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1

Samstag, 5. Dezember 2020, 00:45

Baubericht Enterprise NCC 1701 Into Darkness in 1:500

Moin,
Baubericht Enterprise NCC 1701 Into Darkness in 1:500.

Nach meinem Projekt X-Wing habe ich mir das Revell Set „RV05721“ gekauft.

In diesem Set sind zwei Modelle enthalten:
Einmal in 1:600 die Enterprise NCC-1701 Star Trek – The Original Series
und in 1:500 die Enterprise NCC-1701 Star Trek – Into Darkness.

Zuerst habe ich die classische alte Enterprise in 1:500 gebaut.
Dazu gibt es keinen Baubericht, aber zum Einstimmen ein paar Bilder.
Ich werde das erste Modell mit den gemachten Erfahrungen noch einmal kaufen und bauen;
vielleicht mache ich dann dazu einen kompletten Baubericht.

Mein Baubericht zur „Enterprise NCC-1701 Star Trek – Into Darkness“ startet also erst im nächsten Beitrag.

Hier sind aber erst mal ein paar Bilder zum ersten Modell.



Gruß Dieter
























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2

Samstag, 5. Dezember 2020, 08:46

Moin Dieter,

Schön das du einen Bericht zu deinen beiden Enterprise Schiffen machst, viel kann ich dir aber erst mal auch nicht dazu schreiben, außer das mir das was ich da sehe, schon sehr gut gefällt. :thumbsup: Evtl. die LEDs noch etwas dunkler machen, aber nur so eine Idee.
Aber ich bekomme Ärger, mit mir, wenn ich mich nicht gleich wieder hinlege, Rüsselpest lässt grüßen, haaatschiiiiiiie, hust, schnief :rrr: :grins:


LG Bernd
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3

Samstag, 5. Dezember 2020, 11:18

Moin,

Bernd, schön dass du reinschaust.
Erst mal gute Besserung! :thumbup:

In dieser Zeit ist selbst eine Erkältung nicht so dolle.

Ja die LED’s sehen auf dem Foto sehr hell aus.

Das kann man Fototechnisch vielleicht besser hinbekommen,
aber da habe ich nicht so das Händchen für.

Die LED’s, sind aber stufenlos dimmbar sowohl in
der Untertassensektion und getrennt nochmal in der Kampfstation.

Weil mein Enkel das Ding als Nachtischlampe benutzen können soll,
habe ich die Warpgondeln und die Blinkleuchten jeweils noch schaltbar gemacht.

So, jetzt muss ich erst mal den ersten Teil meines Bauberichtes fertig stellen.

Gruß Dieter
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4

Samstag, 5. Dezember 2020, 14:28

Moin,
Baubericht Enterprise NCC 1701 Into Darkness in 1:500.

Anders als im ersten Modell hat diese Version einige Besonderheiten.
Zum einen meine ich dieses „Aztec-Muster“, wie es allgemein genannt wird.
Decals dazu kann man für eine Menge Geld im Netz finden, aber das widerstrebt mir sehr.

Altersgeiz :rot: , nein.
Ich versuche, wenn möglich, viel selbst zu erstellen.
Was nicht geht oder mir vom Aufwand zu viel erscheint, kaufe ich natürlich, falls möglich.
Ein Kollege hier im Forum hat sich eine Schablone gemacht und das Aztec-Muster aufgemalt.
Respekt, aber so viel Nerven und eine ruhige Hand muss man haben.

Ich werde mal versuchen, dieses Aztec-Muster als Decals selber zu machen.
Das Muster dazu habe ich aus der beiliegenden Bauanleitung eingescannt und
als Mustervorlage zum Abzeichnen als Bild in CorelDRAW importiert.
Das ist eine gute Übung für mich, um endlich besser mit dem neuen Corel zurecht zu kommen.

Wer einen Farbdrucker hat, kann natürlich die verschiedenen Schattierungen des Musters noch besser darstellen.
Das würde mich auch reizen, aber ich habe bis dato nur einen S/W Laserdrucker.
Es ist ja bald Weihnachten.
Frage: Was meint Ihr? Farblaserdrucker oder Gel- bzw. Tintenstrahldrucker, mal abgesehen vom Preisunterschied.
Gibt es hier jemanden, der Erfahrung mit dem Druck von Decals hat?

Für meine ersten Teste habe ich für 19€ „20 Stück A4 Größe Laser Wasserrutsche-Aufkleber Papier Blätter transparent klar DIY für Laserdrucker“ bestellt.


Bild1


Erster Test: Ausdruck auf Papier. Ein Segment ausgeschnitten und mal als Passprobe auf das Modell gelegt.


Bild2

Gut gemessen, es passt super.


Bild 3


Erster Druck auf dem Wasserrutsche-Aufkleber Papier.
Leider hat mein Drucker unten zwei Segmente verschmiert.


Bild 4


Als Test habe ich ein Segment auf ein Stück Polystrol aufgetragen und dann mit Aqua Color Hellgrau Farbnummer 36371 leicht übergedeckt.
Die Ränder sind nicht ganz sauber geworden.
Das liegt daran, dass die Decals sich von diesem Papier sehr schnell lösen und sehr weich geworden sind.
Ok, das werde ich beim richtigen Auftragen der Decals berücksichten.
Soweit bin ich mit dem ersten eigen Decale sehr zufrieden.
Das macht erstmal Mut, die anderen Muster weiter zu zeichnen.

