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Realname: Christian

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91

Montag, 17. Juni 2019, 22:34

Hallo Miteinander.
Es geht trotz des schönen Wetters wieder etwas weiter hier, und zwar aufgrund besagten Wetters im Außengelände der Werft :D


Die letzten Tage wurde der Rumpf außen erstmal grob zurechtgeschliffen, ein paar Durchgänge mit 80er Papier. Hier mal ein paar Gesamtansichten vom aktuellen Stand:






Beim Schleifen habe ich gemerkt, das mit etwas Druck die Seitenwände gerade zwischen den Spanten schon ein wenig nachgeben. Um dann später nicht unnötig Dellen reinzuschleifen und auch generell mehr Versteifung reinzubringen, erfolgte nach dem Grobschliff die Versiegelung mit Epoxy. Ich habe mich hier für Eposeal 300 entschieden, auch wenn nicht ganz preisgünstig.



Eposeal 300 ist ein lösemittelbasiertes System mit sehr geringer Viskosität, was angeblich besonders tief ins Holz eindringt und es versiegelt.
Das Zeugs ist flüssig wie Wasser und kommt wirklich überall hin. Beim Balsa am Heck und Vordersteven konnte man zuschauen wie es förmlich vom Pinsel weggesaugt wird :)

Die 1L Eposeal haben bei der Rumpfgröße genau für einen Durchgang gereicht (empfohlen sind mind. 2), ca. 2/3 davon im Rumpfinneren verbraucht und 1/3 außen.


Stinkt aber selbst im freien übelst nach Lösungsmitteln, daher lieber in Kampfmontur:



Fertig sieht es dann so aus





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Realname: Hans Juergen

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92

Dienstag, 18. Juni 2019, 08:08

Macht was daher, gute Idee mit dem Harz :ok:

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Realname: Olaf

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93

Dienstag, 18. Juni 2019, 09:26

Hi

Macht was her.... :ok:

Gar nicht so groß, wenn man sie im Hof betrachtet.... :rolleyes:

Skorpi1211

94

Dienstag, 18. Juni 2019, 10:53

Servus!
Gewaltig, gewaltig! Schaut super aus!
Hofi

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Realname: Christian

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95

Mittwoch, 26. Juni 2019, 11:56

So ein neues Update, trotz Hitzewelle gehts auch hier weiter:

Am Rumpf wird noch an einigen stellen geschliffen und gespachtelt. Um die Ankerklüsen anpassen zu können habe ich die Tage ebenfalls die beiden Anker gebaut. Diese sollen auch funktionsfähig werden über eine Freifall-Ankerwinde.

Für die Anker habe ich 2 mm Messingblech sowie einen 4 mm Vierkantstab verwendet. Ausschnitt der Teile wie gehabt nach Vorlage:



Mit der Dekupiersäge ging das aber eher leidlich, einige Sägeblätter später habe ich die restlichen Teile per Handsäge grob ausgeschnitten und mit einer Feile in Form gebracht. Ging besser als erwartet :)



Danach gab es wieder eine Premiere für mich, das Löten. Zum ausprobieren Lötzinn und Lötwasser ausm Baumarkt, Kolben gespart und stattdessen den Flambierbrenner der Holden aus der Küche entwendet.

Etwas overpowered das Ding, aber mit Übung und guter Reaktionszeit ließen sich die Teile auch vor verbrennen des Flußmittels fügen :D





Das Halterungsdingens für den Schaft mutierte zum Mensch-ärgere-dich(nicht)... sobald die zu bearbeitende Lötstelle heiß genug war, zerfielen die anderen da mit der heißen Flamme nicht wirklich punktuell zu arbeiten war. Nach zig versuchen ging es dann, dank Platzierung der jeweils gegenüberliegenden Seite auf einem tiefgefrorenen Kühlakku...komme um einen Lötkolben wohl nicht herum :S



Endmontage dann doch lieber mit Epoxidharz:


96

Mittwoch, 26. Juni 2019, 13:42

Servus!

Die Anker sind schön! Und keine Sorge, löten ist nur eine Übungssache!

