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Montag, 17. Mai 2021, 14:37

Ätzteile für Revell 5040 Bismarck

Bausatzvorstellung: Revell 5040 mit Eduard Part 1-3, Eduard Railings

Hallo, liebe Mitstreiter am Modellbau. Vorab bitte ich um Verzeihung, falls ich mit meinem Problem hier falsch bin oder meine Frage zu trivial. Zur Einordnung: Mein drittes Modell nach Preußen (viele Jahre her) und Titanic (vor Kurzem). Jetzt soll es die Bismarck sein und das erste Mal mit Ätzteilen. Jetzt zweifle ich ganz stark an mir (grundsätzlich ja in Ordnung, aber...). Wie im Bild unten beispielhaft mit Pfeilen markiert, ist es mir schleierhaft, wie diese Teile mit Pinzette gegriffen werden können, geschweige denn ordentlich verklebt und bemalt werden können. Technische Daten: feinste chirurgische Pinzette, Sekundenkleber Revell, 10x Lupe. Kann mich jemand aus dem Forum mit diesbezüglichen Erfahrungen motivieren und vor allem ggfs. mit Verarbeitungshinweisen unterstützen? Die Hinweise in Beiträgen zu Ätzteilen münden aus meiner Sicht immer genau hier, was die Größe der Teile anlangt.
:trost:


Ganz herzlichen Dank für aufmunternde Worte.

Zur Bildergalerie:
»Gemini52« hat folgende Datei angehängt:

2

Montag, 17. Mai 2021, 15:27

Hallo Thomas,

solche Teile sind nie ganz einfach, aber ich kann dir folgende Tipps für einen relativ erfolgreichen Einbau ans Herz legen:

- Kaufe dir eine gute und vor allem spitze Pinzette. Die Revell-Teile kannst du allesamt vergessen. Schau mal bei Amazon unter dem Suchwort "Technical Tweezers"
- Kleine Teile springen gerne von der Pinzette und sind dann meistens für immer verloren. Wenn du die Pinzettenspitze mit etwas Wachs überziehst verringerst du die Problematik deutlich.
- Statt Sekundenkleber empfehle ich dir die 60-Sekunden Variante (ist meistens ein Gel). Die gibt dir mehr Freiheit in der Platzierung. Gibt's in jedem Supermarkt.
- Plane dir genug Zeit ein und noch wichtiger: sorge für Ordnung auf dem Schreibtisch. Sehr kleine Teile kann man auch problemlos auf dem Schreibtisch verlieren ;)
- Du kannst dir einen Debonder oder Aceton kaufen, damit kannst du Klebespuren beseitigen (aber vorsichtig bei Plastik und Aceton)

Hoffe, das hilft ein wenig.

Viele Grüße,
Tim

3

Montag, 17. Mai 2021, 17:50

Hallo Tim, herzlichen Dank für die schnelle Antwort. Meine Pinzetten sind die unter dem von Dir genannten Stichwort bei Amazon angebotenen. Insofern bin ich beruhigt, damit auf der richtigen Spur zu sein. Mein Problem beim Kleber ist, dass er oft nicht halten will. Z.B. die Nietenreihe auf den großen Geschütztürmen haben mich zur Weißglut gebracht. Eine "Ecke" der winzigen Leiste sprangen auch nach dem xten Mal kleben immer wieder ab. Werde es jetzt mal mit Gel versuchen.
Nochmal Danke und gut Kleb.

Thomas

4

Montag, 17. Mai 2021, 17:59

Nabend Thomas,

just for info

Die Geschütztürme waren nicht genietet, sondern verschraubt.

Gruß Peter

5

Montag, 17. Mai 2021, 18:12

Danke, Peter, wieder was gelernt. Ich lese mich gerade erst ein. Die "Schraubenleiste" von Eduard war eine echte Herausforderung.

Herzlichen Gruß


Thomas

6

Montag, 17. Mai 2021, 19:12

Mahlzeit!

An den Problemen sind schon ganz andere Kaliber verzweifelt...
Gute Pinzetten sind wichtig. Aber oft sind die Teile ja sooo winzig, dass man sie auch mit einer guten Pinzette nicht greifen kann. Ich nehme sie dann mit einem mit Spucke angefeuchteten Zahnstocher auf, funktioniert gut. Es gibt dafür auch Werkzeuge mit leicht klebrigen Silikonspitzen, eigentlich wohl für Strasssteinchen auf Fingernägeln gedacht. Stichwort "Nail Art".
Als Kleber, wie schon von Tim geschrieben, einen langsamen Sekundenkleber (Gel) für die erste Heftung. Wichtig ist aber eine möglichst großflächige Verklebung. Das geht so: Wenn das Teil erstmal in Position ist (und bleibt..), lasse ich von den Rändern her dünnflüssigen Sekundenkleber darunterlaufen. Dafür nehme ich ganz gewöhnlichen billigen Kleber vom Textildiscounter, den ich mit einer Stecknadel die Kante entlang streiche. Er zieht sich dann von selber in den Zwischenraum. Für besonders kleine Teile klebe ich ein Haar als Dosierspitze an die Nadel.

