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Mittwoch, 25. März 2020, 15:21

Welche optischen Hilfsmittel verwendet ihr?

Hallo allerseits,
Ich steige gerade in den (Schiffs)Modellbau ein und komme wohl um ein Hilfsmittel zur optischen Vergrößerung der Werkstücke wärend dem bearbeiten nicht herum.
Jetzt stellt sich die Frage was ich nehmen soll.
Beleuchtete Standlupe ?
Vergrößerungsbrille zum aufstecken auf die optische Brille?
Goldschmied Lupe zum ins Aug kneifen?
Welches System hat sich bei euch bewährt und was ist qualitativ empfehlenswert (das Angebot ist ja riesig)?
Grüße, Harald

2

Mittwoch, 25. März 2020, 15:26

Moin,

komme zwar nicht aus dem Bereich, aber habe mir angewöhnt, immer erstmal klein (also Kostengünstig) anzufangen, sprich: ich würde eine Standlupe nehmen. Haben auch viele, wenn man so auf Youtube schaut. Aufsatz für die Brille ist sicher auch super, da mehr Platz auf dem Arbeitsbereich. Da gab es irgendwo mal einen Beitrag zu im Forum, auch bei den Arbeitstechniken. Nur wie du sagtest, da gibt es so imens viel...
Beste Grüße aus Varel!


Gibt 1000 schöne Dinge, die man daheim machen kann... Für euch, eure Eltern, Kinder, Enkelkinder und Freunde... #stayathome

"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim alten zu belassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert" - Albert Einstein
"Ich bin so klug... K - L - U - K" - Homer Simpson

3

Mittwoch, 25. März 2020, 16:30

Hallo,
ich benutze eine Standlupe mit Beleuchtung.Mittlere Preisklasse(30 Euro)-ich für meinen Teil bin damit zufrieden.

Viele Grüsse Staubanbeter

Beiträge: 248

Realname: Patrick

Wohnort: Fellbach/BW

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4

Mittwoch, 25. März 2020, 19:51

Hallo,

ich hab mit einer Standlupe mit Beleuchtung angefangen. Irgendwann hatte ich öfter das Problem beim pinseln dass das mit dem Abstand von Objekt und Lupe nicht immer passt. Also zum schauen schon aber die Bewegungsfreiheit mit dem Pinsel war halt nicht so. Bin öfter gegen das Lupenglas gestoßen.
Daher hab ich mir so ne Lupenbrille gegönnt.
Hab das Teil bei feinen arbeiten immer auf der Nase und mit der Lesebrille passt das auch.
Licht gibts auch. Reicht zwar nicht um im dunkeln zu arbeiten aber hilft durchaus.
Mit dem Stirnband sitzt sie richtig gut. Nachteil, mit den Batterien für die Lampe auf dauer manchmal etwas schwer. Da tut ne Pause gut.
Fazit, für das Geld kann man nicht viel falsch machen, hängt aber auch davon ab, was man selbst bevorzugt.

Viele Grüße

Patrick
Du kannst dein Leben nicht verlängern und du kannst es auch nicht verbreitern. Aber du kannst es vertiefen.
Gorch Fock (deutscher Schriftsteller)

5

Mittwoch, 25. März 2020, 21:21

Danke für eure Antworten.

Patrick: Dein Link funktioniert nicht. Beim googeln hat mein erster Treffer gleich mal 1600.- Euro gekostet. Für sowas hab ich echt ein gutes Händchen :thumbsup:


Was habt ihr für Vergrößerungsfaktoren?


Grüße, Harald

Beiträge: 248

Realname: Patrick

Wohnort: Fellbach/BW

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6

Mittwoch, 25. März 2020, 21:38

Sorry, hatte den Link nicht mehr ausprobiert. Hab ihn in der Nachricht zuvor aktualisiert. Geht jetzt.

Danke und Gruß

Patrick
Du kannst dein Leben nicht verlängern und du kannst es auch nicht verbreitern. Aber du kannst es vertiefen.
Gorch Fock (deutscher Schriftsteller)

7

Donnerstag, 26. März 2020, 07:17

Hallo,
Ich hatte auch mit einer Standlupe mit Beleuchtung angefangen und damit die gleichen Erfarrungen wie Patick gemacht.
Deahalb bin ich als nächstes auch auf eine Lupenbrille, ähnlihc der von Patrick umgestiegen.
Leider hat auch so eine Lupenbrille einpaar Nachteile für mich. So ist die doch manchmal etwas schwer und das Sichtfeld ist arg eingeschränkt. Akso für Werkzeugwechsel oder eine andere Stelle am modell bearbeiten ist dann etwas umständlich.
Deshalb habe ich mir für das normale Arbeiten so eine eifache Vergrößerungsbrille besorgt.

