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61

Montag, 3. April 2023, 20:55

Ich denke, auch ein bemalter Spiegel hat durchaus seine Berechtigung: https://de.wikipedia.org/wiki/Golden_Hin…k-london-uk.jpg z.B. die Gillung der Batavia ist mit einem kompletten Gemälde verziert.

62

Montag, 10. April 2023, 16:28

Donnerwetter, so viele Osterbesucher! Matthias, ich denke
ebenso wie Du.

Danke Schmidt, dass Du mich anhältst, aus einem
„So-La-La-Modell“ etwas Besseres zu machen. Ich werde über alles nachdenken und
mich dann im Herbst wieder melden. Im April sperre ich nämlich immer meine
Werft zu, weil die Freiluftsaison mit traumhaften Rad-Touren lockt.



Eure Lordschaft Nelson: Danke für die Belege für einen gemalten Heckspiegel.

Der unglückselige Schildermaler, der dem „Löwen“ ein falsches Wappen verpasst hat, wurde übrigens inzwischen wegen Hochverrats angeklagt,
hochnotpeinlich befragt und nach seinem umfassenden Geständnis verurteilt und in den Kerker geworfen.
Tja, so war das damals!

Zum Abschluss gibt’s noch ein paar Fotos, die den augenblicklichen Stand zeigen.
Die Kanonen habe ich mal zur Anschauung dazu gestellt. Bitte nicht über die seltsamen Lafetten wundern, die stammen noch aus meinem unglücklichen ersten
Bausatz „President“. Mal sehen, ob ich daraus etwas machen kann.



Was noch geplant ist: Der Fockmast resp. ein „Maststummel“ (weil’s ja ein Rumpfmodell werden soll) wird jetzt endgültig vor der Back platziert.
Das Bugspriet wird seitlich davon durch das Frontschott in die Back geführt. Beste Grüße Klaus

63

Montag, 18. November 2024, 22:56

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne...

Vor allem ist jeder Anfang bekanntlich schwer, so auch ein
Neuanfang nach anderthalb Jahren „Baustopp“. Ein Wasserschaden in unserer
Wohnung hat mich 2023 daran gehindert, weiter am „Berliner Löwen“ zu werkeln. Jetzt
suche ich mein Werkzeug zusammen und staune darüber, was ich alles neu
nachlesen muss. Und die Motivation stimmt auch noch nicht.


Ein paar Kleinigkeiten habe ich nun aber doch bewältigt. Die
Heckgalerie hat Stützen für Drehbassen bekommen, und die Rüsten für Groß- und
Fockmast sind montiert. Beste Grüße
Klaus

64

Donnerstag, 21. November 2024, 20:03

Hallo PietPieterszoon,

dann setze ich mich wieder dazu und schaue, wie es weitergeht. Ich war auch länger nicht hier, da komme ich gerade rechtzeitig.

Finde das cool, wie Du so ein Schiff zu einem neuen Aussehen verhilfst. Bin gespannt, wie es am Schluß aussieht.

Gruß

65

Sonntag, 8. Dezember 2024, 17:10

Hallo Isa, nett dass du vorbei schaust. Was macht der "Wütende Hund"?
Lange habe ich nach
einer Verwendung für die merkwürdigen Kanonenrohre gesucht, die zu meinem
ersten Bausatz „President“ gehört haben. Im Buch „Die Galeonen“ von Peter
Kirsch habe ich die Abbildung einer „Canon-Perier“ gefunden, die mir von der
Form und Größe geeignet erscheint. Periers waren Geschütze für Steinkugeln. Und
der „Löwe“ soll mit sechs „Steinstücken“ ausgerüstet gewesen sein. Heureka!



Die vor 1600 gängigen Kastenlafetten, bei denen die Radachsen
unter dem Bodenbrett angebracht waren, wären zu hoch geraten. Deshalb habe ich mich
bei der „Mary Rose“ bedient und eine Vorlage gewählt, bei der die Achsen über
dem Bodenbrett befestigt sind. Sie sind im Rohbau fertig. Die beiden
Jagdgeschütze auf der Back bekommen wahrscheinlich Festungslafetten.



