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Montag, 30. September 2019, 17:25

Wiedergeburt eines gelben Pocher-Testarossa

So jetzt fang ich mal an. Seit kurzem habe ich einen fast kompletten Pocher Testarossa Coupé in gelb ergattert. Das wird mein Teilespender. Oder auch nicht, denn ich muss mich ja erst ganz zum Schluss entscheiden, welche Karosserieform da wirklich draufgeschraubt wird. Die Räderfrage ist noch nicht geklärt, auf jeden Fall sollen es nicht die serienmäßigen Plastikfelgen sein.

So sieht das gute Stück im Moment leider aus:














Bei E-Bay habe ich noch auf gut Glück einen Transkit bestellt, ohne genau zu wissen, was drin ist. Wer kann schon Finnisch. Verkäufer ist ein früherer finnischer Eishockey-Nationalspieler und späterer Nationaltrainer. Sieh mal an! Solche Modelle kann man also auch mit Eishockeyhänden zusammenbauen. Dann kann ich das auch. Auf geht's!
»Küstenkrabbe« hat folgende Bilder angehängt:
  • P9307909.jpg
  • P9307904.jpg

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Realname: Olaf

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Dienstag, 1. Oktober 2019, 06:12

Von Welchem Hersteller ist denn der Transkit?

PCM?

Wie schon im anderen Threat geschrieben, bietet 29-design top Felgen an.

Da er auch 3D druckt kann er dir ebentuell auch ein Felgendesign nach deinem Geschmack machen.

Olaf

3

Dienstag, 1. Oktober 2019, 11:21

Von Welchem Hersteller ist denn der Transkit?
Soll von Tremonia sein, ist aber noch nicht eingetroffen.
Wie schon im anderen Threat geschrieben, bietet 29-design top Felgen an. Da er auch 3D druckt kann er dir ebentuell auch ein Felgendesign nach deinem Geschmack machen.
Das scheint mir dann teuer zu werden. Geht bei mir nicht - leider.

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Sonntag, 13. Oktober 2019, 12:15

Erste Fortschritte

So, jetzt habe ich nicht nur geeignete, sondern ausgezeichnete Räder gefunden. Da sitzt einer in Polen und macht Komplettsätze incl. Bremsscheiben und Achsschenkelbolzen. Hier sind sie:







Jetzt muss ich nur noch die Achsschenkel aus den Plastikteilen abtrennen, 6 mm-Löcher bohren und dann den Achsschenkelbolzen einkleben. Ich denke, das mache ich mit Stabilit Express.

Andere Baustelle: Der Motor. Ich hab erst mal angefangen mit Lackieren. Das war vielleicht ein Theater, die richtigen Farben zu finden, aber jetzt hat's geklappt - für's Erste:





Der Transkit, den ich mir in Finnland besorgt hatte, war übrigens nicht einer, sondern ein Sammelsurium aus vielen verschiedenen. Ein Kit von Tremonia scheint komplett zu sein, andere scheinen von Scaledetails zu sein, bei denen ist aber manches doppelt, manches fehlt - ich bin am sortieren.

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5

Sonntag, 13. Oktober 2019, 20:51

Abend :wink:

Die Felgen sehen schon um Welten besser aus :ok: . Da schau ich doch mal zu, was Du da noch so machst . ^^

Gruß Fredl

6

Dienstag, 15. Oktober 2019, 13:55

Vorderachse fertig

@Pumuckl: Keine zu hohen Erwartungen bitte! Das letzte Modell, das ich gebaut habe, war 1994 der besagte Testarossa. Und davor zuletzt ein paar Graupner-Flieger als Schuljunge. Amateurliga also.