So das wars erst mal für Heute.
Gruß Dieter
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5

Montag, 7. Dezember 2020, 09:35

Moin Dieter,

Das mit den Decals kann man schon als gelungen bezeichnen und deine Frage ob Tintenstrahl, oder Laserdrucker ist wohl auch eine Geschmackssache.
Wenn dein S/W Laser aber schon Wasserfest druckt, dann würde ich bei einem Farblaser, auch dazu raten, weil der ganze Kram mit dem Wasserfest machen, bei einem Tintenstrahldrucker, schon mal kompliziert sein kann, also welcher Klarlacke usw. matt, seidenmatt oder glänzend ist ja immer eine Frage und natürlich kommt es noch darauf an, um was für ein Modell es sich handelt.
Aber mal rein Gefühlsmäßig würde ich dann doch zum Farblaser tendieren, sie drucken einfach besser, wenn es um feine Strukturen geht.


LG Bernd
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Montag, 7. Dezember 2020, 12:17

Moin

Danke Bernd, für die ehrliche Antwort.
Ich denke auch, dass es so eine Glaubenssache und
persönlicher Geschmack ist, welchen Drucker man benutzt.

Wobei es sicher kleine Unterschiede gibt.
Ideal wäre es, so habe ich es gelesen, wenn Decals im Siebdruckverfahren hergestellt sind.
Na lassen wir das, es wäre eine endlose Diskussion.

Aber eine neue Frage ist aufgetaucht.
Ich hatte ja bei meinem Test festgestellt, dass bei meinem „Wasserrutsche-Aufkleber Papier“
die Decals sehr weich sind und sich schon nach Sekunden schnell lösen.
Ok, nicht so lange einweichen lassen.
Weiche Decals passen sich gut an.

Aber: Ich habe gelesen, dass manche ihre gedruckten Decals erst mit einem Klarlack einsprühen.

Ich vermute, das entspricht deiner Antwort Bernd.

Zitat:

Zitat

„Wenn dein S/W Laser aber schon Wasserfest druckt, dann würde ich bei einem Farblaser,
auch dazu raten, weil der ganze Kram mit dem Wasserfest machen,
bei einem Tintenstrahldrucker, schon mal kompliziert sein kann,“
Frage:
Wenn ich meine Decals, die ja (dank Laserdrucker) wasserfest sind,
mit einem Klarlack stabilisiere:
• Lösen die Decals sich danach noch vom Trägerpapier?
• Sind die Decals dann nicht zu starr und schmiegen sich nicht mehr an?
• Gibt es dafür einen speziellen porenoffenen Lack?


Es geht mir darum, meine Decals besser verarbeiten zu können.

Die sind wirklich sehr weich und lösen sich fast blitzschnell vom Trägerpapier.

Ich werde natürlich noch testen, aber mit welchen Lack?DANKE für eure Tipps!

Das Zeichnen mach mir mittlerweile richtig Spaß.
Denn ich komme immer besser in Corel zurecht.
Ok, die Untertassensektion ist noch einfach, bei der Kampfstation werde ich Abwicklungen
des Modells (wegen der 3D-Körper) in Papierform machen müssen.
Die Muster werde ich dann wegen der Größe einscannen, um dann darauf die Muster zu zeichnen.
Aber wie gesagt macht trotzdem Spaß. ;)

Gruß Dieter

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7

Dienstag, 8. Dezember 2020, 06:23

Moin Dieter,

Ich wäre, bei meinen Trucks dankbar gewesen wenn sie sich schneller lösen, der Klarlack verzögert das schon ein wenig.
Gerade bei einem Tintenstrahldruck, können die Ränder ausfransen, so das sich hier die Druckfarbe löst.
Eigentlich kannst du jeden Klarlack nehmen, so lange man ihn spritzen kann, egal ob Airbrush oder Dose, ich habe immer den günstigsten von meinem Vororthändler genommen, große Dose zum sprühen reicht schon für ein paar Modelle.
Wenn du das mit dem Pinsel machst, kann es sein das du die Druckfarbe verwischst und das soll ja nicht passieren und Anlegen ja, aber evtl. musst du einen Weichmacher einsetzen.
Aber du kannst ja auch kleinere Sektionen drucken, dann wird das aufbringen nicht mehr ganz so schwierig.


LG Bernd
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8

Dienstag, 8. Dezember 2020, 12:17

Moin

Danke Bernd für die schnelle Antwort.

Aha, es ist also eine Erfahrungssache, wie das jeweilige Material reagiert.
Dann werde ich einfach mal mit dem vorhandenen Material experimentieren.

Ich dachte nur, ob es da einen Klarlack gibt, der nach dem Trocknen eher weich bleibt.
Aber die Schicht ist ja eher sehr dünn.Ich teste einfach mal mit meinem Material.

Die größten Decale Segmente sind die auf der Untertassensektion.
Die sind jeweils etwa 10 mal 5 cm groß. Das ist noch gut zu handhaben.
Gruß Dieter
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9

Dienstag, 8. Dezember 2020, 12:37

Moin,

das Zeichnen in Corel ist sehr aufwändig, da tut eine Zeichenpause gut.

Bevor ich die Decals auf das Modell auftrage, möchte ich noch einige Vorbereitungen treffen.
Ich möchte gerne auch beim fertigen Modell die Möglichkeit haben, nachträglich an die Elektronik zu gelangen.
Dazu sollte es möglich sein, die Untertassensektion aufklappen zu können.

