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61

Samstag, 3. November 2018, 18:52

Hallo Holger, schönes Maschinchen baust du da. Und viel Platz hast du offenbar auch. Ich muss zum Drechseln immer ins Verließ bzw. in den Keller gehen. Beste Grüße Klaus :ok:
Fertig: Französische Fregatte auf der Basis des Krick-Bausatzes President, Flying Fish von 1860, American Beauty - Schoner sind schöner

62

Sonntag, 4. November 2018, 09:17

Drechselmaschine 1 Teil Bau der Grundplatte und der Bohrkopf

Guten Morgen liebe Mitleser,
vielen Dank klaus für deine Antwort. War ich doch zunächst einmal stutzig wegen der von Dir beschriebenen Größe meines Raumes. Rasch umgesehen, es hatte sich nichts verändert. Kleiner Raum.

Und dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Natürlich.

Hatte ich doch als junger Mann mal von einem Tischler richtig einen auf den Sack bekommen. Auf einer Zeichnung hatte ich doch ein Maß von 400 länge geschrieben. Am nächsten Tag, als ich das Werkstück abholen wollte, hat er mich doch allen ernstes gefragt, wie er das Ding durch die Tür kriegen sollte.
Ich blöd geguckt. Er schon am Lachen. Und was er mir beibringen wollte war. : " Schreibe immer die Maßeinheit zu deinen Zeichnungen. Wir Tischler arbeiten im Zentimeterbereich, manchmal sogar in Dezimetern.. Und ihr Wirrköpfe von den Turbinen im Millimeterbereich, meistens sogar im Hunderstel Millimeterbereich. "
Ups, mein Fehler. Also, alle Angaben zu der Maschine sind in Millimetern.
Nachher gehts weiter mit Teil 1
Lieben Gruß aus Bremen
bei 4 Grad und Bodenfrost
Modelle bauen muß man, Leben aber nicht ! Frei verändert nach Charles Darwin ;)

63

Sonntag, 4. November 2018, 10:23

Hallo liebe Mitleser,
jetzt soll es langsam losgehen.
Zunächst brauchte ich für die Konstruktion meines Bearbeitungswerkes eine Grundplatte. Also ab zum Baumarkt.
Habe mich für eine sauberes, nicht verbogenes und an den Seitenkanten gerades Regalbrett mit den Maßen 800x200x16 aus billiger Fichte entschieden. Kosten 2 Eur.
Um später eine symetrische Achse sowohl in horizontaler wie auch in vertikaler Richtung vom Bohrkopf zur Pinole,oder auch Morsekegel genannt, herzustellen, mußte ich diese kürzen und umbauen.
Also auf meine 600 mm Grundlänge gekürzt.

Danach habe ich die abgesägten 200 mm an die linke Seite, mit vier Zapfen versehen und verleimt wieder angesetzt und in diesem Bereich eine Verbreiterung meines Brettes geschaffen.Notwendig ist dies wegen der besseren Stabilität der angesetzten Verbreiterung sowie zur Austellung des Antriebes.

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Sonntag, 4. November 2018, 10:28

Ich würde Dir raten das angedübelte Holz mit einer Unterkonstruktion zu stützen, sonst prophezeie ich Dir früher oder später Instabilität.
Schönen Gruß, Steffen

Im Bau: Le Glorieux 1:150 von Heller
Fertig: HMS Beagle 1:96, Gorch Fock 1:253, HMS Victory 1:225, Cutty Sark 1:350
Nach dem Modell ist vor dem Modell: USS Constitution 1:96 von Revell, in Warteposition.


65

Sonntag, 4. November 2018, 11:20

Hallo liebe Mitleser, hei Steffen,
und ja, das war auch mein Gedanke und ich will ihn im weiteren Verlauf mit einfließen lassen. Aber schon der der erste gute Tip. Dankeschön! :ok:
Also, was wollte ich?
Auf der einen Seite sollte die ursprüngliche Konstruktion der Wolfcraft Drechseleinrichtung erhalten bleiben. Um größere Werkstücke zu bearbeiten, die mit einer hohen Span und Materialabfuhr verbunden sind.
Das geht bei mir aber nur draußen und dann natürlich nur wieder mit einer Bohrmaschine.
Also darf die Grundkonstruktion von Wolfcraft nicht wesentlich verändert werden.
Auf der anderen Seite will ich diese Konstruktion in den Modellbau implementieren, um so kleinste Werkstücke zu produzieren.
Diese, eigentlich gar nicht so schlechte Einrichtung hat auch einiges positives.
Man kann eine variable Spitzenweite schaffen. Diese sollte bei mir für den Modellbaubereich max. 300 mm betragen. Weil z.B die konisch zulaufenden Masten in 1:50 meist nicht länger sind.
Durch eine klare Kantenstruktur und der Art Schraubzwingen, die sich weit öffnen lassen, ist bei anlage an die Tisch oder werkbankplatte, immer eine Vertikale sowie Horizontale symmetrische Achse gegeben
Diese will ich mir zunutze machen, ohne die Grundkonstruktion zu modifizieren.
Erst mal ein paar Bilder zum weiteren Verständnis.
Lieben Gruß, und geht gleich weiter

