Sie sind nicht angemeldet.

31

Freitag, 12. Juli 2019, 07:21

Moin Dieter,

Ah ja ok, ich dachte halt, da kommt später noch Farbe dazu, es gibt ja wetterfeste Farben für den außen Bereich, aber so ist es dann klar.
Gegen das durch leuchten, hilft oftmals eine mattschwarze Innenlackierung, aber du hast es ja gut gelöst und kannst nun auch die LED einzeln anschließen und ansteuern, was bestimmt einen interessanten Lichteffekt gibt.
Auch interessant, finde ich das einschmelzen der runden Fenster in die Alurohre, das werde ich mir mal merken, man weiß ja nie ob man das nicht auch mal gebrauchen könnte.


LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

Was es sonst noch von mir gibt, findet ihr << Hier >>

  • »Thor101« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 46

Realname: Dieter

Wohnort: Schöppingen

  • Nachricht senden

32

Freitag, 12. Juli 2019, 11:05

Moin Bernd

Ja, bin auch mal früh wach. :) :)



Bisher, also bei meinen kleineren Leuchttürmen, hatte ich nie Probleme mit meinen Bullaugen.
Das liegt aber wohl daran, dass die Messinghülsen viel kleiner und auch scharfkantiger sind.
Nun denn, die linke Hülse ist ein missglückter Versuch, weil das Epoxi unten ausgetreten ist.
Nachlässige Arbeitsweise wird bestraft!
Ich denke es liegt daran, dass ich die Größe der Hülsen unterschätzt habe.
Die großen Alu-Hülsen lassen sich nicht so einfach erhitzen wie die kleinen Messinghülsen.
Also neue Taktik:
Hülse sorgfältig erhitzen mit einem Holzstab zusätzlichen Druck auf den Lötkolben und die Hülse geben.
Das muss alles schnell gehen, sonst rollt sich das kleine Fenster in der Hülse auf.
Abkühlen lassen und alles so sitzen lassen und nicht gleich abgrabbeln.
Mit dicker Federklammer Druck auf der Hülse belassen und etwas Epoxi (so das etwa 2 mm unten benetzt sind) oben einfüllen.
Abwarten und Tee trinken. Morgen weiss ich dann ob es funktioniert.

So, aber nochmal zu den Hülsen und warum diese.
Du hast natürlich Recht Bernd, ein schwarzer Anstrich innen oder eine Unterhaut aus Stanniol und der Turm wäre lichtdicht.
Wenn man nur die kleinen runden Bullaugenscheiben in den Turm einsetzen soll, bekommt man das sehr schwer dicht; zumal das Modell ja Wind und Wetter ausgesetzt ist.
Ich hatte nach einer Möglichkeit gesucht die Bullaugen absolut wasserdicht einzusetzen.
Das Ergebnis ist die Lösung mit diesen Hülsen.
Dass ich dadurch den Turm nicht lichtdicht machen muss, war eher ein Nebeneffekt.
Ich nehme das Einsetzen mal vorweg, weil es hierhin passt. Natürlich ist es nicht möglich, die Hülse auf zwei drei Schichten Epoxi und Glasfasermatten einzusetzen; deshalb wird hinter das Loch noch eine etwa 15 mm starke Styrodurplatte geklebt. Jetzt hat man genug Fleisch, um die Hülse wasserdicht und fest einzusetzen. ABer Später mehr dazu.

So, Regierung ruft :!! , muss wieder arbeiten :( .

LG
Dieter


Im Bau: [url='https://www.wettringer-modellbauforum.de/forum/index.php?page=Thread&threadID=69216&uchtTRS160']Leuchtturm_Roter_Sand_LTRS160[/url]

33

Sonntag, 14. Juli 2019, 08:52

Moin Dieter,

Jo, das erklärt es ausführlich und ist ja eigentlich auch logisch, wenn der Leuchtturm, bei Wind und Wetter draußen ist und funktionieren soll.

Ich drücke dir die Daumen, das es nun mit dem einschmelzen der Fenster, in die Hülsen, funktioniert, auf jeden Fall finde ich die Idee mit dem Einschmelzen gut.


LG Bernd
Faulheit ist die Angewohnheit, sich auszuruhen, bevor man Müde wird. :wink:

Was es sonst noch von mir gibt, findet ihr << Hier >>

  • »Thor101« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 46

Realname: Dieter

Wohnort: Schöppingen

  • Nachricht senden

34

Mittwoch, 17. Juli 2019, 09:46

3.4 Turmbasis immer noch Bullaugen

Ja, ich hätte nicht gedacht, dass sich meine Technik der Bullaugenherstellung von einem 90 cm Modell so schlecht auf ein 160 cm Modell übertragen lässt.
Das Prinzip halte ich immer noch für gut, weil man so die Bullaugen schön stabil und wasserdicht einsetzen kann, aber die Herstellung und Ausleuchtung der großen Bullaugen ist schlecht.
Die Lichtstärke einer 5 mm weißen LED reicht völlig aus, aber man sieht eigentlich nur einen hellen Punkt innerhalb des Bullauges. Das wirkt wie ein Scheinwerfer. Nix gut.
Also neuer Versuch. Zuerst habe ich ein neues Bullauge mit einem zusätzlichen Stückchen Pergamentpapier gemacht, welches ich 2 mm auf die erste Schicht Epoxi geklebt habe. Das Ergebnis ist erstaunlich. Es ist zwar nach wie vor ein heller Punkt erkennbar, aber das Ganze wirkt durch die Streuung des Pergamentpapiers viel heller. Aha.
Nächster Versuch. Damit der Leuchtpunkt endlich verschwindet, habe ich einige Bullaugen mit einer umgekehrt eingebauten LED zusammengeklebt.
Die LED strahlt jetzt nach hinten. Da aber nicht das Innere des Turms beleuchtet werden soll, kommt zum Schluss hinten ein Stückchen Alufolie als Spiegel darauf. Das sah schon einigermaßen so aus wie gedacht.
Und da kam mir eine neue Idee.
Ständig läuft mir das Epoxi vorn aus den Hülsen, weil die Kunststoffscheiben nicht sauber mit diesen großen Alu-Hülsen verschweißt werden können. Wenn ich das Epoxidharz von vorn einschütten könnte, bräuchte ich keine Acrylscheibe, denn das Epoxidharz härtet ja selbst mit einer glatten Oberfläche aus. Nebeneffekt: wenn ich die Hülse nicht ganz mit Epoxidharz fülle, wirkt es so, als würde die Scheibe etwas zurückspringen. Wie im Original. Das gefällt mir!
Also, wenn schon invers, dann auch richtig.
Neuer Versuch, man nehme:
Eine LED, deren Beine so gebogen sind, dass die LED in die Hülse passt und nach hinten leuchtet.

Eine Styrodurplatte, in die man für den „Parabolspiegel“ mit dem Finger eine Mulde drückt und darauf etwas Alufolie legt. Nun wird die LED so mit den Beinchen in das Styrodur gesteckt, dass die LED genau mittig (mit etwa 2 mm Luft) über dem „Parabolspiegel“ steckt.

Die Hülse aufstecken und zentrieren. Es darf nur eine geringe Menge an Epoxidharz eingefüllt werden, da dies sonst direkt unten wieder austritt.







Wenn das Epoxidharz ausgehärtet ist, sollte unten an der Hülse etwas Alufolie („Parabolspiegel“) kleben, die LED sollte mittig in der Hülse kleben und alles dicht sein. Fertig für den nächsten Schritt.Ich hatte die Hülsen etwas beschwert, damit nicht so viel Epoxid ausläuft.
Mein Mitarbeiter „Monsieur Findus“ verlässt sogar sein Kissen um alles zu kontrollieren.

Nach 3 ½ oder 4 ½ Stunden ist das Epoxi schon so zäh, dass man Nachgießen kann, aber nur so, dass die LED bedeckt ist, damit für das Pergamentpapier noch Platz bleibt.

Zum Schluss können die Hülsen mit dem restlichen Epoxidharz und drei Blättern Pergament befüllt werden. Wieder aushärten lassen…
Endlich … jetzt aber, der große Beleuchtungstest der Bullaugen

Bilder der verschiedenen Beleuchteten Bullaugen.


Von links nach rechts.
Das linke ist die letzte beschriebene Variante die ich nehmen werde.
Das nächste ist zwar mit einer LED die mit Spiegel nach hinten leuchtet, aber mit Acrylglasscheibe.
Die zweite von rechts, zwei lagen Pergament, aber die LED leuchtet nach vorn und man hat diesen Lichtpunkt.
Das rechte Bullauge, das war der erste Versuch ohne Pergament.



[b]
[/b]
Ich habe mal mit meinem selbstgebauten LED-Tester die LED’s getestet.
Eine einzelne 5mm LED ist bis 20 mA ausgelegt, aber die Lebensdauer der LED erhöht sich enorm, wenn man nur leicht unter diesem Wert bleibt.Auf den Fotos leider nicht so gut zu erkennen, aber mit 11 mA ist eine LED hell genug, zumal die Helligkeit danach nicht sonderlich ansteigt, wenn man den Strom erhöht.
Das kann man mit solch einem Tester sehr gut beobachten. Beim richtigen Test ist natürlich nur eine LED angeschlossen, um die tatsächlichen Werte ablesen zu können.

Ich glaub‘ das war’s dann wohl.

Mein Ziel war es, das Bullauge diffus auszuleuchten. Damit ist die letzte Variante für mich genau die, die ich gesucht habe.

Fettich!
Das Thema Bullaugenherstellung ist damit endlich abgeschlossen! Fehlt nur noch die Montage. Später…
Mit den Bullaugen habe ich mich doch schwerer getan als anfangs gedacht. Aber es kann halt nicht alles auf Anhieb klappen.

Es sind auch noch andere Hürden zu schaffen.

Die Fenster werde ich wohl doch aus Holz machen, zu viel verschiedene Materialien die sich miteinander schlecht verkleben lassen.

Das Geländer werde ich erst mal durchplanen, und dann einige Tests machen.

Und, ach später mehr dazu.
So, kurze Baupause; ich habe diese Woche noch ein paar Termine zu erledigen.
Bis später.
Gruß Dieter

Im Bau: [url='https://www.wettringer-modellbauforum.de/forum/index.php?page=Thread&threadID=69216&uchtTRS160']Leuchtturm_Roter_Sand_LTRS160[/url]

Werbung