Damit aber alles lichtdicht geschlossen ist, habe ich mir folgende Lösung dazu überlegt.

Ich werde die beiden Teile der Untertassensektion nicht miteinander verkleben,
sondern die Steckbolzenlöcher noch etwas erweitern, damit sich die beiden Teile gut wieder trennen lassen.
Um die Teile zusammen zu halten, werde ich kleine Neodym Magnete
jeweils auf das obere Teil und auf das untere Teil der Untertassensektion kleben.


Bild 1


Bild2


Vor dem zusammenfügen der beiden Untertassensektionen kommt der Kleber auf den obersten Magneten.
Damit der Kleber nicht die beiden Magnete zusammen klebt, lege ich eine Plastikfolie zwischen die beiden Magnete.


Bild 3


Nachdem der Epoxidkleber eine Nacht getrocknet ist, kann ich die Sektionen wieder trennen.

So das wars erst mal für Heute.
Gruß Dieter
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10

Dienstag, 8. Dezember 2020, 19:36

Hallo Dieter,
zu den Decals: Ich habe mir auch einen Laserdrucker angeschafft, zum einen, weil es mich unheimlich nervte, dass die Tintenstrahler so oft eintrocknen, andererseits aber auch, weil ich mir einfacheres Decaldrucken erhoffte. Meine persönliche Erfahrung dazu ist, dass die lasergedruckten Decals zwar wasserfest sind, aber gerade, wenn sie dunkel sind und eine hohe Deckung (also Tonerdichte) haben, sehr berührungsempfindlich sind. Im nu sind Stellen abgerieben. Mein Tipp ist das hier, einfach dünn aufsprühen mit der Airbrush und Du hast keine Probleme mehr. Der Film trocknet so dünn auf, dass ich keine negativen Effekte bzgl. der Anlegeeigenschaften und Haftfestigkeit feststellen konnte. Zum Anbringen nutze ich das Decal Soft von Revell (greift Acryllacke nicht an) oder Decal Medium, letzteres aber nicht auf alkohollöslichen Lackuntergründen, wie z.B. die Revell Aquas.

Gutes Gelingen!
Liebe Grüße von nochsonBastler.

"Das erinnert mich an den Mann, der sich splitternackt auszog und in einen Kaktus sprang."
"Warum hat er das getan?"
"Er hielt das damals für eine blendende Idee!"

("Die glorreichen Sieben", Mirisch/Alpha, 1960)

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11

Mittwoch, 9. Dezember 2020, 13:50

Moin
Danke Dirk, „ nochsonBastler“
Ja, das bestätigt mich absolut einen Farblaserdrucker anzuschaffen. :ok:
Das Eintrocknen bei einem Tintenstrahldrucker ist einfach nervig und teuer,
zumal ich den Drucker ja eh nur gelegentlich nutzen werde.
Dann werde ich mal bei meinem Finanzminister Schönwetter machen. :rot:

Den „Micro Liquid Decal Film“ werde ich mir auf jeden Fall bestellen.
Genau so etwas habe ich gesucht.

Das „Decal Soft von Revell“ scheint sehr beliebt - ich denke, ich werde das auch benutzen.
Leider dauert das jetzt vor Weihnachten mit den Lieferungen etwas länger.
Die armen Zulieferer.

Danke und Viele Grüße aus Schöppingen.
Dieter
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12

Freitag, 11. Dezember 2020, 15:23

Moin,

Im Moment arbeite ich an den Decals bzw. dem Zeichnen der Aztec-Muster.
In Corel läuft es langsam immer besser. :ok:
Einiges habe ich nochmal zeichnen müssen, weil einfach die nötige Vorbereitung fehlte.
Ich meine die vielen Hilfslinien, ohne die so aufwändige Objekte gar nicht so exakt gezeichnet werden können.
Einfach auf einer Vorlage zeichnen ginge auch;
aber so richtig sauber werden die Sachen erst mit entsprechender Vorbereitung.


Bild 1


Weil ich es nicht abwarten konnte, bis der bestellte „Micro Liquid Decal Film“ kommt,
habe ich die Decales einfach mal mit „Vallejo Varnisch“ eingesprüht.
Nach dem Trocknen habe ich sie ausgeschnitten und habe schon mal angefangen, diese aufzukleben.

Na ja, zum Glück kommt ja noch ein Hauch von grauer Farbe darüber
- dann sieht man die kleinen Fehler nicht mehr.
Was zu viel ist, wird immer nach dem Trocknen entfernt.

Zwischenzeitlich habe ich angefangen, die Abwicklung der Kampfstation zu machen.


Bild 2


Mit so einer Abdeckfolie die ich noch hatte, versuche ich die Form abzunehmen.
Also ich meine natürlich die 3D-Form in 2D umzuwandeln.


Bild 3


Nachdem ich die Umrisse ausgeschnitten habe, ziehe ich die Folie wieder ab und klebe sie auf ein Blatt Papier.
Dieses Blatt werde ich dann einscannen und versuchen, die Umrisse als Schablone zu benutzen.

Frage:
Hat jemand eine Idee, wie man so etwas besser hinbekommen kann?
Kann man das irgendwie mit einem 3D-Scanner machen?

Klar - machen kann man viel, aber ist das praktikabel bzw. bezahlbar?
Für Tipps dazu wäre ich echt dankbar.