Um 1600 waren Geschütze meistens ohne Rücklauf
festgezurrt und mussten daher von außerhalb des Schiffs geladen werden. Darüber,
wie die Zurrung der Geschütze ausgesehen haben könnte, habe ich noch nichts
gefunden. Hat jemand eine Idee?



Beste Grüße Klaus
»PietPieterszoon« hat folgendes Bild angehängt:
  • comp_IMG_20241208_110453.jpg

66

Donnerstag, 2. Januar 2025, 18:22

Ein fohes Neues Jahr für alle Modellbauenden. Die Decks meines "Löwen" füllen sich allmählich mit Aufgängen, Knechten und Kanönchen. Ich wollte eigentlich aus Platzgründen ein Rumpfmodell bauen. Nach der Stellprobe mit den Masten, die ich in dem Uralt-Graupner-Baukasten der "Berlin" gefunden habe, bin ich allerdings unsicher geworden. Soll ich das Modell vielleicht doch takeln? Es wäre für mich eine weitere Herausforderung. Die Takelmeister im 16. Jahrhundert hatten ja einen "besonderen Stil".
javascript:WysiwygInsert('attachment', 570843);javascript:WysiwygInsert('attachment', 570844);javascript:WysiwygInsert('attachment', 570845);javascript:WysiwygInsert('attachment', 570846);javascript:WysiwygInsert('attachment', 570847);javascript:WysiwygInsert('attachment', 570848);
Tja, aus irgendeinem Grund werden mir meine Fotos in der Vorschau nicht angezeigt. Was muss ich tun?
»PietPieterszoon« hat folgende Bilder angehängt:
  • comp_IMG_20241216_134954.jpg
  • comp_IMG_20241216_135132.jpg
  • comp_IMG_20241223_094626.jpg
  • comp_IMG_20241227_142632.jpg
  • comp_IMG_20241229_140127.jpg
  • comp_IMG_20241229_140354.jpg

67

Donnerstag, 30. Januar 2025, 17:11

Die Geschütze auf der Back und dem Oberdeck wurden fixiert. Nach der Überlieferung wurden Kanonen ohne Rücklauf an der Bordwand "festgezurrt". Wie, das konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Taljen für das Ausfahren waren m. E. nicht erforderlich, deshalb habe ich sie weggelassen. Ansonsten sind die Stückpfortenscharniere und die Pfortenreeps angebracht worden.
[attach]572602[/attach

[/attach]

68

Freitag, 31. Januar 2025, 11:53

Sehr schön, aber an die weißen Relings würde ich noch mal rangehen. Achtern vollziehen sie den Schwung des Decks nicht nach, auf der Back finde ich die Reling zu hoch.
Schmidt
Restaurierung eines Werftmodells aus dem Jahre 1912 jetzt als Webseite: http://kaiserfranzjoseph.de/
Über das Bemalen mit Humbrol- und Ölfarben: http://www.wettringer-modellbauforum.de/…9193#post739193

69

Mittwoch, 12. Februar 2025, 17:32

Hallo Schmidt, danke für deine Hinweise.
Die Relingshöhe beträgt durchgehend 14 mm, das entspricht (Maßstab 1:60) 84 cm und somit etwa der Hüfthöhe der damaligen Menschen. Ich denke, das ist realistisch. Mir sind zwar auch Bilder insbesondere von niederländischen Schiffen bekannt, auf denen die Back-Reling gerade mal Kniehöhe erreicht. Ob diese Darstellungen zutrafen, weiß ich nicht, ich zweifele jedoch daran, weil die Menschen auch damals schon nicht gern über Bord gegangen sind. Zudem ist mein „Löwe“ ein kleines Schiff (Kiellänge 24 m), an dem eine maßstäbliche Reling höher wirkt als an einem Linienschiff.

