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Donnerstag, 11. März 2021, 16:18

Motobi Zanzani 250 "sei tiranti" 1968, Brach Model 1/12

Hallo allerseits,

die Motobi von Brach hat mein Gedanken-Rennen um das nächste Projekt gemacht. Zu neugierig war ich auf die Herausforderung,
die sich mir mit diesem Bausatz stellt. Ich habe weiß Gott schon viele Modelle realisiert, aber das ist das erste, das ganz überwiegend
aus Resin entsteht. Der Detaillierungsgrad ist einzigartig und wird so von keinem mir bekannten Hersteller erreicht und das im kleinen
Maßstab 1/12.

Hinzu kommt, dass ich ein Faible für das Kraftei von Motobi habe, wobei mir nicht bekannt war, dass es auch eine Rennversion gab.
Kurze Erläuterung zum Namen: Zanzani ist ein ehemaliger Rennfahrer und Konstruktuer des Racers; das spektakulär klingende "sei tiranti"
bedeutet übersetzt ganz lapidar "sechs Stehbolzen". Dies grenzt den Racer von der Straßenversion ab, denn der hat nur vier Stehbolzen
für die Verbindung von Motor und Zylinder.

So sieht die Normalversion des "Krafteis" (Quelle http://www.italianvintagemotors.com):


Der Bausatz ermöglicht die Nachbilung die Nachbildung des Production Racers, der von Privatfahrern erworben werden konnte (Brach bietet parallel
auch einen Kit der vollverkleideten Werksrennmaschine an). Hier ein Foto von der Box:


Mit im Bild der Speichensatz von Brach, der bei der unverkleideten Version hinzugekauft werden muss; dies steht als Hinweis im rot umrahmten Kasten
auf dem Deckel. Alternativ können die Speichen aus dem beileigenden Draht geschnitten und gebogen werden:


Der erste Eindruck beim Öffnen der Schachtel:


Und hier die Resinteile, eingeschweißt in Kunststoffbeutel:


Insgesamt verfügt der Kit über mehr als 450 Bauteile. Ich werde das Modell mit rot-/silberfarbener Lackierung bauen:


Alternativ gabe es den Racer auch einfarbig in dunkelgrau.

Begonnen habe ich mit dem Motor. Das sind die Teile für den ersten Bauabschnitt:


Auf den dünnen Stäben im Foto sitzen übrigens diverse Schrauben und Muttern:


Die Teile sind extrem fein gegossen; Unsauberkeiten wie hier im Bild sind die abscolute Ausnahme:


Hier der der Motor am Ende des Bauabschnittes. Die kleinen Pfeile kennzeichnen einen Teil der Schrauben, die einzusetzen waren:






Soviel zum Einstieg.
Beste Grüße vom Plastinator

2

Donnerstag, 11. März 2021, 19:06

Hallo Peter,

Ich will mich jetzt auch mal melden und freue mich extrem auf Deinen Baubericht zu diesem interessanten Kit eines spannenden Motorrads.
Wie immer glänzt Du direkt wieder mit Details zum Motorrad und tollen Bildern, die Deinen Fähigkeiten beim Bau nicht nachstehen.
Ich musste mir jetzt erstmal den letzten Baubericht in einem Rutsch gönnen. Hut ab.

Gruß an den Niederrhein in die alte Heimat
Stefan
It's not a bug. It's a feature!

3

Donnerstag, 11. März 2021, 20:18

Grais Di Peter,
schöööööööönnn, die ersten Bilder. Schon alleine die Verpackung verspricht wow Erlebnisse.

Auf den BB bin ich neugierig, z.B. Resin wunderschöne Details, filigran aber auch spröde. Und erst die Speichenfelgen :sabber: :sabber:
LG
Norbert

4

Donnerstag, 11. März 2021, 20:34

Hallo Peter,
da schaue ich auch gerne zu.

Vor dem Bauen mit Resin habe ich den größten Respekt.
Meine Bewunderung ist Dir jetzt schon sicher.