Hofi

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97

Mittwoch, 26. Juni 2019, 16:48

Schwermetall am Boot, sieht schon mal gut aus :ok: , vielleicht die Flunken noch ein wenig versäubern und schmaler schleifen an den Enden. ;)

98

Mittwoch, 26. Juni 2019, 18:11

Auch mir gefallen die Anker!
Selbstgemacht ist selbstgemacht.
Schöne Metallarbeiten.
:schrei: "Kleine Schiffe zu bauen führt bloß zur Vergeudung von Jungholz"
(Gustav II. Adolf, König von Schweden; 1611 - 1632)

Eine großartige Modellbauzeit wünscht
Ray

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99

Donnerstag, 27. Juni 2019, 21:17

Und weiter gehts, die Tage habe ich mal etwas mehr Zeit fürs Hobby :)

Nach dem Versiegeln des Holzes Anfang letzter Woche stand heute Laminieren auf dem Programm. Zum Einsatz kam Epoxidharz L mit Härter EPH 161 von R&G, Topfzeit 90 min.
Beim Gewebe habe ich die verschiedensten Angaben gefunden was man für einen Holzrumpf in ähnlicher Größe nehmen sollte. Entschieden habe ich mich für eine Lage 163g und eine Lage 80g Gewebe.

Alle benötigten Utensilien in Griffweite gelegt und dann das Glasgewebe grob zugeschnitten und erstmal auf dem Rumpf plaziert, um nicht mit laufendem Timer dann noch hecktisch rumschnibbeln zu müssen (soweit die Theorie).






Rumpf abschnittsweise eingepinselt und Gewebe drauf, dann mit Pinsel angetupft bzw. gestrichen.
Insgesamt lief es besser als ich dachte, verruschten und Falten/Blasenbildung waren kein Thema, auch mit dem Harzauftrag passte es denke ich ganz gut.





Der Wellentunnel war knifflig und da zeigte sich das schwere 163er Gewebe auch entsprechend störrisch :cursing:




Am Ende war ich mit dem Ergebnis recht zufrieden, morgen nach dem Aushärten zeigt sich ob es was geworden ist ;)







P.S. Die Anker werden natürlich noch gereinigt und beigeschliffen :D




100

Donnerstag, 27. Juni 2019, 21:22

Saubere Beplankung als ideale Grundlage
für eine glatte Laminierung.
Beides 1A gelungen!
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Ray

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101

Freitag, 28. Juni 2019, 07:36

163 er Gewebe , OHA, das heißt Spachteln - Schleifen - spachteln - Schleifen .... der Rumpf wird einem Panzer immer ähnlicher :D , aber schön geworden isser :ok:

102

Freitag, 28. Juni 2019, 09:58

Servus!
Sauber gemacht, aber - wie schon gesagt - viel Spass beim Schleifen !
Hofi

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103

Freitag, 28. Juni 2019, 15:35

So das Harz ist einwandfrei ausgehärtet, habe mal das überstehende Gewebe mit einem scharfen Cutter abgeschnitten.

Hier mal ein Foto von der Schichtdicke der "Panzerung":


Die Planke ist im Vergleich 3mm stark.

Übrigens, eine angesetzte Hartz/Härter Mischung ist NICHT im Kühlschrank lagerbar. Wird trotzdem steinhart :D


Schönes Wochenende,
Christian

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Realname: Hans Juergen

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104

Freitag, 28. Juni 2019, 16:07

Aber es dauert länger

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105

Dienstag, 9. Juli 2019, 22:24

Hallo zusammen.

Ich will mal wieder was zum aktuellen Stand posten. Derzeit ist Schleifen, Spachteln, Schleifen ad infinitum angesagt :/
Zugegeben, nach der Beplankung war ich etwas schleiffaul nach dem Motto Schleifen und Spachteln musst du nach dem laminieren eh, darum gibts nun noch mehr zu tun :roll:




Einmal rundum das Laminat anschleifen und dabei die gröbsten Dinger (gab es doch ein paar) beseitigt, dann ging es mit Spachteln weiter.