Ganz allgemein empfehle ich dir, fleissig Bauberichte aller Sparten zu lesen, da findet man eine Vielzahl von Tipps, Tricks und Anregungen. Ist natürlich eher unwahrscheinlich, so die Antwort auf eine konkrete Frage zu finden, aber dafür findet man oft Lösungen für Probleme, von denen man noch gar nicht weiß, dass man sie mal haben wird...
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

7

Montag, 17. Mai 2021, 20:33

Hallo kurzer tipp meinerseits, den ich hier im forum bekommen habe. Kleber ist der Patex ultra gel am besten. Idealerweise kauft man diesen in den kleinen Tuben zu 1g

LG Manuel

8

Montag, 17. Mai 2021, 20:46

Hallo, Jochen, auch Dir herzlichen Dank, besonders wegen der Einsicht, nicht allein an den Ätzteilen zu knobeln. Bei den Pinzetten bin ich noch auf der Suche nach "der Einen" :cracy: . Eben heute ist aber eine Schere gekommen, die mich begeistert: Italeri I50817 510050817 - Mini-Schere, gerade (für Fotoätzteile). Das Gel ist morgen dran, hierzu Dank an Manuel. Auf eben diesen Kleber bin ich durch vergleichendes Lesen auch gekommen. Mal sehen, ob er hält, was er verspricht. Am Rande: Was empfehlt Ihr bei einem unrettbar zerstörten Teil (Heckreeling einer Barkasse)? Kein dringendes Problem, aber im realen Leben bin ich Perfektionist...

Danke Euch und einen schönen Abend.

Gruß

Thomas

9

Montag, 17. Mai 2021, 21:26

Was heißt denn "unrettbar zerstört"? Wenn es verbogen oder mit Kleber verkleistert ist: Mit Gasfeuerzeug ausglühen und zurückbiegen. Wenn es zerbröselt oder verschwunden ist: Oft kann man solche Teile aus Resten anderer Teile oder aus "Meterware" ersetzen. Da hilft natürlich eine gut ausgestattete Kramkiste, bei jedem Bau bleibt irgendwas übrig, ich hebe alles auf. Reling und Leitern gibt es einzeln in verschiedensten Abmessungen von diversen Herstellern, oft lässt sich etwas zweckentfremden. So mache ich beispielsweise Scheibenrahmen oft aus Leitern. Und wenn sich nichts passendes findet: Einfach weglassen, ausser dir selber wird es kaum jemand merken... :pfeif:
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

10

Dienstag, 18. Mai 2021, 08:23

Guten Morgen Jochen,
an das Improvisieren muss ich mich erst gewöhnen. Die angesprochene Reling hat es durch einen "Unfall" in die senkrechten und waagerechten Streben zerlegt. Erstmal mache ich weiter und werde Deinen Tipp mit den sicher übrigbleibenden Anteilen der Platine umsetzen. Das "Pfeif" muss ich erst noch lernen. :wink:

11

Dienstag, 18. Mai 2021, 21:37

Habe hier noch einen Ultrabilligshop aus China bei dem ich meine Ätzteile beziehe unter anderem auch Reelinge. Hoffe es ist erlaubt in diesem Forum den Link zu posten ansonsten bitte ich den Admin den zu löschen.

http://daiyee.com



Shop ist seriös habe dort des Öfteren bestellt Lieferung dauert halt ein wenig

LG Manuel

12

Mittwoch, 19. Mai 2021, 09:53

Danke Manuel, im Moment habe ich alles und kämpfe gegen die Tücken des Materials. Bei nachfolgenden Bestellung werde ich Deinen Hinweis gern befolgen.

13

Mittwoch, 19. Mai 2021, 09:53

Danke Manuel, im Moment habe ich alles und kämpfe gegen die Tücken des Materials. Bei nachfolgenden Bestellung werde ich Deinen Hinweis gern befolgen.

14

Mittwoch, 2. Juni 2021, 17:57

Ist das möglich?

Hallo an die Fachleute für Ätzteile,

speziell Eduard 53036 Bismarck railings and turrets. Bisher habe ich mich so einigermaßen durchgekämpft, aber das Teil Nr.45 (Handgriffe) lässt mich langsam verzweifeln ?( . Wie soll dieses Teilchen nur ordentlich angebracht werden. Selbst der Tipp mit dem Haar will nicht klappen. Der Griff klebt überall, nur nicht winkelich und senkrecht, wie ein Griff eben benutzt wird.