Bei der Demontage des alten TR ist erst mal der vordere Torsionsstab zu Bruch gegangen. Jetzt weiß ich schon, warum ich den Ersatzteilespender habe. Die Achsschenkel von dem neuen Felgensatz ließen sich problemlos montieren. Durch das Schraubloch der Achse vom Plastikteil einmal dünn durchgebohrt und so die Mitte definiert. Dann die Plastikachse mit dem Seitenschneider abgeknipst und mit 6 mm-Bohrer ein Loch für den Stahlbolzen gebohrt. Stabilit Express auf die Klebeflächen, Leimzwingen drauf, fertig. Das Ergebnis:





Die Bremsscheiben werden nur aufgesteckt. Allerdings sind die Original-Bremsbacken (hab ich rot lackiert) etwas zu klein für diese großen Bremsscheiben und mussten innen ausgefräst werden. Dann passt's. Zum Schluss sieht das so aus:





Die zentrale Radmutter hat leider den Nachteil, dass sie von dem drehenden Rad mitgenommen wird und sich entweder festzieht oder abnudelt. Schraubensicherungslack ist keine Lösung. Ich habe jetzt erst mal einen Tropfen Sekundenkleber auf das Gewinde getan, und siehe da: Die Mutter steht und das Rad dreht sich. Hoffe nur, dass ich richtig liege und die Mutter bei Bedarf auch wieder abkriege.

7

Samstag, 19. Oktober 2019, 16:09

Grundlagen des Motors

So, wieder mal ein bisschen am Motor weitergemacht. Die Hälften des alten Motors ließen sich nur schwer trennen, dabei sind 3 der 4 Passstifte zu Bruch gegangen. Also mussten die Hälften später geklebt werden. Erst mal aber stundenlanges Bohren, um an den Stellen der angedeuteten Pkastikschrauben Löcher hinzukriegen für die "echten" Schrauben aus Messing. Die sitzen jetzt überall, wo am echten Motor irgendwas angeflanscht ist.





Auch die Plastikstifte der Zylinderköpfe, an denen die Zündkabel aufgesteckt werden, waren ramponiert und hielten nicht mehr. Da ich viele Ausbauteile jetzt doppelt habe, unter anderem Massen von Messingstiften mit einer Art Mutternkopf, habe ich die Plastikstifte kurzerhand abgetrennt und durch eingeklebte Messingstifte ersetzt. Das sind jetzt meine Zündkerzen.


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Samstag, 19. Oktober 2019, 17:59

RE: Vorderachse fertig

Die zentrale Radmutter hat leider den Nachteil, dass sie von dem drehenden Rad mitgenommen wird und sich entweder festzieht oder abnudelt. Schraubensicherungslack ist keine Lösung. Ich habe jetzt erst mal einen Tropfen Sekundenkleber auf das Gewinde getan, und siehe da: Die Mutter steht und das Rad dreht sich. Hoffe nur, dass ich richtig liege und die Mutter bei Bedarf auch wieder abkriege.
Das sollte kein Problem sein. Sekundenkleber verdampft unter Hitzeeinwirkung. Also einfach die Spitze eines kleinen Lötkolbens an die Mutter halten und sie sollte sich wieder abdrehen lassen. ;)
Hätte Gott gewollt das ich Grünzeug fresse, wär' ich ein Kaninchen!

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Dienstag, 5. November 2019, 18:22

Weitere Fortschritte

Eine Zeit lang bin ich schier verzweifelt angesichtrs der Unmenge von Einzelteilen, die mir der Finne via EBay verkauft hatte. Dann hab ich herausgefunden, dass die ursprünglich von verschiedenen Lieferanten waren: Einige waren in Plastiktütchen mit Klebeetiketten drauf. Bei näherem Hinsehen entpuppten sich die dortigen Nummern und Zahlen als Teilenummern des Original-Bausatzes. Aha! Jetzt konnte ich das schon eher zuordnen. Und auf diese Art liefert wohl Scaledetails aus USA, die Teilchen sind dann wohl von dem. Und dann waren noch etliche Blechplättchen mit Ätzteilen und ohne Numerierung. Die scheinen von Tremonia zu sein. Und dann noch ein ganzes Sammelsurium von Schräubchen, Stoffteilen, Rohren, Drähten, wo mir vorerst noch der Bezug für fehlt.

Aber dann ging es weiter. Objekt: Der Motorblock. Das ging alles ganz easy, bis auf die Halterungen der Zündkabel. Die waren von Scaledetails und von grottenschlechter Qualität. Nur die Anzahl der Klips stimmte, ansonsten waren die verbogen, hatten Grate oder waren schlicht zu eng und mussten aufgebohrt werden, damit der Draht reinpasst. Hat gedauert, aber auch geklappt.



