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31

Dienstag, 23. Juli 2019, 22:37

Top Job
You never know where the edge is............`til you step over

32

Mittwoch, 24. Juli 2019, 07:36

Moin Peter,

Jaja immer das gleiche, da klaut man dem Nachbarn zwei Räder und besorgt sich nen Holzklotz, knipst das ganze dann und stellt es hier für sein Modell als Räder rein. :lol: :tanz: :abhau:
Ok ok, nur Spaß, will aber sagen „Das ist spitze“ wirklich ein Top Job. :ok: :ok: :ok:


LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

Was es sonst noch von mir gibt, findet ihr << Hier >>

33

Freitag, 26. Juli 2019, 19:11

Vielen Dank, Euch beiden.

Bernd, was Du da wieder zauberst, ist ja noch mindestens eine Klasse höher anzusiedeln:

https://www.wettringer-modellbauforum.de/forum/index.php?page=Thread&threadID=67409

Drücke Dir die Daumen für das Gelingen der Reparatur des ärgerlichen Schadens, aber da bist ja offensichtlich ganz entspannt ☺
Beste Grüße vom Plastinator

34

Samstag, 27. Juli 2019, 07:03

Moin Peter,

Entspannt ja noch, aber mir bleibt so gesehen halt keine andere Wahl, eine 2. Chance mit der Kabine gibt es nur für teures Geld.
Aber nun wieder zurück zu deinem Mopped, bin wirklich gespannt was bei dir als nächstes kommt.


LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

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35

Sonntag, 18. August 2019, 17:21

Hallo Bernd, hallo allerseits,

hier ein kurzer Überblick über die nächsten (kleinen) Schritte.

Bremsmomentstreben, Bremshebel, Rückzugfedern für den Hauptständer mit Gleitstücken:



Hier nach der Anpassung/Bearbeitung:


Knifflig war die Anpassung der Rückholfedern, deren Aufnahmen um 90° versetzt werden mussten.


Getriebegehäusedeckel mit Öleinfüllstopfen und Schlitzschrauben (noch am Spritzling)


Das Ganze nach der Bearbeitung:


Kettenschutzblech:


Verklebt, gespachtelt und verschliffen:



Ups, und hier habe ich wohl ein Vorher-Foto versehentlich gelöscht, daher nur ein Nachher-Foto - vom abklappbaren Teil des hinteren Schutzblechs mit eingesteckten Knebelschrauben a) zur Befestigung des Haupständers (ebenfalls im Bild) und b) zur Bedienung des Klappmechanismus. Außerdem (lose) die Knebelmutter der Hinterachse:


Das wär's für den Augenblick.
Beste Grüße vom Plastinator

36

Sonntag, 18. August 2019, 19:28

Hallo peter,
wollte nur mal kundtun das ich deinen Baubericht eifrig verfolge und vom Bausatz total begeistert bin( von deiner Arbeit sowieso) und ich schon unglaublich gespannt darauf bin wenn Rahmen und Bodyteile ins spiel kommen und Farbe dazukommt.Einzig das lange warten von einem zum nächsten Update ist echt hart. ;)
Gruss,Rudi
Strohsterne werden gebastelt-Modelle werden gebaut

Ich bin der,der nicht bei Facebook ist!!!! :abhau: :baeh:

37

Freitag, 23. August 2019, 06:29

Moin Peter,

Das sieht wieder toll aus, ich finde diese ganzen filigranen Einzelteile, einfach nur klasse. Aber ich habe auch mal eine Frage, wie und mit was polierst du das, damit dann so eine glatte und glänzende Oberfläche entsteht?


LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

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38

Samstag, 24. August 2019, 11:57

Hallo Rudi,
das hast Du wirklich schön geschrieben - vielen, vielen Dank.
---
Hallo Bernd,
auch Dir herzlichen Dank.
Ich poliere vor mit weichen Messingbürsten, die ich in meinen Modellbaubohrer einspannen kann. Das Finish entseht mit gewöhlicher Chrompoliturpaste.
---
Schönes Wochenende Euch beiden.
Beste Grüße
Peter
Beste Grüße vom Plastinator

39

Sonntag, 25. August 2019, 06:56

Moin Peter,

Danke für die Info, ja die einfachen Methoden sind immer noch die besten :ok: ich merke mir das mal, kann ja sein das man es irgendwann auch mal braucht.


LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

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40

Sonntag, 29. September 2019, 17:31

Hallo allerseits,
es hat sich wieder etwas angesammelt, das für einen kleinen Baufortschrittsbericht geeignet erscheint.
Die nächste Baugruppe in der Anleitung umfast die Sitzbank und den Kennzeichenplatte mit dem Rücklicht. Das sind die Hauptteile:

Der Sitz wird mit einem Vinylteil komplettiert, das für meinen Geschmack - vergleichen mit dem Original - zu matt geraten ist:


Eine Aufarbeitung mit Caramba Kunststoffsiegel für zu einem authentischeren Aussehen:


Das Rüchlicht wird komplettiert mit einer Glaslinse (transparent-rot bemalt) und einem Einsatz für die Kennzeichenbeleuchtung (Verbindung mit der Kennzeichenplatte ist nur gesteckt):




Als Kleber für die Glasteile und das Ätzteil ("Stop") habe ich Schmucksteinkleber - abgeguckt bei Truckoldi-Bernd - benutzt und kann das uneingeschränkt empfehlen. Aber Achtung: Wichtig ist es, einen Kleber auf Wasserbasis zu verwenden (hier von Kreul in der großen Flasche).



Anders als der Rico-Kleber auf Aceton-Basis lässt sich der Kreul-Kleber mikrofein dosieren, zieht keine Fäden und trocknet glasklar aus. Überschüssige Klebstoffmengen lassen sich leicht wieder entfernen.
Das hier sind die Haupteile der Vordergabel:

Zusammengesteckt sieht die Gabel nach der Bearbeitung so aus:




Die nächste Baugruppe ist der Tachometer mit Halterung und dem Winkelgetriebe für die Tachowelle:



Das Instrument ist eines der vielen Schmankerln der Hiro-Factory: Das innere Gehäuse ist ein feines Drehteil mit einen Einstichzur Auflage der Glasscheibe. Dem Modellbauer ist freigestellt, ob er den leichten Weg geht (= Decal mit Abbildung der Tachonadel)oder sich an die Herausforderung "echte" Tachonadel heranmacht. Hier die Bauteile:

Teil 15 ist die Tachonadel (die noch weiß bemalt werden muss), Teil 14 die Unterlegscheibe zwischen Zifferblatt und Nadel; komplettiert wird das Ganze mit der Nadelachse, die auf dem Cent-Stück liegt. Hier steckt sie provisorisch mi Gehäuse:


Und so präsentiert sich der fertige Tachometer:


Als nächstes ist der Scheinwerfer an der Reihe, auf dessen Oberseite sich später ein Amperemeter und der Lichtschalter befindet. Es überrascht nicht, dass auch eine Glühlampe als Bauteil ausgeführt wurde:


Die Befestigungsstreben habe ich am Scheinwerfergehäuse ausgerichtet und miteinander verklebt, damit der spätere Zusammenbau nicht unnötig wackelig wird:






Den Scheinewerfereinsatz - wiederum ein erstklassiges Drehteil - habe ich bereits zusammengebaut (= kleine Abwechslung vom ewigen Schleifen, Bohren und Polieren ;-):


Ebenso bin ich mit dem Lichtschalter und dem Amperemeter verfahren, das übrigens auch eine Glasabdeckung besitzt:


Als nächstes kommter vordere Kotflügel an die Reihe. Ich melde mich wieder.
Beste Grüße vom Plastinator

41

Montag, 30. September 2019, 18:41

Grias Di Peter,
Danke dass du den Bausatz überhaupt baust, ich komm aus dem Schwärmen wieder mal nicht raus.
Diesmaliger Höhepunkt für mich ist die traumhafte Gabel.
Auch die Rückleuchte ist ja wunderschön, allerdings wäre heute sowas nicht mehr sinnvoll, es ist nämlich nicht mehr garantiert, dass alle Verkehrsteilnehmer überhaupt noch sinnerfassend lesen können.

