Mein Modell stellt eine späte Grumman F-14A Tomcat als Aggressor der TopGun-Staffel dar.
Verwendet wurden:
Bausatz:
Grumman F-14A „Pacific Fleet Squadrons“ von Hasegawa in 1:48
Decals:
„F-14A Splintered NSAWC Tomcats“ von TwoBobs
Zubehör:
Schleudersitze, Fahrwerksschächte und Nozzles von Aires, AIM-9 aus dem Revell-Bausatz der F-15E Strike Eagle, diverse Ätzteile
Benutzte Farben:
Tarnung: JPS-Color
Diverse äußere Flächen: Gunze
Detailbemalung: Gunze, JPS, Modelmaster, Revell, Humbrol
Detaillierungen:
- Fahrwerk wurde verkabelt ( insgesamt besteht das Fahrwerk samt Klappen aus 90 Teilen)
- das Gitter vor der Einstiegsleiter ist im Eigenbau entstanden
- der Fanghaken ist bis auf den Kopf komplett Eigenbau, da das Originalteil sehr schlecht detailliert ist
- Intrumentenverkleidung mittels Taschentuch und Weißleim überarbeitet
- Seitenwände im Cockpit Eigenbau ( hinten links wurden 64 Schalter einzeln aufgesetzt)
- Details hinter den Schleudersitzen, sowie diverse Kabel im Cockpit wurden ergänzt
- dritter Sidewinderpylon entstand aus einem Pylon der Revell-F-14, sowie aus einem Pylon der 72er Revell F-16C
- die AIM-9 wurde durch Zahnräder aus einer Uhr, die an den Flossen eingebaut wurden, sowie durch einen durchsichtigen Suchkopf verfeinert
- RBF-Tags wurden selbstgebaut
Lufteinlaufabdeckungen wurden aus Taschentüchern ergänzt
Als erstes wurde der fertige Rohbau mit einem sehr dunklen Blau von Gunze grundiert. Danach wurde die Mitte jedes Bleches mit Hellgrau lackiert. Nach dieser Vorschattierung wurde jedes Beplankungsblech für sich mit der entsprechenden Tarnfarbe lackiert. Hierbei wurden die Farben lasierend aufgetragen, damit die Schattierung zur Geltung kommt. Für diese Methode wurden die Farben bis zu 85% verdünnt. So erhielt das Modell schon die ersten Anteile der Alterung. Die diversen Farbflächen wurden nach der Tarnung lackiert.
Nach den Decals wurde das Modell glanzlackiert und danach mit in Wasser und Spüli aufgelöster Pastellkreide komplett „eingeschmiert“. Danach wurde jedes Blech einzeln saubergerieben. Hierbei bin ich von innen nach außen vorgegangen. Nach dem Mattlack wurden noch kleinere Alterungsspuren, wie z.B. Schmauch, Dreck auf den Walkways oder Ölschlieren auf den Tragflächen aufgebracht. Zu diesem Zeitpunkt wurden auch die charakteristischen runden Dreckschlieren an den Flügel und an den Flügelkissen erstellt.