Holger



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66

Sonntag, 4. November 2018, 11:46

So, und weiter gehts,
auf den nächsten Bilder seht ihr dann den nächsten Step.
Das anlegen meiner Grundkonstruktion an meinen Werktisch und das schaffen einer symmetrischen Achse in horitzontaler und vertikaler Richtung mit der vorgegebenen Spitzenhöhe und lage der Pinole.
Diese steht in dieser Stellung jetzt genau im rechten Winkel zu dem noch zu konstruierenden Antrieb.
Der kommt dann gleich.
Ein paar Bilder gefällig.

Vielen Dank fürs mitlesen. Ist auch für mich spannend.


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67

Sonntag, 4. November 2018, 16:56

Teil 3 Der Antrieb

Hallo liebe Mitleser,
und jetzt gehts weiter.
Das größte Problem ist immer und überall: Der Antrieb.
Welche Anforderungen sollte dieser erfüllen, und wie modifizieren. Er sollte:

- So leise sein wie irgend möglich.
- Die richtige Drehrichtung aufweisen.
- Eine regelbare Nenndrehzahl von 0-9000 U/min haben.
- Eine gute Leistungsabgabe aufweisen.Hier 120 W.
- Möglichst klein und kompakt sein.
- Ein Bohrfutter mit 2 - 10 mm Materialdurchmesser aufnehmen können.
- Gute Lagerung vorweisen.
Wie bereits beschrieben, fiel mir nach monatelangem Schauen bei Hamma Günstig dieser kleine Doppelschleifbock auf. Da ein Paket bereits geöffnet war, verglich ich mit einem guten Auge die Achsenhöhe der Antriebswelle mit der Wolfcraft Drechsel Pinole.
Und siehe da. Der sollte es sein. Er erfüllte alle meine Anforderungen und war günstig. Ca. 28 Eur.

Nochmal ein Bild.

Ich habe dann als nächstes beide Schleif und Polierscheiben incl. aller Abschirmungen entfernt, so das nur noch das Antriebsgehäuse mit den beiden, nach außen liegenden Wellenstümpfen übrigblieb.
Desweiteren wurde die Bodenplatte entfernt, weil diese den zukünftigen Anforderungen nicht gerecht wurde, Da diese auch die Lüftungsschlitze zur kühlung des Motors aufwies, mußte ich später dann am Gehäuse Ersatz schaffen.

Wieder ein paar Bilder


Und nun wurde es spannend. Bevor ich nun weitermachte wollte ich zunächst einmal feststellen, ob die vertikale und horizontale der Achse Antriebswelle Antriebsmotor in Richtung Spitze des Morsekegels der Wolfcraft Einrichtung in etwa hinkam,
ohne das ich riesige Unterfütterungen schaffen mußte. Da die Welle des Antriebes bereits eine Zentrierung aufwies, ein leichtes Unterfangen. Und siehe da, ein gutes Auge in der Technik.

Der Höhenunterschied betrug etwa 1 mm.Schon mal Super. Kann ich leicht mit dünnem Speerholz aus dem Modellbau ausgleichen.



So das wars für Heute.
Muß wieder an meine Prinzessin der Meere.
Hoffe, es macht euch Spaß.Morgen dann das Bohrfutter und mehr.Und natürlich neue Geschichten und weiter im Baubericht der Prinzessin!
Lieben Gruß aus Bremen
Holger
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68

Sonntag, 4. November 2018, 19:31

Hallo Holger,

interessante Arbei machst Du da. Bin neugierig, wie das Ganze in fertig ausschaut.
Bin aber doch froh, dass wir ´ne Drehmaschine haben. Auch wenn der Motor (BBC) doch verdächtig nach Typ-7-Originalausstattung ausschaut :lol:

Beste Grüße,
Björn
Im Bau: Royal Louis; Fletcher-Klasse (Platinum Edition); Jeep Willys

Fertig: Lamborghini Countach (Abo); La Montanes; Astrolabe; Bounty; Lanz-Bulldog D8506 (Abo); Bismarck (Platinum Edition)