So das wars erst mal für Heute.
Gruß Dieter

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13

Dienstag, 15. Dezember 2020, 20:10

Moin,
Decals, Decals, Decals

Ich kämpfe gerade mit den selbst gedruckten Decals mit dem „Aztec-Muster“. :motz:

Die Muster für die obere und untere Hälfte der Untertassensektion sind fertig gezeichnet.
Falls möglich, werde ich versuchen, die gezeichneten Aztec-Muster hier für alle zugänglich zu machen.
Dann kann man sich das selber zeichnen sparen und so viele Decals, wie man will, selber drucken.

Leider ist es mir hier nicht möglich, die Dateien als „PDF“ einzustellen;
dann wäre eine Datei etwa 1,4MB groß, als CDR-Datei, also Corel, 2 MB.
Somit bin ich gezwungen die Datei als JPG-Datei hoch zu laden.
Das sind jeweils etwa 11 MB.
Ich kann sie reduzieren;
aber dann werden sie pixelig und sind als Druck für Decals nicht mehr zu gebrauchen.

Fall es nicht klapt bitte eine PN dann schicke ich die Dateien per Mail als PDF.
Hier die Vorlage für die obere Untertassensektion.

Bild 1

01_Druck_Neu_UTS_oben.jpg
Und die Vorlage für die untere Untertassensektion.
Bild 2


02_Druck_UTs_unten.jpg
Nun aber zu meinem Modell.
Die obere Untertassensektion habe ich mit selbstgedruckten Decals versehen
und darüber eine dünne Schicht Aqua Color hellgrau aufgebracht.
So sieht das Ganze jetzt oben aus:

Bild 3


Leider habe ich erst spät herausgefunden, wie man die Decals
über- bzw. an Erhebungen im Modell angeschmiegt bekommt. :D
Trotz Weichmacher lassen sich die Decals nur schwer aufbringen.
Dann habe ich Maskierknete bzw. Plastilin zum Andrücken benutzt.
Das ist für mich die Lösung.

Bild 4


Roter Pfeil: die Erhebungen, die ich meine und blauer Pfeil: die Maskierknete
Bei kleinen spitzen Erhebungen funktioniert das Andrücken mit der Maskierknete super.
Da klappt mal endlich etwas sehr gut. :)

Aber nun zum Problem.
Ich habe schon ein paar Decals auf andere Modelle aufgebracht;
aber das waren immer Decals, die bei den Bausätzen dabei waren.
Nun waren die meisten auch nicht so groß; und ich habe auch nicht versucht,
die Decals nach dem Trocknen wieder runter zu ziehen.

Bei meinen selbstgedruckten habe ich das aber einfach mal probiert.
Ich kann ja jetzt selber reichlich Decals drucken. :baeh:

Bild 5


Oh Schreck, X( ?( die lassen sich ja leicht wieder lösen. :will:

Laut einem Bekannten ist das so nicht normal.
Wat nu? ?(

Es bleibt wohl nur die Möglichkeit, zu testen. :idee:
  • • Anderes Wasserschiebepapier?
  • • Vor dem Aufschieben der Decals die Fläche mit mattem Schutzlack als Kleber einpinseln?

Bild 6

  • • Die Flächen vorher anrauhen oder mit einem dünnen Farbfilm als Haftgrund versehen?

Keine Ahnung - und davon ganz viel! :D

Ich werde erst mal viel experimentieren. Das kann etwas dauern.
Sobald ich eine brauchbare Lösung habe, geht es hier weiter.

Bis dahin drückt mir die Daumen und vor Allem: schöne Feiertage und bleibt gesund!

Das wars für Heute.
Gruß Dieter
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14

Sonntag, 20. Dezember 2020, 14:51

Moin,
Decals, Decals, Decals

Ja, leider immer noch dieses Thema. :D
Dass man da so viel Zeit reinstecken kann, hätte ich nicht gedacht.

In meinem letzten Bericht hatte ich ja geschrieben,
wie leicht sich die Decals wieder von dem Modell lösen lassen.
Das war ein kleiner Schock. :(
Ok, wenn man nicht wie ich, absichtlich die Decals wieder löst,
würden sie nicht abfallen, aber dass es so leicht ging, hat mich doch erstaunt.


So, nun aber zu meinen Testen;

Ich habe zu Testzwecken verschiedene Mittel benutzt,
um die Decals fester mit dem Untergrund (hier Polystrol) zu verbinden.

Also vor dem Aufschieben der Decals habe ich die Fläche mit einem Mittel,
das als Kleber fungieren soll, eingepinselt.

Dazu habe ich im wesendlichen drei verschiedene „Kleber“ benutzt.

a) Den allseits beliebten Klarlack, hier den von Vallejo

b) Holzleim also Weißleim mit Wasser verdünnt



c) Und Schmucksteinkleber etwa 3:1 mit destilliertem Wasser verdünnt

Bild1


Damit auch alles gut halten kann, habe ich die Oberflächen mit denaturiertem Alkohol vorher gereinigt.

1.) Der Klarlack hält am schlechtesten.
Die Decals lassen sich mühelos und sauber wieder abziehen.

2.) Der Holzleim bietet einen etwas besseren Haftgrund an.

3.) Erstaunlich, wie gut der Schmucksteinkleber dagegen funktioniert.
Das Decal lässt sich nur mit großer Mühe wieder vom Untergrund abkratzen.
Einfach wieder abziehen geht nicht!