2K Epoxispachtel aus der Bucht, zufälligerweise in Antifouling Red, passt ja ;)



Dazwischen hab ich zur Abwechslung an anderen Baugruppen gewerkelt, nicht zuletzt um die gefürchtete PTSD (Post Traumatic Sanding Disorder) zu vermeiden :D
z.B. anfertigen der Stützen für die äußeren Stevenrohre




und mit den Aufbauten begonnen. Ganz ungeniert frei nach Hans-Jürgen aus PVC, da a) von sich aus wasserfest und b) der Kahn mittlerweile schon schwer genug sein dürfte... werd ihn die Tage mal auf die Waage packen







Weiterhin habe ich eine Konstruktion für die Decksöffnung angefertigt weil das Deck alleine, aus Restpostengründen aus 3mm HDF bestehend, doch recht "wabbelig" und instabil wirkte. Diese stützt das Deck mittschiffs im Bereich der Aufbauen sicher ab und ist auf mit einem Süllrand ausgestattet, über welchen die Aufbauten passgenau drübergestülpt werden sollen.







Mit der Spachtelpampe bin ich bis auf Kleinigkeiten an Bug und Wellentunnel soweit durch, bis zum Wochenende soll noch eine Schicht Spritzspachtel drauf und die Anbauteile (Ruder, Schlingerkiele, Ankerklüsen) dran kommen. :verrückt:
Danach ist erstmal Sommerpause mit Urlaub am Meer angesagt :party:

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Realname: Hans Juergen

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106

Dienstag, 9. Juli 2019, 22:47

sehr schöne Baufortschritte; hab schon wieder ein "Deja vu" :D

107

Mittwoch, 10. Juli 2019, 07:58

Ein respekteinflössender Brocken!
Hochachtung vor Größe und Arbeitspensum.
:schrei: "Kleine Schiffe zu bauen führt bloß zur Vergeudung von Jungholz"
(Gustav II. Adolf, König von Schweden; 1611 - 1632)

Eine großartige Modellbauzeit wünscht
Ray

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Realname: Olaf

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108

Donnerstag, 11. Juli 2019, 06:36

Mächtig mächtig.
so gefällt das mir!! :ok:

Skorpi1211

109

Donnerstag, 11. Juli 2019, 10:43

Wow, das nenn ich mal einen Rumpf, da kann man auch mal zu "richtigem" Werkzeug greifen. ;) Wirklich eine klasse Arbeit.
Gruß, Olaf

Im Bau Zerstörer Mölders 1:100 scratch
Abgewrackt Zerstörer Z-17 1:350
Fertig: Hachette U96 1:48, Academy Graf Spee 1:350, VIIc 1:350

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Realname: Christian

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110

Donnerstag, 25. Juli 2019, 22:24

Hallo miteinander.

Trotz Hitzewelle gibt es heute von mir ein großes Update. Ich war nämlich in den letzten zwei Wochen einigermaßen fleißig und habe diverse Anbauten für den Rumpf vorbereitet und heute in einer größeren Harz-Aktion eingeklebt: Epoxidharz mische ich immer nach Gewicht an, hab zwar eine recht genaue Waage aber je kleiner die Menge desto ungenauer, daher mache ich lieber seltener größere Mengen :D


Also zunächst war das Ruder dran. Ruderachse aus Edelstahl nach der Gobidoc-Methode ins Blatt eingeharzt, vielen Dank nochmal für die gute Idee :smilie:



Ruder eingepasst... dabei Fehler passiert und ein Loch falsch gesetzt (Loch direkt neben zweitem Ruderblatt). Läuft eben nich immer alles wie geplant, aber halb so wild...



Und verklebt...




Dann ging es an die Schlingerkiele... Verlauf anzeichnen:



war schon irgendwie ein komisches Gefühl, den mühsam beplankten und gespachtelten Rumpf aufzuschlitzen...



Für die Schlingerkiele habe ich 30x2mm Alu Flachprofile verwendet, jeder Kiel ist 85,7 cm lang. Die Profile wurden mit groben Ausschnitten für die Spanten versehen (damit ich diese nicht ganz durchsägen musste) und probehalber eingepasst.



