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Realname: Daniel

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61

Donnerstag, 15. August 2019, 07:39

Guten Morgen,

vielen Dank für eure Nachrichten und euren Zuspruch! Die Aktion mit der Lackierung hatte mir noch einige Tage schwer im Magen gelegen.

@Dirk: Wenn ich deine Nachricht mit meinem schlafdösigen Kopf gerade richtig verstehe, geht es dir darum, dass ich meine Mäander Tarnung auch mit Pattafix hätte herstellen können, richtig?

Es gab für mich drei Bedenken, warum ich mich gegen diese Methode entschieden hatte - auch wenn ich es zumindest mal hätte versuchen sollen:

- Ich bin davon ausgegangen, dass die Übergänge, wo sich die Schlangenlinien überwerfen nie hätten sauber abgeklebt werden können. Beim Überwerfen hätte ich das Pattafix an der Stelle andrücken müssen und die Linien wären somit dicker geworden.

- Bei einem Auftrennen der Schlangen an den Übergängen hätte man eventuell "Runde Unterbrechungen" an den Enden gesehen, das werde ich aber irgendwann noch mal ausprobieren. Im Nachhinein würde ich die Enden dann mit einer Schere abschneiden :pfeif:

- Und mein letztes Bedenken war, dass die Schlangenlinien durch das Pattafix anschließend so glatt aussehen wie gepinselt. Das wollte ich später bei den Flecken durch höher abstehende Kugeln ausgleichen - und es hat nicht funktioniert.
Mal von der Größe der Flecken abgesehen.

Ich denke ich hatte noch zu wenig Erfahrung bei Nachjagdtarnungen. Aber jetzt habe ich Fakten geschaffen und werde damit weiterarbeiten.

Nächster Punkt auf der Agenda sind die freihändig angebrachten Antennen und Flammdämpfer.

Viele Grüße :wink:
Daniel
"Man darf ruhig dumm sein - man muss sich nur zu helfen wissen!!"

62

Donnerstag, 15. August 2019, 17:13

Hallo Daniel
Bei Antennen freihändig krieg ich Schüttelfrost :rrr: . Wahrscheinlich was falsch verstanden ?(
Egal : Ob horizontal oder vertikal polarisiert ,parallel und in gleicher Ebene sollten Sie sein.
Wie das bei den späten Ju 88G mit 45°Dipolen "entzerrt " wurde :nixweis:
Gruß Ronald

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Realname: Flo

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63

Donnerstag, 15. August 2019, 20:02

Ich denke ich hatte noch zu wenig Erfahrung bei Nachjagdtarnungen


So gehts mir auch Daniel :hand:

Aber die nächsten Nachtjäger warten schon :ok:
„als wenn ein Engel schiebt“ (A. Galland über den ersten einsatzfähigen Düsenjäger der Welt)

Keep calm and support the Lions!

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64

Donnerstag, 15. August 2019, 21:21

Radarantennen

Guten Abend,

im Netz finden sich ja verschiedene Antennenanlagen an fiktiven Pfeilen.

@Ronald: Vielleicht habe ich das auch misverständlich ausgedrückt :nixweis: Das sollte dich für deine Ju 88 nicht beunruhigen!

Zu meinen "freihändig" angeklebten Trägerarmen.
In meinem Bausatz ist die Radaranlage sehr schlicht gehalten und beschränkt sich auf zwei Trägerarme, wo die Dipole vertikal ausgerichtet sind.
Die Arme sollen laut Anleitung in vorgegebene Löcher unter den Tragflächen eingelassen und verklebt werden. Demnach hätte es aber einen Produktionsfehler bei meinem Bausatz gegeben, denn auf beiden Seiten der unteren Tragflächenschale gibt es keine Ansätze von Löchern. Eigene Bohrungen im exakten Winkel waren mir zu heikel.