LGNorbert

42

Montag, 30. September 2019, 18:51

Da gibt es dem Norbert nichts mehr hinzu zu fügen :love:
:schrei: "Kleine Schiffe zu bauen führt bloß zur Vergeudung von Jungholz"
(Gustav II. Adolf, König von Schweden; 1611 - 1632)

Eine großartige Modellbauzeit wünscht
Ray

43

Montag, 30. September 2019, 19:48

Hallo Peter,
meine Highlights sind diesmal die Sitzbank und die Uhren.Die Idee mit dem Kunststoffsiegel muss ich unbedingt abspeichern,wer weiß wann man es mal nutzen kann.
Gruss,Rudi
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Ich bin der,der nicht bei Facebook ist!!!! :abhau: :baeh:

44

Dienstag, 1. Oktober 2019, 08:14

Moin Peter,

Hammer, einfach nur der HAMMER, was du da machst, besonders die Sitzbank gefällt mir saugut. :ok: :ok: :ok:
Das es den Schmucksteinkleber auf Aceton Basis gibt, wusste ich gar nicht, aber gut zu wissen, danke für die Info.


LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

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45

Dienstag, 1. Oktober 2019, 19:53

Vielen Dank für Eure netten Kommentare - klasse "Treibstoff" für die nächsten Bauabschnitte, den ich sehr genieße.


@ Norbert:


Auch die Rückleuchte ist ja wunderschön, allerdings wäre heute sowas nicht mehr sinnvoll, es ist nämlich nicht mehr garantiert, dass alle Verkehrsteilnehmer überhaupt noch sinnerfassend lesen können.



Das hast Du echt gut auf den Punkt gebracht - es deckt sich zu 100% mit meinen alltäglichen Erfahrungen als Berufspendler mit dem Auto.



@ Rudi:


Die Idee mit dem Kunststoffsiegel muss ich unbedingt abspeichern,wer weiß wann man es mal nutzen kann.

Das war ein Zufallsentdeckung. Das Zeug benutze ich z.B. für die Blinkergehäuse meiner BMW R100R, die aus schwarzem Kunststoff sind.


@ Bernd:


Das es den Schmucksteinkleber auf Aceton Basis gibt, wusste ich gar nicht, aber gut zu wissen, danke für die Info.

Den zu kaufen lohnt sich für unser Hobby meines Erachtens nicht (zumal dieser Kleber lackierte Flächen anlösen wird). Da ist der von dir verwandte Kleber eindeutig besser.
Beste Grüße vom Plastinator

46

Donnerstag, 3. Oktober 2019, 01:16

Moin Peter,

Genauso sehe ich das auch, Aceton ist für mich nur dazu gut, um Sekundenkleber von den Fingern zu bekommen, oder aber um bei Frauchen, die Nägel wieder sauber zu bekommen...
Für mich heißt das also einfach nur Finger weg von dem Zeug.


LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

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47

Donnerstag, 3. Oktober 2019, 10:21

Guten Morgen, Benrd,
ich hoffe, Du hattest eine erholsame Nacht.
Ja, Aceton ist auch bei mir der kleine Retter bei Unfällen mit Sekundenkleber. Zudem nutze ich ihn zum Reinigen von Metallteilen vor dem Verkleben. Neben Sekundenkleber können auch 2K-Verklebungen mit Aceton gelöst werden.

Ich kaufe das gute Tröpfchen in der Apotheke, wo man mit das bein Erstkauf erwordene Fläschchen gern wieder auffüllt.

Frohes Schaffen!
Beste Grüße vom Plastinator

48

Freitag, 4. Oktober 2019, 08:14

Moin Peter,

Danke der Nachfrage und ja es geht schon wieder aufwärts, zumal auch die Reparatur vom Laptop gelungen ist. :grins:
Und danke für die Info, zum Aceton, das mit dem 2K Kleber wusste ich gar nicht.


LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

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49

Samstag, 5. Oktober 2019, 14:29

Hallo Peter,
wirklich ein sehr schönes Modell und von Meisterhand gebaut. Dieser Detailreichtum begeistert mich sehr. Darf man erfahren was so ein Bausatz kostet? Das Original ist zwar ein absoluter Klassiker und seiner Zeit weit voraus, aber die Sitzbank ist irgendwie nicht stimmig mit dem übrigen Design der Maschine. Sieht irgendwie aus wie nachträglich draufgeschmiedet. Ich hab noch einen angefangenen Plastikbausatz der Black Shadow zu liegen, hab aber aus diesem Grund keine rechte Lust den mal fertig zu stellen. Ich werde aber gespannt verfolgen wie du die Sache zu Ende bringst.
Gruß Peter
Historische Motorräder als scratch - bau. Mehr Infos unter www.bk350.wordpress.com

50

Sonntag, 6. Oktober 2019, 16:41

Hallo Peter,
schön von Dir zu lesen (habe dich hier auch schon sehr vermisst).Der Bausatz ist echt Spitze, kostet regulär um die 600 Euro. Ich habe, wenn ich mich recht entsinne, rd. 540 Euro bezahlt, dabei aber auch einen Großeinkauf getätigt (es gibt weitere Kits aus dieser Serie, die ich mir ebenso zugelegt habe). Das Geld stammt aus Verkäufen zur Verkleinerung meiner Sammlung, die ich (bin jetzt auch schon 63) in diesem Leben eh nie hätte komplett fertigstellen können. Ja, es ist viel Geld, aber das ist es mir wert.