Damit die nicht schräg stehen wegen der Niveauunterschiede am Deckel habe ich bei den jeweils ersten 4 noch Distanzklötzchen druntergeklebt, außerdem das Messing mattschwarz lackiert. Die alten Zündkabel habe ich ersetzt durch rot isolierten Draht und dabei die alten Kerzenstecker und die alte Verteilerkappe verwendet. Sieht dann so aus:



An der Kurbelwellenabtriebsseite sind Zahnriemendeckel und Nebenaggregate auch schon fertig. Der Deckel ist eigentlich mattschwarz lackiert, sieht man auf dem Bild nur nicht so gut.



Ich hab immer noch kein brauchbares Leder für innen. Alles, was mir mitgeschickt wurde, ist mit min. 1 mm zu dick und außerdem etwa cognakfarben. Das passt nicht zu einem gelben Auto. Ich suche schwarz. Mal sehen

10

Dienstag, 5. November 2019, 18:56

Also da bleib Ich mal dran...gefällt mir :ok:

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11

Donnerstag, 7. November 2019, 06:11

Schließe mich meinem Vorschreiber an... gefällt!!

Skorpi1211

12

Donnerstag, 7. November 2019, 17:07

Mischmasch

Im Netz gibt es ja etliche Bilder von fertigen Pocher-TR. Da fällt auf, dass die Kupplungsgehäuselüftung oft nicht ganz vorbildgetreu ist, z.B. so:



Im Original sieht das aber so aus (sagt das Netz in seiner unermesslichen Klugheit):



Ich hab also das kleine Gitterchen auf den Flansch des Motorblocks gesetzt und vorher die Fläche darunter mattschwarz lackiert. Das sieht jetzt durch die Löcher aus, als wären's wirklich Löcher und da drin ist dunkel. Gegenüber am Kupplungsgehäuse hab ich einen Ausschnitt gefräst. und innen auch alles mattschwarz lackiert, denn da ist ja dunkel. Sieht dann so aus:



Hinten am Motor gibt es ja eine Leitung von Zylinderkopfdeckel zu Zylinderkopfdeckel. Ich hab noch nicht rausgekriegt, wofür die ist, wahrscheinlich für Öl. An den Enden ist die mit Gummimuffen fest. Da bewährt sich die kleine Tremonia-Kiste, denn in der sind richtig funktionierende Schlauchschellen. Super!



Und heute habe ich auch endlich gutes Leder bekommen: Lammnappa in Schwarz, 0,4 mm. Damit kann man arbeiten. Jedenfalls finde ich Schwarz besser zu Gelb als das bisher vorhandene Cognac. Außerdem war das viel zu dick. Oder was meint ihr?


13

Montag, 11. November 2019, 18:20

Einspritzanlage

Jetzt hab ich mich mal an die Kraftstoffversorgung gemacht. Die Leitungen (aus Messingdraht) einfach in den Pumpendeckel in gebohrte Löcher stecken war mir nicht vorbildnah genug. Wie schon erwähnt habe ich aber viele Transkit-Teile doppelt, und dazu gehören auch die richtigen Messingschräubchen. Also kommen die in die Bohrungen der Einspritzpumpe und die Leitungsdrähte werden darumgebogen. Sieht einigermaßen echt aus.

Problematisch war es, die im Original ja parallel laufenden Leitungen dazu zu bringen, das auch im Modell zu tun. Gut geeignet wären dazu ja die Befestigungsklammern von Scaledetails, aber die habe ich schon für die Zündkabel verbraucht. Nach langer Suche bin ich im Architektenzubehörladen fündig geworden, Abt. Modellbau.



Das Zeug heißt "Aluminium-Feinlochblech quadratisch" und hat für den Maßstab genau die richtige Gitterweite. Man kann es mit der Schere schneiden.

Und kurz vor Schluss der Montage sieht dann die Einspritzpumpe mit Leitungen so aus:



Jetzt beginnt die Pfriemelei, die Leitungsenden in die Ansaugkrümer zu kriegen und nichts dabei kaputt zu machen.