Deshalb musste ich mit Feingefühl und Sekundenkleber die Arme selber ausrichten und ankleben.
Nun Fotos vom jetzigen Zustand:




Die Arme und oben liegenden "Stangen" der Dipole werden noch in RLM 65 gestrichen.
Die unteren "Stangen" werde ich rot-weiß geschrichelt darstellen. Das ist auch eine der Maßnahmen, um ein bisschen Farbe in das Gesamtbild zu geben.
@Florian: Wir werden uns hier im Forum noch sicherlich so einige Nachtjäger präsentieren! :prost:

Viele Grüße
Daniel
"Man darf ruhig dumm sein - man muss sich nur zu helfen wissen!!"

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65

Donnerstag, 15. August 2019, 21:32

[...]Ich denke ich hatte noch zu wenig Erfahrung bei Nachjagdtarnungen. Aber jetzt habe ich Fakten geschaffen und werde damit weiterarbeiten.[...]


Genau das ist die richtige Einstellung :ok:
Beim nächsten Vogel, baust du auf den Erfahrungen auf, die du jetzt hier gesammelt hast.

Ich glaube, so ist jeder unserer hiesigen Modellbaugötter angefangen.
Davon abgesehen, finde ich noch nichts schlechtes oder vermurckstes an deinem Nachtjäger.

Also mach weiter Dein Ding und gehe Deinen Weg,- der Rest kommt von ganz alleine.

Gruß Manfred

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66

Freitag, 16. August 2019, 07:48

die Position sieht gut aus, mich stören nur die viel zu dicken Antennen; mit Stahldraht sähe es realistischer aus --> Antenne am Träger abschneiden , 0.4 mm Loch bohren, Stück Stahldraht durchschieben und mit dünnflüssigem sekundenkleber fixieren

:wink:

67

Freitag, 16. August 2019, 20:00

Hallo
Draht ist ja schön . Aber wie die unterschiedlichen Durchmesser darstellen ? :?:
Ich geh' mal davon aus ,daß Serienteile für die Antennen verwendet wurden (an den 1:1 Versuchsträgern).
Es wurde mit Ausrichtung und Polarisation experimentiert .Die Muffe am Träger dürfte das Teil sein das horizontal /vertikal oder 45 ° ermöglicht.
Zum "scharfstellen " dann die äußeren Stäbe weiter einschieben oder herausziehen .( der letzte Satz basiert auf Spekulation)
Etwas Erfahrung mit dem entzerren analoger Antennengruppen hab ich.
Die unterschiedlichen Durchmesser der Elemente und die gar nicht so strömungsgünstige Konstruktion, um sie anzubringen, wär schon wichtig.
Gruß Ronald

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68

Freitag, 16. August 2019, 21:45

Guten Abend,
vielen Dank für eure Nachtichten mit Lob und Kritik! ^^

@Hans-Jürgen: Lass mich da vielleicht ein paar Nächte drüber schlafen. Das wäre schon eine harte Nuss!

Damit man sich vielleicht besser ein Bild und eine Meinung dazu machen kann ein Foto mit 0,4mm Bohrer und den Original-Antennen vom Bausatz:



Wenn, müsste man ja die Dünnen (teleskopierbaren?) Stäbe ersetzen!?

Euch noch einen schönen Abend! :prost:
"Man darf ruhig dumm sein - man muss sich nur zu helfen wissen!!"

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69

Samstag, 17. August 2019, 07:04

Genau, und das wäre etwas was die Optik erheblich verändert :ok: ,das sollte eigentlich mit einer ruhigen Hand kein Problem sein ^^ man könnte aiuch einen durchgehenden Draht verwenden

anbei ein Bild

70

Samstag, 17. August 2019, 13:09

Man könnte auch Spritzenkanülen plus Draht nehmen, um diese unterschiedlichen Durchmesser zu modellieren. Diese Kanülen benutze ich oft. Wenn Du willst, suche ich Dir den passenden Farbcode der Kanülen heraus, damit sie auf Deinen Draht passen. Die Kanülen kosten fast nix und sind sehr universell einsetzbar.
Liebe Grüße von nochsonBastler.