Die habe ich beim Modellbau ständig über meienr normalen Brille auf und genügt für die meisten Einsätze.
Muss ich dann Mal wieder noch "näher" ran um die echt kleinen Details zu bearbeiten, da nutze ich dann wieder die Lupenbrille, wie Patrick.
Viele Grüße,
Heiko

Beiträge: 111

Realname: Martin

Wohnort: Oberhöchstadt

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8

Donnerstag, 26. März 2020, 13:55

Mahlzeit,

da meine Augen bedingt durch viel Arbeit am Bildschirm (SAP) und natürlich durch das konsequente Surfen am PC daheim doch schon ordentlich gelitten haben, muss ich mittlerweile auch auf diverse Sehhilfen zurückgreifen. Angefangen bei der Lesebrille mit mittlerweile +2,5, über Lupenbrillen und eine Arbeitslupe mit LED (Lumeno). Ich finde Brillen (rein persönlich vom Gefühl her) fürchterlich und komme damit nur halbwegs zurecht. Ich muss ja dankbar sein, dass es mich erst im fortgeschrittenen Alter erwischt hat. Andere Menschen müssen ihr leben lang Brillen tragen. Bei mir werden es wohl nur meine "letzten 50 - 60 Jahre" sein.

Die Lupenleuchte von Lumeno finde ich persönlich sehr gut. OK, sie ist auch etwas "pricy". Natürlich gibt es beim Arbeiten unter der Lupe mit Werkzeugen Einschränkungen. Aber trotzdem möchte ich sie nicht mehr missen. Man kann sie halt auch ohne Lupe wie eine Arbeitsleuchte höher stellen und sich nur das Arbeitsfeld beleuchten lassen.

Zum Thema Lupenbrille habe ich wohl noch nicht das für mich richtige Produkt gefunden. Meine (mit LED), die ich mal auf einer Messe mitgenommen habe, ist zwar im Prinzip nicht schlecht, aber ich denke, die Ergonomie könnte besser sein. Das Gewicht der LED-Leuchte vorne über der Nasenwurzel schätze ich als wenig optimal ein. Mein Problem ist auch, wenn ich während des Bastelns vom Arbeitsplatz wegschweife, dass die Sicht logischerweise extremst schlecht auf den Rest der Umgebung ist. Mir macht das etwas zu schaffen.

Ansonsten habe ich, wenn es nur mal was zu begutachten gibt, noch eine kleine Einschlaglupe von Zeiss, die mir auf die Schnelle gute Dienste leistet.

Ich bin damit immer noch auf der Suche nach einer Sehhilfe, die man wie eine Brille tragen kann und die dabei angenehm zu tragen ist. Ein Freund von mir ist Zahntechniker. Er hat was mit Kopfband und mit zwei kleinen ... hm ... Okularen (oder wie man das nennen soll). Da fand ich die Handhabung auf Anhieb für mich auch nicht so optimal.

Aber erstmal ist wohl die nächste Stärke "Lesebrille" angesagt ... :roll:

Cheers
Martin
“I’ve seen things you people wouldn’t believe!
Attack ships on fire off the shoulder of Orion. I’ve seen C-Beams. Sparkling in
the dark near the Tannhauser Gate. All those moments will be lost in time …
like tears in rain … time to die!”

Rutger Hauer alias Roy Batty in “Blade Runner”

9

Donnerstag, 2. April 2020, 19:59

Hallo Modellbaufreunde

Jupp, mit dem "Sehen" ist das so eine Sache.
Also, Lesehilfen sind Lupen. Bei +3,0 Dio hat man schon eine gute Vergrößerung. Ich nutze eine Brille für den Bereich von co. 60 cm bis Unendlich und eine stärker Lesehilfe für meinen Lesebereich ca 30 - 60 cm.
Brauche ich es mal als starke Lupe, setze ich dann beide Brillen auf... sieht zwar komisch aus, ist super unbequem aber mal für einen Splitter im Finger ist das Ideal.
Ich musste mich vom Optiker belehren lassen: eine Lesebrille ist nur für einen bestimmten Abstand konzipiert, soll heißen: wer eine Lesebrille habe möchte sollte auf die Buchhaltung achten. , hat was mit der Brennweite zu tun.

Ein Kopflupe ist ja an sich nicht schlecht, man kann dort 2 Gläser gleichzeitig nutzen und durch abklappen einer Lupe 2 Sehbereiche nutzen... aber der Riemen um die Stirn nervt, drückt und juckt.
Hab dann eine Lupenbrille mit unterschiedlichen Gläsern gefunden, hier kann man nur ein Glas nutzen, aber die trägt sich besser, leider ist bei +3,5 Dio auch dort Schluß aber eigentlich stoße ich da schon mit der Nase am Bauteil an.

Also man kann machen was man will, ein Wechsel der unterschiedlichen Brillen / Sehstärken ist nicht zu umgehen. :nixweis:
Gruß, Torsten die Landratte :pc:

Im Bau: Steampunk: Valortanica und Geheimer Hafen, Krabbenkutter, DUKW 1:35 RC

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