritzenwagen, Schlauch von einer Pumpe oder nur nassen Lappen zum Feuerausschlagen hat "leider" nicht mehr auf die Schachtel gepasst. Dann noch die Frage nach den Werkzeugen.



Die neuen Zangen mal flink aus einem Rüsteisen improvisiert ...



... und auch der Amboss hat seinen Weg auf die Vignette geschafft. Und da strahlt sie in neuem Glanze :-)















Und hier nochmals mit der Inspiration, aus "Der Admiral des Königs" Filmminute 3:00.



Enjoy, DAn
... keine Angst, der will doch nur spielen ...



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4 307

Sonntag, 26. Juli 2020, 16:45

Einfach wunderbar!
So tolle Details wie der ausgestreute Sand zur Vermeidung von Brandnestern auf den Planken,
Löschwassereimer (gleichzeitig Kühlmittel für den Schmied) und Amboss machen alles sehr glaubhaft.

"Alles, was ein Mensch sich heute vorstellen kann, werden andere Menschen einst verwirklichen." - Jules Verne


Eine großartige Modellbauzeit wünscht
Ray

Beiträge: 322

Realname: Peter

Wohnort: Königswinter

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4 308

Sonntag, 26. Juli 2020, 18:02

Nabend Ray,

das "Sanden" der Decks war vor/bei Gefechten üblich, hatte aber mit der Vermeidung von Glutnestern nichts zu tun.

Gruß Peter

4 309

Sonntag, 26. Juli 2020, 18:29

Hallo Peter,

im Bereich der Geschütze magst Du wohl Recht haben.
Im Umfeld des Schmiedeofens sehe ich das etwas anders,
aber hundertprozentig weiß es bestimmt unser Dafi.

"Alles, was ein Mensch sich heute vorstellen kann, werden andere Menschen einst verwirklichen." - Jules Verne


Eine großartige Modellbauzeit wünscht
Ray

4 310

Sonntag, 26. Juli 2020, 18:43

Moin Meister,

Ich kann mich Ray nur anschließen. Das ist einfach genial :ok:

Ingo

BTW: Ist der Draht angekommen?
"Kein Kommandant geht fehl, wenn er sein Schiff neben das des Feindes legt"
Lord Nelson


4 311

Sonntag, 26. Juli 2020, 20:36

Hallo Peter, es gab viele Gründe die Decks zu sanden. Vor den Gefechten gegen Schmierfilm von Blut, um Pulverreste mit dem nassen Sand zu neutralisieren und natürlich auch gegen brennende Rückstände aus den abgefeuerten Geschützen, der Werg und der Kartuschenbeutel verbrannten leider nicht rückstandslos und waren ein großes Sicherheitsrisiko für sich selbst und Feind.

Und da die Decks aus Holz waren und die Kalfaterung mit Werg und Pech ein wunderbarer Brandbeschleuniger waren, ist es nur verständlich, dass alle möglichen Wege der Risikominimierung ausgeschöpft wurden. Neben dem Schmied und seinem Gehilfen waren an diversen Spritzenwägen, Handpumpen mit Spritzschläuchen, Feuerbatschen bestimmt ein Dutzend Personen die auf dem Posten sein mussten damit der Schmid mit beruhigtem Gewissen arbeiten konnte. Immerhin verloren die Engländer zu Napoleons Zeit mehr Schiffe durch selbstverschuldetes Feuer als durch die Franzosen ...

XXXDAn
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4 312

Montag, 3. August 2020, 09:03

So, back to the Schnittchen :-)

Zum Glück als Jäger und Sammler die alten Teststücke wiedergefunden, zwei Geschütze und die Decks. Von einem Deck ein Randstück für die Gangway abgesäbelt und die Geschütze so adaptiert, dass sie auf den schmalen Streifen passen.



Dann das Finknetz "geteert", dunkler als sonst, denn auch die Persenning waren oft geteert.



Mittels Papierstreifen eingefädelt, damit nichts verhakt ...



... die Innenseite eingekürzt ...



... und angeheftet.



Danach außenbords am Tau angeheftet, mit etwas Schwerkraftbogen und alles sauber versäubert.



Nachdem mein Fimo schon überaltert war, hab ich die Hängematten mit Magic Sculpt gebaut, ist aber für größere Mengen nicht zu empfehlen.



Stellprobe ...



... Lebensfarbe mit vielen Schattierungen ...



... und hinein :-)



Und einen Teil der Persenning will ich zurückgeschlagen zeigen, und wie die verzurrrt wird werd ich auch noch herausfinden.



XXXDAn
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4 313

Dienstag, 4. August 2020, 07:22

:love:

Mehr muss nicht gesagt werden
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