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1

Freitag, 8. Januar 2010, 11:25

Torpedobatterie im Atlantikwall

Hallo Modellbaukollegen! :wink:

Da ich ja noch nicht genug Projekte in Arbeit habe, ist mir in den Sinn gekommen ein weiteres zu beginnen. :cracy: :verrückt: :cracy:

Ich weiß, jetzt kommt natürlich der Gedanke: " Kann der nicht erstmal eines fertig machen." :du:

Aber ich finde, das wäre langweilig.

Und deshalb habe ich nun auch noch mit dem Bau einer Torpedobatterie wie Nordlandet in Norwegen begonnen.

Auch dieses Modell wird im Maßstab 1/35 entstehen! Wie bei all meinen anderen Projekten bin ich natürlich immer auf der Suche nach Bildmaterial aus der Zeit des "Zweiten Weltkrieges" zu den Themen.

Für Hilfe und Tipps beim aufstöbern von Bildern bin ich natürlich dankbar. Also wenn jemand da etwas zu weiß, bitte als raus damit.

Als Ausgangsmaterial für den Entwurf des Torpedowerfers, dienten mir die Mehrseitenrisse aus einem Bauplan für deutsche Schiffsausrüstung des WW II im Maßstab 1/50. Alle Grundmaße habe ich mir davon abgenommen und auf 1/35 umgerechnet.

Aber jetzt zu den ersten Bildern des Bauberichtes. :smilie:



Die Rohre entstanden aus Alu-Profil. Für die trichterförmigen Rohrmündungen habe ich eine Schablone auf Millimeterpapier entworfen und diese dann auf Tonkarton übertragen. Nachdem ich diese dann in der entsprechenden Position an den Rohren verklebt hatte wurde das ganze 3 bis 4 mal mit Mr. Disolved Putty bestrichen und verschliffen. Dadurch erreichte ich eine gute steiffigkeit des Tonkartons.






Sieht zwar einfach aus, aber glaubt mir das war es nicht. Mit vermeßen, zuschneiden, spachteln, warten und schleifen gingen dabei fast zwei Abende im Hobbyraum drauf.

Gruß
Dietmar
:prost:

2

Freitag, 8. Januar 2010, 21:57

RE: Torpedobatterie im Atlantikwall

Moin Dietmar

Donnerwetter, langsam hab ich das Gefühl du baust den gesammten Atlantikwell, von Spanien bis zum Nordkap, in deinem Hobbykeller. Und dann auch noch in 1:35. Ich freu mich auf die nächsten Bilder.

Gruß, Torsten

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3

Samstag, 9. Januar 2010, 16:30

Hallo Torsten! :wink:


Na ja, der Atlantikwall ist halt eines meiner Hauptinteressengebiete im Modellbau. Ich finde es einfach faszinierend welche Ingenieursleistungen und Materialmengen hinter diesen Festungsbauten stecken. Und ich finde im Maßstab 1/35 hat man jede Menge Möglichkeiten der Detaillierung.
Außerdem ist es eine kleine Herausforderung ein solches Modell komplett zu scratchen. Selbst die Kleinserienhersteller gehen an dieses Thema nur wenig heran. Allerdings ist das auch verständlich. Der Preis für ein solches Modell als Resinbausatz wäre sehr hoch.
Aber gerade diese Tatsache macht das ganze interessant und spornt an. Was den Platz betrifft, ist das kein Problem, davon habe ich reichlich. :smilie: :smilie: :smilie:

Gruß
Dietmar
:prost:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »m42duster« (9. Januar 2010, 17:29)


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4

Montag, 18. Januar 2010, 12:38

Hallo Modellbaukollegen! :wink:


Heute möchte ich euch die ersten Bilder des Drehsockels zeigen, mit welchem die Torpedorohre im Betonfundament des Bunkers verankert waren.

Der Rohling des Bodentellers entstand aus einer leeren Spule, wo vorher mal Geschenkband drauf war. Um das nötige Maß zu erreichen wurde diese mit einer Zweikomponennten-Knetmaße aufgedickt und verschliffen.


Aus Palstikkarte und einem 10mm Alurohr entstand dann der Drehteller für die Torpedorohre.



Danach wurden die Seitenverstrebungen des Sockels angeklebt.


Und dann, habe ich erstmal alles 24 Stunden zum durchtrocknen der Klebenähte weggestellt.

Konstruktive Kritik und Anmerkungen sind erlaubt!

