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Samstag, 7. September 2019, 20:20

Schooner USS America - ein Hybrid-Modell von Revell

Vor Ewigkeiten begann ich ein Modell der USS America. Das war einmal "jene" berühmte Yacht, nach der dieser Cup seinen Namen hat.
Das Entwurfsmodell - bei dem ich Einiges ausprobierte - wollte ich nicht wegwerfen und habe das mal jetzt weitgehend fertig gestellt.

Mittlerweile weiß ich über das Rigg der USS America noch besser Bescheid; am Modell sieht man die Geeren - und die Führung der Fallen. Dito sind die Backstage dort, wo sie laut Revell "sein können"... will sagen: Da die Fockwanten um EINIGES achterlicher stehen als im Orginal, musste ich das Ganze "enger" gestalten - und aus Symetriegründen habe ich das am Großmast dann ebenso aufgeteilt.

Auch sichtbar:
Das überarbeitete "Kupfer" - grundlegend reduziert und patiniert.

Hybrid:
Das Wappen am Heck - gabs zu der Zeit garantiert nicht -aber ich wollte es nicht wegwerfen, nachdem ich es schon so herausgearbeitet hatte.

Das Spill: Es ist komplett überarbeitet. Aber die USS America hatte keins.

Das Luk: So wie hier wird es auf der CSS Memphis aussehen....

Die Stagsegel haben einfachere Fallen als auf der USS America. Das würde ich noch ändern wollen.
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2

Samstag, 7. September 2019, 20:29

Die Pflicht, der Niedergang und das Oberlicht sind stark überarbeitet, aber der Niedergang hat noch die Revell- Höhe. Im Baubericht sieht man schon die richtige Version.

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3

Samstag, 7. September 2019, 20:34

Deckslayout:
Beim Hybrid habe ich die Schienen der Dahlgreeens belassen. Ehrlich gesagt - das sieht nicht nur gut aus- es hat auch was für sich. Denn die America war sehr leicht - und "lebendig". Mit den Schienen ließe sich besser zielen. Und - sie traf durchaus.




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4

Samstag, 7. September 2019, 20:38

Der Bug....

Also am Ankerzeug...
Da sind bei dem Hybrid die Klüsen entschieden zu hoch.

Der Bugsprit ist mal so getakelt, wie die Bildauswertung das hergab.




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5

Samstag, 7. September 2019, 20:41

What the heck....

Mit Adler... und Patina.





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6

Samstag, 7. September 2019, 20:49

Und insgesamt... die Segel an Ringen, die achtere Gaffel UNBEDINGT um einen CM tiefer gelegt....

Ein lohnendes Modell.


HEUTE habe ich beim Modell mal das Deck angefangen zu planken; mit dem Gravieren hat es nicht so geklappt. Dazu schreibe ich baldigst. Aber Ihr solltet sehen, dass ich noch was zuwege bringe.







Ach ja... und - hier aus der Zeit der "Bauerei".... Die Glocke am Galgen... ein Muss. Sie trug den Namen "Memphis".


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7

Montag, 25. November 2019, 11:48

Hmm.. die hatte ich letzthin auch wieder in der Hand.. und gerade letzte Woche habe ich ein schönes altes Buch zu ihr aus Amerika erstanden.. Jetzt bin ich erstmal am fleissig lesen.

Ja, lass mal wissen, was Dir beim gravieren nicht so gefallen hat. Ich habe mir auch schon viel dazu überlegt.

1. glaube ich, dass sie sehr sehr schmale Planken hatte
2. glaube ich Hinweise gefunden zu haben, dass die Kalfaterung weiss war.

8

Sonntag, 1. Dezember 2019, 21:11

Lieber Markus,

zum Einen ist das bei mir eine rein motorische Geschichte. Und das Deck ist voll von Hindernissen für das Anlegen der Lineale etc.

Bei den Planken gibt es sehr unterschiedliche Quellen. Ich GLAUBE, dass die Linienführung mit "gebogenen" Planken wie von Reseda erst sp#ter war (Yachtdeck- Stil). Und diese Holzdeck von Reseda hat dann doch Fehler- wie die Plamkenstöße.

Aus meiner Einschätzung dürften die Planken etwa doppelt die Breite der Revell-Gravur haben. Dann musst Du noch die Margin- Planken berücksichtigen und das einpuzzeln in die äußere Planke (Joggeling / Fischung).
Was hast Du denn für ein Buch gefunden?

Das Rigg dürfte ich relativ genau kennen, falls Du Fragen hast. Ich suche noch nach der Frage, wann denn am Fockmast die Topspiere gefahren wurde. Die war immer anders befestigt, als die achtere Spiere.


Yours
Bibi


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