Wie du dich vielleicht erinnerst, habe ich anfangs den Bauplan von R. Hoeckel zugrunde gelegt. Dieser weist für das Halbdeck eine Neigung von etwa 4 Grad und für die Reling von etwa 10 Grad aus. Ich glaube, dass Altmeister Hoeckel das richtig gezeichnet hat, denn ein um 10 Grad (17 Prozent) geneigtes Deck wäre als Arbeitsplattform völlig ungeeignet und eine Angleichung der Reling an das Deck hätte eine unschöne Stufe vor der Hütte zur Folge.


An meinem Modell habe ich nunmehr die letzten Baulücken (s. Übergänge Galion/Back, Back/Kuhl/Halbdeck und Hütte) geschlossen. Die hintere Reling auf der Back hat zwei Durchlässe bekommen und die eine oder andere dünne Leiste wurde angeklebt. Die weiße Reling wurde mit brauner Ölfarbe abgetönt.


Die unteren Juffern und Püttingeisen sind montiert. Die Anker platziere ich evtl. noch auf den Rüsten.

Damit ist mein Rumpfmodell eigentlich fertig. Ob ich es takle, weiß ich noch nicht. Falls ja, dann möglicherweise nur bis zu den Marsen, denn so passt das Modell hervorragend in das dafür vorgesehene Schrankfach.


Beste Grüße Klaus

70

Mittwoch, 12. Februar 2025, 18:50

Damit ist mein Rumpfmodell eigentlich fertig. Ob ich es takle, weiß ich noch nicht. Falls ja, dann möglicherweise nur bis zu den Marsen, denn so passt das Modell hervorragend in das dafür vorgesehene Schrankfach.
Da passt doch sich ein Werftdiorama rein :D , sonst ist doch das Fach viel zu nackig ;)
Glückwunsch zu Deinem sehr schönen Löwen.
Im Bau: Le Glorieux 1:150 von Heller
Zum DOWNLOAD für Interessierte der Segelplan der Le Glorieux
Das Opa-Enkel Projekt Thunfischkutter Marina II.

71

Dienstag, 18. Februar 2025, 22:44

Hallo,

habe eben noch mal schnell die ersten Fotos angeschaut (Zustand bei Kauf) und jetzt das hier! Super! Wirklich gut gelungen!

72

Donnerstag, 20. Februar 2025, 10:59

Hallo Steffen, gute Anregung! Vielleicht male ich ein Hintergrundbild (wenn meine knapp bemessene Rentner-Freizeit es erlaubt) :) :) :)
Isa, schön dass es mit dem "Wütenden Hund" so ganz allmählich weitergeht.
Bezgl. des Weiterbaus meines kleinen "Löwen" bin ich noch nicht ganz sicher. Immerhin habe ich mal das vorhandene "Material" aus dem uralten Graupner-Bausatz gesichtet und beschlossen, wenigstens die Marsen vorzubereiten.

Wie ihr seht, hat der Vorbesitzer bereits vieles aus diesem "Schnittbogen" für was auch immer verwendet. Und er hat es dabei verda... schwer gehabt, denn die Einzelteile sind winzig und nicht leicht herauszutrennen. Mit dem Stilett war dem 50 Jahre alten Sperrholz nicht bei zubekommen. Also musste die Laubsäge ran und das fiel mir schwer genug. Weitere Teile werde ich aus neuerem Material herstellen.


Beste Grüße
Klaus

73

Freitag, 11. April 2025, 22:57

Wie Ihr sehen könnt, habe ich nun doch damit begonnen, meinen "Roten Löwen" zu takeln. Mal sehen, wie weit ich komme. Das Schiff wird keine Bramsegel bekommen. Das war Ende des 16. Jh. bei kleinen Schiffen nicht allgemein üblich. Ich bin noch unschlüssig, ob ich an der Kreuzmarsstenge ein Rahsegel anbringe oder die Stenge als Flaggenmast benutze.