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14

Mittwoch, 13. November 2019, 07:07

Sehr sehr schön!!! :ok:

Skorpi1211

15

Dienstag, 19. November 2019, 11:56

Kleinkram

Die Einspritzanlage macht wirklich Arbeit. Ständige Passproben sind unerlässlich, sonst landen die Einspritzleitungen im Nirvana. Und da knackt dann schon mal ein vorher schon geschädigtes Montagefüßchen ab:



hab ich mit einem Stückchen Alurohr repariert - jetzt passt es wieder.



Die Teilchen aus dem Transkit von Scaledetails sind manchmal ziemlich schlecht. Die Gaszugwippe z.B. ist aus einem grauseligen hochglänzenden Metall, das sich auch mit Drahtbürste oder Schleifpapier nicht mattieren ließ.



Außerdem war das Teil verbogen wie ein Lämmerschwanz. Also erstmal passgenau richten, dann mit Silber lackieren und zum Schluss die Hebel mattgrau:



Und so sieht es montiert aus:


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Mittwoch, 20. November 2019, 12:49

Ölleitungen

Diese simulierten Leitungen (soll wohl metallummantelter Schlauch sin, ist aber Draht) waren mit Fittings in einem Transkit und sollen vorne an der Ölwanne montiert werden. Wozu die sind, war mir erst nicht klar. Aber dann kam einer meiner Schwiegersöhne zu Besuch, und der hat eine Rennfirma für GT-Rennen. Der hat zwar Porsches, kennt sich aber doch mit Hochleistungsmotoren aus. Und der sagt, das sind die Ölleitungen, die zu den Ölkühlern gehen. Aha!



Wenn die also irgendwo noch in der Karosse verschwinden sollen, dann ist der Anschluss wichtig, und wo der ist, weiß ich im Moment noch nicht. Also wurden erstmal beide Fittings in die Ölwanne geklebt, und die "Schläuche" noch variabel lose gelassen. Wer weiß, welche Länge ich zum Schluss beim Einbau brauche.



P.S. Besagter Schwiegersohn meint übrigens auch, dass die rätselhafte Leitung zwischen den beiden Zylinderköpfen aus Beitrag #12 eine Leitung zum Druckausgleich sei. Wieder was gelernt.

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17

Mittwoch, 20. November 2019, 15:16

Aber dann kam einer meiner Schwiegersöhne zu Besuch, und der hat eine Rennfirma für GT-Rennen. Der hat zwar Porsches, kennt sich aber doch mit Hochleistungsmotoren aus. Und der sagt, das sind die Ölleitungen, die zu den Ölkühlern gehen. Aha!


P.S. Besagter Schwiegersohn meint übrigens auch, dass die rätselhafte Leitung zwischen den beiden Zylinderköpfen aus Beitrag #12 eine Leitung zum Druckausgleich sei. Wieder was gelernt.



Also, das geht ja gar nicht... Das verträgt sich doch in keinster Weise.... Du Ferrari und Schwiegersohn Porsche.... :verrückt:

:D :D :D

Scherz, gemacht. Sieht alles toll aus... Ja, im Maßstab 1/8 kann man verdammt viel rausholen.
Aber der Platz daheim ist mehr als Begrenzt.. Und die Geduld und die Zeit..... alles nicht meins... gerade.

Aber echt spannend Dir zuzuschauen.

Weiter so.

Skorpi1211

Und ja, so kann man auch lernen... :ok:

18

Mittwoch, 20. November 2019, 15:46


Aber der Platz daheim ist mehr als Begrenzt.. Und die Geduld und die Zeit..... :


Platz: Ich hab nen eigenen Keller! Das war früher Vorratskeller, dank EDEKA & Co ist der jetzt aber leer und "umgenutzt".
Geduld: Hatte ich nie, lerne ich jetzt gerade, vor allem bei dem Mist, der nicht passt und bei den zu dünnen Sachen, die schon bei ein bisschen Spannung kaputt gehen.
Zeit: Hähä!!! Ich bin Rentner :tanz:

Und Danke für das Lob.