69

Freitag, 23. November 2018, 17:09

Bearbeitungszentrum und weiter gehts

Hei, liebe Mitleser,
und nun der Reihe nach. Zuerst das Bearbeitungszentrum und danach weiter im Baubericht meiner Prinzessin.
Eines der zentralen Probleme war die Herstellung des Antriebes für die Bearbeitungslinie. Sie sollte

A/ Nichts kosten.
B/ Keine Vibrationen generieren
C/ Eine Schnellaufnahme vorweisen
D/ Mindestens 10 mm Durchmesser aufnehmen können. Um 20 mm zu erreichen, müßte ich dann mit einem Vielzahnaufsatz arbeiten.
E/ Sollte kraftschlüssig auf die Welle des Antriebes passen.
Und so erinnerte ich mich bei meinen Überlegungen, das noch irgendwo meine versemmelte Bohrmaschine versteckt hatte. Schwupp die Wupp zerlegt und siehe da, eine Welle und der Bohrkopf waren gefunden.
Da wurde mir klar, das ich kein Messi bin, sondern ein Modellbaumessi. Vor Jahren eingelagert, immer mit dem Gedanken, das kannste ja noch mal gebrauchen. :idee:


Jetzt zunächst einmal ein Bild der " Geplünderten"

Da die Welle der Bohrantriebes 12 mm Außendurchmesser hatte. und die Welle des Antriebes 10mm , konnte ich diese nun modifizieren.
Hergestellt habe ich dann eine Übergangspassung.

Der Drehermeister meines Vertrauens hat nun in die Welle ein zentrisches Loch von 43 mm Tiefe und 10mm Durchmesser gebohrt.
Kosten, nen Kaffee und ein paar freundliche Versprechungungen. Beim Tapezieren helfen, sein Auto waschen , sich um seine Frau kümmern. Na halt diese kleinen Dienstbarkeiten.
Dann wurde die Welle des neuen Antriebes zunächst gekürzt.
Der neue Adapter gekürzt und als kraftschlüssige Verbindung mit Loctite 270 ( Hochfestes Klebemittel zum Fügen von Metallteilen) eingeklebt.
Nun hatte ich eine hochfeste Verbindung mit Gewinde für den Bohrkopf.

Mal ein paar Bilder




Zusammengefügt sah das ganze dann so aus. Ein Probelauf hat dann gezeigt, das es nur geringfügig Unwucht ( leichtes Zittern) erzeugte. Der Drehermann hat ganze Arbeit geleistet und sehr genau gebohrt und gerieben.

Mein Dank als Triebwerkstechniker ist ihm sicher.


So, das war es für jetzt. Mal sehen, vielleicht gehts nachher weiter. :wink:

Liebe Grüße

Holger
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70

Freitag, 23. November 2018, 22:04

Bearbeitungszentrum - Weiter so

Hallo, liebe Mitleser,
da bin ich wieder mit dem nächsten Step.
Das herstellen der Konstruktion und des Rahmens.
Zunächst einmal habe ich eine weitere Hilfsführung in Form von 6mm Vierkantleisten hergestellt. Nun kann ich die Pinole axial in Rechts-Linksrichtung verschieben, so das sich die die Grundplatte nicht mehr aus dem Kurs Tischplatte/ Grundplatte bewegt.
Desweiteren dient diese Aufnahme zur Lupenführung.
Danach habe ich die Rückwand als Träger und zum Schutz sowie der Vermeidung von Staubentwicklungen installiert.


Ein paar Bilder



Eigentlich schon zu 60% fertig. Aber ein bißchen geht immer noch
Bis gleich
Liebe Grüße
Holger
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71

Samstag, 24. November 2018, 12:09

Bearbeitungszentrum- Trennwände und Schaltkasten

Hei und schönen Tag euch allen,
das Project geht mit Riesenschritten weiter.
Hm, bin ich noch im Budget?
Absolut:
- Antrieb 28 Eur bei Hamma Günstig

- Lupe 6 Eur bei Hamma Günstig
- Bretter 6 Eur bei Baumarkt
Alles andere stammt aus meinen eisernen Reserven, die ich bereits im vorigen Jahrhundert aufbewahrt hatte. Man wußte ja nie.
Speerholz, Leisten hätte ich sowieso nur noch im Modellbauerhimmel verwenden können.
Keiner, außer uns, die mit ganzem Herzen am Modellbau hängen, kann ermessen, welche Schätze sich im laufe der Jahre angehäuft haben. Oder wie der Golem sagte" Meiiiin Schaaatz"!!
Deswegen lebe ich auch alleine. :ok:

Aber nun weiter.
Ich habe als nächstes eine Trennwand zum Antrieb angefertigt. Ziel war es, den Antrieb und vor allem den Motor vor Staubeinflüssen zu schützen.
Desweiteren einen Verteilerkasten für die Elektrogeschichten zu bauen.
In die Trennwand Antrieb/ Bearbeitung habe ich eine Loch hergestellt, um die Welle hindurchzuschieben, und später die Ausrichtung vorzunehmen.
Mal ein paar Bilder