Alle benutzen Mittel härten klar aus!
Zumal die benutze Menge ja auch sehr gering ist.

Für mich ist jetzt Schmucksteinkleber als Haftgrund für Decals die erste Wahl.

Ich habe mir gleich ein gebrauchsfähiges Fläschchen zusammen gemixt.
Also etwa 20% bis 30% destilliertes Wasser untergerührt, bis eine milchige Flüssigkeit entsteht.

Damit arbeite ich jetzt und klebe alle Decals neu auf das Modell.

Gruß Diet
er
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Montag, 21. Dezember 2020, 06:50

Moin Dieter,

Schmucksteinkleber, als Haftgrund für Decals zu nehmen, ist auch mal was neues, aber Hauptsache es klappt, damit. :ok:
Wünsche dir viel Erfolg beim weiter machen.


LG Bernd
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16

Montag, 21. Dezember 2020, 14:06

Moin Bernd,

lese ich da etwa Spott in deinen Zeilen? 8)
Egal, das ist mir eine Genugtuung, auch dich mal zu
verblüffen.



Beim Testen war ich schon etwas nervös,
da die ersten Versuche so gar nicht zu einem Erfolg führten.
In einem Anflug von Wahnsinn bin ich dann auf den Schmucksteinkleber gekommen.

Das Ergebnis gegenüber den anderen Mitteln war so überzeugend,
dass die Freude natürlich umso größer war.

Pssst, geheim, ich teste gerade,
wie sich Acrylfarben mit und ohne Schmucksteinkleber in ihrer Haftung verhalten.

Schöne Feiertage!
LG Dieter
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Dienstag, 22. Dezember 2020, 07:15

Moin Dieter,

Spott??? klingt bei mir anders :grins: , Verblüffung aber kann man sagen. Nur dafür habe ich Schmucksteinkleber auch noch nict benutzt.


LG Bernd
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18

Dienstag, 22. Dezember 2020, 16:24

Moin,

so, das Thema Decals ist noch nicht zu Ende, aber es geht vorwärts. :)

So großflächige Decals anzubringen, ist schon etwas aufwändiger, als ich es bisher gewohnt war.
Man lernt dazu. 8)

Zum Andrücken an Konturen benutze ich jetzt auch einen Weichmacher und einen Pinsel
bzw. manchmal, anstatt der Maskierknete, kleine Stücke Styrodur,
damit sich das Decal an den Untergrund anpasst.

Ach und das Wichtigste, Ruhe und Zeit. :D

Die Untertassen-Sektionen sind mit Decals beklebt.

1.) obere Sektion




2.) Untere Sektion





Mit dem Ergebnis bin ich erst mal zufrieden. :ok:

@Bernd
Und alles so schön fest. Dank dem Schmucksteinkleber. :)

Der Tipp mit dem Schmucksteinkleber hatte ich mal von Dir. :ok:

Also nur den Hinweis auf den Kleber, nicht das man damit auch Decals fest zementieren kann.

Die Druckvorlagen für die Decals hatte ich schon in einem Bericht zuvor eingestellt.
Bevor ich die Teile jetzt mit einem hellengrauen Schleier übersprühe,
möchte ich erst die anderen Teile mit den Aztec-Decals versehen.

Um weiter zu arbeiten, fehlen jetzt noch die Druckvorlagen für die Kampfstation und die Warpgondeln.
Sehr aufwändig wegen der Form, das wird also etwas dauern. ;(

Soweit mein kurzer Zwischenbericht.

Gruß Dieter
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Mittwoch, 30. Dezember 2020, 15:07

Moin,

das Thema Decals dauert noch an, sorry. :D

So nach und nach habe ich die Flächen der Kampfstation auf Papier übertragen.
Ich habe also Papier draufgelegt und versucht,
die Konturen auf das Papier durchzudrücken, um es dann auszuschneiden.
Die ausgeschnittene Fläche habe ich dann eingescannt.
Das eingescannte Bild diente mir als Zeichenvorlage in Corel.
Nachdem ich die Umrisse in Corel gezeichnet habe,
wurde das gezeichnete Bild, also die Umrisszeichnung,
ausgedruckt und mit dem Messer sauber ausgeschnitten.

Dann habe ich das Muster am Modell erneut überprüft und Korrekturen vorgenommen.
Das Ganze habe ich mehrfach machen müssen, also Vorlage einscannen,
zeichnen, ausdrucken, verbessern und wieder einscannen usw. :(
So entstanden dann die Umrisse der einzelnen Decals.

Danach musste nur noch ein „Aztec-Muster“, eingefügt werden.

Bild 1


Hier sieht man den Decalbogen, aus dem ich schon einige Flächen ausgeschnitten habe.

Bild 2


Die Decals passen nun super auf das Modell.
Ich werde zuerst die beiden Hälften der Kampfstation mit den Decals bekleben.
Danach werde ich mich daran machen, die Umrissmuster der Warpgondeln zu erstellen.
Die Decals für die Untertassensektion waren entgegen dieser vielen speziellen Flächen sehr fix fertig.

Was solls, in Corell funzt es jetzt super.

Ach, hier noch zum selber drucken der Decalbogen für die Kampfstation.
Für die rechte und linke Hälfte.

Bild 3

#Kampstation.jpg

Die Auflösung sollte reichen.
Sonst bitte per PN melden; dann sende ich die Decalbögen im PDF-Format.