Vielen Dank auch für Dein Lob. Mich stört die Sitzbankkonstruktion, die dem Cantilever-Prinzip geschuldet ist, nicht so sehr. Ein alter Motorradkumpel von mir mag dieses Motorrad - nur wegen der Sitzbank - überhaupt nicht. Ich weiß also genau, was Du meinst.
Wann geht es den bei Dir weiter? Herbst haben wir doch immerhin schon ;-)
Beste Grüße vom Plastinator

51

Sonntag, 6. Oktober 2019, 22:20

Hallo Peter,
Danke für die Antwort. Ich habe in der Zwischenzeit schon ein bischen recherchiert und mir die anderen Modelle dieses Herstellers angesehen. Wirklich sehr beeindruckende Modellbausätze. Ich finde das der Preis durchaus gerechtfertigt ist. Zu meinem Baubericht ist nur zu sagen das ich immer noch an der Linierung herum experimentiere. Alles was ich bisher versucht habe ist entweder fehlgeschlagen oder hat mir nicht gefallen. Weiter komme ich ohne die Linierung auch nicht, denn zusammengebaut wird es keinesfalls einfacher. Außerdem ist immer noch Saison auch wenn die Temperaturen eher auf Frühwinter deuten.
Gruß Peter
Historische Motorräder als scratch - bau. Mehr Infos unter www.bk350.wordpress.com

52

Montag, 7. Oktober 2019, 18:12

Hallo Peter,
Zu meinem Baubericht ist nur zu sagen das ich immer noch an der Linierung herum experimentiere. Alles was ich bisher versucht habe ist entweder fehlgeschlagen oder hat mir nicht gefallen. Weiter komme ich ohne die Linierung auch nicht, denn zusammengebaut wird es keinesfalls einfacher.
Da habe ich zwei Tips für Dich, die ich beide auch schon erfolgreich realisiert habe. Du benötigst dazu Kunststoffisolierband, das Du auf eine Glasscheibe klebst. Anschließend schneidest Du davon mit Skalpell und Stahllineal Streifen in der benötigten Breite. Nach dem Abziehen lassen sich diese Streifen dann auf Kotflügel, Tank & Co. aufkleben. Selbst vergleichsweise enge Radien sind hinzubekommen. Dazu musst Du den Klebestreifen angedrückt halten, während Du Schritt für Schritt die Kurvenkontur klebst. Das Band dehnt sich dann an der Außenseite. Sollte es bei ganz engen Radien dennoch zu Verwerfungen kommen, schneidest Du Teile des Bandes, die sich von der Oberfläche abheben, mit dem Skalpell heraus und besserst diese Stellen mit einem feinen Pinsel und Farbe aus.

Alternativ kannst Du aus Abdeckband Schablonen fertigen, die die Innenkontur der später von der Linierung einzugrenzenden Fläche abdecken. Diese Schablone überträgst Du auf das Isolierband und schneidest anschließend vorsichtig entlang der Schablone aus dem Isolierband einen Streifen in der erforderlichen Breite.
Ich wünsche Dir gutes Gelingen und freue mich schon auf den Weiterbau Deines phantastischen Modells - wenn es soweit ist.
PS: Fahre meine Motorräder (und Mopeds) übrigens ganzjährig, aber nur auf trockenen Straßen ;-)
Beste Grüße vom Plastinator

keramh

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Realname: Marek H.

Wohnort: Bln-Friedrichsfelde

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53

Montag, 7. Oktober 2019, 19:38

moin,

bin ja nur eher ein stiller Mitleser dieses fantastischen Bauberichts. Jetzt muss ich mich aber mal melden.
Das Rücklicht ist extrem klasse, es kam mir so bekannt vor ...

... hier mal ein Bild von meiner Enfield.



Falls das Bild hier stört, nehm ichs wieder raus.