So, für jetzt genug.
Heute gegen Abend dann die Absaugung und mehr. :wink:

Lieben Gruß
Holger
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72

Samstag, 24. November 2018, 18:52

Bearbeitungszentrum- Erweiterung und Zwangsführung

Hallo liebe Wochenendler,
da ich ja vorhabe, die Drechselanlage auch am Sonntag bei mir zu betreiben, waren meine Anforderungen sehr hoch.
Sehr geräuscharm und natürlich so wenig Staub wie irgend möglich waren da einige.
Die von mir gebaute Anlage hat nun eine Grundfläche von 300 x 620 mm. Ist also schon sehr komprimiert und extrem leicht.
Ich habe also eine Arbeitsflächenerweiterung vorgenommen und so auch zusätzlich eine Zwangsführung für die Bearbeitungswerkzeuge geschaffen.
Immer demontierbar, um die Grundstellung nicht zu behindern.
Aber am besten in Bildern.

Gedübelt habe ich an den Stoßkanten und danach einseitig verleimt. So kann ich das angepasste Brett immer abnehmen. Wichtig für den Auf und Abbau der Arbeitsgeräte.
Die von mir geforderte Spitzenweite liegt bei 300 mm.

Aber schaut euch selbst an.




Und gleich gehts weiter mit der Absaugung
Lieben Gruß
Holger
Modelle bauen muß man, Leben aber nicht ! Frei verändert nach Charles Darwin ;)

73

Samstag, 24. November 2018, 20:34

Bearbeitungszentrum- Absauganlage

Hallo liebe Mitleser,
ehrlich gestanden, ich hab noch nie gedrechselt. Aber wenn alles so wie gedacht läuft, hab ich bestimmt einen Heidenspaß.
Um so schöner werden die Baufortschritte. Wie bei allen meinen Projecten in der Vergangenheit.
Ein ganz finsteres Tal war die Überlegung nach einer Absaugung, die alle Erwartungen meinerseits erfüllen sollte.
A/ Extrem Leise
B /Extrem hohe Dauerleistung
C/ Möglichst klein
Ein Hausstaubsauger kam schon gar nicht in Frage. Zu laut, zu unhandlich und überhaupt.Verworfen.
Ein Accu Tischstaubsauger entfiel, da zuwenig Leistung, und zu schwache Accus. Verworfen.
Und im Internet keine vergleichbare Anlage.
Dann bin ich auf etwas gestoßen, was meine Erwartungen voll erfüllt hat, sowie mein Budget nicht gesprengt hat.
Bei e-bay kleinanzeigen bin ich durch Zufall auf der Proxxon Seite auf eine Auto- Handstaubsauger von Proxxon gestoßen.
12V 120W 10A Typ 2540 für sage und schreibe 10 EUR und ganz in der Nähe.
Leider Gleichstrom, aber das kann ich fix mit einem AC/DC Wandler wieder ins Lot bringen.
Aber eine Dauerleistung, die mir gefiel und sehr, sehr leise.
Hingefahren, am Auto getestet, für gut befunden und mitgenommen.
Und noch schöner waren die beiden Zubehörteile, wie ihr nachher sehen werdet
Ist immer noch einer auf der Seite, kostet aber 14 Eur.
So, nun gehts los!
Überleg, überleg, ein bißchen Mathe und los:
Zunächst habe ich mir einmal die bevorzugten Bearbeitungsorte in der Linie Bohrkopf-Morsekegel angesehen und gekennzeichnet.
Dann habe ich eine der Zubehörsaugköpfe vermessen und festgestellt, das der Adapterstutzen konisch zulief. Von 25 mm auf 27 mm .
Ich wollte nun diesen Saugkopf direkt unterhalb des Drechsel-Arbeitstisches (oder wie der heißt?) positionieren.
Dazu mußte ich erst einmal anden bevorzugten Stellen Drei 25 mm Löcher in die hintere Stellwand bohren.

Mal dazu zwei Bilder




Nun mußte der Stutzen, der durch die Rückwand lief aber noch lang genug sein, um den Adapter vom Schlauch an der Hinterseite aufzunehmen.

Und weiterhin müßten die Löcher verschließbar sein, um keine Staub nach hinten austreten zu lassen.
Also eine Verschlußkonstruktion für die Löcher, die ich für den Moment nicht benötigte.

Gedacht, getan.


Und jetzt noch einmal ein Gesamtbild mit provisorisch aufgestellter Anlage.

So hatte ich mir das vorgestellt.