74

Freitag, 11. April 2025, 23:36

Ich hatte nach langer Schaffenspause vor nicht allzu langer Zeit die Berlin aus dem alten Graupner-Satz gebaut.

Deine Modifikation gefällt mir richtig gut. Dann kennst du ja auch den Baukasteninhalt, der in den 70ern des letzten Jahrhunderts (hört sich verdammt lang her an) unter die Leute gebracht wurde und mit den heutigen Bausätzen nicht mehr zu vergleichen ist. Um so mehr erübrigt sich die oft gestellte typische Frage, welcher Bausatz von welchem Hersteller besser ist. Es baut immer noch der Modellbauer. ;)
Gruß
Andreas

75

Samstag, 12. April 2025, 16:46

Hallo Andreas, u. a. war dein fantastisches Modell der Grund dafür, dass ich keinesfalls die "BERLIN" bauen wollte. Ich hätte mich in Anbetracht meiner limitierten Fähigkeiten bei einem Vergleich entweder geschämt oder geärgert oder auch beides... :will: Zu dem Uralt-Baukasten von Graupner muss man nichts sagen. Wahrscheinlich hätte ich vor 50 Jahren den Bausatz in die Ecke geschmissen, wie das der Vorbesitzer wohl auch getan hat. Beste Grüße Klaus

76

Freitag, 9. Mai 2025, 16:47

Kurz vor Eintritt in meine Sommer-Bastelpause schicke ich noch ein paar Bildchen rum, die den jetzigen Zustand des „Löwen“ zeigen, sowie ein paar Anmerkungen zum Modell.
Es wird über dem Lateinersegel kein Quersegel an der Kreuzmaststenge geben. Nach Auswertung vieler historischer Abbildungen glaube ich, dass im 16. Jh. nur große Schiffe, die Bramsegel führten, über ein weiteres Segel am Kreuzmast verfügten. Kleinere Schiffe wie der „Löwe“ kamen mit Marssegeln aus.

Hier geht’s um die „Wurst“.


Aus runden werden „dreieckige“ Juffern.




Hier ist jetzt das Schiff mit seinem „stehenden Gut“ zu sehen.
Zur historischen Einordnung meines Modells: Über das Äußere der 1597 in den Niederlangen erbauten sog. „Fregatte Roter Löwe“ ist nicht viel bekannt. Sie soll 120 Salzlasten getragen haben, das entspricht etwa 240 - 250 Tonnen. Hoeckel hat aufgrund dieser Angabe auf eine Länge von 28 m geschlossen (gemeint ist wahrscheinlich die Länge zwischen den Steven). Dann gibt es noch Angaben zur Bewaffnung und zur Segelausstattung. Alles Weitere ist nicht belegt bzw. vom damaligen Stand des Schiffbaus in den Niederlanden abgeleitet. So gesehen hätte ich mein Modell auch „Jolanthe von Utrecht“ nennen können.
Die Bezeichnung „Fregatte“ ist abwegig. Nach jetzigem Kenntnisstand möchte ich das Schiff auch nicht als Galeone, sondern eher als „Pinas-Schiff“ einordnen, ein kleines, relativ stark bewaffnetes Handelsschiff.
Ich habe mich bemüht, nichts zu bauen, was gegen Ende des 16. Jh. nicht allgemein eingeführt war. Deshalb fehlen z. B. die Kranbalken und eine Hecklaterne. Bei der Flagge der Stadt Königsberg bin ich wieder zum Hoeckelschen Entwurf zurückgekehrt..
Beste Grüße Klaus

77

Freitag, 9. Mai 2025, 21:59

Hallo Klaus,

so schön ist dieses Modell geworden! Ich musste erneut zur ersten Seite blättern und die ersten Fotos anschauen ... Und jetzt diese Fotos!

Gruß, Isa

78

Mittwoch, 7. Januar 2026, 17:45

Es geht weiter

Lange vor mir hergeschoben: die Webleinen. Aber wenn man dann mal dran geht, läuft's!





