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Realname: Martin

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361

Montag, 30. August 2021, 10:40

Hallo Hans- Jürgen, hallo Bernd,
freut mich, dass meine Erklärungen zum besseren Verständnis der Funktionsweise beigetragen haben - und natürlich vielen Dank für die anerkennenden Worte. :D
GLG Martin

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Realname: Martin

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362

Freitag, 24. Dezember 2021, 17:25

Hallo Alle Zusammen :wink:
nach sehr langer Zeit gibt´s auch mal wieder von mir ein Lebenszeichen. Wer diesen Baubericht aufmerksam verfolgt hat, weiss, dass es solche Phasen leider schon öfter gegeben hat - so auch diesmal, was natürlich nicht heißt, dass der Bau keine Fortschritte gemacht hätte...
Nachdem die wichtigsten Bauteile der Hinterradaufhängung - bis auf die Radträger und Bremsen - gefertigt wurden, habe ich mich daran gewagt die Fertigstellung des Getriebes in Angriff zu nehmen.
Zuerst einmal habe ich die bereits vorgefräste und abgerundete Unterkante des Getriebes glatt geschliffen:

Bei der Gelegenheit habe ich auch bereits damit angefangen die Kanten zu brechen:

und abzurunden:

Im Anschluss habe ich dann den Getriebedeckel mit Verjüngungen ausgestattet:

und den Umriss der Bohrung für die Antriebswelle zu betonen:

Danach habe ich den Umriss in etwa anderthalb Millimeter Abstand per Hand und Dremel begonnen auszufräsen, sodass ein Kranz um die Bohrung entsteht:

Und im Detail:

Dieser Kranz wurde dann Schritt:

für Schritt:

weiter akzentuiert, sodass um diesen Kranz eine Vertiefung im Getriebegehäuse entstand, die so tief wie Möglich ausgeführt wurde:

Diese aufwändigen Arbeitsschritte mussten natürlich beidseitig ausgeführt werden:

Im Anschluss wurde dann einige überschüssige Löcher Mit Alu-Staub und Epoxidharz verspachtelt:

und nochmal aus einer anderen Perspektive:

dann ging´s an die Ölversorgung des Getriebes.
Die Idee dahinter: im Vorfeld der Fahrten und in geringem Maß auch während der Fahrt wird Öl direkt auf die Zahnräder geleitet, die in abgeschlossenen Gehäusen laufen, sodass kaum Ölverlust stattfinden sollte. Durch die Zentrifugalkräfte wird das Öl in den Gehäusen bewegt und fließt dadurch immer wieder an den tiefsten Punkt des Gehäuses, wo es von den Zahnrädern erneut aufgewirbelt und so verteilt wird. Die einzige Öffnung der Gehäuse befindet sich oben und ist so ausgeführt, dass hier die Befüllung stattfinden kann.
Am Anfang stand ein Alu-Block:

Der auf den Abstand zwischen den Befestigungsbrettchen der Zahnräder gefräst wurde und entsprechend der Zahnradanordnung und des Durchmessers der Zahnräder mit Bohrungen versehen wurde:

Das sah dann einmal so aus (Zahnradpaar Motorseitig):

und einmal so (Zahnradpaar Heckseitig):

Danach wurde die Außenform angepasst:

Bis zu diesem Ergebnis:

bzw. :

So viel bis hierher - morgen geht´s hier weiter - das waren beileibe noch nicht alle Fortschritte , muss nur jetzt zur Verwandtschaft ;)
Wünsche euch einen schönen Heiligabend - bis morgen.
Ich hoffe es hat euch bis hierhin gefallen.
LG Martin :wink:

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Realname: Hans Juergen

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363

Freitag, 24. Dezember 2021, 17:40

ganz schönes Geduldsspiel mit deinem Renner , ich wünsche Dir , daß du am Ende Erfolg hast.

