Sie sind nicht angemeldet.

Opel Sammlung 1:24: Opel Speedster von 2001

Wettringer

Administrator

  • »Wettringer« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 4 500

Realname: Stefan van Kisfeld

Wohnort: 48493 Wettringen

  • Nachricht senden

1

Dienstag, 19. Oktober 2021, 15:49

Opel Speedster von 2001

Hallo zusammen,

diesmal dürfen wir uns mit der Ausgabe 21 der Opel Sammlung beschäftigen. Es handelt sich um den im März 1999 auf dem Genfer Automobilsalon vorgestellten Opel Speedster. Ausgeliefert wurden die ersten Fahrzeuge allerdings erst 2 Jahre später im März 2001.

Schauen wir zuerst wieder auf das Cover des Magazins:



Der Speedster basiert auf dem verlängerten Fahrgestell der Lotus Elise und wurde auch im Werk von Lotus in Großbritannien hergestellt. Zwischen März 2001 und Juli 2005 entstanden insgesamt 7207 Fahrzeuge. Charakteristisch war die Minimalausstattung des Speedsters. Alles was unnötiges Gewicht brachte, wurde weggelassen. Daher betrug das Leergewicht nur 870 kg bei einer max. Zuladung von 205 kg. Motorisiert war der Speedster mit dem bekannten Z22Se-Motor von Opel mit 108 kW bzw. 147 PS. Es handelte sich um den gleichen Motor, wie er im Astra, Vectra bzw. Zafira verbaut wurde. Hier allerdings als Mittelmotor vor der Hinterachse. Dadurch lagen 63% des Gewichts auf der Hinterachse. Also eine reine Fahrmaschine, welche bis zu 217 km/h schnell war. Als Turbo mit 147 kW (200 PS) lief der Speedster sogar 243 km/h.

Kommen wir aber jetzt zum Modell, so wie wir es geliefert bekommen. Auf der schwarzen, mit der Typbezeichnung bedruckten Grundplatte verschraubt.



In der Frontansicht kam der kleine Speedster schon sehr ungewohnt daher. Mit seiner Höhe von 111,7 cm war die Optik sehr außergewöhnlich.



Sehr auffällig die riesigen Luftauslässe in der vorderen Haube. Darunter befindet sich der Kühler.



Bei dem Speedster hat man es wieder geschafft alle Proportionen zu 100% zu treffen. Alle Ecken, Kanten und Rundungen stimmen exakt mit dem Vorbild überein.



Der Speedster ist zum offenen Fahren gemacht und hat ab Werk nur ein flatteriges Stoffdach, welches auch nur mühsam zu befestigen war. Wirklich dicht war es auch nicht. Gegen Aufpreis gab es aber ein optionales Hardtop.



In der Seitenansicht sieht man erst richtig, wie flach der Speedster ist. Durch den kurzen Radstand wirken die 17 Zoll-Räder sehr wuchtig. Diese sind auch im Modell exakt wiedergegeben. Ungewöhnlich war die Reifenkombination aber dennoch. Vorn mit 175/55R17V sehr schmal im Vergleich zu hinten mit 225/45R17V.



Große Lufteinlässe findet man auch vor der Hinterachse. Diese sind in schwarz im Kontrast zur roten GFK-Karosserie sehr gut zu erkennen.



Unter dem Heckdeckel ist ein kleiner Kofferraum hinter dem Motor untergebracht. Der Mittelmotor liegt wie schon erwähnt vor der Hinterachse. Durch das Lüftungsgitter zu erahnen.



Markant sind die Klarglasrückleuchten mit den jeweils vier runden Lichtern. Wobei ich mir die einzelnen Lichter etwas besser ausgearbeitet wünschen würde. Dort mussten ein paar Farbtupfer im Modell reichen.



Das Opel-Emblem ist erhaben ausgeführt und anschließend in Silber bedruckt. Absolut korrekt sind die beiden übereinander angeordneten, mittleren Auspuffendrohre. So bei keinem anderen Auto zu sehen.



Aus dieser Sicht gut zu erkennen ist das Relief des Motors unter dem Lüftungsgitter. Sehr authentisch gemacht. Die Klappe ist ja auch nicht zu öffnen.



Stimmig ist auch der seitlich angebrachte Alutankdeckel.



Bei diesem Modell hat man auf zu öffnende Türen verzichtet. Das ist gut so!





Ein Lob muss man für den leuchten roten Lack aussprechen. Makellos und glänzend aufgebracht.



Der Scheibenrahmen ist immer in Alu Optik, also Silberfarben ausgeführt. Der Speedster hat auch nur einen Scheibenwischer. Auch stimmig verkleinert.



Der Blick in den spartanischen Innenraum. Die optisch störenden Türbügel finden wir hier nicht – sehr gut! Ansonsten kommt der Innenraum dem Original wirklich recht nahe.



Wie schon erwähnt wurde auf alles unnötige Gewicht verzichtet. Das sieht man dem nackten Innenraum auch an. Passt! Am Lenkrad haben wir hier leider einen Kratzer, das muss korrigiert werden. Ein paar Fußmatten sollten aber doch noch rein….!



Fazit: Nachdem ich beim Senator jede Menge Kritik geübt habe, ist es hier ganz anders. Bis auf die angesprochenen Kleinigkeiten habe ich persönlich Garnichts zu bemäkeln. Ganz im Gegenteil, Dies ist ein Modell, welches ich mir auch schon so wie es ist ins Regal stellen würde.

Gruß Stefan

2

Mittwoch, 20. Oktober 2021, 06:24

Vielen Dank für die Vorstellung. Ich durfte das Original damals von unserem Opel Händler aus als guter Kunde ein Wochenende lang Probe fahren. War ausgesprochen spaßig. Unterstellmöglichkeit war wegen des Softtops Pflicht und Einsteigen gelang eigentlich auch nur offen. :lol:

Der Harry
Wer die Hände in den Schoß legt, muss noch lange nicht untätig sein!

Werbung