Noch übrig aus dem Baukasten "Fregatte Berlin": 50 Jahre alter, auch ohne Tee vergilbter Segelsatz. Hat leider einen Haken: Um 1600 war das untere Liek gerade und nicht bogenförmig. Und vielleicht entscheide ich mich für aufgerollte Segel.

79

Donnerstag, 29. Januar 2026, 17:15

Kleine Fortschritte trotz zunehmender Bau-Unlust:

Führungen für die Vormast-Untersegel-Halsen... ;(

Nur Anschauen, nicht anfassen: Provisorische Aufhängung des Fock-Untersegels

Bausatz-Archäologie: Diese Schlieten konnten aus dem Wrack der "Berlin" geborgen werden.

80

Sonntag, 1. Februar 2026, 22:47

Hallo PietPieterszoon,

zunehmende Bau-Unlust? Klar, ist manchmal schwierig, wenn es sich zieht, wenn man Pause einlegen musste etc. ABER: Du hast schon soviel aus diesem Schiff rausgeholt! So toll!

Gruß, Isa

81

Mittwoch, 11. Februar 2026, 17:22

Hallo Isa, danke für deine Aufmunterung. Ich bin ein bisschen weiter gekommen. Die Blinde und das Vormast-Untersegel sind gesetzt und vollständig getakelt, d. h. mit Fall und Hanger, Rack, Toppnanten, Brassen, Schoten und Halsen, Geitaue, Gordings, Nocktakel und Bulins. Ich habe mich entschlossen, das Schiff mit komplett aufgerollten Segeln auszustatten.
[attach][/attach][attach]596678[
[/attach]Es gab ein paar Probleme, weil ich manche Dinge zu spät bedacht habe, z. B. die Talje für den Niederholer. Das passiert, wenn man nicht exakt nach Bauplan vorgeht und nicht über die nötige Schiffbauer-Weitsicht verfügt. So hatte ich z. B. völlig vergessen, dass für das Fall der Vormast-Unterrah auch ein "Knecht" benötigt wird, den ich dann erst mit viel Fummelei auf der Back angebracht habe. Am Großmast ist es einfacher, da steht der Knecht ein Deck tiefer.

82

Mittwoch, 18. Februar 2026, 18:42

Hallo PietPieterszoon,

hach, die vielen Bezeichnungen, mit denen ich nichts anfangen kann. Dazu noch das Wissen, wann was üblich war oder nicht. Respekt!

Wenn ich Dich recht verstehe, hast Du die Segel aufgerollt, weil sie unten bogenförmig sind, jedoch gerade sein sollten. Das ist doch eine gute Lösung, oder? Ich finde, das hat durchaus auch etwas für sich!

Gruß, Isa

83

Donnerstag, 26. Februar 2026, 18:11

Hallo Isa, meine Aufzählung liest sich gescheiter als sie ist. Ich arbeite mich von Segel zu Segel durch Fachliteratur (Mondfeld, Anderson, Marquardt) und übernehme fast zwangsläufig deren Terminologie.
Nun bin ich mit dem Vormast fertig geworden und bin froh, dass mein Modell nicht auch noch Bramsegel hat. Diese vielen Leinen, Taue und was denn noch alles anzubringen und dann noch für jedes Tauende eine passende Belegstelle zu erreichen, fordert mich sehr. Zwei Erfahrungen habe ich gemacht: 1. So ein Rahsegler "frisst" Blöcke und 2. es kann gar nicht genug Klampen, Knechte und sonstige Belegstellen geben. Beste Grüße Klaus

84

Freitag, 27. Februar 2026, 21:06

Hallo Klaus,

"So ein Rahsegler "frisst" Blöcke und 2. es kann gar nicht genug Klampen, Knechte und sonstige Belegstellen geben." - Dann füttere Deinen Rahsegler! Ich finde, das sieht toll aus und macht echt was her, die vielen Teile zu sehen! Zusammengerollte Segel und dann der Blick auf all diese Blöcke etc und Taue! Das macht wirklich was her!