"Alles, was ein Mensch sich heute vorstellen kann, werden andere Menschen einst verwirklichen." - Jules Verne


Eine großartige Modellbauzeit wünscht
Ray

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Realname: Bernd

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5

Freitag, 12. März 2021, 06:29

Moin Peter,

Hammer, ein komplett Motorradbausatz aus Resin, ich kann mir gut vorstellen, was das heißt, aber Präzision gehört bei dir einfach dazu,
das Problem ist halt nur, das es ein sehr sprödes Material ist, aber das meisterst du schon!
Ich wünsche dir gutes Gelingen, beim Bauen :ok:

LG Bernd
Leben beginnt dort, wo die Zeit egal ist! :wink:

Was es sonst noch von mir gibt, findet ihr << Hier >>

6

Freitag, 12. März 2021, 16:02

Hallo allerseits,

und vielen Dnk für die netten Reaktionen auf den ersten Aufschlag (schön mal wieder von Dir zu hören, Stefan).

Ja, Resin ist ein ganz besonderer Stoff. Das habe ich sehr schnell gemerkt. Von der Verarbeitung ist es näher an Metall als an Polystyrol.
Die damit erzielbare extrem feine Detailgenauigkeit wird mit anderen Werkstoffen nicht annähernd erreicht. Aber es bricht auch schneller
als das dünnste Glas. Mit dem Stichwort "spröde" habt ihr den Nagel auf den Koipf getroffen.

In der Zwischenzeit habe ich mich dem Rahmen zugewandt. Eine Kombination aus verschweißten Blechhälften und Stahlrohr. Hier die ersten
Bauteile:


Miteinader verklebt (Sekundenkleber-Gel) sieht das dann so aus:




Hier kann man sehr schön sehen, was mit Resin möglich ist: Zwei sehr feine Lochreihen, die im 90° Winkel zueinander stehen. Ein weiteres
schönes Beispiel sind die feinen Schweißnähte:


Passprobe Rahmen/Motor; leider können die unteren Motorbefestigungen (auch hier estrem feinen Löcher in 2 Ebenen) nur gemeinsam mit
dem Motor verbaut werden. Das bedeutet, dass ich sie (in Rahmenfarbe) separat lackieren muss. Dazu werden sie später auf einen feinen Draht
aufgefädelt:


Im nächsten Bauabschnitt wird es um weitere Detaillierungen des Motors gehen.
Beste Grüße vom Plastinator

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7

Samstag, 13. März 2021, 07:01

Moin Peter,

Sehr schöne und saubere Arbeit, mit und an den Teilen. :thumbsup: :respekt: :dafür:
Ja das mit den Resinbausätzen kenne ich auch noch, da hatte ich mal vor rund 30 Jahren
ein paar Bundeswehr Laster in 1:35, verbrochen und nein es gibt da leider keine Bilder mehr.


LG Bernd
Leben beginnt dort, wo die Zeit egal ist! :wink:

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8

Samstag, 13. März 2021, 10:22

Hallo Peter,
Da ist man mal einige Tage nicht im Forum und schon hast du Motor und Rahmen des neuen Modells wieder zusammen. Ein interessantes Projekt hast du wieder herausgesucht. Die hohe Detailgenauigkeit ist wirklich beeindruckend. Ich wünsche dir viel Erfolg bei dem neuen Projekt.
Gruß Peter
Historische Motorräder als scratch - bau. Mehr Infos unter www.bk350.wordpress.com

9

Samstag, 13. März 2021, 17:44

Vielen Dank, Peter.
Kann ich gut gebrauchen :-)
Beste Grüße vom Plastinator

10

Sonntag, 14. März 2021, 15:09

Hallo allerseits,

als nächstes sind am Zylinderkopf vier Schraubenköpfe und am Zylinder der Ansaugstutzen für den Vergaser zu ergänzen. Das sind
Bauteile:


Die Teile sind wirklich verdammt klein (aber es kommt später noch kleiner):


Verbaut - vorher / nachher - sieht das dann so aus:


Bevor es an den Zusammenbau der Kette angeht, hier ein Blick auf die Fotoätzteile des Bausatzes:


Und jetzt die Kette (ich hab's ja oben schon gesagt: es geht noch kleiner):


Das ist ein Bauabschnitt, vor dem ich im Vorfeld jede Menge Respekt hatte. Die Rollen der Kette sind extrem klein. Dennoch musste
ich jede Öffnung in den Fotoätzteilen einzeln weiter aufbohren, um die Montage zu ermöglichen (ein VHM-Bohrerset mit 20stel-Millimeter
Abstufung ist schon sehr hilfreich ;-):