19

Mittwoch, 20. November 2019, 19:30

Ansaugluftsteuerung

Jetzt sind die Einspritzleitungen fertig verlegt. Hier das Pumpenende



und hier das Düsenende



Die Luftmengensteuerung sitzt am Beginn der Ansaugkanäle. Das relativ dicke Kabel habe ich mit einem dünnen Schlauch simuliert. Die Schrauböse ist aus Messingdraht gebogen und verlötet,



dann mit blauem Schrumpfschlauch "isoliert" und am Deckel verschraubt:


20

Donnerstag, 21. November 2019, 17:56

Das Ende naht (Teil I)

Heute Restarbeiten am Motor. Natürlich war wieder was abgebrochen, diesmal die Zentrierung des Ansaugluftgehäuses. Habe ich ersetzt durch ein Alurohr mit Messingkragen. Der Kragen dient als Abstandshalter bei der Montage.



Vorne wurden dann alle Kabel und Schläuche angeschlossen, also die dicke Kurbelgehäuseentlüftung und der Potentialausgleich zwischen den beiden Einspritzpumpen und dem Lufteinlass.



Schließlich das Zahnriemengehäuse mit Lichtmaschine und so draufgesetzt und den Druckausgleich zwischen den Zylinderköpfen montiert.



Hinten mussten noch zwei Kabel an das Kupplungsgehäuse, von denen ich keine Ahnung habe, wozu die sind.



Jetzt wollen wir mal vergleichen, wie das ursprünglich aussah. So



und so



Jetzt fehlt nur noch der Starter. Der ist noch in der Lackierung, muss trocknen und wird morgen montiert. Und danach kommt das alles erst mal in den Schrank und die neue Baustelle beginnt, die Karosserie.

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21

Donnerstag, 21. November 2019, 19:58

Hi

aber die Gussgrate machst du noch weg, oder?

Skorpi1211

22

Freitag, 22. November 2019, 20:17

... aber die Gussgrate machst du noch weg, oder?


Jawoll, wird gemacht. Nee, im Ernst, hatte ich erst nicht vor, trotz der vielen Zeit des Rentners. Aber jetzt musste ich ja wohl. Hattest Recht, sieht besser aus.



Der Anlasser ist jetzt fertig lackiert, hat seine Kabel und ist montiert. Nimmt man das Original Pocher-Teil wie es ist, dann bleibt ein Spalt von fast einem mm zum Kupplungsgehäuse. Da habe ich ein flaches Stück aus dem Teileträger zurechtgeschnitten, aufgeklebt und so lange runtergefeilt, bis der Spalt überbrückt war. Jetzt sitzt das.



Die Anschlüsse der Kabel sieht man im eingebauten Zustand leider nicht. Sind schön mit Ösen festgeschraubt. Die laufen oberhalb des Motorblocks nach vorne und hängen da erst mal mit Überlänge. Mal sehen, wo die später hinkommen.



Und dabei fiel mir noch ein, dass ich Bilder in wichtigen Perspektiven vergessen hatte, nämlich von oben



und von unten


23

Freitag, 22. November 2019, 20:51

Beeindruckend, was Du hier zeigst. Auch wenn der große Maßstab kleine Details ermöglicht, muss man sie erstmal so hinkriegen :thumbup:
Grüße aus der Hauptstadt
Peter

Zuletzt fertig geworden: Ferrari 360 Modena; Ferrari F430 SpiderFerrari 360 Spider & aktueller Baubericht

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Sonntag, 24. November 2019, 11:01

Ärger über Scaledetails

Ursprünglich wollte ich ja den alten Testarossa nur wieder in Ordnung bringen, aber durch den gekauften Transkit hat mich ja der Hafer gestochen. Und jetzt will ich da was richtig Gutes draus machen und habe mich auch mal bei Scaledetails umgesehen. Der hat ja tolle Sachen vor allem im Außenbereich, wo das alles gut sichtbar ist. Spiegelgehäuse aus Metallguss, Außenspiegel aus echtem Spiegelglas, Auspuffendrohre aus Metallguss usw. Da konnte ich nicht widerstehen. Freitag kamen die Sachen - große Pleite!



Vergleicht mal die beiden Spiegelpaare. Welches ist wohl Plastik und welches aus edlen Materialien? Auflösung: Rechts liegen die Metallspiegel mit echtem Spiegelglas. Da nehm ich doch lieber Plastik. Im Detail sieht man noch besser, dass das ein miserabler Metalldruckguss ist, der stundenlange Nachbearbeitung erfordern würde. Außerdem fehlt am linken Spiegel der Montagestiel. Die Spiegel"gläser" sind aus metallbedempftem Acryl, durch das hindurch man den Montagesockel sieht, und außerdem sind sie schlampig zugeschnitten und müssten ebenfalls zurechtgefeilt werden.



