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Mittwoch, 8. April 2020, 20:58

USRC "Harriet Lane" von Lindberg- Wassertauglichkeit

Wenn ich ein Modell baue, mag ich, wenn es schwimmen kann. Dann hat es auch das richtige Gewicht.

Vor einiger Zeit stellte ich den Bausatz von Lindberg zur USRC "Harriet Lane" (Im Handel unter "Blockaderunner") vor, und es hat mich gejuckt, mal zu schauen, wie weit ich komme. Heute habe ich den Rohbau fertig, und da habe ich das mal zusammengesetzt.
Und... es schwimmt mit Ballast sehr stabil, man könnte in den Radkästen einiges an Gewicht sogar einsparen.
Und das Deckshaus könnte im Verbund mit den Radkästen abnehmbar gemacht werden.
Bei mir sitzt das Ganze ohne Spachteln.

Falls jemand darüber nachdenkt, ob man das zum Fahren bringen kann.






Mir gefällt der Bausatz nach wie vor sehr; wenn jemand gute Hände hat, dann bietet der viel.

Das Gallion zeigt aber auch meine Limits. da ist nur noch wenig Raum. Doch den Adler und die Ornamente hat Lindberg schön getroffen. Der blaue Hintergrund ist meine eigene Entscheidung; historisch gäbe es über die Farbgebung des Schiffes in seinen Phasen tausend Alternativen; ich wollte eine nüchterne, der Navy der Nordstaaten entsprechende Optik. Aber wie gesagt, da sind die Spielräume weit.




Schöne Feiertage!
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Samstag, 11. April 2020, 19:53

Ich fände es schön, wenn du aus dieser Vorstellung einen Baubericht machen würdest. Man findet praktisch kein einziges ansprechend gebautes Modell aus diesem interessanten Bausatz im Netz. So wie deines aussieht, hast du alle Chancen, ein Referenzmodell zu präsentieren. Also bitte! Ich würde mich sehr freuen, insbesondere über Detailfotos.
Schmidt
Restaurierung eines Werftmodells aus dem Jahre 1912 jetzt als Webseite: http://kaiserfranzjoseph.de/
Über das Bemalen mit Humbrol- und Ölfarben: http://www.wettringer-modellbauforum.de/…9193#post739193

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Freitag, 17. April 2020, 21:36

Das habe ich durchaus vor; ich habe ein zweites, neues Modell hier. Und neun Jahre nach dem Unfall habe ich das erste Mal wieder gesprayt, so dass ich nun auch in dem Bereich wieder etwas mehr in Richtung Forumsniveau komme. Feinmotorik eben.
Da das Modell so selten ist, gibt es wenig kluge Tipps- zum Beispiel ist der Radbau tricky und nach der Anleitung eher was für Katastrophile. Aber es hat sehr viele Schönheiten und es schwimmt dazu noch graziös. Drum werde ich da was liefern.
Ich bewundere Deine Arbeiten. Und Dein Ansatz ist auch seemännisch richtig. Im Modellbau gibt es viele Traditionen, aber ein reales Schiff sieht eben - je nach Situation - ganz anders aus. Anker, Taue, Boote, Luken und Hutzen... die sind je nach dem "geriggt", und Deine Schiffe auf See sehen auch so aus. Da stimmt dann alles.
Grad lese und arbeite ich viel über die Laeisz- Schiffe, im Mai ist auf der "Roald Amundsen" Werftzeit (je nach Corona-Status) und da schadet Wissen über das Stahlrigg gar nichts (denn dort gibt es einige Analogien). Und dann...
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