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Beiträge: 2 293

Realname: Hans Juergen

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241

Mittwoch, 31. Juli 2019, 18:55

Hi

HMMMMH , Sorry aber die Auspuffrohre gefallen mir nicht, warum hast du nicht einfach Polystyrolstäbe genommen, warm gemacht und in Form gebogen ? Daß es ein Rohr wird ist doch nicht nötig. Als Endroh dann ein Messingrohr und es wird richtig gut ;)

242

Donnerstag, 1. August 2019, 08:49

Interessante Vorgehensweise,

vielleicht gefallen sie dem Doc nicht, weil die Rohre momentan noch so aussehen wie die Innereien eines Patienten ;)


Spass bei Seite, ganz unrecht hat Hans Juergen aber nicht.
Viel Aufwand, aber ob Du die Teile jemals richtig rund geschliffen bekommst?
:schrei: "Kleine Schiffe zu bauen führt bloß zur Vergeudung von Jungholz"
(Gustav II. Adolf, König von Schweden; 1611 - 1632)

Eine großartige Modellbauzeit wünscht
Ray

243

Donnerstag, 1. August 2019, 15:04

Hallo Hans Jürgen, hallo Ray, :wink:
habe mir eure Anmerkungen sorgfältig durch den Kopf gehen lassen und bin zu folgendem Ergebnis gekommen: Der Verlauf der Auspuffrohre ist auch im Vergleich mit dem Original schon halbwegs in Ordnung, womit ihr allerdings beide absolut recht habt ist die Oberflächenbeschaffenheit- also sind die Rohre wirklich Rund und wirkt die Oberfläche wie ein Metallrohr - da sieht es leider wie ihr zurecht angemerkt habt eher mau aus- also:
Eine andere Lösung muss her - ich werde von daher noch einiges ausprobieren und werde berichten - in jedem Fall dank euch beiden für das Feedback- damit lässt sich arbeiten. :ok:
LG Martin :wink:

244

Freitag, 2. August 2019, 14:39

Ich lese nun hier schon eine Weile in diesem Thema mit aber irgendwie werde ich aus dem kompletten Aufbau nicht schlau. Für mich ist CfK an dieser Stelle komplett ungeeignet. Irgendwie steckt jetzt schon so viel Aufwand in den ganzen Teilen aber wirklich gute Oberflächen haben sie nicht. Auch so sieht es so aus, als ob überall sehr viel spiel in den Teilen ist. Auch die Sache mit dem Gewicht ist für mich unbegründet. Für eine gute Straßenlage ist eher etwas mehr Gewicht hilfreich.
Ich glaube du wirst noch extrem viel Arbeit haben um alle Teile von der Oberfläche her glatt zu bekommen, aber ich bleibe gerne dran und lerne vielleicht auch noch dazu.

245

Samstag, 3. August 2019, 13:38

Hallo Michael, :wink:
zuerst einmal freue ich mich natürlich, dass Du hier mit Interesse dabei bist. Ebenso freut es mich auch, dass Du Dich zu Wort gemeldet hast - nur durch Kritik und Anmerkungen kann man sich verbessern.
Nun zu Deinen Anmerkungen:
Der Komplette Aufbau soll dem des Originals entsprechen- die Reihenfolge wie ich wann was baue ist allerdings in der Tat bestenfalls Chaotisch - da gebe ich dir absolut recht.
CFK als Material ist wie bereits erwähnt dem Umstand geschuldet, dass das Auto möglichst leicht werden soll- der Grund für die Suche nach Leichtbau liegt allerdings nicht in der Straßenlage- mir geht es in dem Punkt um die Fahrleistungen - jedes Gramm, welches der Motor mehr zu bewegen hat bedeutet mehr Arbeit für den Motor und damit weniger Speed und weniger Akkulaufzeit.
An einigen Stellen hat sich die Wahl für CFK als ungeeignet erwiesen, da hast du auch Recht (beispielsweise die Fertigung der Spurstangen). An einigen Stellen habe ich CFK auch deshalb verwendet, weil es das Material ist, welches ich griffbereit auf Lager habe - beim Motor beispielsweise wäre es natürlich möglich gewesen Alu, Messing oder Plastik zu verwenden - das hätte ich erst bestellen müssen - das geringe Gewicht der Kohlefaser nehme ich an der Stelle gerne mit - mit der schwierigen Verarbeitung muss ich leben - selber Schuld. ;) - Zudem lerne ich mit jedem Bauteil - erst wird konstruiert, dann wird gebaut und dann geschaut, was tatsächlich bei rum kommt - liegt in meiner Vorgehensweise, dass da auch mal Mist dabei ist - wobei es auch hilft, wenn man das dann auch gesagt bekommt und dann evtl. auch Tipps und Ideen bekommt, wie es besser ginge.
Dazu habe ich noch eine Frage an Dich - Du hast davon gesprochen, dass einige Teile zu viel Spiel haben - welche Teile meinst du denn, bzw. - bei welchen Teilen hattest Du dein Eindruck - da wäre ein Hinweis sehr hilfreich. Danke dafür im voraus. :)
Was die Oberflächen angeht - da bläst Du in ein offen Horn - zumindest was die Karosse angeht- die muss noch ordentlich nachgearbeitet werden- bist da ja nicht der einzige, der das anmerkt - ich habe das auch auf dem Schirm, allerdings ist die Optik in dem Fall erst am Ende der Prioritätenliste - erst muss die Funktion stimmen, dann kommt die Optik.
Dennoch nehme ich deine Hinweise natürlich gerne auf und hoffe, das Du auch weiterhin mit Interesse hier am Ball bleibst.
GLG und schönes Wochenende
Martin :wink:

246

Sonntag, 11. August 2019, 15:31

Hallo euch da draußen, :wink:
Nach der berechtigten Kritik an meinem ersten Versuch die Auspuffrohre darzustellen habe ich einen zweiten Versuch gestartet.
Die Vorgehensweise war eigentlich recht ähnlich - also als Ausgangsbasis Trinkröhrchen , die dann in Form gebogen und verspachtelt.
Aber da fangen dann auch schon die Abweichungen an.
1. Die Auspuffrohre habe ich einzelne verspachtelt und nicht zuerst in ein Endrohr zusammen gefasst.
2. Als Spachtelmasse, um die Trinkröhrchen zu stabilisieren und in Form zu halten, habe ich diesmal GAP - also Giesastpampe verwendet.

Um diese Herzustellen habe ich kleinere Stücke von alten Speiseeisverpackungen in einem Glas mit Modellbaukleber aufgelöst. (Also Polystyrol in Revellkleber)
Mit dieser Spachtelmasse habe ich dann die einzelnen Auspuffrohre verkleidet - der große Vorteil gegenüber der Epoxidharzspachtelmasse liegt zum einen in der leichteren Verarbeitung - ich kann die Konsistenz dieser Spachtelmasse ja selbst steuern durch Zugabe von Klebstoff, bzw. Polystyrol. Der andere große Vorteil liegt in der Trockenzeit - zwar benötigt diese Spachtel auch einige Zeit bis sie vollkommen durchgetrocknet ist, allerdings ist sie bereits nach wenigen Minuten soweit Formstabil, dass keine Verzug mehr in die Teile rein kommt.
Hier ein erstes Bild von den so eingekleideten Auspuffrohren:

Und hier einmal zwei Rohre im Detail:
Hier das dritte Rohr von Vorne auf der rechten Seite:

Und hier das Pendent der linken Seite:

Und hier in der Gesamtansicht die übrigen Zehn Rohre:


Anschließend wurde dann verschliffen - hier eines der Auspuffrohre nach dem ersten Schleifdurchgang:

Und hier eine Stellprobe aller zwölf Rohre nach dem zweiten Schleifdurchgang:
Zuerst von Oben:

Und dann nochmal eine Ansicht der rechten Seite:

Und das Ganze links:


Hier jetzt ein Blick auf alle Auspuffrohre im ausgebauten Zustand:

Und nochmal einige Detailaufnahmen vor der ersten Lackschicht:



Anschließend kam die erste Schicht mit schwarzer Grundierung drauf:

Und im Detail:

Danach wurde nochmal mit GAP an einigen Stellen nachgespachtelt und erneut Grundiert:

Und nochmal im Detail:


Anschließend wurde mit Chrom lackiert, die Auspuffrohre in die dafür vorgesehenen Bohrungen eingeschoben (also noch nicht endgültig angepasst und verklebt) und eine erste Stellprobe gemacht:
Hier der Motor von der Seite:

Von Oben mit der Bildvorlage im Hintergrund:

Und die Stellprobe im Auto:

Und der Motor nochmal von Vorne:

Und zum Schluss noch von Hinten:

Nun mein Zwischenfazit:
Die Form der Auspuffrohre haut ganz gut hin - die Oberfläche auch trotz Lackierung noch nicht - hier muss ich nochmal ran und zwar mit etwas feineren Hilfmitteln - mein 400 Schleifpapier ist da einfach zu grob.
Ich denke sobald die Rohre endgültig Angepasst sind und die Oberfläche inklusive Lackierung passen, sollte es in die richtige Richtung gehen.
Zufrieden bin ich mit dem Ergebnis noch nicht, allerdings stimmt die Richtung.
Als nächstes müssen dann noch die Anschlussschellen der Auspuffrohre gefertigt werden und dann geht´s an die Endrohre... Zudem fehlen noch die Ansaugtrompeten und die Abdeckung der Lufthutze - es liegt noch einiges an Arbeit vor mir.
Ich hoffe ich konnte euch ein wenig unterhalten - wie immer: Tipps, Tricks, Kommentare usw. sind wie immer willkommen.
Euch ein schönes Restwochenende.
LG Martin :wink:

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Realname: Hans Juergen

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247

Sonntag, 11. August 2019, 22:31

Hi , na das ist mal um Längen besser als der erste Versuch :ok: , wobei ich immer noch nicht so kann dahinter komme, warum du an den Trinkhalmen festhälst, aber o.k. . ich würde jetzt Sprühspachtel nehmen um die Oberfläche glatter zu bekommen. Eine glänzende Chromoptik wirst Du aber eher nicht erreichen können.

248

Montag, 12. August 2019, 16:11

Hallo Hans Jürgen - :wink:
den Tipp mit der Sprühspachtel werde ich mal ausprobieren - freut mich natürlich auch, dass diese zweite Version eher vorzeigbar ist. Die Trinkhalme haben für mich einen entscheidenden Vorteil gehabt (außer, dass ich sie bereits im Haus hatte) - ich konnte mit den Trinkhalmen die Biegungen sozusagen Balg um Balg vornehmen und auch noch korrigieren - die ganzen unterschiedlichen Biegeradien tatsächlich in einem Aufwasch zu fertigen, habe ich mir schlichtweg noch nicht zugetraut. :S
Außer einer erneuten Spachtelorgie sehe ich mein Problem an der Oberfläche vor allem beim Schleifmittel - das feinste Schleifpapier ist im Moment eines mit einer 400er Körnung - da geht doch noch deutlich mehr- ist auch schon bestellt, dauert nur noch ein paar Tage.
GLG Martin

Beiträge: 2 293

Realname: Hans Juergen

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249

Montag, 12. August 2019, 17:17

Dann mach mal, ich bin gespannt. Du hast den Motor übrigens schön eingepackt, denk nur auch an ausreichende Kühlöffnungen, sonst wirds evtl sprichwörtlich ein " heißer Ofen" ;)

250

Montag, 12. August 2019, 19:37

Hallo Martin,

ich bin eher skeptisch mit der Sprühspachtelaktion.
Draufsprühen ok, aber dann?
Wenn schon, dann bestenfalls alles wieder auseinander nehmen und die Rohre einzeln besprühen.

Aber was zählt schon meine Meinung, wenn es um`s Spachteln geht. ;)
:schrei: "Kleine Schiffe zu bauen führt bloß zur Vergeudung von Jungholz"
(Gustav II. Adolf, König von Schweden; 1611 - 1632)

Eine großartige Modellbauzeit wünscht
Ray

251

Montag, 12. August 2019, 20:00

Hallo Ray,
bevor ich mich nochmal ans Spachteln mache werde ich erst einmal mit was feinerem Schleifen - dann sehen wir weiter - die Sprühspachtel ist auf jeden Fall eine Option, die ich auch sehr gut bei der Karosse anwenden kann, aber das wird dann erst getestet. Die Auspuffrohre werden in jedem Falle erst einmal einzeln bearbeitet - sie sind ja auch derzeit nur eingesteckt, also noch nicht verklebt.
By the way: nur weil Du ein ausgewiesener Spachtelvermeider bist, heisst da ja auch noch lange nicht, dass Du davon A: keine Ahnung hast und B: dazu keine Meinung - von daher zählt Deine Meinung auch zum Thema Spachtel natürlich was. ;)
GLG Martin

252

Montag, 12. August 2019, 20:49

Schön, dass Du "Vermeider" geschrieben hast, und nicht "Gegner" :five:
:schrei: "Kleine Schiffe zu bauen führt bloß zur Vergeudung von Jungholz"
(Gustav II. Adolf, König von Schweden; 1611 - 1632)

Eine großartige Modellbauzeit wünscht
Ray

253

Montag, 12. August 2019, 21:18

:D
@Ray - ich habe mal angenommen, dass es nichts persönliches ist zwischen Dir und der Spachtelmasse an sich. :baeh:
@Hans Jürgen - über die Belüftung, bzw. Kühlung des Motors habe ich mir auch schon Gedanken gemacht - dafür wird sich einfach der Aerodynamik bedient und der Motor mit der einströhmenden Luft aus der Lufthutze gekühlt - auch das ist ein Grund weshalb die Auspuffrohre hohl sein sollten - das wird aber zu gegebener Zeit auch noch klarer, wenn ich mit dem Motor so weit bin.
Ich hoffe mal das wird so funktionieren, wie ich mir das erhoffe - aber man wird sehen...
GLG Martin

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