Nicht besser ist es bei den Auspuffendrohren.



Schlampigster Druckguss! Trotzdem habe ich reflexartig erst mal angefangen, das alles zu bearbeiten und das Rohrinnere ausgefräst. Das ist das, was ihr hier seht. Zuvor war das eine Hügellandschaft. Dann hab ich aber aufgegeben, bei den Original-Plastikteilen das Rohrinnere rußgeschwärzt (ist ja kein Elektroauto) und bin damit schon mal sehr zufrieden.



Von diesem Hern Pedaggi bei Scaledetails bin ich geheilt. Lehrgeld gezahlt.

Beiträge: 348

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25

Sonntag, 24. November 2019, 11:26

... aber die Gussgrate machst du noch weg, oder?


Jawoll, wird gemacht. Nee, im Ernst, hatte ich erst nicht vor, trotz der vielen Zeit des Rentners. Aber jetzt musste ich ja wohl. Hattest Recht, sieht besser aus.



Und es hat sich deutlich gelohnt!! :ok:
so isses gut!

Ja, im Modellbau zahlt man auch ab und an Leergeld..

Aber am Ende steht hier ein tolles Modell.... :party:

Skorpi1211

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Sonntag, 24. November 2019, 20:44

Innere Werte

Ich hab mich jetzt mal dem Innenraum zugewandt. Erster Schritt: Verbesserung der Mittelkonsole.

Die Abziehbildchen für die Instrumente von Original-Pocher sind ja etwas mau. Deutlich brillanter sind die Papierdrucke von Tremonia, und da hat man auch die Auswahl zwischen verschiedenen Darstellungen. Ich hab mich für die weißen Zifferblätter entschieden, weil man die beim fertigen Modell tief im Inneren besser sehen kann. Die unterste Instrumentenblende mit den Kilometerzählern kommt auch von Tremonia. Die von Scaledetails sind zwar solider, aber die Ausschnitte passen nicht mit den Drucken oder den Abziehbildern überein. Was soll das. Bei Tankanzeige und Öltemperatur klappt das aber. Also: Die Blenden mattschwarz lackiert, dahinter ein Acrylscheibchen geklebt, dahinter den Druck der Instrumente, und ab in die Konsole.

Wie man sieht habe ich mich bei der Lederausstattung jetzt endgültig für schwarz entschieden. Das Leder endet an der Vorderkante der Konsole stumpf. Ich hätte es auch um die Kante nach innen ziehen können, aber das wirkt dann sehr mächtig und nicht mehr maßstabgerecht. Über den Kleber hatte ich mir übrigens viele Gedanken gemacht und nirgends so eine richtig gute Antwort bekommen. Bis ich dann den Schuhmachermeister unseres Theaters angerufen habe. Und der sagte klipp und klar: Gummilösung! Was ist das denn? Konnte er auch nicht erklären, meinte aber, das sei toll. Das Zeug heißt "Bocoll Schuh + Leder" und ist wirklich super. Man kann minutenlang korrigieren während es schon hält, es ist elastisch und stinkt nicht. Der Meister schwört, dass es auch nach Jahren nicht durchschlägt.


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Mittwoch, 27. November 2019, 15:39

Von Fußbodenlegern und Tapezierern

Eine Großteileaktion. Es galt, den Fußraum mit Teppichboden auszukleiden und erste Teile der Wände mit Leder zu beziehen. Damit es ein bisschen heller im Innenraum ist habe ich mich für Teppichboden in beige entschieden. Vorne sieht das dann so aus, aus pro Seite 5 Teilen zusammengesetzt



Um die Ecken schön ineinanderschieben und andrücken zu können, habe ich mich in der Werkstatt meines Sohnes bedient. Das hier ist ein 2 mm Splintaustreiber. Mit seiner runden Spitze kommt man überall hin und mach nix kaputt.