Dann habe ich es mit vielen kleinen Einschnitten hinbekommen, die Profile entsprechend dem Verlauf der Kiele zu biegen und mit zig Löchern versehen, die beim Einharzen einen besseren Halt geben sollen... wenn schon Panzerbau dann auch hier. So wie ich mich kenne werden die Schlingerkiele bestimmt als Griffe missbraucht oder ecken beim Transport an :roll:






So sieht das dann von Innen aus:




Grundiert und eingeharzt:



Dann noch die beiden "Erker" am Heck:

Teile aus 2mm PVC gemäß Plan ausgeschnitten, PVC lässt sich übrigens sehr gut mit der Heißluftpistole formen...





Und last but not least, die Abstützung für die äußeren Wellen.

Die vorher gefertigten Stützen aus 9mm Multiplex waren zu unförmig und wanderten in die Tonne, neue aus 2 mm Messingblech mussten her.




Stifte aus 2 mm Messing Rundmaterial anlöten, damit sollten die dann in Rumpf und Stevenrohr für bessere Stabilität eingesteckt werden statt nur an Kante verklebt.







Leider war dies weniger trivial als gehofft, da die Stevenrohre kaum genug Spiel hatten, die Stifte auch einzuführen.
Nach viel rumprobieren blieb auch der ein oder andere Stift auf der Strecke und ich musste kurzerhand mit Harz und restlichem 80er Glasgewebe "tapen". Hält zwar, aber ist nun einiges an Mehrarbeit bis es vernünftig aussieht...




Das ganze fand natürlich in ner Stahlhalle quasi unterm Blechdach statt, ein paar Grad mehr und der Stapellauf kann vorbildgetreu in Salzwasser erfolgen :cracy:

Zerflossene Grüße,
Christian





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111

Donnerstag, 25. Juli 2019, 23:01

mein lieber Schwan , soll deine Misoouri etwa beschussfest werden ? Die Schlingerkiele jedenfalls würden auch einem Eisbrecher zur Ehre gereichen . Vergiß nicht , daß du das Ganze später auch noch handhaben mußt. Meine Missouri ist bewußt leicht gebaut und wiegt trotzdem " leer " gute zwanzig Kilo, das ist gerade noch vernünftig alleine zu heben (ist ja kein Sack Zement sondern durch die Details ein eigentlich recht filigranes Gebilde) . Raus aus dem Haus ... rein ins Auto ... raus aus dem Auto ... rein ins Wasser ..... Auf dem Weg zum See werden daraus schnell gefühlt zwei Zentner. ;)

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112

Freitag, 26. Juli 2019, 06:49

Das stimmt natürlich, aber ich möchte auch irgendwie vermeiden das es allzu leicht zu Schäden kommt. Ist halt kein Standmodell und muss daher naturgemäß schon bissi was abkönnen.

Aktuell wiegt der Rumpf inkl. der Motoren und aufgelegtem Deck 15,3 kg.
Dazu kämen dann noch Elektronik (Servos, Regler, Empfänger etc.) - dürfe nicht allzu viel ausmachen.
Aufbauten - aus PVC, hier soll dann auch mehr auf Leichtbau geachtet werden.
und die Türme mit Barbetten. Akkus bleiben außen vor, kommen im Wasser als Ballast rein.

Mit der angepeilten Obergrenze von 25 kg leer bleiben noch 10 für die oben genannten Sachen. Hoffe das reicht :D

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113

Freitag, 26. Juli 2019, 09:04

Das könnte klappen wenn nix allzu Massives mehr hinzu kommt. Ich finde die Montagearbeiten am Steg im Wasser ja unbequem, deshalb habe ich Wasserballast im Einsatz. So kann das komplett montierte Modell eingesetzt werden, vier Minuten warten bis der Tank voll ist und los gehts. :ahoi:

114

Freitag, 26. Juli 2019, 11:30

Servus Christian!

Super umgesetzt und saubere Arbeit! Bitte am See aufpassen und kein Ruderboot rammen, dass geht schlecht für die anderen aus !