So, das war es schon wieder.
Gruß Dieter
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Donnerstag, 31. Dezember 2020, 09:10

Moin Dieter,

Freut mich wirklich sehr, das du mit Corel immer besser zurecht kommst und auch das du deine Ergebnisse zur Enterprise hier so bereitwillig weiter gibst, echt klasse von dir und Danke dafür. :thumbsup:

Ich wünsche dir und deinen Lieben auch einen guten Start ins Neue Jahr :hand:


LG Bernd
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Donnerstag, 7. Januar 2021, 15:40

Moin,

immer noch Decals? Ja, aber fast fertig! ;)

Ich hatte das Mittelteil der Träger der Warpgondeln vergessen.
Hier ist die Datei für die Decals:


Bild 1

01_#_Rest_Kampstation2.jpg
Die Decals für die Warpgondeln sind auch fast fertig.
Sobald diese fertig sind, stelle ich die Druckvorlagen in einen der nächsten Berichte mit ein.

So, nun mal zu etwas anderem - zur Elektronik, zu Bauteilen und zur Vorgehensweise.
Der Zusammenbau und der Einbau der Elektronik müssen immer Hand in Hand voran gehen.

Das macht es eben so schwierig, Beleuchtung in ein Modell zu integrieren!
Deshalb habe ich angefangen, mir einen Schlachtplan zu erstellen.
In diesem Bereich bin ich als Anfänger noch nicht so routiniert.
Zumal die Lösungen vielfältig und von Modell zu Modell anders sind.

Klar ist erst mal, dass die Decals und die anschließende Lackierung als erstes abgeschlossen sein müssen,
bevor ich die Klarteile (Fenster etc.) einkleben kann.
Dann muss ich das Modell einschließlich der Beleuchtung irgendwie zusammen bauen…
Himmel die Berge, ich weiß nur noch nicht wie.

Die Klarteile in den Warpgondeln sollen laut Bauplan mit transparentem Blau gestrichen werden.
Das ist für mich schwierig.
Hmm, im Prinzip soll es ja nur blau leuchten.

Ich werde deshalb versuchen, dies durch blaue LEDs zu realisieren.
Ich denke, das ist viel einfacher.

Im Modell sollen einige LED-Strips zum Einsatz kommen.
Die meisten angebotenen LED-Strips werden mit 12V bzw. 24 Volt betrieben.
Da die Elektronik, also die Steuerung für Sound und Licht mit 5 Volt arbeitet,
macht es für mich wenig Sinn, mit einer zweiten Spannung im Modell zu arbeiten.

Es gibt auch LED-Strips für USB; also solche, an die man 5 Volt anlegen kann; diese habe ich mir erst mal bestellt.
Die unterscheiden sich nur durch die angepassten Vorwiderstände zu denen, die für 12 bzw. 24 Volt ausgelegt sind.
Vorteil für mich. Ich brauche nur einen Spannungsregler.

Auf der Untertassensektion sieht man so kleine Knubbel.
Etwa stecknadelkopfgroß.
Auf Bildern aus dem Netz kann man erkennen, dass es sich hier um Scheinwerfer handelt,
die auf die Fläche der Untertassensektion strahlen.
Ideal wäre es, hier einen Lichtleiter (mit 1mm Querschnitt) verwenden zu können.
Das geht aber nicht, da der Winkel mit dem ich den Lichtleiter biegen müsste zu eng wäre,
da die Scheinwerfer ziemlich am Rand der Untertassensektion liegen.


Bild 2


Ein Bild aus der Bauanleitung verdeutlicht das besser.
Es handelt sich um die drei Dreierleuchten wie auf dem Bild markiert.
Ja ich weiß, es sind noch viel mehr einzelne Leuchten auf der oberen Untertassensektion vorhanden, aber alles der Reihe nach.


Bild 3


Nochmal im Detail. Siehe Bild.

Die mittlere Leuchte muss einen Durchmesser von etwa 2mm haben. Diese blinkt nur.
Die Leuchten links und rechts daneben, sind dauerhaft an.
Sie leuchten flach auf die Fläche der Untertassensektion in Richtung Mitte.
Ich habe mir das in einigen Filmsequenzen im Original angesehen.
Ich möchte versuchen, so nah wie möglich am Original zu bleiben.


Bild 4


Erster Test:
Auf dem Bild sieht man zwei SMD-LED 06030.
Die sind 0,8mm breit und 2,4 mm hoch.
Die linke LED steht senkrecht (mehr oder weniger) die rechte liegt quer.


Bild 5


Der Lichtschein ist so nicht gut gerichtet.
Es sieht in natura etwas besser aus, als auf dem Foto.
Der Lichtschein sollte sich weiter über die Fläche ziehen.
Da muss ich noch weiter testen.
Die LED zieht gerade mal 1 mA und ist dabei recht hell.

LED‘s
Ich habe und verbaue viele LED’s in meine Modelle.
Aus meinen gemachten Erfahrungen dazu möchte ich ein paar Zeilen schreiben.

Ich lese immer wieder, dass sich einige Leute weiße LED`s farbig anmalen,
oder fertige Beleuchtungssätze kaufen, weil es schwierig oder umständlich sei,
die entsprechenden Vorwiderstände zu errechnen.
Zum Berechnen braucht man auch erst einmal die Daten der jeweiligen LED,
was bei den im Sortiment Angebotenen LED's auch recht schwierig ist.

Mit so etwas plage ich mich schon lange nicht mehr herum!

