Nach einer recht kurzen Bauzeit von Cirka zwei Wochen, habe ich nun meinen Panther fertig gestellt.
Zum Original:
Den Ursprung hatte der Panther, wie der Tiger auch, bei den frühen Prototypen VK3001, VK3002 von Daimler-Benz und MAN sowie den Durchwagen 1 & 2 von Henschel. Nach der ersten Begegnung mit dem T-34 wurden die Arbeiten schnell vorangetrieben und am 5. Juli 1943 standen die ersten Panther bei der Operation Zitadelle dem Feind gegenüber. Viele fielen aufgrund von Konstruktionsmängeln aus. Die Fehler wurden bei der zweiten und dritten Ausführung zum größten Teil ausgemerzt. Der Panther war einer der besten Panzer die das Schlachtfeld je gesehen haben sollte. Seine starke Kanone von nahezu 90%iger Trefferquote auf 1000 m, seine Geschwindigkeit und Geländegängigkeit und die abgeschrägte Panzerung verhalfen ihm dazu. Die ersten beiden Modelle hatten zwar eine Schussfalle am Turm, die aber bei der Ausf. G ausgebessert wurde. Die Wehrmacht stützte sich zunehmend auf diesen Panzer, der sogar das alte Arbeitstier, den Panzer IV, ablöste.
Sein erstaunlichster Einsatz war während der Ardennenoffensive, als ein paar Panther mit Blechen und Farbe dem M-10 nachempfunden wurden. Zusammen mit ein paar erbeuteten M-10 sollten sie Verwirrung im amerikanischen Hinterland stiften. Nachdem sie enttarnt wurden, kämpften sie gegen eine Übermacht und wurden alle vernichtet. Trotz seiner Kampfkraft blieb sein Ruf immer im Schatten von den schwereren Panzer wie dem Tiger oder Königstiger. Insgesamt war der Panther der wohl beste Panzer der deutschen Panzertruppe, wenn auch mit Anfangsschwierigkeiten.
Zum Modell:
Das Modell wurde bis auf das rohr, welches mein vater gemacht hat, und einigen anderen kleinteilen komplett oob gebaut, die Grundfarbe ist eine Mischung zwischen Revell 88 und Revell 16.
Die Tarnung wurde mit revell 69 frei hand mittels Airbrush aufgetragen.
Nachdem die Lackierung trocken war, bekam der gesamte Panzer ein washing mit revell Aqua 9 und anschließend wurde der Panzer mit der aufgehellten Grundfarbe trocken gemalt.
Dann wurden die ganzen Kleinteile wie Werkzeuge und MGs mit dem Pinsel bemalt und auch wieder trockengemalt.
Die ketten wurden mittels Sekundekleber auf den rädern befestigt, um einen möglicht realistischen Kettendurchhang hinzubekommen.
So..........jetzt aber genug zum lesen hier kommen die Bilder:
Bilder vom Rohbau:
nach dem Lackieren:
und nun bilder vom fetigem Modell:
das wars von mir, ich bin gespannt wie ihr ihn findet
MfG Kai!