Gruß, Isa

85

Freitag, 27. Februar 2026, 21:09

Hallo Klaus,

das sind wirklich ganz tolle Fotos! Beeindruckend! Wie kann man sich da nur zurechtfinden? Und das alles "zusammenzupfriemeln", das braucht Wissen, Können und Geduld.

Gruß, Isa

86

Mittwoch, 18. März 2026, 22:31

Tja, eigentlich wollte ich nur ein Rumpfmodell bauen... :( :( :(

Inzwischen ist der Großmast fertig geworden und ich habe etwas Routine beim Takeln der Rahsegel entwickelt. Leider hat mein Schiff nur drei Masten, und beim Besanmast mit seinem Lateinersegel ist wieder alles ganz anders. ;( ;( ;(

Beiträge: 2 408

Realname: Matthias

Wohnort: Schwetzingen, Baden-Württemberg

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87

Mittwoch, 18. März 2026, 23:30

Tja, eigentlich wollte ich nur ein Rumpfmodell bauen... :( :( :(

Richtige Entscheidung! Ein Segelschiff MIT Masten ist gleich um so vieles schöner. Toll was du aus dem ursprünglichen Rohbau gemacht hast :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

Einfach mal machen! Könnte ja gut werden.


Fertig:
H.M.S. Prince 1670 , Millenium Falcon von mpc

Im Bau:
Soleil Royal Holzmodell 1:140

88

Montag, 23. März 2026, 15:39

Du hast völlig recht Matthias, und ich bin auch nicht unfroh über meine Entscheidung, wenn auch das Platzproblem bleibt.

Als nächstes musste die Besanrute montiert werden. Dazu habe ich immer wieder bei Mondfeld und Anderson nachgelesen, und ich bin mir trotzdem nicht sicher, ob ich das Zusammenwirken von Rack und Fall richtig verstanden habe. Ich habe das jetzt so interpretiert, dass eine Schlinge der Rackleine über das Fall gelegt wird, damit die Rute dichter an das Rack geholt werden kann. Wenn die Rute gefiert oder geschiftet werden sollte, hat man die Rackleine gelöst. Falls das nicht stimmt, ich lerne gern dazu, wenn ich auch am Modell jetzt nichts mehr ändern möchte. Aber man sieht so ein Detail ohnehin kaum.
[attach][/attach]
Die Führung des Falls durch ein Scheibgatt statt mit einer Blocktalje wäre einfacher gewesen, aber dann hätte ich den Fallknecht vor dem Besanmast aufstellen müssen, und dort ist kein Platz dafür.

Die untere Spitze der Rute wird über Blöcke an den Großwanten ausgerichtet.

Die Rute wird im Moment vom Geitau und den Gordings hoch gehalten, die entdgültige Position wird durch eine Dirk erreicht.
»PietPieterszoon« hat folgendes Bild angehängt:
  • comp_IMG_20260323_112137.jpg

89

Donnerstag, 26. März 2026, 22:14

Das Projekt "Berliner Löwe" nähert sich der Zielgeraden. Das laufende Gut "steht".
Die Dirk wollte ich zunächst zur Besanstenge führen und dann am Mastfuß belegen. Das schien mir die logische Lösung zu sein. Aber dann las ich bei Anderson, dass die Dirk bis etwa 1625 vorbei an der Besanstenge zur Großmaststenge geführt wurde. Auch Kirsch hat bei seiner Stockholmer Galeone diesen Weg gezeichnet. Also geht meine Dirk jetzt zum Großmast und wird dort am Mastfuß mit einer Talje belegt.


Danach war nur noch das Schot übrig.

Das war's vorerst. Im Herbst geht es weiter. Beste Grüße Klaus

90

Freitag, 27. März 2026, 07:22

Moin,

einfach nur großartig :love:

Ich freue mich auf den Herbst und die finalen Bilder ...

Ingo
"Kein Kommandant geht fehl, wenn er sein Schiff neben das des Feindes legt"
Lord Nelson


Liste meiner Modellbau-Projekte im Portfolio

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