Am Ende war ich echt erleichtert, dass alles doch geklappt hat:


Hier mit im Bild das Teil der Hinterradnabe, mit dem das Kettenblatt später "verschraubt" wird:
Beste Grüße vom Plastinator

11

Sonntag, 14. März 2021, 19:24

:love: :love: :love:
By the way, ich bin immer wieder überrascht wie abwechslungsreich dein "Stützmaterial" für die Fotoshootings ist. So kommen auch Nebensächlichkeiten wie z. B. Holzschrauben zu ihrem goßen Auftritt.
LG
Norbert

12

Montag, 15. März 2021, 07:16

Das ist ja mal eine Kettendetailierung. :ok:
Sicher 1:12, aber wenn ich die Kette bei mir in 1:16 anschaue (demnächst in meinem ME-BB),
dann fehlen mir echt die Worte.

"Alles, was ein Mensch sich heute vorstellen kann, werden andere Menschen einst verwirklichen." - Jules Verne


Eine großartige Modellbauzeit wünscht
Ray

13

Montag, 15. März 2021, 09:37

Hallo Norbert,

das hast Du schön geschrieben. Diese Schraube fand sich in der Kramschublade meines Arbeitstisches - und hat genau die passende Länge :smilie:

---

Hallo Ray,

les ich das richtig: Du hast eine solche Kettenkonstruktion in 1/16 vor der Brust?

Da wünsche ich Dir gute Nerven. Das Einkleben der einzelnen Kettenrollen (mit Sekundenkleber) war bereits ein ganz besonderer Akt, aber
nicht zu vergleichen mit dem Aufsetzen und Einpassen des zweiten Ätzteiles.
Beste Grüße vom Plastinator

14

Montag, 15. März 2021, 14:10

Nein Peter,

leider oder Gott sei dank nicht.
Meine Kette ist nur ein einfaches
Zweidimensionales Ätzteil.

"Alles, was ein Mensch sich heute vorstellen kann, werden andere Menschen einst verwirklichen." - Jules Verne


Eine großartige Modellbauzeit wünscht
Ray

15

Dienstag, 16. März 2021, 12:32

Hallo Ray,

Meine Kette ist nur ein einfaches
Zweidimensionales Ätzteil.

Dann ist ja gut :-). Bin schon gespannt, wo sich diese an Deinem Modell wiederfindet.

---

Hallo allerseits,

hier ein Blick auf die Bauteile der Federbeine:


Die Resinteile sind toll gegossen, die Federn entsprechen dagen leider nicht dem Original. Ich habe daher welche aus Aludraht
selbst gewickelt:


Auch der Hinterradbremszug hat einen Einstellnippel - an der Bremsankerplatte. Ich habe ihn zunächst eingeklebt und erst danach
auf das Maß des späteren Innenzuges aufgebohrt:


Und wo wir schon bei Kleinteilen sind - hier die einbaufertige Zündkerze mit Stecker:


Der rechte Motorgehäusedeckel (bereits ergänzt um ein paar Schrauben und die Schaltwelle), der Schalthebel mit eingeklebter
Klemmschraube und Mutter sowie die bereits lackierte Abdeckung der Zündkontakte :


Der linke Motorgehäusedeckel - hier mit dem bereits eingeklebten Kupplungsbetätigungshebel:


Hier ist der Antrieb des Drehzahlmessers aufgesteckt, an dem später noch 2 Schrauben(!) und 2 Muttern(!) ergänzt werden.
Außerdem zu sehen sind der Fußbremshebel und die Fußrasten:
Beste Grüße vom Plastinator

16

Dienstag, 16. März 2021, 14:49

Grias Di Peter,
Wunder-, wunderschöne Details !!
Die beigelegten Federn sind halt Industrieteile, umso schöner deine selbstgewickelten.
Atemberaubend die Filigranität der Fußhebel, manuell für mich nicht machbar.

Sag mal, hältst du eigentlich die Luft an wenn du solche Teile bearbeitest ??????
LG
Norbert

17

Dienstag, 16. März 2021, 17:55

Dankeschön, Norbert.

