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31

Freitag, 16. April 2021, 15:12

Mein lieber Scholli,

und alles in Resin. Wie schnell ist da mal was abgebrochen.

:respekt: :respekt: :respekt: :respekt: :respekt: :respekt: :respekt:

"Alles, was ein Mensch sich heute vorstellen kann, werden andere Menschen einst verwirklichen." - Jules Verne


Eine großartige Modellbauzeit wünscht
Ray

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32

Samstag, 17. April 2021, 08:57

Moin Peter,

Da bin aber so was von bei Ray, Hammer hart die Resinteile aber klasse gelöst :ok: und sauber gemacht, :thumbsup:
dafür hast du auch meinen vollsten. :respekt: :respekt: :respekt: :respekt: :respekt: :respekt:
Und da sag du noch mal, ich fummle mit kleinsten Kleinteilen rum, da bist du auch nicht besser. :lol: :grins: :)


LG Bernd
Leben beginnt dort, wo die Zeit egal ist! :wink:

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33

Samstag, 17. April 2021, 15:11

Vielen Dank, Ray und Bernd (wenn ich euch nicht hätte ;-)
---

Hallo allerseits,

selten war eine Lackiervorbereitung so aufwendig wie hier. Problem eins: kleine Teile, Problem zwei: hartnäckige Reste
vom Trennmittel. Mit viel Geduld, Küchenreiniger und weichem Pinsel wurde aber auch diese Hürde genommen.

Vor dem Lackauftrag habe ich die Farbwirkung der verschiedenen Metallfarben von Vallejo einmal getestet. Die Model Air-
Farben wurden ohne vorherige Grundierung auf die Plastiklöffel gesprüht:


Vor dem Auftrag der Metal Color Farben wurden die Löffel gemäß Anleitung mit "Surface Primer Glänzendschwarz" (Acryl-Polyuretan)
grundiert:


Die so entstandenen Farbmuster werden mir auch für die Zukunft eine gute Entscheidungshilfe sein.

Die Bauteile der Motobi wurden allesamt mit Surface Primer grundiert. Teile, die später einen roten Farbauftrag bekommen sollten,
erhielten eine glänzend weiße, alle übrigen Teile eine glänzed schwarze Grundierung.

Hier ein Foto der grundierten zahlreichen unterschiedlichen Schrauben:


Die Speichennippel - insgesamt 80 an der Zahl - habe ich vor dem Lackieren auf einen dünnen Draht aufgezogen. Dies soll
verhindern, dass die feinen Röhrchen infolge der Kapilarwirkung beim Lackieren verstopfen:


Beste Grüße vom Plastinator

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34

Sonntag, 18. April 2021, 06:37

Moin Peter,

Gute Idee das mit den Löffeln, sollte man sich merken, gerade bei metallischen Farben dürfte das eine gut Hilfe sein. :thumbup: :thumbup: :thumbup:


LG Bernd
Leben beginnt dort, wo die Zeit egal ist! :wink:

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35

Sonntag, 18. April 2021, 10:35

Hallo Bernd,

die Anregung habe ich im Internet bekommen - auf der Suche nach einer Vallejo-Farbkarte mit originalen Farbmustern
(wie es sie frügher von Humbrol gab).
Beste Grüße vom Plastinator

36

Montag, 19. April 2021, 17:18

Hallo allerseits,

die Lackierarbeiten sind abgeschlossen. Jetzt kommt Farbe ins Spiel. Als erstes habe ich den Motor eingebaut:




Der Spritzschutz wird wie beim großen Original mit Draht am Rahmen befestigt.