Gruß
Dietmar
:prost:

5

Montag, 18. Januar 2010, 16:39

Hallo Dietmar,
ich muss schon sagen, die Thematik und die Ideen die Du mit dem Material umsetzt, finde ich schon beachtenswert. :ok:
Ich komme zwar auch aus dem 1/35er millitärischen Bereich, aber Teile des Atlantikwall in dieser Intensität und Qualität umzusetzen, darauf muss man erst mal kommen.
Sehr schön und bitte weiter so. :)

Gruß Karsten
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. (Kurt Tucholsky)

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6

Dienstag, 19. Januar 2010, 12:24

Hallo Karsten! :wink:

Danke für das Lob. Freut mich wenn diese Thematik Interesse findet, da das Thema ja doch sehr speziell ist.
Ich gehe mal davon aus das viele Modellbaukollegen, solche Modelle wegen der Größe und dem damit verbundenen Platzbedarf scheuen.
Das ist verständlich. Auch mein Platz ist nicht unendlich, aber noch ist welcher vorhanden. :D
Auch mein nächstes Langzeitprojekt zu diesem Thema geht bereits in die Startlöcher. Es soll noch ein 10m E-Meßgerät mit Panzerdrehhaube entstehen.
Da ich aber auch noch Familie, ein im Umbau befindliches Haus und einen Job habe, kommt es auch schonmal zu längeren Bastelpausen.
Gerade in den Sommermonaten.
Dazu kommt dann noch, das die Recherche zu diesen Modellen sich schwierig und langwierig gestaltet. Sowohl vor Baubeginn, wie auch während des gesamten Baus sammele und archiviere ich alles an Material über die Vorbilder. Schließlich sollen die Modelle so authentisch wie möglich werden.

Gruß
Dietmar
:prost:

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7

Freitag, 22. Januar 2010, 11:45

Hallo Modellbaugemeinde! :wink:


Heute ist mal wieder etwas Zeit für ein kleines Update. Und das gibt mir Gelegenheit euch auch ein paar neue Bilder zu zeigen.

Die Seitenverstrebungen des Sockels wurden schräg abgeschnitten und verschliffen.


So sieht das ganze jetzt mit Drehteller aus.


Auch die Detaillierung der Rohre hat begonnen.




Aus Plastikstreifen, einem Spritzenkolben und dem Blech einer leeren Salbentube entstanden an allen drei Rohren die Verschlußtüren.



Das war es dann mal wieder für heute. Bald geht es weiter. :pfeif:

Gruß
Dietmar
:prost:

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8

Sonntag, 24. Januar 2010, 12:53

Hallo Modellbaugemeinde! :wink:


Nachdem ich nun die Updates der Bauberichte für die MKB´s Fjell und Tirpitz fertig habe, ist auch noch Zeit um euch auch für die Torpedobatterie ein kleines Update zu liefern.

Der Laffettensockel wurde mit Schraubenköpfen versehen.


Auf dem Drehteller habe ich zwei L-Profile verklebt. Sie dienen später als Halterung, welche die Torpedorohre aufnehmen soll.


Die L-Schienen wurden dann auch schonmal mit Schraubenköpfen detailliert.


Und mit einer Feile bearbeitet um die Aussparungen für die Torpedorohre zu schaffen.


Hier noch eine Nahaufnahme.


An den Rohren habe ich angefangen die Scharniere der Verschlüße aufzubauen.




Bisher wurden von mir für dieses Modell 145 Einzelteile angefertigt. Dabei entfallen etwa ein drittel auf die Schrauben. Eigentlich habe ich nur mal so aus Spaß nachgezählt. Von dem Ergebnis war ich selbst etwas überrascht.

Gruß
Dietmar
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9

Freitag, 29. Januar 2010, 15:37

Hallo Modellbaukollegen! :wink:


Heute ist es hier mal wieder Zeit für ein kleines Update.

Die Scharniere der Rohrverschlüße sind fertig.



Die Rohre wurden auf dem Drehteller befestigt.



Die Trittstufen und Laufbleche zum begehen des Werfers wurden zugeschnitten.


So, das war`s dann erstmal wieder für heute.
Fortsetzung folgt!

Gruß
Dietmar
:prost:

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10

Mittwoch, 24. März 2010, 11:39

Hallo Kollegen! :wink:

Es hat sich endlich mal wieder etwas Zeit gefunden was zu tun. Hier sind mal ein paar Bilder der letzten kleinen Fortschritte.

Die Trittstufen haben einen kleinen Rahmen aus L-Profilen bekommen.


Danach hab ich sie am Werfer montiert.