54

Dienstag, 8. Oktober 2019, 07:37

Hallo Marek,

da isse ja wieder - was für eine wunderbare Ergänzung :-) (danke).
Beste Grüße vom Plastinator

55

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 15:39

Servus!

Wunderschöner Bausatz, schönes Model und toll gebaut!

Hofi

56

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 19:20

Hallo Peter,
danke für die Tipps. Verschiedenes habe ich in dieser Richtung schon probiert. Allerdings mit mäßigem Ergebnis. Was für Klebeband verwendest du genau? Es sollte weiß oder Hellelfenbein sein.
Zu dem Motorrädern: Die RT kann ganzjährig fahren die BK geht in die Winterruhe von November bis Ende März.
Gruß Peter
Historische Motorräder als scratch - bau. Mehr Infos unter www.bk350.wordpress.com

57

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 18:50

Hallo Hofi,
danke für Dein Lob, freut mich sehr :-)
---
Hallo Peter,
habe heute Deinen Restaurierungsbericht über die 1:1 BK gelesen - jetzt wundert mich gar nichts mehr. Toller Bericht, tolle Leistung!
Zurück zum Thema: Für die Zierlinien habe ich in der Vergangenheit simples PVC-Isolierband aus dem Baumarkt genommen. Elfenbein als Farbe wird man da allerding - wenn überhaupt - nur schwer finden. Alternativ habe ich gerade mal nach "PVC Folie elfenbein" gegoogelt - vielleicht lässt sich das ja verwenden:

https://plotterfolie.de/de/werbetechnik/…-31cm-x-1m.html

Gutes Gelingen!
Beste Grüße vom Plastinator

58

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 20:06

Hallo Peter,
danke für die Recherche und das Lob. Die BK war aber nicht das Problem wenn man von den vielen Versuchen den Motor zum Laufen zu bringen mal absieht. Der Seitenwagen war dagegen eine echte Herausvorderung. Da bin ich wirklich an meine Grenzen gestoßen. Zu den Folien: ich versuche jetzt noch mal meine Idee, das Ganze auf Abziehbildfolie aufzubringen auszuführen,.wenn das auch nicht gelingt besorge ich mir die Folie.
Gruß und Dank Peter
Historische Motorräder als scratch - bau. Mehr Infos unter www.bk350.wordpress.com

59

Freitag, 11. Oktober 2019, 18:32

Hallo in die Runde,
es gibt weitere Fortschrite - hier sind sie:
Der Vorderkotflügel mit den Befestigungsstreben - im Auslieferungszustand...


... und nach der Aufarbeitung (richten, entgraten, bohren, polieren):


Das sind die Bauteile der Vorderradachse und die Bremshebel der beiden Simplexbremsen im Vorderrad mit den Bremszügen, wie Hiro sie sich vorstellt, die ich aber noch authentischer gestalten will:


Nach der Bearbeitung sehen die Teile dann so aus:


Lenkachse mit Knebel zur Bedienung des Lenkungsdämpfers:


Wenn man nicht aufpasst, kann es passieren, dass man obere und untere Gabelbrücke verwechselt und "Fleisch" wegnimmt, das eigentlich für ein Gewinde benötigt wird. Die Reparatur erfolgt mittels einer passend gemachten Buchse aus Aluminiumrohr. Nach dem Einkleben wird das Gewinde in die Buchse geschnitten - eine Art M2-Helicoil ;-)


So sieht das Ganze bei der Anprobe aus:




Unschwer zu erkennen sind hier die Bauteile des Lenkers:


Fummelig - weil z.T. schwer zugänglich und absolute Präzision erforderlich, um keine Beschädigungen zu verursachen - ist die Anbringung der Aufnahmen für die diversen Bowdenzüge aus Stahldraht:

Lenkerrückansicht:


Lenker von oben gesehen:


Bleibt noch die Ausbesserung der Lenkergriff-Enden - hier der Montagzustand:



Und hier der Zustand nach der Verfüllung mit Maskierflüssigkeit und dem Auftrag von Seidenmatt-Schwarz:

Als nächstes sind die Fußrasten mit den zugehörigen Hebeleien an der Reihe. Ich melde mich wieder.
Beste Grüße vom Plastinator

60

Samstag, 12. Oktober 2019, 07:00

Moin Peter,

Absolut filigran und wunderschön. :ok: :love:

Gute Idee, das mit der Maskierflüssigkeit, kein unterschied zu sehen.


LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

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