Bin für jeden Hinweis dankbar :idee: .


Thomas

15

Donnerstag, 3. Juni 2021, 21:40

Mahlzeit!

Eine Möglichkeit bei extrem kleinen Teilen ist, sie zuerst mit einem anderen, langsamen Kleber anzuheften und erst nach der endgültigen Positionierung den Sekundenkleber einzusetzen. Es gibt da verschiedene Möglichkeiten, die meisten eher aus dem Bastel- als aus dem Modellbaugeschäft. Weißleim, Schmucksteinkleber, Pattex oder Pritt-Stift, je zäher je besser. Der Sinn dahinter ist, dass der Kleber zwar noch beweglich ist, aber schon eine gewisse Anfangshaftung bietet. Das Teil in einem Kleberklecks positionieren, ausrichten, lange genug trocknen lassen und dann erst den Sekundenkleber um die Klebestelle herumfließen lassen. Dabei leistet das Haar dann gute Dienste.

Oder, bevor der ganze Bau in Frust ausartet, weglassen...
Das ist durchaus vertretbar, denn solche Teile wie Geländer, Griffe, Steigeisen etc sind ja immer ein Kompromiss. Eine Materialstärke von 1cm, für solche Teile ja realistisch, entspricht in 1:350 einer Materialstärke von ca. 0,03mm, das ist gerade noch sichtbar, aber viel dünner als jedes Ätzteil. Ein Teil, welches man weglässt, ist also eigentlich nur etwas zu dünn gegenüber sonst viel zu dick...
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
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-Otto von Bismarck

16

Freitag, 4. Juni 2021, 09:32

Hallo Jochen,

danke für Deine tröstenden Ausführungen. Als Kleber nutze ich Pattex-Ultragel und Pattex-Crocodile Power. Das geht in Richtung Deines Hinweises für das Kleben. Ja, Du hast sicher Recht, dass es nicht übertrieben werden sollte, was Details angeht. Mir sind in den langen Stunden des Kampfes gegen Mikrokleinteile ähnliche Überlegungen gekommen. Bisher bin ich davon ausgegangen, dass die Teile, die als zum Modell gehörend angeboten werden, auch sinnvoll verarbeitet werden können. Dein Beitrag nährt meine Zweifel, zumal wenn das Anbringen der Teile nach dem Streichen doppelt fraglich wird, weil man einfach das Bedienpult mit zwei Punkten als Schalter eben nicht mehr erkennen kann. ;)

Ein schönes WE und herzliche Grüße aus Chemnitz.

17

Montag, 14. Juni 2021, 11:55

Meinung erwünscht

Hallo an Farbexperten,

mit dem Baufortschritt an der Bismarck stellt sich mir die Frage, ob es sinnvoll ist, die diversen Grauflächen mit einem matten Klarlack zu überziehen. Ich bin mir einfach nicht sicher, was das Ergebnis angeht. Die stumpfgrauen Töne erscheinen mir nicht so schlecht, als das sie auch unlackiert stehen könnten.

Danke für Anregungen.

Thomas

18

Montag, 14. Juni 2021, 16:27

Mahlzeit!

Ich lackiere grundsätzlich das ganze Modell als letzten Arbeitsgang klar über, und zwar mit dem zur verwendeten Farbserie passenden matten Dosenlack. Nur Klarsichtteile werden, soweit vorhanden, abgedeckt. Dient einerseits dem Schutz und auch einer einheitlichen Oberfläche, andererseits überschminkt es Tausende von Kleberflecken...
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
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-Otto von Bismarck

19

Montag, 14. Juni 2021, 18:29

Danke, Jochen, dann werde ich, sollte ich jemals fertig werden (nicht mit den Nerven) so verfahren. Es schult eben alles ungemein :ok:

20

Sonntag, 18. Juli 2021, 14:40

Garn am Modell spannen

Hallo, wie dem Bild (Anhang) zu entnehmen ist, bin ich fast am Ende der Bauteile des Modellsatzes angekommen. ES fehlen noch die Relings und das Ziehen des Garns.

Dazu habe ich zwei Fragen:
Wie kann ich das Garn so gerade spannen, wenn die Masten sich am Ende schon beim einfachen Berühren verbiegen?
Soll das Garn tatsächlich in einem Bogen gespannt werden und wenn ja, wie ist das hinzubekommen?

Ich verwende nicht den im Bausatz enthaltenen Sternzwirn, sondern Takelgarn 0,5 mm. Bin gerade am Experimentieren, das Garn mit Kleber einzustreichen und beim Trocknen zu spannen.