Auf der Oberseite des Werfers entstanden die Laufstege, welche das Betreten des Werfers für Wartungsarbeiten und ähnlichem ermöglichten.





Das war es dann auch erstmal wieder.
Forsetzung folgt!

Gruß
Dietmar
:prost:

11

Mittwoch, 5. Mai 2010, 14:28

Hallo Dietmar.

ich bin erst seit kurzem hier im blog aber deine Arbeit gefällt mir sehr.

Ich will als nächstes Projekt ein Hafendiorama mit einem S-100 beim Torpedobeladen gestalten. Ich wollte dich fragen wo du die L-Profile, Schrauben, Trittflächen, etc. gekauft hast und was diese kosten??!
Ich brauche diese, da ich einen Portalkran um 1940-1950 bauen möchte.

Es gibt aber keinerlei Fertigbausätze und so werd ich mich dir wohl mit dem customizing anschliessen.

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12

Freitag, 7. Mai 2010, 09:42

Hallo schnellerjan!

Die Profile und Platten bekommst du in den meisten gut sortierten Modellbauläden. Schau einfach mal hier bei "anfatman" rein. Andreas ist einer der Moderatoren hier im Forum. Der kann dir bestimmt weiter helfen.

Gruß
Dietmar
:prost:

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13

Freitag, 7. Mai 2010, 09:48

Hallo Modellbaukollegen! :wink:

Da ich vorhabe den Maßstab zu wechseln wird dieser Baubericht wohl leider hier abgebrochen werden. Aller hier vorgestellten Eigenbauten stehen ab sofort zum Verkauf! Jeder der Interesse hat kann sich mit mir per PN in Verbindung setzen und mir ein Angebot machen!

Gruß
Dietmar
:prost:

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14

Freitag, 6. April 2012, 16:18

Hallo Modellbaukollegen! :wink:

Nach langer Zeit habe ich mich entschloßen auch auf dieser Baustelle, entgegen allen Überlegungen, mal ein wenig weiter zu arbeiten. Daher möchte ich euch hier schonmal ankündigen, dass es auch in diesem Baubericht schon bald ein paar neue Bilder und Informationen zu sehen geben wird.
Also, Fortsetzung folgt!

Gruß
Dietmar
:prost:

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15

Samstag, 7. April 2012, 07:54

:wink: Hallo Dietmar

Da steckt noch viel Arbeit in deinem Vorhaben. Kleiner Tip ;) : Die Baumaterialen vom Hausumbau sind doch etwas zu gross :) - bitte nicht verwechseln :!: . Frage: fährst Du auch zu diversen Stellungen um davon Bilder zu machen und sich diese im Original anzusehen?
Auf mich wirkte die 38cm Geschützstellung in Hanstholm DK, so grandios. Wieviel Arbeit und Material doch in so einem Festungswerk steckt. Habe da eine Adresse:
www.museumscenterhanstholm.dk / @mail: MCHkanon@post8.tele.dk
Hoffe, Dir ein ein paar Inspirationen gegeben zu haben. Noch viel Erfolg für die Umsetzung, werde dranbleiben.
noch ein schönes Osterfest
da Hatti :ok:

ATKINSON, Feuerw VMR 100EP10, ALVIS STALWART, IVECO, ASTRAN Scania, BÜSSING Nahost, MAGIRUS, MB Kurzhauber, KRUPP V8, KRUPP 1060, Bulli T1, SCAMMELL Recovery, AUTOCAR Tanker, LAND ROVER 109, Schrott KRUPP V8, CITROËN Kebab,

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Sonntag, 8. April 2012, 18:36

Hallo Hatti! :wink:

Bisher habe ich es nur geschafft mir ein paar Anlagen entlang der niederländischen, sowie belgischen Küste anzusehen. In Frankreich bin ich leider bis jetzt nur zum Pas de Calais gekommen. Die meisten meiner Projekte basieren auf Recherchen im Internet und entsprechender Literatur zum Thema Atlantikwall. Aber gerade die Marineküstenbatterien in Dänemark und Norwegen finde ich aufgrund ihrer Größe besonders beeindruckend 8o . Irgendwann stehen die auch noch auf meiner Besuchsliste :) .
Danke übrigens noch für den Hinweis auf die Website des Museums von Hanstholm. Irgendwie hatte ich diese noch nicht besucht und habe da jetzt doch noch einige sehr interessante Informationen gefunden :ok: .

@ All: Allen Forumsmitgliedern und Ihren Familien noch ein schönes Osterfest!

Gruß
Dietmar
:prost:

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