Das Schwarze Teil auf dem Rahmenrückgrat ist die Gummiauflage für den Benzintank:


Die Kette wird zusammen mit der Hinterradschwinge eingesetzt. Aus Stabilitätsgründen habe ich anstelle der Resinschrauben ein
Stück Messingdraht (1,5mm) als Lagerachse eingesetzt. Von den Schrauben habe ich nur die Köpfe verwandt:


Die aus Aludraht selbst gewickelten Federn werten die Federbeine - wie ich finde - deutlich auf:


Hier ein Blick auf die filigrane Kette. Erste Gebrauchsspuren habe ich dosiert mit verdünnter schwarzer Farbe angebracht:


Die (schwarzen) Gummibuchsen in den Augen der Federbeine nehme ich mir eventuell noch einmal mit einen feinen Pinsel vor.


Zum Abschluss für heute hier noch ein Blick auf das Kettenblatt, das mit dem Teil der Nabe "verschraubt" wurde:


Nächste Aufgabe: Einspeichen des Hinterrades.
Beste Grüße vom Plastinator

37

Montag, 19. April 2021, 18:31

Grias Di Peter,
Schöööööööööööööönnnn, besonders die Federbeine.
LG
Norbert

38

Mittwoch, 21. April 2021, 17:47

Hallo allerseits,

und vielen Dank, lieber Norbert. Ich bin mir sicher, dass auch das Ergebnis des nächsten Bauabschnittes nach Deinem
Geschmack ist. Das sind die Hauptdarsteller, von denen jeweils 36 zum Einsatz kommen:


Du siehst schon: hier ist der Speichenquerschnitt wieder rund ;-) . Irre, was mit Resin alles möglich ist - diese
Minispeichennippel sind in meinen Augen ein weiteres faszinierendes Beispiel.

Und das ist das fertige Hinterrad:




Kleine Anmerkung: Die Fotos waren schnell gemacht :smilie:
Beste Grüße vom Plastinator

39

Mittwoch, 21. April 2021, 19:33

Ja, ja, ja, soooooo mag ich Speichenfelgen :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
Die Speichennippel sind aus Resin ????????? Wenn ja, der absolute Hammer.

40

Mittwoch, 21. April 2021, 19:53

Das ist ja mal wieder sowas von filigran.

Du übertriffst Dich mal wieder von Modell zu Modell! :ok:
Auch die Farbstudie gefällt mir sehr sehr gut.

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Ray

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41

Donnerstag, 22. April 2021, 08:52

Moin Peter,

Nicht nur die Farbgebung überzeugt voll und ganz, sondern auch die Räder. :thumbsup:
Kaum zu glauben das hier das meiste aus Resin sein soll, hammer gut geworden. :ok: :respekt: :dafür:


LG Bernd
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42

Dienstag, 27. April 2021, 13:11

Vielen Dank, Euch Dreien. Über Eure netten Kommentare habe ich mich wieder sehr gefreut.
---

Hallo allerseits,

ihr kennt das: bei unserem schönen Hobby gibt es von Zeit zu Zeit auch Rückschläge. Bei mir war es jetzt einer von der Sorte "damit konnte
man durchaus rechnen". Die Einstellschraube des Hinterradbremszuges muss sich bei der Lackiervorbereitung verabschiedet haben.


Die Wandung des Nippels war nach dem Aufbohren einfach zu dünn. Ich hätte diesen Arbeitsschritt bis zum Einsetzen des Innenzuges zurückstellen
sollen. Ein Drama ist das aber nicht. Als Ersatz habe ich eine Dummy-Innensechskantschraube aus gedrehtem Aluminium herangezogen. Deren
Querschnitt ist allerdings etwas größer als der des Bausatzteiles. Gemein war, dass das Haltestück auf der Bremsankerplatte beim Aufbohren
weggebrochen ist. Diese habe ich dann aus Alublech zurechtgeschnitten, -gebogen und -gefeilt. In der Makroaufnahme sieht das Ganze noch etwas
grob aus:






Lackiert und eingebaut im Zusammenspiel mit dem Bremshebel und dem mit einer Feder umgebenen Innenzug passt die Optik dann wieder:


Sehr schön ist auch die filigrane Nachbildung des Kettenspanners.