So, für den Moment genug.
Ich wünsch euch allen einen schönen Abend und ich komme wieder,
bin ja noch nicht fertig
Lieben Gruß
Holger
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74

Sonntag, 2. Dezember 2018, 18:55

Bearbeitungszentrum - Und es ward Licht. Habe fertig Machina Magica

Hallo liebe Mitleser,
Da es langsam mal Zeit wird ,mit meiner Schebeckenprinzessin weiterzumachen, kommen jetzt die die letzten Schritte meiner Drechsel und Bearbeitungsmaschine.
ich freue mich schon darauf, einige Ergebnisse meiner Drechselarbeiten in meinen Baubericht zur Prinzessin mit einfließen zu lassen. Soll ja hübsch werden, die kleine!
Also, da wäre zunächst die Elektrik und Beleuchtung. Ich mal das mal mit kurzer Beschreibung.
In einer kleinen Kiste schlummerte noch seit langer Zeit eine Mini Halogen Beleuchtung vor sich hin. Diese habe ich, nachdem ich ein kleines Vordach gebaut habe, dort oben installiert und verkabelt. 12V, also nichts besonderes.
Aber mit einem sehr guten Abstand zum Werkstück, um genau zu arbeiten. Und klar wurde ein Schalter mit eingebracht.



Die Bilder dazu:




Danach wurde die Lupe installiert, die in ihrer Zwangsführung nun unter den Halogenlampen durchläuft und nach den ersten Versuchen bestimmt noch gute Dienste leistet.
Ein paar Bilder gefällig:






Als nächstes wurde der Antrieb ausgerichtet und fest verschraubt sowie verkabelt. Der Umbau des Schleifsteines von der rechten aufdie linke Seite des Antriebes durchgeführt.

Mit Bildern gesprochen.



Muß mal eben kurz schluß machen, weil sonst das hochladen zu lange dauert. Geht gleich weiter
Lieben Gruß

Holger
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75

Sonntag, 2. Dezember 2018, 20:05

Machina Magica --- Finale

Hallo liebe Mitleser,
jetzt kommen noch ein paar Bilder der fertiggestellten Machina. :happy:
Was ist nun dabei rausgekommen?
1/ Eine Maschine die mich unter 50 EUR gekostet hat.
2/ Mein Restholz endlich mal vernünftig verballert.
3/ Drechseln und bearbeiten von Werkzeugen duch Schleifstein und Bohrkopf gleichzeitig möglich.
4/ Vibrationsarm und sehr hohe Drehzahlen möglich. Hier bis zu 9000 U/min.
5/ Sehr geräuscharm. Ohne Schallpegelmeßgerät würde ich aus Erfahrung sagen unter 60 db
6/ Extrem geringe Staubemissionen durch eine klevere Absaugung.
7/ Durch Lupe eine saubere Bearbeitung möglich.
8/ Spitzenweite 300 mm und somit gute Bearbeitung von konisch zulaufenden Masten möglich. Hat mich schon immer genervt, dieses per Hand verjüngen.
9/ Grundfläche 620 X 300 mm, passt auf jeden Kleiderschrank.
10/ Sehr leicht und transportabel
11/ Aufnahme von bis zu 10 mm Rundmaterial, bis zu 30 mm durch Vielzahnkopf, der mir leider noch fehlt.
12/ Ein, meiner Meinung nach kräftiger und durchzugsfähiger Antrieb, auch wenn er aus dem Haus Parkside kommt. Das sagt ja nichts.

Jetzt mal die letzten Bilder zu diesem Thema :





So, jetzt schließe ich mal dieses Thema ab.
Ich hoffe, einigen hats Spaß gemacht.
Weiter gehts mit der schönsten Schebecke des Mittelmeeres und den kleinen Geschichten, die das Herz erfreuen.
Stehengeblieben war Jusuf ja schließlich beim Angriff auf das Linienschiff. Ein Kampf David gegen Goliath.
Und natürlich gings bei der Prinzessin auch weiter, also neue Bilder :) :D

Also, bis die Tage
Euer Holger mit seinen Barbarenkumpeln :tanz:
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76

Sonntag, 2. Dezember 2018, 22:23

Tolle Maschine. :) :ok:
Wollte mir auch so was basteln, bin aber doch bei
der einfachen Version geblieben.
Im Bau: Plastik: Airfix HMS Prince 1:180

77

Donnerstag, 17. Januar 2019, 23:31

Der Angriff....Vorhang auf

Hallo, liebe Jusuf Freunde und Mitleser,
wer kennt das nicht ?