Entscheidend ist nicht, wieviel Strom eine LED zieht
(natürlich vorausgesetzt, dass der Maximalwert, meist 20 mA nicht überschritten wird),
sondern wie hell sie leuchtet oder leuchten soll.

Das lässt sich mit berechneten Vorwiderständen nur schwer einstellen.
Deshalb teste ich jede LED die ich einbaue, wie hell sie leuchten soll.

Dazu habe ich mir eine kleine Hilfe gebaut, auf die ich nicht mehr verzichten möchte.


Bild 6


So sieht das Gerät aus.

In meinen Modellen verwende ich fast ausschließlich eine Versorgungsspannung von 5 Volt.
Entsprechend müssen die Vorwiderstände auch sein.
Mein Testgerät arbeitet also mit 5 Volt.

„Falls man mit unterschiedlichen Spannungen arbeitet,
könnte man auch diese feste Spannung von 5 Volt variabel machen.
Aber lassen wir das mal hier.“


Ich klemme also die zu messende LED in oder an den hier verwendeten IC Testsockel „Nullkraftsockel“ an.
Über den Drehschalter schalte ich verschiedene Vorwiderstände in Schritten um jeweils etwa 100 Ohm weniger hinzu.
Die Led leuchtet dadurch immer heller.
An der Seite habe ich noch ein 100 Ohm-Poti, um fein zu regulieren.
Mit Hilfe des Drehschalters und des Potis stelle ich nun unter Beachtung der Stromstärke die gewünschte Helligkeit der LED ein.
Dann ziehe ich die Stromversorgung ab und messe mit einem Ohmmeter an den heraus geführten Messpunkten den zuvor eingestellten Vorwiderstand.
FERTIG! :)

Wer so etwas nachbauen möchte - hier ist das Schaltbild.


Bild 7


Mit dem 10K Trimmer habe ich bei mir fest 5Volt Ausgangsspannung am DC-DC Abwärtswandler eingestellt.
Das Ganze ist in einer Verteilerdose untergebracht.

Falls jemand dazu mehr Informationen und Bilder wünscht, bitte eine PN an mich senden.


Das soll erst mal genug sein.
Gruß Dieter
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22

Mittwoch, 13. Januar 2021, 19:24

Moin,

Es hat etwas gedauert.
Mein Weihnachtsgeschenk soll am Donnerstag oder Freitag eintreffen.

Ich musste erst einmal in meinem Bastelzimmer Platz schaffen.
Also dieses Aufräumen… :D

Die Kampfstation ist schon mit Decals beklebt.


Bild 1


Die rechte Warpgondel ist auch schon klar.


Bild 2


Ach, hier ist der Decalbogen für die rechte Warpgondel.


Bild 3



003_##_WarpG_Rechts90Kopie.jpg

Der Decalbogen für die linke Warpgondel ist auch so gut wie fertig, den werde ich dann im nächsten Bericht mit einstellen können.Es ist ja nur eine Spiegelung der rechten Decals für die Gondel.


Bild 4


Platzierung der Decals

Beleuchtung
Ich hatte mit den LED etwas rum expirimentiert und festgestellt,
dass die SMD-LED 0603 (lang 2,4 mm x breit 0,8 mm) zu groß sind.
Die mittlere LED in der Dreiergruppe darf maximal 2 mm Durchmesser haben.

Also neue Bestellung:
a) SMD-LED 0402 weiß (lang 1 mm x breit 0,5 mm)
b) Tower LED 2 mm weiß klar
c) Micro Lötkolben + (1Kg Karotten für die Augen) :ok:


Bild 5





Die obere LED ist noch ungekürzt.
Die untere LED habe ich gekürzt und die Kuppe rund geschliffen.
Links und rechts neben diesen LED werden die Drähte der SMD-LED 0402 durchgeführt,
die dann als Strahler auf die Fläche leuchten sollen.

Soweit die Theorie. 8)

Weiter bin ich leider noch nicht gekommen, aber meine Bude ist jetzt schön aufgeräumt.

Bis zum nächsten Bericht.
Gruß Dieter
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23

Samstag, 16. Januar 2021, 22:15

Moin

mal ganz dickes DANKE für die Ideen und das teilen der Druckvorlagen ,einfach Super und funzt :-))) :respekt: :respekt: !!!

LG Dirk

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24

Sonntag, 17. Januar 2021, 10:56

Moin Dirk,

auch ganz dickes Danke für Dein Feedback. :ok:


Es ist schön zu hören, dass auch jemand mit meinen
Berichten etwas anfangen kann.

Wie man sicher bemerkt, bin ich in diesem Bereich fortgeschrittener
Anfänger.

Aber ich lerne immer mehr dazu.

Nochmals Dank für Dein Feedback.
Gruß Dieter
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25

Sonntag, 17. Januar 2021, 14:19

Moin,

der letzte Akt der selbst erstellten Decals. :)
Hier erst mal die noch fehlende Druckvorlage:


Bild 1

01_90DR_Vorlage_WarpG_Links.jpg
Alle Teile haben nochmals einen Farbanstrich mit Aqua Color hellgrau Farbnummer 36371 bekommen.


Bild 2


Die Untertassensektion.


Bild 3


Die restlichen Teile.
Bis auf das Teil unten links unten, muss ich nochmal nachsprühen.
Ich hatte Schwierigkeiten mit meiner Airbrushpistole. :D
Habe mir einen neuen Düsensatz 0,2 mm für meine Evolution Silverline nachbestellen müssen. X(
Es hilft halt nix, man muss eben seine eigenen Erfahrungen machen.