In der Tat verbietet es sich, Schleifstaub oder ähnliches wegzupusten, wenn andere Bauteile auf dem Tisch liegen. Die ersten
drei Kettenrollen habe ich vermutlich eingeatmet. Zudem haben Teile, die plötzlich von der Pinzette abgehen, ganz andere
Flugeigenschaften als Polystyrol- oder Metallteile. Ich gewöhne mich allmählich daran - obwohl es besser ist, wenn sie keinen
Abflug machen :D

Mir graut jetzt schon vor dem Reinigen und Lackieren...
Beste Grüße vom Plastinator

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18

Mittwoch, 17. März 2021, 07:14

Moin Peter,

Tolle Arbeit die du hier leistest, die Kette ist ein Augenschmauß geworden. :thumbsup:
Bei mir hat sich da Badreiniger, zum sprühen und lauwarmes, bis warmes Wasser bewährt.
Hatte ich auch jetzt bei den Triebwerken,der B-1, verwendet und dann einfach Lufttrocknen lassen.


LG Bernd
Leben beginnt dort, wo die Zeit egal ist! :wink:

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19

Donnerstag, 18. März 2021, 14:58

Vielen Dank, Bernd :smilie:
---

Hallo allerseits,

zunächst eine kleine Feder, die ich aus 0,2mm Draht (Seele eines Microkabels) gewickelt habe und die später über den Innenzug
der Hinterradbremse an der Bremsankerplatte gesteckt wird:




Am Vergaser ist zunächst nichts zu tun, aber dieses kleine Kunstwerk verdinet es, hier vergrößert präsentiert zu werden:




Selbst der Gasschieber und die Druckfeder an der Leerlaufschraube sind nachgebildet:


Das Schwimmergehäuse hängt später separiert vom Vergaser am Rahmen; das sind die Haupbauteile:


Eine besondere Herausforderung war - unerwartet - die Aufbereitung der Lenkerhälften. Das sind die Hauptbestandteile:


Das ist der rechte Lenkergriff mit der Gasarmatur. Hier sind 2 winzige Schlitzschrauben einzusetzen:


Die kleinen Dinger haben sogar ein Gewinde, was nur in der Vergrößerung zu erkennen ist:


"Eingeschraubt" sind sie auf diesem Bild zu sehen:


Im Vorderrad sorgt eine Doppel-Duplexbremse für verzögerung. Eine Art Waagebalken-Mechnismus am Handhebel (Fotoätzteil) bewirkt
das gleichmäßige Anliegen der Bremsbeläge im Bedarfsfall. Zur Anbringung des Bremsinnenzug muss der Bolzen am Bremshebel vorsichtig
aufgebohrt werden:


Geringe Spannungen führen allerdings rasch dazu (und damit hatte ich schon gerechnet), dass der Bolzen zerbricht:


Stabilen Ersatz liefert ein Stück Aludraht, in das zunächst die passenden Bohrlöcher gesetzt werden:


Nach dem Ausbohren des alten Bolzens kann das neue Teil eingesetzt werden:




Eine Schlitzschraube für den Hebel und eine Innensechskantschraube für die Lenkerklemmung komplettieren das Bauteil:


Das Gegenstück sieht fertig aufbereitet so aus; kleines Highlight: das Gewinde an der Schraube zur Einstellung des Kupplungsspiels:
Beste Grüße vom Plastinator

20

Donnerstag, 18. März 2021, 15:29

Welcher Maßstab war das doch gleich.

Eine Detailgetreue, die ihresgleichen sucht.
Dein supern setzt dem Ganzen noch die Krone auf.

Womit wirst Du verchromen?

"Alles, was ein Mensch sich heute vorstellen kann, werden andere Menschen einst verwirklichen." - Jules Verne


Eine großartige Modellbauzeit wünscht
Ray

21

Donnerstag, 18. März 2021, 19:24

Grais Di Peter
die Details sind atemberaubend. Schade das das Gewinde der Schraube nicht mehr zu sehen ist :lol:

Mich würde interessieren wie die Urmodelle hergestellt werden. Eine "manuelle" Fertigung scheint mir unmöglich, eher das es ausschließlich CAM ist.
LG
Norbert

22

Freitag, 19. März 2021, 17:48

Vielen Dank, Ray :D
---

@ Norbert:
Schade das das Gewinde der Schraube nicht mehr zu sehen ist

Da geb ich Dir uneingeschränkt Recht :))

Mich würde interessieren wie die Urmodelle hergestellt werden.
Eine "manuelle" Fertigung scheint mir unmöglich, eher das es ausschließlich CAM ist.