"Das erinnert mich an den Mann, der sich splitternackt auszog und in einen Kaktus sprang."
"Warum hat er das getan?"
"Er hielt das damals für eine blendende Idee!"

("Die glorreichen Sieben", Mirisch/Alpha, 1960)

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71

Samstag, 17. August 2019, 13:24

das ist mal eine gute Idee... :ok:

72

Samstag, 17. August 2019, 19:08

Hallo
Kanüle + Draht :thumbsup: Klasse Idee !
Das Problem kleines Teleskop (mechanisch :whistling: ), tritt ja öfter auf .
Gruß Ronald

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Realname: Manfred

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73

Samstag, 17. August 2019, 20:41

Ja die Idee ist so gut, das ich mich heute erst einmal mit Spritzen und Kanülen eingedeckt hab.
Die kosten ja wirklich nichts mehr. Hab jetzt für 500 Kanülen (100 je Größe), 100 Spritzen und noch ´n bisschen Kleinkram, mit Porto 22 Euro bezahlt.
Klein Ausrüstungsgegenstände
Ich denke, da komme ich so einige Jahre mit hin.

Danke für den Tipp,
Gruß Manfred

74

Sonntag, 18. August 2019, 09:35

Hallo,

noch ein kleiner Tipp zum Bearbeiten der Kanülen: Da sie aus Edelstahl und sehr dünnwandig sind, kann man sie nicht einfach sägen oder abknipsen. Ich benutze einen Dremel mit Diamant-Trennscheibe (vor Jahren mal beim großen Elektronikversender mit dem "C" gekauft), mit der ich die Länge erst grob zuschneide und dann die auf endgültige Länge vorsichtig abschleife. Wenn's sehr genau werden muss, kontrolliere ich mit einem Messschieber. Das Entgraten an den Außenseiten geht gut mit einer Schlüsselfeile, für innen benutze ich einen kleinen Kegelschleifer für den Dremel, den ich einfach mit der Spitze in das Kanülenloch stecke und mit der Hand ein- oder zwei Umdrehungen gebe. Das Zurechtschneiden ist dann in wenigen Minuten sauber erledigt.
Liebe Grüße von nochsonBastler.

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75

Sonntag, 18. August 2019, 12:58

Hallo zusammen,
ich hätte nicht gedacht, dass das allgemeine Interesse in der Antennenanlage so groß ist!

Aber gut, dass wir mal darüber reden!

@Dirk: Ich komme gerne auf dein Angebot mit den Farbcodes zurück! Das wäre für die Leser hier sicherlich auch interessant.
Bisher hatte ich Kanülen nur (mit viel Kraft) geknipst und anschließend die verformten Enden mit einem Spiralbohrer "wieder rund gebohrt".
Aber mit einem Dremel sollte das sicher besser von der Hand gehen.

Euch noch einen schönen Sonntag!

Viele Grüße :wink:

Daniel


PS: Vielleicht hat jemand ein paar gute Tipps und Ideen zur Gestaltung und Ausarbeitung von Flammdämpfern/Flammvernichtern!?
Die Frage zielt in Richtung Farben, Pigmentierung und sonstiges ab.
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76

Sonntag, 18. August 2019, 20:28

so jetzt geb ich auch noch etwas Senf dazu, ich knips die Kanuäe mit dem Seitenschneider mit etwas Überlänge ab und dann wird meine Güde Schleifscheibe angeworfen ( 120er Schleifpapier) , kurz dran halten und fertig :pfeif: .

