Hallo liebe Modellbaugemeinde,
ich habe mal einen nicht alltäglichen Baubericht – eine Forstmaschine der Firma Noe mit Sitz im Odenwald vom Typ NF160. Zum Glück habe ich solch eine Maschine direkt vor der Haustür stehen und kann alle Maße entnehmen bzw. war die Firma so freundlich und hat mir einen kompletten Zeichnungssatz mit allen Baugruppen zukommen lassen.
Mein Baubericht ist sicherlich nicht so detaliert, wie das manch anderer hier so macht, ich nutze vielmehr die Zeit, die mir für’s Schreiben drauf geht, zum bauen. Es sind auch nicht alle Bilder was geworden, aber ich habe mal die besten - wo man auch was drauf erkennen kann - hier eingestellt.
An diesem Modell sind außer dem Motor und den Reifen KEINE fertigen Teile aus dem Handel, es ist alles aus Polystyrol Profilen und Platten gefertigt, mein Lagerbestand ist dementsprechend in die Höhe geschnellt.
Als Hilfsmittel stehen mir nur mein Handwerkliches Geschick, eine Proxxon Kreissäge und eine Unimat zur Verfügung, das war auch bis jetzt absolut ausreichend.
Da ich diese Maschine Aushilfsweise selbst fahre, ist es ein umso größerer Genuss diese später in der Vitrine stehen zu haben. Der Hersteller hat zwar auch schon ein Modell angefragt, das habe ich aber bis jetzt ablehnen können. Diese Stunden, die hier drin stecken, kann mir niemand bezahlen. Alleine schon die planerische Phase bis überhaupt die ersten Teile gefertigt bzw. geklebt wurden, war schon enorm. Ich war mir am Anfang nicht ganz sicher, ob ich das alles leisten kann, aber als der Anfang gemacht war, ging es auch irgendwie weiter.
So, genug der Worte – los geht’s:
Das Original mit einer Sonderlackierung:
Diese Maschine soll es werden:
Der Anfang des Vorfahrgestell’s:
Die Motorhaube – mit eine der kniffligsten Aufgaben wegen der vielen Lüftungsschlitze, die alle einzeln gefräst wurden
Die Achse:
Halterung für Frontpolterschild:
Das Vorderfahrgestell:
Erster Zusammenbau Fahrgestell, Motorhaube und Hydrauliktank
Das Frontpolterschild
Fräsaufbau für das Dach – die Kanten sind leicht schräg, da sind die Lampen für die Umfeldbeleutung dran montiert.
Erster Zusammenbau mit bereits lackierten Teilen
Das Zentralgelenk – das Herzstück für Lenkung und Pendelausgleich Vorder- und Hinterfahrgestell
Das lackierte Zentralgelenk und die Zylinder für Lenkung und Verwindungssperre
Die Teile zur Aufnahme des Rückeschildes
Vorderfahgestell
Dieseltank
Rückeschild und Schildträger
Dreipunktaufhängung des Rückeschildes und die Seileinlaufrollen
Das Hinterfahrgestell mit Aufsatz für den Kranaufbau
Unten rein kommt die Seilwinde
Hier mal der ganze Hinterbau – einfach zusammengesteckt
Der Hydrauliktank mit seinen Leitungen und Anschlüssen
Das Gerippe der Kabine mit dem gefrästen Dach und der Umfeldbeleuchtung und dem Schutzgitter für die Heckscheibe
Der Motor – ein 6- Zylinder Reihen von Scania oder besser von J.C. Lescrenier. Der musste aufgrund seiner Baugröße etwas modifiziert werden, damit er in den Rahmen passt.
Die Räder – die Reifen sind etwas gewöhnungsbedürftig, aber für das Geld kann ich sie nicht selbst machen.
So, jetzt wisst ihr wie weit ich schon bin. Bis die nächsten Bilder kommen, kann ein wenig dauern. Ich denke, als nächstes muß ich mal die Kabine weiter angehen mit Tür, Drehsitz, Scheiben und so.
Grüsse
Mario