Hofi

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115

Freitag, 26. Juli 2019, 22:43

@gobidoc: Ja das muss man dann mal schauen. Neben dem Bau ist Transport und Handling eines RC-Schiffsmodells auch Neuland(tm) für mich. Werd da sicher viele Erfahrungen für ein nächstes Modell mitnehmen und ggf. vieles dann anders machen. Aber das gehört dazu :D

@Hofi: Das bringt mich auf ne Idee... ob im Gewichtsbudget noch Platz für ne Druckluftflasche und nen Signalhorn ist? Die Sonntagspaddler ausm Teich pusten... :cracy:
Wobei das wäre fürs Modellschiffer Image sicher nicht so förderlich :D

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116

Samstag, 27. Juli 2019, 17:47

Transport und Handling sind harte Faktoren, ich habe den Maßstab bei allen meinen Modellen so gewählt daß das Modell noch in meinen Kombi paßt, eine Missouri in 1/87 wäre nur mit Hänger zu realisieren gewesen . Da Du eine Halle benutzen kannst, gehe ich mal davon aus daß du auch einen Transporter zur Verfügung hast ( oder eine Stretch Limousine :D ).

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117

Donnerstag, 8. August 2019, 23:02

So hier gibt es mal wieder ein kleines Update als Lebenszeichen ;)

Die im letzten Update eingeklebten Schlingerkiele und Wellenstützen werden grade gespachtelt und verschliffen, was sich insbesondere bei den Wellenstützen etwas zieht da nicht so sauber wie erhofft eingeklebt :rolleyes:


Momentan bin ich auch eher mit Recherche statt bauen beschäftigt, hauptsächlich Bildmaterial und Infos bezüglich der Modernisierung der Iowa-Klasse sichten. Grundlage ist bei mir ja der GPM Kartonbogen mit der 1944er Missouri, daher kann ich gerade bei den Aufbauen nicht nur danach gehen.
Auch das Thema RC-Komponenten und Elektrik steht auf dem Stundenplan...


Ruderservos sind schonmal drin, warte noch auf die Teile für den Gestängeanschluss:


Das Bild täuscht nicht, der rechte Ruderkoker ist leicht nach hinten geneigt (aka "Schief") weil die Ruderachse nicht 100% gerade im Ruderblatt sitzt :cursing: . Ruder geht aber einwandfrei und den schiefen Koker sieht man ja nachher eh nicht mehr.

Für die Barbetten der Türme habe ich ewig nach passendem Material gesucht und endlich kam der Paketbote hiermit:


Ein Schneefangbalken aus Aluminium. Mit 140mm Außendurchmesser exakt das was ich brauche und die 2mm Wandstärke passen zu den bisher verbauten Materialstärken. Die 1,5m dürften zwar für so einige Barbetten reichen, aber was kürzeres gabs nicht :D

Bis die Tage,
Christian

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118

Freitag, 9. August 2019, 06:49

Ein Schneefangbalken aus Aluminium. Mit 140mm Außendurchmesser exakt das was ich brauche und die 2mm Wandstärke passen zu den bisher verbauten Materialstärken. Die 1,5m dürften zwar für so einige Barbetten reichen, aber was kürzeres gabs nicht



Ahhh, du hast dich also doch entschlossen in Serie zu gehen... :wink: :thumbup:

Ich bin gespannt wie es weiter geht.

Skorpi1211

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119

Freitag, 9. August 2019, 07:42

Boahhh, was für ein Teil , und davon brauchst Du ca 15 cm, der Rest reicht also noch locker für die Schwesterschiffe der Missouri :D Mann könnte aber auch noch einen schönen Bootsständer daraus machen. Die Anordnung der Servos bedingt eine Serviceluke im Deck oder wird das ganze Deck abnehmbar? Wenn ja, wie löst Du das Problem mit der Dichtigkeit bei überkommendem Wasser ? ?(

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120

Freitag, 9. August 2019, 09:37

Auf der modernisierten Missouri befindet sich dort das Hubschrauberdeck, und dies bietet sich rein optisch geradezu für eine Luke an:




Dieser Teil soll entsprechend ausgeschnitten werden und dann mit transparentem Silikon aus dem Fundus wieder eingeklebt werden. Ist dicht und kann bei Bedarf mit Skalpell oder scharfem Cutter wieder geöffnet werden.
Normalerweise muss man ja da nur wieder ran wenn Servo defekt.

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