Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Das Wettringer Modellbauforum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

  • »mariner« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 76

Realname: Dirk

Wohnort: Brandenburg an der Havel

  • Nachricht senden

31

Montag, 6. Mai 2019, 01:19

Hallo Leute,


nun zu später Stunde noch rasch ein Update zum "Science Fiction"-Programm der Hammersley ;) .


Wie im letzten Thread erwähnt, habe ich mich dran gemacht, ein RIB-Boot (erst mal eins!) RC-fähig zu bauen. Also erst mal ran an die Zeichnung, und schauen wo an welchen Stellen Material eingespart werden kann, um das Gesamtgewicht des Bootes zu reduzieren.





Danach ging es an den Druck der einzelnen Bauteile ...











Dann brauchte ich eine "passende" Fernsteuerung nebst "passenden" Empfänger. Hierfür habe ich mich für diese kleinen "Büroflitzer" entschieden, die hin und wieder im Einzelhandel aber auch bei Amazon für wenige Euros zu finden sind. Ich habe mich für ein 40 Mhz (die Dinger gibts in 27Mhz, 35Mhz und 40Mhz) entschieden. Die riesige Empfänger-Platine ist geradezu prädestiniert für mein Vorhaben. 8o 8o 8o











Zuerst habe ich die Micromotoren eingebaut. Die Wellen sind 1mm Durchmesser und 13mm lang. Die Wellenkupplungen bestehen aus jeweils einer Feuerzeug-Düse (direkter Anschluss an Motor) und jeweils 8mm Kettenwelle (biegsam).





Die 4-Blatt-Propeller Durchmesser 8mm habe ich aus 0.5er Kupferblech hergestellt, und direkt auf die Wellen aufgelötet.





Anschließend habe ich die Ladebuchse und den E/A Schalter in den Steuerstand des RIB-Boot-Decks eingebaut. was eine Süssifuss- Arbeit :roll: .


Und immer wieder auf das gewicht achten, dafür habe ich eine Briefwaage verwendet. So'n Dingelchen macht sich dabei ganz gut.





Nach dem Schalter und Ladebuchse eingebaut waren kam noch eine Federstahldrahtantenne (geiles wort!!) an Deck, und somit war die "Oberseite" erst mal versorgt, und jetzt ging es an die Unterseite. Da ich in den RIB-Booten nur ganze 8mm Platz habe (in der Tiefe von der Decksunterseite zum Rumpfboden) und die Motoren samt Wellen schon ihren Platz in Anspruch genommen hatten, mussten Akku und Empfänger-Platine an der Unterseite des Decks befestigt werden. Hierbei musste aber auch berücksichtigt werden, wo welche Komponente genau hinpasst, und auch die Gewichtsverteilung musste wohl bedacht sein. Schließlich soll das Böötchen ja auch schwimmen, und nicht senkrecht wie ne Angelpose im Wasser stehen ... :abhau: :abhau:






Dann wurde alles hübsch gelötet, Deck und Rumpf miteinander verklebt und versiegelt. Beim eigentlichen Einbau der verschiedenen Komponenten habe ich das Ganze immer wieder in eine Schüssel mit Wasser gesetzt, um Tiefgang und Wasserlage im Auge zu behalten. Als Leim und Versiegelung getrocknet waren ging's mitsmat dem Böötchen Richtung Bad, erste Probefahrten machen. Bildchen bzw. Video hierzu muss ich euch bis zum nächsten WE schuldig bleiben, das Spielen hat so Spaß gemacht dass ich gar nicht dazu kam ein Paar Bildchen zu machen. Solange rumgedödelt, bis der Akku leer war, aber egal, jetzt hängt das Böötchen erst mal wieder an der Ladestation.





Hier mal ein Vergleich zu 'nem Cent ...





Und ... RIB-Boot Nr. 2 ist schon in Angriff genommen! 8)




So Leute, das solls erst mal gewesen sein.

Grüße Dirk
»mariner« hat folgendes Bild angehängt:
  • 7.jpg

  • »mariner« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 76

Realname: Dirk

Wohnort: Brandenburg an der Havel

  • Nachricht senden

32

Samstag, 28. Dezember 2019, 22:09

Hallo miteinander,
nun nach langer Zeit kann ich auch hier mal wieder weitermachen. Wie es eben so ist im Alltag, der Job raubt einem die Zeit, und wenn man mal etwas Zeit hat, dann steht es mit der Lust zum bauen nicht sonderlich gut. Aber egal, ganz untätig war ich ja nicht, und so kann ich euch mal wieder einiges berichten.
Die beiden RIB-Boote lasse ich jetzt mal außen vor, da bin ich noch nicht ganz zufrieden, aber ich habe mich so nach und nach an die gesamte Beleuchtung gewagt. So mussten ja einige LED's angefertigt werden für die normale Decksbeleuchtung, die Mastleuchten mussten gebaut werden, die Suchscheinwerfer, die umschaltbare Brückenbeleuchtung (grün-Normal / rot-Alarm) usw.. Hier habe ich mich mit SMD LED's "begnügt", so dass meine Nerven und ich unsere helle Freude hatten.