Bei der horizontaken Lederbahn, die sich oben an den Teppich des Gepäckfachs anschließt, war der Stoß gar nicht so einfach zu machen. Ich hab das dann so gelöst, dass ich von oben kommend erstmal das Leder mit der Oberseite auf die Unterlage geklebt habe, so dass es nach unten über den Teppich hing.



Als das fest war, nach oben umgeschlagen und Unterseite auf Unterseite auf sich selber geklebt.




Vor der Heckscheibe, was man beim Opel Rekord ja "Hutablage" nennt, waren mehrere Versuche beim Beledern nötig, wie man sieht. Schließlich hab ich festgestellt, dass man erst mal die winzigen kleinen Flicken mit den Ösen für die Gepäckgurte aufkleben muss, dann erst die restlichen Stücke drumrum.



Zum Schluss sieht der ganze hintere Bereich jetzt so aus


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Mittwoch, 27. November 2019, 21:36

Es wird wohnlich

So! Fußmatten sind montiert und Lautsprecher. Die Teile dafür waren aus der kleinen Tremonia-Kiste und sehr sauber gearbeitet.

Lautsprechergitter auf Veloursteppich kleben geht nicht so einfach - sieht erst mal unmöglich aus. Den Teppich passgenau ausschneiden würde gehen, dafür habe ich aber nicht das Werkzeug. Ich hab dann das Velours ein bisschen mit der Rasierklinge flachrasiert und dann das Gitter mit der Gummilösung aufgeklebt. Schließlich das Ganze nicht nur mit einer kleinen Spannzwinge für den Modellbau geklammerrt sondern mit einer richtig kräftigen für Tischler. Dadurch wird das Gitter beim Aushärten des Klebers tief in die Haare gedrückt. Passt.



Und auf der Fahrerseite die Pedale. Die sind von Scaledetails, und prompt fing der Ärger an. Sauber gearbeitet sind die schon, aber beim vorsichtigen Umbiegen der Seiten des Gaspedals - Knack - brachen beide Brücken zum Mittelteil ab. Hätte ich vielleicht vorher heiß machen sollen, hätte der Herr Pedaggi aber auch drauf hinweisen können. Jetzt ist das erst mal eine Sekundenkleberkonstruktion, werde ich aber wahrscheinlich besser löten, sobald ich den richtigen Zinn habe. Vorbildgerecht lagern geht auch erst mal nicht. Dafür sind Schräubchen, Unterlegscheibchen und Mütterchen vorgesehen. Schräubchen waren dabei, der Rest nicht. Muss ich erst mal besorgen. So lange klebt das Pedal auf dem Stumpf des Plastikteils vom Originalbaukasten.


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Realname: Olaf

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29

Donnerstag, 28. November 2019, 06:54

Sehr sehr gut mein Freund. :ok: :ok: :ok: :ok: :ok:

Skorpi1211

30

Freitag, 29. November 2019, 17:22

Tür zu!

Jetzt habe ich mal die Fahrertür fertiggemacht. Alles mit Fußbodenteppich und Leder bezogen.





Schlecht zu erkennen, aber ich habe mal das Seitenfenster halb runtergekurbelt. Es ist Sommer. Außerdem habe ich das alte Spritzteil als Fensterscheibe nicht mehr gemocht und auch das neue war komischerweise schon angemackt. Aus Angst vor dem Polieren habe ich einfach ein neues Fenster aus Transparentfolie geschnitten. Dessen Dicke ist auch im Vergleich zum Bausatzteil schon eher maßstabgerecht.

Der Verriegelungsknopf ist ein Nagel, die Seitenscheibenlüftung ist aus dem Tremonia-Kit.



Der Lufteinlass für die Belüftung ist im Bausatz nur angedeutet. Den habe ich ausgefräst und mit einem kleinen Metallring gefasst.



Beim Kramen in den Kleinteilen ist mir immer wieder ein winzig kleines, rundes Teil mit Schlitz aufgefallen, das einfach zu nix passen wollte. Heute hat mir mal mein Weibi über die Schulter geschaut, und die meinte, das sei ein Schlüsselloch. Nee, viel zu klein! Doch! Das Schloss vom Tankdeckel! So sieht das standardmäßig aus - nur angedeutet.



Und so mit klitzkleinem Schloss. Niedlich.


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