Das Schiff gleitet durch die spiegelglatte See des Mittelmeeres richtung Suez. Jetzt,nach Mitternacht und nahe der küste, sitzt man an Achterdeck und plaudert. :prost:
Dunstige Wärme steigt auf und kristallklar stehen Mond und Sterne am Himmel. Leuchtfeuer weisen den Weg.
Da, in der Ferne, Lichter an der Küste. Das muß Algier sein. In all seiner Pracht strahlt es für einen Moment bis weit aufs Meer. Und schon verschwunden.
Der laue Südwind trägt einen unnachahmlichen Geruch in die Nase. Dumpf und süß verbleibt er ein Leben lang in den Sinnen. Und man weiß es.
Es riecht nach........ Afrika...... Das ist der schmale Grat zwischen Morgen und Abendland. Der Geruch nach Sehnsucht und Abenteuer.
Nur kurz die Augen geschlossen und man glaubt noch immer das donnern der Geschütze, das bellen von Kommandos und das schreien der Verletzten zu hören. :schrei: :cracy:

Wie vor langer Zeit. Genau an diesem Ort.

August 1753 Tag der Vergeltung. :!!
Vier Schebecken schleichen durch die See dem Feind entgegen. Die Nacht verschluckt die Geräusche der über die Reeling pullerndern Berberpiraten. Jusuf zweifelt ob der großen Aufgabe.
Gerade eben hatte er doch seinen neuen Waffenmeister nach der besten Schußweite seiner insgesamt 72 12 Pfünderkanonen gefragt.
" Moin Capitan, natürlich 12 Pfund! " lautete die knappe Antwort. Als wenn Jusuf das nicht selber wußte. Hatte er doch heimlich seine Hauptfrau vor dem Spiegel beobachtet, die mit freier Brust immer wieder vor sich hinmurmelte
" Zwei Zwölfpfünder, was für Waffen mit eingebaute Zündern" Eine stolze Frau, ganz nach seinem Geschmack.
Der Mann hatte recht. 12 Pfund waren nur eine kurze Reichweite. Man mußte nah ran, ganz wie zuhause, wenn der Spaß groß werden sollte.

Und doch blieben Zweifel. Der Feind in dieser Nacht war nicht irgendein Schiff der verfluchten Franzosen. Sondern der Prototyp eines neuen Linienschiffes mit 74 Kanonen und 550 Mann Besatzung.
Die... Redoutable... 28x36 Pfünder, 30x18 Pfünder, 16x8 Pfünder mit starken Außenplanken. Aber sie war allein und die Mannschaft noch in der Ausbildung.
Nach einem tiefen Schluck Algier light Dattel Stuff ( 50%) legte Jusuf mit Algier Hot Dattel Stuff (72%) noch einen hinterher. Nur zur Abkühlung und für den klaren Kopf. :cracy:

Saufen wie die Berber war der Leitspruch vor der Schlacht. 700 verteilt auf vier Schebecken, unter Deck hausende und besoffene Piraten konnten nicht unrecht haben. Ihr großer Augenblick würde noch kommen.

Und doch sollte es nicht so enden wie es mal mit seiner Prinzessin angefangen hatte.


Den geheimen Plan B im falle einer Niederlage hatte Jusuf, der gewiefte Berberkapitän , schon vor Wochen eingefädelt. Die Wettbüros seines Bruder waren in diese Nacht geöffnet. Atemlos verfolgten am Strand von Algier die Menschen diese furchtlose Tat
der besten der besten. Bratwurstbuden, Feuertänze der Sklaven und die immer beliebten Bierbuden sowie Bogenschießen auf bewegliche , menschliche Ziele, rundeten das Bild ab.
Die beliebte Barberian Pirat Combo gab musikalisch ihr bestes. :tanz:
Ein Vertrag mit der Algier Organhandel und Verwertungsklinik war abgeschlossen. Auf jeder Schebecke wurden zehn stürmische Sanitäterinnen zur schnellen Entnahme mitgeführt.
Die Frauenquote war erfüllt. Konnte man mehr Fliegen mit einer Klappe schlagen?
Säuerlich verzog sich Jusufs Gesicht nur beim verhalten der Schiffsversicherer. Weder LLoyds noch andere Versicherer wollten an den Erfolg glauben. Und wenn schon.
Alles in allem ein Win-Win Situation für ihn, Jusuf bester Piratenberber, den das Mittelmeer je gesehen hatte.
Nur heil mußte er aus der Sache rauskommen. Aber er hatte ja aus der Politik gelernt. Null Problemo, wie auch bei uns bekannt sein dürfte.
Davon im zweiten Teil mehr. Die geheime Taktik des furchterregenden Piraten aus Algier. :idee:

Und hier noch ein paar Bilder vom Baufortschritt meiner Prinzessin



Bis die Tage sagen Jusuf und Holger allen geneigten Lesern. :wink: :wink:

Und es geht weiter
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78

Sonntag, 20. Januar 2019, 19:10

Drehbassen und Figuren

Hallo und guten Abend,
so langsam gehts weiter. Heute habe ich mich mit den Drehbassen und Figuren dazu beschäftigt. Meine Anordnung der Bassen entspricht nicht der im Bauplan vorgesehenen. Ich habe keinen Sinn in den zwei Bassen auf Oberdeck in Richtung forward gesehen, da sie bei einer Schußabgabe direkt in die Takelage schießen würden. Also kommen sie nach vorne an die Bugschanze. Dort ,finde ich, sind sie effektiver.