Schöne Weihnachten
Fertig:RC U-Boot der Gato Klasse 1/72 - Sea Tiger
Fertig:RC: DH 2 Airco von MICROACES 1/24 mit Flugvideo
Fertig:RC:
HMY Britannia 1893

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364

Montag, 27. Dezember 2021, 14:15

Dank Dir Hans-Jürgen,
leider hat es gestern nicht mehr ganz gereicht - dafür gibt´s das Update eben heute...
Nochmal zu den Inlays- die mussten natürlich individuell zurecht gefräst und gefeilt werden:

und gefräst:

und gefeilt:

und angepasst:

und die Passform überprüft werden:

Zur Erläuterung der Funktionsweise des Ölkreislaufes habe ich noch ein Skizze angefügt:

und bei dem anderen Leitblech:

Nochmal ein kleiner Einblick in die Anordnung der Leitbleche:

und ein frisch verklebtes Leitblech - dieses ist zweigeteilt, um so später das Motorritzel einbauen zu können:

und das zweite Leitblech:

soweit bisher zum Getriebe ...
weiter ging es mit der Neuanfertigung der Motorabdeckung.
Quasi eine "Herzensangelegenheit"
:abhau:
Aber im Ernst - das war der Schwamm mit dem ich die vorbereitete Holzform mit Trennmittel bearbeitet habe:

und hier nochmal die Holzform:

Dann habe ich mit Glasfaser eine Negativform laminiert:
Also zuerst die Glasfaser aufgelegt und die Maße ermittelt...

Dann zurechtgeschnitten und mit Epoxidharz getränkt:

und zur Sicherheit noch mit einer "übrigen" tiefgezogenen Motorabdeckung fixiert:

Dieses mal habe ich die GFK Form etwas fester ausgeführt, um sie so formstabiler zu machen - hier das Ergebnis:

Dann wurde im Nass in Nass - Verfahren in der Negativform mit Kohlefaser laminiert:

Und nochmal im Detail:

und als Draufsicht:

bis gleich... die 20 Bilder sind voll...

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365

Montag, 27. Dezember 2021, 17:32

und das Ergebnis:
Die Motorabdeckung in der Draufsicht:

die linke Seite:

und die rechte Seite:

und noch eine kleine Detailansicht:

Die Formschlüssigkeit ist wesentlich besser, als es die Bilder vermuten lassen - auch wenn es an einigen Stellen so aussieht, als würde die Kohlefaser keine glatte Oberfläche bilden, täuschen die Bilder hier. Insgesamt habe ich keine Fehlstellen in der Motorabdeckung, die nicht durch Spachtel, Farbe und Klarlack zu beheben wären. Was bedeutet, dass ich soweit zufrieden bin.
Soweit von mir bis hierhin - ich hoffe es hat euch ein wenig gefallen - ich wünsche euch noch einen guten Rutsch ins neue Jahr - bleibt Gesund und bis demnächst.
Wie immer: Tipps, Kommentar, usw. sind wie immer herzlich willkommen.
LG Martin :wink:

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Realname: Hans Juergen

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366

Montag, 27. Dezember 2021, 20:35

wenn du vor dem Laminieren eine Schicht Gelcoat oder eingedicktes Harz in die Form gibst, etwas anziehen läßt und dann erst laminierst vermeidest Du solche Fehlstellen. Womit klebst du eigentlich das Aluminium ? :huh:
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367

Mittwoch, 29. Dezember 2021, 12:38

Halo Hans-Jürgen, :wink:
danke für den Tipp mit dem Gelcoat - habe ich tatsächlich auch so gemacht, ist nur bei etwas höheren Temperaturen nicht ganz so einfach... Was Deine Frage angeht - die Inlays werden mit Silikon verklebt/abgedichtet und sind geklemmt, bzw verschraubt. Bilder davon folgen noch,
LG Martin

Beiträge: 7 649

Realname: Bernd

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368

Donnerstag, 30. Dezember 2021, 05:33

Moin Martin,

Obwohl ja schon ganz schön groß, bleibt es immer noch eine Fummelarbeit, was das Getriebe angeht. :ok:
Aber auch das Hestellen der Karosserieteile braucht seine Zeit und die nimmst du dir ja. :respekt: :dafür:


LG Bernd
Leben beginnt dort, wo die Zeit egal ist! :wink:

Was es sonst noch von mir gibt, findet ihr << Hier >>

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Realname: Martin

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369

Freitag, 31. Dezember 2021, 10:36

Dank Dir für die netten Worte Bernd! :smilie:

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