Begonnen habe ich mit der normalen Decksbeleuchtung, hier brauchte ich ja "nur" die LED's, da ich die Lampenabdeckungen ja bereits gedruckt hatte.

dann ging es weiter mit den Suchscheinwerfern


war im Großen und Ganzen recht entspannend, da man mit dem kleinen Gestänge ja wenigstens was zum festhalten hatte. Die LED's habe ich hier in kaltweiß gewählt.

Dann kamen noch ein paar "Strahler" dazu, ebenfalls in kaltweißer Ausführung.


Und mein Helferlein war auch wieder dabei. Dieses Werkzeug ist geradezu ideal für solche Spielchen. So viel Zeit muss sein, ich stell euch das Teil mal kurz vor:




Das in dem Stift befindliche Gel ist geruchsfrei, flüssig und wird mit dem UV-Licht am anderen Ende desStiftes durch direktes bestrahlen sofort ausgehärtet. Nach dem Aushärten bleibt alles schön klar. Das zeugs kann so ziemlich alles gut kleben, so auch meine Lampen für die Mastbeleuchtung. Hier habe ich wieder SMD-LED's verwendet, diese in kleine Stücke von Kugelschreiberminen eingegossen, oben und unten einen kleinen PVC Deckel gepappt, und das Ganze dann mit UV Licht ausgehärtet.


Dann habe ich meine Masten gebaut, erst den Decksmast,

und anschließend den Hauptmast


den ich dann auch gleich am schiff verbaut habe.

Nun muss das Ganze ja auch später ein und ausgeschaltet werden können, hierzu habe ich mich wieder meiner albewährten Methode zugewandt, diese Schaltbausteine selbst zu bauen. Alte Servoplatinen dienten mir als Basis, hinzu kamen ein paar Wiederstände etc.. und fertig.

Nun schlussendlich ging es an den endgültigen Einbau aller Komponenten, so dass alles gut verbaut und verpackt ein funktionierendes Schiff ergibt. Hier erst einmal das Verstauen der Komponenten und Kabel, im nächtsen gleich folgenden Beitrag kann dann alles mal gezeigt werden:


Grüße Dirk
»mariner« hat folgendes Bild angehängt:
  • 5.jpg

  • »mariner« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 76

Realname: Dirk

Wohnort: Brandenburg an der Havel

  • Nachricht senden

33

Samstag, 28. Dezember 2019, 22:40

Und nochmal Hallo,

so solls auch gleich weiter gehen. Da steht nun das gute Stück:

Und hier noch einige weitere Bilder zum aktuellen Bauzustand:










Abschließend möchte ich euch noch ein kleines Video dazu zeigen:
https://www.youtube.com/watch?v=vkfRd0rmCis&feature=youtu.be

... und hier noch ein kleines Video zum Einholen und Aussetzen der Rib-Boote. Hier muss ich abe noch mal ran, das ist mir noch etwas zu grobmotorisch.
https://www.youtube.com/watch?v=3V3pZICZVNU&feature=youtu.be

Grüße Dirk

Beiträge: 362

Realname: Harald

Wohnort: Herne (Wanne-Eickel)

  • Nachricht senden

34

Sonntag, 29. Dezember 2019, 19:33

Hallo Dirk,

erst mal DANKE für diesen BB, dass wir mal sehen können, was machbar ist!!

Sieht wirklich klasse aus. Und ich finde gerade die Rettungsinseln und das Beiboot sauber gedruckt.

Ich finde auch das Design sehr eindrucksvoll. Starkes Gerät!!

Ich bleibe weiter dabei!

Mit bestem Gruß

Harald

Beiträge: 381

Realname: Knut

Wohnort: im Sachsenland

  • Nachricht senden

35

Montag, 30. Dezember 2019, 14:18

Hallo Dirk,

wirklich genial dein Schiff! Da wird man ganz neidisch auf den 3D Druck.

Hat das Schiff gar keinen roten/schwarzen Kiel? Ansonsten eventuell noch ganz dezent altern.

Gruß Knut

  • »mariner« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 76

Realname: Dirk

Wohnort: Brandenburg an der Havel

  • Nachricht senden

36

Montag, 30. Dezember 2019, 15:02

Hallo Leute,
Danke :five: erst einmal für eure Rezensionen, freut mich, wenn euch die Arbeit gefällt.
@ Knut
Das Schiff ist noch nicht fertig, es muss noch einiges an Kleinigkeiten gebaut werden, und von daher muss ich das Dingelchen auch noch des öfteren anfassen. Deshalb habe ich bis dato noch nichts am Unterschiff gemacht, aber ja, es wird bis zur KWL in Mattschwarz lackiert. Bis dahin muss aber eben noch einiges an Zubehör (Ladekräne, Feuerlöschkästen, Rundumleuchten, Staukisten, Fässer etc...) auf Deck gebaut werden, doch da das Böötchen mit fast 80 cm Länge doch ziemlich unhandlich ist, lässt sich die Tatscherei noch nicht vermeiden.
Im Bezug auf Alterung bin ich mir noch unschlüssig, mal sehen ...
Grüße Dirk

Werbung