Des weiteren bestätigt sich immer mehr mein anfänglicher Verdacht, das Modell entspricht nicht dem vom Hersteller angegebenen Maßstab von 1:60 sondern eher 1:70.
Die von mir erworbenen Figuren sind 1:72 und stimmen in der Höhe maßstäblich überein.
Nachdem die Laufplanken zu den Drehbassen Achterdeck seitwärts fertiggestellt und die Figuren mit den Drehbassen ihren Platz bekamen, fand ich schon, das das zusammenpaßte.
Ich stell mal dazu ein paar Bilder ein.

Zunächst mal die vom Hersteller gedachte Lösung der beiden Drehbassen am Oberdeck, für die ich mir eine wirkliche Verwendung nicht vorstellen kann.


Im übrigen hätte die Mannschaft, ohne die zusätzliche Konstruktion eines Laufsteges diese Bassen garnicht erreichen können, da viel zu hoch angeordnet. Selbst bei 1:60 nicht.


Hier mal ein Vergleich






Aber na ja, vielleicht irre ich mich auch?
Aber nur so kann ich mir die Schußabgabe vorstellen.
Oder sehe ich schon wieder etwas falsch. Was meint ihr dazu?
Lieben Gruß

Holger
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79

Mittwoch, 23. Januar 2019, 12:32

Servus Holger,
ohne Hintergrundwissen erscheinen mir deine Überlegungen
logisch und die neue Anordnung sinnvoll.
Grüße, Marcus
Im Bau: Plastik: Airfix HMS Prince 1:180

80

Mittwoch, 23. Januar 2019, 12:49

Hallo Holger, angesichts der Figurengröße scheint mir allerdings auch die Ruderpinne zu hoch angebracht zu sein (vielleicht nur für großwüchsige friesische Sklaven geeignet). Bin ansonsten gespannt, wie es mit Jusuf weitergeht. LG Klaus
Fertig: Französische Fregatte auf der Basis des Krick-Bausatzes President, Flying Fish von 1860, American Beauty - Schoner sind schöner

81

Sonntag, 2. Juni 2019, 20:48

Jetzt kommt Leben in die Bude

Hallo, liebe Berberfreunde, Admiräle auf Oberdeck und alle gemeinen Matrosen in der Kuhl,
nachdem im Januar das Projekt Machina Magica beendet wurde, hatten Jusuf und ich beschlossen, erst einmal klar Schiff in den Laderräumen der Prinzessin zu machen. Zu unserer großen Freude befand sich sich bereits in Laderaum 1 das größte, jemals auf
einer Schebecke transportierte Schnapsvorkommen der Berbergeschichte. Und das war noch nicht alles. Gleich daneben lag die Krankenstation mit unseren Krankenschwestern, die wir ja für die große Endschlacht mitgenommen hatten.
Das war am 23 Januar 2019
Ich kann euch sagen, das waren vier Monate der täglichen Wiedersehensfeiern, die man nicht so schnell vergißt.
Heute ist Jusuf halb Blind und des Schreibens noch nicht wieder mächtig. Ich selber habe mich gleich ab dem ersten Tag auf die Krankenstation zur Pflege eingenistet und wurde mehrmals täglich in Raki gebadet. So konnte ich meine Seele retten und kann mit dem

Baubebericht der Prinzessin fortfahren.
Aaaaaaber, wir beide haben unsere Pflicht erfüllt, die Mannschaft vor dem schädlichen Alkoholkonsum geschützt und den Mädels aus dem Krankenhaus von Algier mal die große, weite Welt der Berberpiraten gezeigt!
Dabei sind wir eigentlich immer nur im Kreis gefahren.

Einiges ist in den letzten Wochen dann doch an und auf der Prinzessin geschehen.


Erstmal 18 Ruderpinnen angefertigt aus 3X3 mm Vierkant
Die restlichen Verzierungen Außenbords hinzugefügt und die Halter für die Ruderblätter eingebaut




Endlich bekam der Rudergast hilfe durch einen Gesellen. Zwar ein bißchen Leprakrank, aber bei uns Berbern wird alles verbraucht.