Hoffe, es gibt jemanden mit Takelage-Erfahrung. :idee:

Strippen.jpg

21

Montag, 19. Juli 2021, 18:11

Mahlzeit!

Takelage ist eine Wissenschaft für sich, und die für Segler in größeren Maßstäben erprobten Techniken und Materialien funktionieren in 1:350 nicht. Regelrechtes Takelgarn ist einerseits viel zu dick, andererseits muss man es, damit es halbwegs gerade ist, so stark spannen, dass die filigranen Plastikmasten davon verbogen werden.

Die überzeugende Darstellung über weite Strecken durchhängender Seile ist in größeren Maßstäben schon die Königsdisziplin, in dieser Größe m.E. nicht möglich. Meine Takelagen gehen bis auf wenige Ausnahmen stur geradeaus..

Ich verwende meist Elastikfaden, der ganz leicht (!) gespannt angeklebt wird. Zuerst das schlechter zugängliche Ende, dann das besser zugängliche. Erst danach passend beschnitten, mit einer Rasierklinge oder einer guten Fadenschere. Soviel wie möglich takele ich schon vor der Montage der Masten.
Geeigneten Faden findet man im Modellbauversand unter "elastic rigging" oder ähnlichen Suchbegriffen oder direkt beim Hersteller. Meine "Hausmarke" ist das hier, die Marke EZ-Line vertreibt ganz ähnliche Produkte.
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

22

Dienstag, 20. Juli 2021, 10:02

Takelung Bismarck

Hallo, Jochen,

ganz herzlichen Dank für Deine Mut machenden Worte :rolleyes: . Du hast natürlich völlig Recht mit dem Hinweis auf die unterirdisch dünnen Mastspitzen. Ich bin beim Stöbern nach einer befriedigenden Lösung des Problems auf 0,2 mm starken Draht gestoßen. Erste Versuche sind vielversprechend, ich werde hier die Fortschritte / Tiefschläge posten. Dein Vorschlag mit Deiner "Hausmarke" ist dann das Nächste, was ich probiere.


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Dienstag, 20. Juli 2021, 11:54

Mahlzeit!

Problem bei Draht (hab ich auch schon probiert..): Er verzeiht absolut nichts, und wenn er einmal verbogen ist, bekommt man ihn nie wieder wirklich gerade. Jedenfalls nicht am Modell. Eine falsche Berührung, gern z.B. bei der Montage benachbarter Strippen, und man kann von vorn anfangen. Gleiches gilt für gezogenen Gussast, nur dass der sich nicht verbiegt, sondern gleich bricht. Der Elastikfaden ist da viel toleranter, man kann ihn ohne Probleme auf doppelte Länge ziehen. Das sollte man allerdings auch nur als Notfallversicherung nutzen, denn auch bei Zugkräften im Grammbereich können sich Plastikmasten verbiegen, nicht sofort, aber mit den Jahren. Ich spreche aus Erfahrung..
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

24

Dienstag, 20. Juli 2021, 20:39

Zitat

Ich bin beim Stöbern nach einer befriedigenden Lösung des Problems auf 0,2 mm starken Draht gestoßen.
Wenn es sich hier um Federstahldraht handelt, sollte es funktionieren.
Meine Erfahrung, allerdings in 1:200.

"Alles, was ein Mensch sich heute vorstellen kann, werden andere Menschen einst verwirklichen." - Jules Verne


Eine großartige Modellbauzeit wünscht
Ray

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Mittwoch, 21. Juli 2021, 07:44

Moin,

Sehr feinen Draht bekommt man, wenn man ein Kabel komplett ab-isoliert und dann eine der einzelnen Litzen verwendet. Diese haben aber wieder das von Jochen beschriebene Knick-Problem :huh:

Ingo
"Kein Kommandant geht fehl, wenn er sein Schiff neben das des Feindes legt"
Lord Nelson


Liste meiner Modellbau-Projekte im Portfolio

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Gestern, 16:49

Es hat alles seine Tücken

Die notwendigen Drähte/Antennen/sonstige "Seilschaften" habe ich - für mich erstmalig - mit dem genannten Draht realisiert. Natürlich ist die Knickgefahr groß und noch viel schlimmer, den Draht unter Spannung an den hauchdünnen Masten zu befestigen. Mit einem Trick habe ich die Masten stabil bekommen. Ich habe die beiden Topenden mit einem stärkeren Draht verbunden. Damit war dann das Spannen der übrigen Drähte gut möglich. Für meine Ansprüche an Originalzustand in dem Maßstab ist diese Lösung für mich akzeptabel. Schließlich stimmen die Drähte/Takelgarn/Gummifäden ja auch nur bedingt dem Maßstab.
Die Bismarck geht jetzt ins Feintuning und Anbringen der Decals. Auch so ein Sport...

Grüße

Thomas

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