77

Dienstag, 10. September 2019, 20:46

Hallo allerseits,

Daniel meinte, dass die Zusammenstellung der Kanülen-Farbcodes eventuell auch für die übrigen Mitleser interessant sein könnten. Gerade Angaben zu den Innendurchmesser sind nicht so ohne weiteres zu beschaffen, daher folgend eine Zusammenstellung der (für den Modellbau) wichtigsten Größen.

Also, die Farbe korrespondiert mit dem Durchmesser und der Gauge-Zahl G, wobei G mit steigendem Durchmesser sinkt. Ich nehme die Sterican-Einmalkanülen der B. Braun Melsungen AG, die sind gut erhältlich. Ob die Maße auch für andere Hersteller gelten, weiß ich nicht genau (vermute es aber).

Die wichtigsten Werte sind:

Farbe - G-Wert - außen - innen
-----------------------------------------
orange - 24 G - 0,50 mm - 0,32 mm
blau - 23 G - 0,60 mm - 0,39 mm
grau - 22 G - 0,70 mm - 0,47 mm
grün - 21 G - 0,80 mm - 0,57 mm
gelb - 20 G - 0,90 mm - 0,65 mm
hellgelb - 19 G - 1,10 mm - 0,79 mm
rosa - 18 G - 1,20 mm - 0,95 mm

Die Kanülen passen teilweise drehbar ineinander, ist für spezielle Anforderungen bzw. Projekte vielleicht von Bedeutung.

Dann fiel mir noch ein, dass es manchmal auch besser sein könnte, Messingröhrchen oder -drähte zu verwenden; Messing ist löt- und biegbar und insgesamt leichter zu verarbeiten, dafür aber nicht so inert wie Edelstahl. Entsprechende Röhrchen von 0,3 mm bis 5 mm (Außendurchmesser) und Messingdraht von 0,5 mm bis 1,2 mm könnt Ihr hier finden, weitere (eher größere) Durchmesser bei dem Elektronikversender aus Hirschau mit dem großen "C" vorn im Namen.

Einen Satz Edel(feder)stahldrähte von 0,3mm bis 2,0mm Durchmesser, je 1m lang, habe ich übrigens mal in der Bucht für wenig Geld bekommen, reicht vermutlich bis ans Ende meiner Modellbauerkarriere...


So, und damit mein Beitrag auch einen Bezug zur "drei-drei-fünf" bekommt, noch ein kleiner Hinweis für Dich, Daniel: für das "Geweih", genauer die vertikalen Dipole, musst Du die horizontalen Träger eigentlich gar nicht durchbohren, das Bild der Bf-110 von Hans Juergen zeigt recht deutlich, dass die Dipole außen dran dran saßen... :ok:

Dir weiterhin viel Erfolg, Daniel! :wink:
Liebe Grüße von nochsonBastler.

"Das erinnert mich an den Mann, der sich splitternackt auszog und in einen Kaktus sprang."
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78

Mittwoch, 11. September 2019, 06:20

Kanülen-Codes

Hallo Dirk
Danke für die Tabelle ! :ok:
Werd ich mal den Apotheker erschrecken . :thumbup:
Gruß Ronald

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79

Mittwoch, 11. September 2019, 12:12

Hallo Dirk,

auch von mir noch mal danke für die Tabelle!
Ich habe das Material auch schon hier liegen. Ich wollte ein ganz besonders schlauer Fuchs sein und habe mit VA-Draht aus dem E-Zigaretten-Bedarf organisiert - allerdings von der Rolle.


Jetzt bleibt mal abzuwarten, ob der Draht stur verbogen bleibt.

Allerdings habe ich mich letzte Woche beruflich verändert und hatte bislang abends nicht mehr den Kopf am Ameisenbär weiter zu machen.

Ich bitte daher noch um etwas Geduld!


@Dirk: Das mit den geklebten, horizontalen Dipolen hatte ich mir inzwischen genau so überlegt, genau wie auf dem geposteten Foto der Bf110 schön zu erkennen ist! :five:

Viele Grüße :wink:
Daniel
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