Hoffe das Wort Prinzessin ist richtig geschrieben, und es steht da nicht irgendeine Schweinerei. Wer weiß es von euch?
So gehts jetzt weiter im Baubericht.
Ich hoffe, euch macht es Spaß. und das soll Modellbau aus dem Herzen auch sein. Spaß am bauen!
Lieben Gruß für heute
Jusuf und Holger
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82

Montag, 3. Juni 2019, 19:28

Aus dem Leben eines Kochtopfs

Hallo, liebe Mitleser, insbesondere die, die es schon sind.
aber auch diejenigen, die noch nichts von ihrem Glück wissen und noch dazu kommen.Wie schon durch Mustafa Ali unter riesigem Beifall 1746 auf dem Chanson della Africa vision besungen und mit dem ersten Platz belohnten Lied
" Wenn ich ein Kochtopf wär, das Leben wär nicht schwer. Denn wie ein jeder weiß, mögen es die Berber heiß. Ja, ja der der Kochtopf dann, der tut dann was er kann, er kocht auch jeden Scheiß, hauptsache heiß."
Noch heute rätseln "Experten" darüber was zuerst da war. Der Kochtopf oder der Mensch?

Etwa um 1940 , wohl auf einer Erkundungsreise wurde dieser Text durch Zufall in den alten Katakomben der Stadt Algier wiederentdeckt und neu besungen.Daraus wurde dann
" Ja, Ja der Chianti Wein, der lädt uns alle ein" Damals wie heute ein riesen Erfolg, je nach dem Grad der Alkohollisierung und dem Zeitpunkt der Party.
Und so sind Jusuf und ich der Meinung: Es gehört Leben an Bord.


- Zum einen, um die Größenverhätnisse möglichst Maßstabsgetreu darzustellen. Jetzt mit dem positionieren der Figuren wird mir eigentlich erst klar, wie groß meine Schebecke eigentlich im Original war. Optisch hatte ich sie mir doch ohne Figur viel kleiner vorgestellt.
-Zum anderen, um auch das schwere, schmutzige Leben an Bord zur damaligen Zeit darzustellen. Denn ich halte persönlich die Darstellung aus Filmen, Büchern sowie gerade auf alten Bildern gelinde gesagt " Leicht verklärt"
Es ist wie in den Cowboyfilmen, wo John Wayne nch wochenlanger Reise durch die Wüste in Fort Laramy wie aus dem Ei gepellt vom frischesten aller Pferde absteigt, sich einmal schüttelt und dann erst einmal zum Spaß jemanden abknallt. Kein Tropfen Schweiß fließt.
Aber auch damals, so glaube ich, gab es auch die sogenannten TOTENSCHIFFE, auf denen kein menschenwürdiges Leben möglich war.
Um diesen Spagat zwischen auch sauberen Schiffen zu schaffen wird die Prinzessin, solange die Decks noch einigermaßen frei sind, mit Leben gefüllt, so wie ich es mir vorstellen mag.
Muß nicht alles stimmen, aber" so what" wie man unter uns Berbern sagt.
Hierzu wurde als nächstes eine offene Feuerstelle mit Koch und Kochtopf und trallala gebaut. Denn auch Berberpiraten haben ein Recht auf Futter!

Aber seht selbst :




Erstmal eine Feuerstelle aus Resten von HO Material gebaut. Diese besteht aus einem Industrietank, den ich kurzerhand in der Mitte zersägt habe. Etwa der Maßstab einer offenen Feuerstelle an Bord.



Der Kochtopf wurde aus 8mm Rundholz gefertigt. Muß ja für etwa 40 Mann Besatzung reichen. Also nicht zu klein, aber auch nicht so groß, das er nicht mehr
über die Feuerstelle passt.



Danach hab ich den Kochplatz leicht verschmutzt, eine drehbahre Aufhängung für den Topf gebaut, so das er vom Koch schwenkbar ist.

Danach wurde die Feuerstelle mit kleinstem Bruchholz gefüllt und mit Revell Leuchtfarbe gepimpt. Sieht schon so aus als wenn es brennt.
Mein Koch, der mit seinem Stockerstab in der Glut rummacht, sowie ein mit algerischem Leibgericht gefüllter Topf, dem ...Borscht.. runden das Auge für den Kapitän und seinen Ersten ab.

Ein Fässchen Wasser zum Gurgeln stand auch bereit.
So, das wars für heute aus Jusufs Welt und als nächstes kommen dann die Fischer dran.
Nein, nicht die Capri Fischer!
Arrivederci dann wie man bei uns Berbern zu sagen pflegt.
Jusuf und Holger
Modelle bauen muß man, Leben aber nicht ! Frei verändert nach Charles Darwin ;)

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