Hier die aktuelle Gesamtansicht der rechten Seite. Die unlackierte Stelle auf dem Motorgehäuse markiert die Position der Halterung beim
Lackiervorgang. Sie wird später vom Gehäusedeckel überdeckt:


Der Vollständigkeit halber hier auch die linke Seite:


Als nächstes werden die Motorgehäusedeckel komplettiert.
Beste Grüße vom Plastinator

43

Dienstag, 27. April 2021, 16:29

Wunderbar gelöst Peter,

man muss sich nur zu helfen wissen!

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Ray

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44

Mittwoch, 28. April 2021, 07:38

Moin Peter,

Stimmt genau, was Ray, da schreibt, vor allem wenn das neue auch noch eine eindeutige Verbesserung darstellt. :ok: :respekt: :dafür:


LG Bernd
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45

Mittwoch, 28. April 2021, 09:42

Guten Morgen Ray,
guten Morgen Bernd,

vielen Dank für euer Lob, freut mich sehr.
---


Hallo allerseits,

beim Umblättern der Bauanleitung ist mir aufgefallen, dass an der Hinterradbremse noch ein kleines Teilchen fehlt. Es handelt sich um einen
Schraubnippel, der das freie Ende des Bremszuges klemmt. Hier ein Foto des Originals:


So sieht das Winzteil des Bausatzes aus:


Verarbeitet mit einem Stückchen Draht findet das Ganze dann am Modell hier seinen Platz:
Beste Grüße vom Plastinator

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46

Donnerstag, 29. April 2021, 08:41

Moin Peter,

und immer wieder Kleinsteile in Perfektion, absolut toll gemacht und :respekt: :dafür:


LG Bernd
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47

Freitag, 30. April 2021, 17:29

Vielen Dank, lieber Bernd! :smilie:
---

Hallo allerseits,

die Gehäusedeckel sind soweit einbaufertig. Links war der Drehzahlmesserantrieb zu ergänzen (er besteht tatsächlich aus 6 Bauteilen):


Auf der rechten Seite wurde der Deckel über den Unterbrecherkontakten eingesetzt, der mit einer Klemmfeder aus PE-Metall gehalten wird:


Ebenfalls einbaufertig ist die überschaubare Elektrik (Batterie folgt später) bestehend aus Zündspule, Kondensator und Zündkerze. Die Kabel
(Kondensator-Zündspule, Zündspule - Batterie, Unterbrecher - Zündspule) sind mit winzigkleinen Schraubösen zur Befestigung an der
Zündspule versehen:


Auf den Einbau warten außerdem Vergaser und Schwimmergehäuse:


Als erstes muss jedoch die Elektrik angebracht werden.
Beste Grüße vom Plastinator

48

Freitag, 30. April 2021, 19:33

Der Hammer...

die Kabelenden - ich fasse es nicht, sowas von realistisch!

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Eine großartige Modellbauzeit wünscht
Ray

49

Montag, 3. Mai 2021, 14:33

Danke, Ray. :)
---

Hallo allerseits,

inzwischen sind die zuletzt vorgestellten Teil verbaut. Das war ziemlicher Fieselkram und nur mit Kopflupe zu bewältigen. Die
Klebestreifen zur Befestigung des Kabels aus dem Bausatz taugen übrigens nichts. Sie sind aus Papier, haften nicht sehr gut.
Zudem löst sich bei der leichtesten Beansrpuchung die schwarze Farbe ab und die weiße Trägerschicht wird sichtbar. Ich habe
daher Streifen aus schwarzem PVC-Band geschnitten. Der Kraftstoffschlauch zwischen Vergaser und Schwimmergehäuse stammt
aus meinem Bestand. Der dem Bausatz beiligende (farblose) Schlauch war mir zu spröde.