Auf dem Gebiet bin einleider gar kein Experte. Es scheint mir aber eine Mischung aus beidem zu sein. Auf Facebook von Brach gibt es dazu sehr schöne Fotos.
Hier vom Bau des Master-Rahmens:


Vom Motor:




Und vom Vergaser:








So oder so: es ist unglaublich, was die draufhaben.
Beste Grüße vom Plastinator

23

Freitag, 19. März 2021, 19:06

Danke Peter
.....So oder so: es ist unglaublich, was die draufhaben.

Erschreckend, .... ich muß besser werden !!! ;(

LG
Norbert

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24

Samstag, 20. März 2021, 08:14

Moin Peter,

Wirklich klasse was du hier auf die Räder stellst und der Aussage, von Norbert, wegen den Gewinden, stimmt ich uneingeschränkt zu, aber man kann nun mal nicht alles haben.

Die, oder der Macher von diesem Bausatz hat wirklich was drauf, aber wenn die Urteile schon so eine gute Qualität haben, dann wundert es nicht, wenn die Bausatzteile auch gut sind, zumindest am Anfang.

Und du kannst so bleiben wie du bist Norbert, ich bin mir nicht sicher ob du eine Verbesserung nötig hast! :grins:


LG Bernd
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25

Dienstag, 23. März 2021, 20:19

Hallo Peter,
Da kann ich meinen RT - Vergaser in die Tonne kloppen. Jedes Bauteil muss ja irgendwann mal im korrekten Maßstab hergestellt werden und wenn ich die Bilder sehe ....siehe oben. Da kommt Frust auf... :bang: ..einfach Wahnsinn.
Gruß Peter
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26

Samstag, 27. März 2021, 16:37

Vielen Dank, Bernd. Und ja, gib ordentlich Gas, Norbert. Du bist schon ganz nah dran :-)
---

Hallo Peter,

es gibt für Dich überhaupt keinen Grund, Trübsal zu blasen. Und Frust sollte bei Dir schon gar nicht aufkommen.
Die Brach-Leute machen nichts anderes als Modellbau und verdienen ihr Geld damit. Entsprechend ist auch ihre Ausrüstung.
Was Du auf die Beine stellst, ist wirklich einzigartig. Ich würde mir wünschen, dass ich das auch könnte.
Beste Grüße vom Plastinator

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27

Sonntag, 28. März 2021, 07:43

Moin Peter,

Ich glaube hier hast du mich mit Peter (oldisegler) verwechselt :grins: ich habe ja zur Zeit keinen Grund zum Trübsal blasen. :lol:


LG Bernd
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28

Sonntag, 28. März 2021, 11:14

Danke, Bernd :-)
Ich hab's gerade korrigiert.
Beste Grüße vom Plastinator

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29

Sonntag, 28. März 2021, 11:30

:ok: :ok: :ok: :grins:
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30

Freitag, 16. April 2021, 14:46

Hallo allerseits,

ich habe noch einiges nachzutragen. Da ist als erstes der Kondensator, der sich grußlos und unauffindbar verabschiedet hat.
Es gibt durchaus kompliziertere Teile für einen Nachbau:




Das sind die Hauptteile der oberen Gabel. Schrauben an den Gabelbrücken sind bereits eingesetzt:


Zum Zusammenbau des Lenkungsdämpfers werden diese Teile benötigt:


So sieht das kleine Puzzle nach dem Zusammensetzen aus:




Hier ein Blick auf die Lagerschalen der Lenkung:


In den Halterungen des vorderen Kotflügels sitzen die Einstellnippel für die Bremszüge. Diese müssen vorsichtig aufgebohrt werden:


Der Tank mit den bereits angeklebten Laschen für die spätere Befestigung am Rahmen. Gut dass dem Kit gleich drei Benzinhähne
beiliegen. Zwei werden benötigt, und bei einem hatte sich schon der Verstellknebel verabschiedet:


Und last but not least die Felgen. Auch hier muss vorsichtig nachgebohrt werden, damit die Speichennippel später gut sitzen:


Als nächstes sind Reinigung und Lackierung an der Reihe.
Beste Grüße vom Plastinator

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