Jetzt kann ich mich aber endlich auf die Beleuchtung stürzen.

Neben den Testen mit den LED`s mache ich mir meist erst mal einen groben Fahrplan.
Der sieht dann etwa (nur beispielhaft) so aus:


Bild 4


Nach einem Auszug aus dem Bauplan mache ich mir Notizen zu den LED’s die ich einbauen möchte.
Leider sind auf dem Bauplan nicht alle Beleuchtungselemente richtig aufgezeichnet.
Ich habe mir viele originale Filmsequenzen angesehen und mir daraus die Informationen, die ich benötige, herausgeholt.
Bild 5


Die Details zu den einzelnen Beleuchtungsmitteln schreibe ich mir in solch eine Tabelle.
Das hilft mir bei der Gesamtplanung und der Verkabelung.
Ich verliere sonst bei den vielen verschiedenen Beleuchtungselementen schnell den Überblick.
Wenn man etwas nachträglich einpfuschen muss ist das immer ärgerlich und trägt auch nicht zur Ordnung im Modell bei.


Bild 6


Für die Beleuchtung auf der Untertassensektion hatte ich erst
die SMD-LED vom Typ 0603 (die linke LED auf dem Bild) vorgesehen.
Diese wirken aber auf der Fläche zu wuchtig, obwohl die nur 1,6 x 0,8 mm groß sind.
Ich habe mir mal SMD-LED’s vom Typ 0402 bestellt.
Das ist die rechte LED auf dem Bild. Die sind 1.0 x 0.6mm groß.

Anlöten der Drähte ist da schon eine echte Herausforderung.
Zum Glück habe ich ja Zeit und Geduld. :D

Ich warte noch auf eine Rolle Alu-Klebefolie.
Das Modell ist trotz einem Innenanstrich mit schwarzer Farbe
und danach nochmal mit Silberfarbe nicht richtig lichtdicht.
Nachträglich ist nach Einbau der Beleuchtung nur schwer etwas daran zu ändern.
Ich werde deshalb das Modell von innen mit Alufolie auskleben.
Das ist dann eindeutig lichtdicht!

So, das war es für Heute erst mal wieder.
Wenn die ersten Leuchtmittel eingebaut und getestet sind geht es hier weiter.

Gruß Dieter
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26

Sonntag, 17. Januar 2021, 19:47

Moin Dieter :-)

Die Geschichte "Aztek" hat mich echt Monatelang genervt . Einfach nur in Grau RAL XXX neeee das wollt ich nicht . Hab dann begonnen mit Dr.Gockel zu suchen OK Schablone ........ ergebniss OK ...wir schweigen .
Hier im Forum auch gesehen mit Bleistift Konturen und ausmalen Respekt aber Danke Nöööö

Und dann peng deine Idee ,wahr echt kurz davor bei Orbitaldry zu bestellen :((


Beleuchtung hab ich schon fertig im Kopf/Papier und von den Bauteilen auch alles da , hatte ja Zeit

Werd das ganze über Arduino Uno steuern ist preiswert und man hat doch viele Möglichkeiten


LG Dirk

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27

Gestern, 12:07

Moin Dirk,

ja, das Thema der Aztek-Muster beschäftigt mich
immer noch.

Ich möchte mich zukünftig in das Thema noch weiter
vertiefen.

Da ist noch viel Potenzial drin.

Mit Airbrush aufgetragene Muster wirken leicht
erhaben, wenn der Farbauftrag stark genug ist.

Das gefällt mir sehr gut.
Deshalb habe ich mir einen kleinen Schneideplotter
gekauft.

Wenn man die Muster schon fertig gezeichnet hat,
kann man auch gleich eine Airbrush-Schablone schneiden bzw. plotten lassen.

Na schauen wir mal. Es macht Spaß, sich damit zu
beschäftigen.


Was die Beleuchtung betrifft, bin ich noch in der
Planungsphase.

Ich habe festgestellt, dass es für mich besser ist,
mir erst einen genauen Plan bzw. Übersicht zu erstellen (sonst vergesse ich
immer was).


Ich benutze übrigens auch die kleinen
Atmel-Prozessoren, die ich mit Bascom programmiere, um Sound und Beleuchtung zu
steuern.

Den Arduino Nano benutze ich viel. Für 3€ rechnet
es sich nicht, einen Atmega-Prozessor mit externen Bauteilen auf eine Platine
zu löten.

Von der Arbeit mal abgesehen ist der Arduino Nano
auch sehr kompakt.


Für einfache Blink- und Schwellfunktionen nutze
ich aber oft den kleinen Attiny13A mit einem Transistor als Treiber, wenn eine
Gruppe von LED’s geschaltet oder sonst wie getaktet werden sollen.

Bei diesem Modell habe ich kein Soundmodul und
auch keine Bluetooth-Steuerung vorgesehen,

also reichen ein oder zwei Attiny13A
auf einer kleinen Platine aus.


Es wäre schön, wenn Du Dein Projekt hier im Forum
vorstellen würdest, das ist sicher interessant.


Ich wünsche noch einen schönen Wochenstart und
frohes Schaffen.


Gruß Dieter
Was ich sonst so treibe, findet Ihr [url='https://www.wettringer-modellbauforum.de/forum/index.php?page=User&userID=14347']<<Hier>>[/url]

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