Hier die Bilder:


Beste Grüße vom Plastinator

50

Samstag, 8. Mai 2021, 17:44

Hallo allerseits,

ich kann die rechte Seite nachlegen:


Als nächstes ist die obere Gabel mit den Lenkerhälften an der Reihe. Die Standrohre sind aus Metall:


Jetzt ist es an der Zeit, das Vorderrad einzuspeichen. Beim Hinterrad gemachte Erfahrungen zahlen sich hier aus:


Nächste Schritte sind die Bremsankerplatten und die Tauchrohre der Gabel.
Beste Grüße vom Plastinator

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Realname: Bernd

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51

Sonntag, 9. Mai 2021, 07:29

Moin Peter,

Da ist da mal wieder, eine fantastisch saubere Arbeit gelungen, mir gefällt das soweit richtig gut und das Einspeichen sieht mir immer nach einer Menge gefummel aus, die aber auch in diesem Fall, sauber hinbekommen hast. :thumbsup: und :respekt: :dafür:


LG Bernd
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52

Sonntag, 9. Mai 2021, 19:05

Vielen Dank, lieber Bernd. Dein nettes Kompliment freut mich sehr. :smilie:
Beste Grüße vom Plastinator

53

Montag, 10. Mai 2021, 17:27

Hallo allerseits,

um das Vorderrad einbauen zu können, müssen zunächst die Tauchrohre komplettiert werden:


Das Gleiche gilt für die Bremsankerplatten, hier eine der beiden, noch mit dem Staub von der Bearbeitung:


Wer genau hinsieht erkennt, dass ich anstelle der Nieten aus Resin solche aus Messing (0.5/0.6mm) genommen habe. Sie lassen
sich leichter in die Bohrungen einsetzen. Die Köpfe werden noch mit Alufarbe angeglichen.

Hier das Bauteil von oben fotografiert:
Beste Grüße vom Plastinator

54

Montag, 10. Mai 2021, 17:44

Hallo Peter,

Deine Bremsankerplatten sind von den
echten nicht zu unterscheiden.
Jedenfalls nicht auf Deinem Foto!
Absoluter Wahnsinn.

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Eine großartige Modellbauzeit wünscht
Ray

55

Gestern, 09:08

Hallo Ray,
danke für Deinen netten Kommentar. Mindestens 90% Deines Lobes gebe ich gedanklich gleich weiter an die Leute von Brach.
---

Sorry - ein Foto hatte ich noch vergessen zu zeigen, nämlich die "Vereinigung" von Bremsankerplatten und Tauchrohren;

(links ist immer noch Staub drauf :) )
Beste Grüße vom Plastinator

56

Gestern, 09:45

Moin Peter,

ja ein gut gemachter Bausatz kann schon eine Menge beitragen um ein tolles Modell entstehen zu lassen.
Aber Deine Verfeinerungsarbeiten setzen dem Ganzen die Krone auf und machen das Motorrad von einem
käuflichen Bausatz-Modell zu einem individuellen Unikat mit hohem Wiedererkennungswert.

"Alles, was ein Mensch sich heute vorstellen kann, werden andere Menschen einst verwirklichen." - Jules Verne


Eine großartige Modellbauzeit wünscht
Ray

57

Gestern, 19:21

Grias di Peter,
jetzt stell dein Licht nicht unter den Schemel. Ein guter Bausatz ist die eine Hälfte, die andere ist deine handwerkliche Leistung und Liebe zum Detail. In den falschen Händen kann ein guter Bausatz ebenso zum Rohrkrepierer werden; sagen wir 50:50 in diesem Falle. Wenn ich mich da an dein Ergebnis mit dem Revellbausatz erinnere, das waren 90%, allerdings anders rum.
LG
Norbert

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58

Heute, 09:27

Hallo Peter,
wieder ganz großes Kino !
Bin schon auf die nächsten Schritte gespannt.
Großes Kompliment auch an Brach.
Liebe Grüße
Wolfgang

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1:12, Brach Model, Motobi

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